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30 Jahre Sesamstrasse - Anlass zur Nostalgie?

Titel: 30 Jahre Sesamstrasse - Anlass zur Nostalgie?

Diplomarbeit , 2003 , 124 Seiten , Note: eins

Autor:in: Barbara Lietz (Autor:in)

Psychologie - Medienpsychologie

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

„Ach, was für Zeiten. Manchmal, wenn Pferd und Wolle artig und angestrengt gängige TV-Formate parodieren, wünschen wir uns etwas vom ruppigen Charme der Anfangsjahre zurück, von Krümelmonsters gierigem „Ich will Keeeeekse!“, von Ernies und Berts nervtötenden Debatten und Oscars schepperndem Bekenntnis „Ich mag Müll!“ Aber was wissen wir in die Jahre gekommenen Nostalgiker schon, die wir jetzt abends ab 18 Uhr immer auf die Wiederholungen der alten Filmchen hoffen - heute sind wir die Eltern.“ (Helge Hopp in der „Berliner Zeitung“ vom 7. Januar 2003: „Ich will Keeeeekse!“ Vor 30 Jahren war die „Sesamstraße“ ein Aufruf zur Anarchie“)

Sesamstraßen-Nostalgie: gibt es sie wirklich, wie dieser und die folgenden Zeitungsartikel nahe legen? Das soll in dieser Studie untersucht werden.

„Die „Sesamstraße“ war auch ein Grund, mich besonders auf mein erstes eigenes Kind zu freuen. Denn so brauche ich keine Ersatzbefriedigung für Erwachsene wie „Emergency Room“ oder „Sex and the City“. Ich kann mit meinem Sohn einfach das Original ansehen. Naja, fast das Original. Im deutschen Viertel der „Sesamstraße“ haben heute leider völlig unausstehliche Erwachsene ihre Isomatten ausgebreitet. Dann gibt es dort den Würstchengemästeten Samson, ein wandelndes Plädoyer für das Wiederaussetzen von Bären in den tiefsten Weiten Alaskas. Hinzu kommen die unerträglich naseweis-zickige Tiffi und Herr von Bödefeld, schlecht gespielte Handpuppen (....). Im amerikanischen Viertel gibt es dagegen außer Bob und Linda auch noch Herrn Huber mit seinem kleinen Geschäft an der Ecke und den legendären Oskar aus der Mülltonne. Dorthin sollte die „Sesamstraße“ zurückziehen.“ (Jakob Hein in „Die Welt“ vom 4. Januar 2003: „Pssst...Gebt ihm ein „S“!“)

„So weit war das unsere gute alte „Sesamstraße“, in der sich manche junge Eltern dennoch nicht mehr recht zu Hause fühlen können, weil sich seit ihrer eigenen Kindheit grundlegendes verändert hat.“ (Frank Olbert in der

Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 2.April 2001: „Wieso? Weshalb? Warum? Wer fragt, bleibt manchmal dumm: Milosevic in der „Sesamstraße““)

Anlässlich der 2000. Sesamstraßensendung schreibt Meike Günzel am 13. Mai 2000 in „Die Welt“: „(...) Eine lange Zeit. Lang genug jedenfalls, damit Oscar aus der Mülltonne in aller Ruhe sein Comeback vorbereiten kann. Denn nicht alles war früher schlechter.“ [...]

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Problemstellung

2.1 Zweck und Nutzen der Sesamstraße: Das pädagogische Konzept der Vorschulsendung auf dem Prüfstand

2.1.1 Exkurs: Die Geschichte der Sesamstraße oder der Bildungsnotstand und die Geburt des Vorschulfernsehens

2.1.2 Warum aus der Sesame Street die Sesamstraße wurde - die Schwerpunktfrage

2.1.3 Unter der Lupe: die Sesamstraße als Forschungsobjekt

2.2 Die Rolle der Eltern beim Lernen mit der Sesamstraße

2.3 Eltern, Kinder, ihr Fernsehverhalten und die Frage nach der Nostalgie

2.3.1 Generationenbeziehungen beim Fernsehen

2.3.2 Die Frage nach der Nostalgie

3. Methode

3.1 Die Stichprobe: 31 Eltern mit Sesamstraßenkenntnissen

3.2 Die Erhebungsmethode: der Internetfragebogen

3.3 Die Auswertung: Kategorisierung, Kodierung und mathematische Operationen

3.3.1 Die Kategorisierung und Kodierung

3.3.2 Die mathematischen Operationen

4. Ergebnisse

4.1 Überprüfung der ersten Hypothese, dass... Eltern Sendungen für ihre Kinder auswählen, die sie in ihrer eigenen Kindheit selbst gern gesehen haben

4.2 Überprüfung der zweiten Hypothese, dass... Eltern, die früher gern die Sesamstraße gesehen haben, der Sendung gegenüber auch heute noch positiv eingestellt sind

4.3 Überprüfung der dritten Hypothese, dass... Eltern die alten Sesamstraßenfolgen, die sie aus ihrer Kindheit kennen, lieber mögen als die neuen aktuellen Folgen.

