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Die Handels-und Migrationsachsen Irak-Amman & Irak-Damaskus

Ein flüchtiges regionales Phänomen?

Titel: Die Handels-und Migrationsachsen Irak-Amman & Irak-Damaskus

Hausarbeit , 2010 , 27 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Katharina Pfannkuch (Autor:in)

Orientalistik / Sinologie - Arabistik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In der vorliegenden Arbit werden die transnationalen Verflechtungen des Irak mit den Staaten Syrien und Jordanien dargelegt. Der Fokus liegt dabei auf den bilateralen Handelsbeziehungen sowie auf den Migrationsbewegungen, die zwischen diesen Staaten seit der militärischen Invasion durch in den Irak 2003 zu beobachten sind. Folgende Konzepte werden in der Arbeit berücksichtigt: der New Regionalism Approach, das Konzept des sozialen/sozialgographischen Raums nach Bourdieu sowie das Konzept des transnationalen sozialen Raums nach Pries.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Wirtschaftliche Verflechtungen zwischen dem Irak und seinen Nachbarstaaten

2.1 Handelsbeziehungen zwischen dem Irak und Syrien

2.2 Handelsbeziehungen zwischen dem Irak und Jordanien

2.3 Regionale Auswirkungen und konzeptionelle Einordnung

3. Irakische Migration nach Syrien und Jordanien

3.1 Phasen irakischer Migration nach Syrien

3.2 Phasen irakischer Migration nach Jordanien

3.3 Lokale Auswirkungen und konzeptionelle Einordnung

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die transnationalen Verflechtungen zwischen dem Irak und den Nachbarstaaten Syrien und Jordanien seit dem Irak-Krieg 2003. Ziel ist es, diese Entwicklungen unter Einbeziehung konstruktivistischer Raumkonzepte zu analysieren und zu bewerten, ob sie als dauerhafte regionale Phänomene oder lediglich flüchtige Ereignisse einzuordnen sind.

  • Wirtschaftliche Handelsbeziehungen und deren Entwicklung unter Sanktionen und nach 2003
  • Analyse irakischer Migrationsbewegungen nach Syrien und Jordanien
  • Konzeptionelle Einordnung mittels Ansätzen wie dem New Regionalism
  • Untersuchung der lokalen Auswirkungen der Migrantenpräsenz auf die Aufnahmegesellschaften
  • Rolle nicht-staatlicher Akteure in regionalen Wirtschafts- und Sozialstrukturen

Auszug aus dem Buch

3.1 Phasen irakischer Migration nach Syrien

Die erste Migrationswelle aus dem Irak nach Syrien ist seit den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts zu beobachten, deren Höhepunkt während des iranisch-irakischen Krieges zwischen 1980 und 1988 anzusetzen ist. Sowohl oppositionelle Sunniten als auch Schiiten und Christen, die von konfessionell motivierter Verfolgung bedroht waren, verließen den Irak und gingen nach Syrien. In dieser Phase waren es v.a. Iraker der gehobenen Mittelschicht bzw. der „politischen, intellektuellen u d wirtschaftlichen Elite“, die den Irak verließen, wobei darauf hinzuweisen ist, dass der Anteil ärmerer irakischer Migranten in Syrien stets größer war als jener in Jordanien. Seit dem zweiten Golfkrieg hielt Syrien seine Grenze für irakische Migranten geschlossen, bis ab 2001 zunächst irakische Geschäftsleuten einreisen durften, die von den Handelskammern der beiden Länder gesponsert wurden; auch eine begrenzte Anzahl irakischer Angestellter, die in Syrien beschäftigt waren, hielt sich im Land auf.

Die jüngste Welle irakischer Migration nach Syrien wurde durch die anglo-amerikanische Invasion in den Irak und den Sturz der Regierung Saddam Husseins im Frühjahr 2003 ausgelöst und ist Teil des „größten demographischen Verschiebungsprozesses im Nahen Osten seit der Flucht der Palästinenser nach 1948“. Es wird von etwa 2,2 Millionen irakischen Binnenflüchtlingen sowie mehr als 2 Millionen Irakern ausgegangen, die sich in den Nachbarstaaten bzw. in anderen arabischen Staaten aufhalten und von denen zwischen 1,2 und 1,5 Millionen auf Syrien sowie etwa 500.000-750.000 auf Jordanien entfallen. Insgesamt haben demnach ca. 4,5 Millionen Iraker seit 2003 ihren Wohn- und Heimatort im Irak verlassen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die transnationale Verflechtung zwischen Irak, Syrien und Jordanien und formuliert die Forschungsfragen hinsichtlich der Anwendbarkeit konstruktivistischer Raumkonzepte.