5. Diskussion und Anregungen für weiterführenden Untersuchungen

5.1 Diskussion und Anregungen aus den Ergebnissen zur Überprüfung der ersten Hypothese, dass Eltern Sendungen für ihre Kinder auswählen, die sie in ihrer eigenen Kindheit selbst gern gesehen haben

5.2 Diskussion und Anregungen aus den Ergebnissen zur Überprüfung der zweiten Hypothese, dass Eltern, die früher gern die Sesamstraße gesehen haben, der Sendung gegenüber auch heute noch positiv eingestellt sind

5.3 Diskussion und Anregungen aus den Ergebnissen zur Überprüfung der dritten Hypothese, dass Eltern die alten Sesamstraßenfolgen, die sie aus ihrer Kindheit kennen, lieber mögen als die neuen aktuellen Folgen

Zielsetzung und Themen

Die Diplomarbeit untersucht das Phänomen der Sesamstraßen-Nostalgie bei Eltern und deren Einfluss auf das Medienverhalten ihrer Kinder. Im Zentrum steht die Frage, ob Eltern Sendungen bevorzugen, die sie aus ihrer eigenen Kindheit kennen, und wie sie die aktuelle Sesamstraße im Vergleich dazu bewerten.

  • Analyse des elterlichen Einflusses auf die Sendungsauswahl für Vorschulkinder.
  • Untersuchung von Nostalgieeffekten bei der Bewertung alter versus neuer Fernsehformate.
  • Evaluierung der pädagogischen Relevanz der Sesamstraße aus Elternsicht.
  • Explorative Pilotstudie mittels Internetfragebogen zur Gewinnung von Anhaltspunkten für die Forschung.
  • Rolle von Identifikationsfiguren und Darstellern im Wandel der Sendungsstruktur.

Auszug aus dem Buch

2.1.2 Warum aus der Sesame Street die Sesamstraße wurde – die Schwerpunktfrage

Am 1. August 1972 wurde die amerikanische Originalfassung zum ersten Mal in den Dritten Programmen des deutschen Fernsehens ausgestrahlt. Die erste deutsche Bearbeitung, die nun den Namen Sesamstraße und nicht mehr Sesame Street trug, folgte am 8. Januar 1973. Einzig der Bayerische Rundfunk (BR) lehnte eine Ausstrahlung ab. Seine Gründe: die Sendung sei nicht auf die deutschen Verhältnisse zugeschnitten, das Auffassungsvermögen durch die Sesamstraße überfordert. Zudem missfiel ihm die damalige Nutzung von Mitteln und Methoden der Marktwerbung.

Um die Problematik der Übertragung von amerikanischen Straßen- und Slumszenen auf deutsche Verhältnisse aufzuheben, verzichtete die deutsche Sesamstraßen-Redaktion von 1976 an auf die amerikanischen Szenen. Doch nun fehlten den jungen Zuschauern die wiedererkennbaren Orte und Identifikationsfiguren, so dass ein neues Konzept entwickelt wurde und von 1978 an die neuen Puppen Samson, Tiffy und Co. zusammen mit deutschen Darstellern in einer typisch deutschen Umgebung in der Sesamstraße zu sehen waren (vgl. Bents, I., Weiß, S. (2000)).

Nach Paus-Haase (1995) liegt der in Deutschland produzierte Anteil der Sesamstraßen-Programmelemente inzwischen bei rund 50 Prozent. Grund für diesen hohen Anteil an Eigenproduktion sind die unterschiedlichen Zielvorstellungen: Lange Zeit war das Ziel der amerikanischen Version vor allem die Förderung von Kindern aus bildungsfernen Schichten, die Vorbereitung auf die Schule sowie eine allgemeine intellektuelle Anregung. So enthielt sie vor allem Vorübungen zum Lesenlernen, Anregungen zum Umgang mit Zahlen und Größenverhältnissen, Übungen zur Wahrnehmung und zu räumlichen und zeitlichen Beziehungen (vgl. Greenfield, P. M. (1987)). Zur aktuellen Entwicklung sagt Sesamstraßen-Redakteurin Sandra Le Blanc in der Sesamstraßen-Pressemappe von Bents und Weiß (2000): „Heute weiß man auch in Amerika, dass man genauso viel für die emotionale, soziale Entwicklung der Kinder tun kann wie für die kognitive.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet das Phänomen der Sesamstraßen-Nostalgie anhand aktueller Presseberichte und definiert das Ziel der explorativen Studie.

2. Problemstellung: Dieses Kapitel erläutert das pädagogische Konzept der Sesamstraße, ihre Entstehungsgeschichte und die Bedeutung der elterlichen Einstellung für den Erfolg der Sendung bei Kindern.

3. Methode: Hier werden das methodische Vorgehen, die Konstruktion des Internetfragebogens sowie die Zusammensetzung der Stichprobe von 31 Eltern detailliert beschrieben.

4. Ergebnisse: Das Kapitel präsentiert die empirischen Daten zur Hypothesenprüfung, unter anderem hinsichtlich der Präferenz für Kindheitsklassiker und der Sympathie für alte versus neue Folgen.

5. Diskussion und Anregungen für weiterführenden Untersuchungen: Abschließend werden die Befunde kritisch diskutiert, Interpretationsgrenzen aufgezeigt und Anregungen für zukünftige Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Nostalgieforschung gegeben.

Schlüsselwörter

Sesamstraße, Nostalgie, Eltern, Kinderfernsehen, Medienpräferenzen, Vorschulbildung, Internetbefragung, soziale Entwicklung, kognitive Lernziele, Identifikationsfiguren, Fernsehverhalten, Klassiker, pädagogisches Konzept, Familienformat.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Phänomen der Nostalgie gegenüber der Sesamstraße bei Eltern von Vorschulkindern und analysiert, ob diese Nostalgie die Auswahl und Bewertung der Sendung durch die Eltern beeinflusst.

Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?

Zentrale Felder sind elterliche Medienbiografien, die Bedeutung der Sesamstraße als "Klassiker" der eigenen Kindheit sowie die pädagogische Einschätzung der Sendung für die aktuelle Generation der Drei- bis Sechsjährigen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das primäre Ziel ist es, in einer explorativen Pilotstudie Anhaltspunkte für die Nostalgie-Forschung zu gewinnen und Redakteuren der Sesamstraße aufzuzeigen, ob und warum die Elterngeneration erreicht wird oder nicht.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde eine explorative Untersuchung mit 31 Eltern durchgeführt, bei der ein Internetfragebogen eingesetzt wurde, um Einstellungen und Fernsehgewohnheiten quantitativ und qualitativ zu erfassen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die historischen Veränderungen der Sesamstraße, die Rolle der Eltern als "Torwächter" des Medienkonsums sowie die empirische Überprüfung dreier aufgestellter Hypothesen mittels statistischer Auswertung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Sesamstraße, Nostalgie, elterliche Medienpräferenzen, Vorschulfernsehen und pädagogische Wirkungsforschung.

Bestätigt die Studie, dass Eltern ihre Kindheitserinnerungen auf die Kinder übertragen?

Ja, die Ergebnisse zeigen, dass Eltern signifikant häufiger Sendungen für ihre Kinder wählen, die sie selbst in ihrer Kindheit gern gesehen haben, wobei die Sesamstraße als Klassiker besonders hervorsticht.

Wie bewerten die Eltern die aktuelle Sesamstraße im Vergleich zu ihrer Kindheit?

Die persönliche Sympathie für die aktuelle Sendung ist gesunken, dennoch beurteilen viele Eltern den pädagogischen Wert der Sendung für ihre Kinder weiterhin positiv und befürworten das Sehen der Sesamstraße.

Ende der Leseprobe aus 124 Seiten  - nach oben

Details

Titel
30 Jahre Sesamstrasse - Anlass zur Nostalgie?
Hochschule
Technische Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig  (Psychologie)
Note
eins
Autor
Barbara Lietz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2003
Seiten
124
Katalognummer
V18981
ISBN (eBook)
9783638232173
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Jahre Sesamstrasse Anlass Nostalgie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Barbara Lietz (Autor:in), 2003, 30 Jahre Sesamstrasse - Anlass zur Nostalgie?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/18981
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Leseprobe aus  124  Seiten
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