2. Wirtschaftliche Verflechtungen zwischen dem Irak und seinen Nachbarstaaten: Hier werden die historischen und aktuellen Handelsbeziehungen, insbesondere der Öl-Sektor und dessen Einflussnahme durch externe Akteure, detailliert dargestellt.

3. Irakische Migration nach Syrien und Jordanien: Dieses Kapitel analysiert die verschiedenen Wellen irakischer Migration und deren Auswirkungen auf die lokale soziale und wirtschaftliche Infrastruktur der Aufnahmeländer.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass die untersuchten Prozesse dauerhafte regionale Phänomene darstellen.

Schlüsselwörter

Irak, Syrien, Jordanien, Migration, Handelsbeziehungen, Regionalismus, transnationaler sozialer Raum, New Regionalism Approach, Öl-Handel, Flüchtlingskrise, soziale Segregation, lokale Auswirkungen, wirtschaftliche Verflechtungen, Wiederaufbau, nicht-staatliche Akteure.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit analysiert die engen transnationalen Verflechtungen zwischen dem Irak und seinen Nachbarstaaten Syrien und Jordanien im Hinblick auf wirtschaftliche Beziehungen und Migrationsströme seit 2003.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind der grenzüberschreitende Öl-Handel, die Dynamik irakischer Fluchtbewegungen, der Einfluss internationaler Akteure (insb. der USA) sowie die lokale Integration irakischer Migranten in den Nachbarländern.

Was ist das primäre Forschungsziel?

Das Ziel ist die konzeptionelle Einordnung der beobachteten regionalen Entwicklungen anhand konstruktivistischer Raumtheorien, um zu klären, ob es sich um flüchtige oder dauerhafte Phänomene handelt.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird ein konstruktivistischer Ansatz gewählt, der Konzepte wie "Region" und "Raum" (im Sinne Bourdieus oder Pries') auf die empirisch beobachtbaren Migrations- und Handelsmuster anwendet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit thematisiert?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung wirtschaftlicher Verflechtungen (Kapitel 2) und eine detaillierte Analyse der Migrationsphasen sowie deren Auswirkungen auf die lokalen Strukturen in Damaskus und Amman (Kapitel 3).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Transnationalismus, Regionalismus, Migration, soziale Räume und wirtschaftliche Abhängigkeiten charakterisieren.

Warum spielt der Öl-Sektor eine so wichtige Rolle in der Untersuchung?

Der Öl-Sektor war vor 2003 das zentrale Element der wirtschaftlichen Abhängigkeiten und der strukturellen Kontrolle (insb. durch das UN-Embargo), was die politischen Spielräume der Nachbarstaaten massiv beeinflusste.

Wie unterscheidet sich die Migrationssituation in Syrien von jener in Jordanien?

In Syrien entstanden durch die Migration spezifische irakische Viertel (wie Sayyida Zaynab), während sich irakische Migranten in Amman eher unauffällig verhalten und keine vergleichbaren "irakischen" Viertel bilden, was durch den sozialen Druck und Identitätsaspekte erklärt wird.

Welche Bedeutung hat das "Oil for Food"-Programm für die Analyse?

Das Programm wird als Beispiel für die Konsolidierung von Handelsbeziehungen unter schwierigen politischen Bedingungen angeführt und verdeutlicht, wie informelle Handelsströme regionale Abhängigkeiten festigten.

Sind irakische Migranten nach der Definition von 1951 als Flüchtlinge anerkannt?

Nein, weder Syrien noch Jordanien sind Unterzeichner der UN-Flüchtlingskonvention von 1951, weshalb die Migranten meist nur einen prekären Status als "Gäste" ohne Arbeitserlaubnis genießen.

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Handels-und Migrationsachsen Irak-Amman & Irak-Damaskus
Untertitel
Ein flüchtiges regionales Phänomen?
Hochschule
Universität Leipzig  (Orientalisches Institut)
Veranstaltung
Seminar "Geographien neuer sozialer Räume - Theorie und Empirie sozialer Räume"
Note
1,3
Autor
Katharina Pfannkuch (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
27
Katalognummer
V189833
ISBN (eBook)
9783656141945
ISBN (Buch)
9783656142409
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Jordanien Handel Syrien New Regionalism Approach
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Katharina Pfannkuch (Autor:in), 2010, Die Handels-und Migrationsachsen Irak-Amman & Irak-Damaskus, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/189833
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  27  Seiten
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