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Konzept zur Motivationssteigerung in der Leichtathletik

Auseinandersetzung mit der eigenen Leistungsfähigkeit im Hochsprung durch Differenzielles Lernen

Title: Konzept zur Motivationssteigerung in der Leichtathletik

Examination Thesis , 2011 , 49 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Sandro Strebe (Author)

Didactics - Sport, Sport Pedagogy

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Summary Excerpt Details

Einsatz „klassischer“ Lehrwege (z.B. Lernen durch Wiederholung oder die methodische
Übungsreihe) zur sukzessiven Annäherung des aktuellen „Könnens“ an ein vermeintlich
optimales Technikleitbild dominiert. Zweifellos können sich die Lernenden auf diese Art
und Weise motorisch weiterentwickeln sowie ihre technischen Leistungen verbessern. Bei dieser Art der Durchführung zeigt sich mir jedoch,
dass der Faktor der Motivation nur bei denjenigen ersichtlich ist, die erkennbar ein
hohes Maß an positiven Vorerfahrungen aufweisen. Auch andere Lehrkräfte beklagen
zunehmend, dass ihre Schülerinnen und Schüler beim Bewegungslernen und Üben nicht
die notwendige Anstrengungsbereitschaft sowie die erforderliche Motivation
aufbringen. Diese Einschätzung könnte daraus resultieren, dass im Lernprozess u.a. der
Faktor Individualität nicht berücksichtigt wird. Schülerinnen und Schüler mit
unterschiedlichen physischen und psychischen Voraussetzungen werden gezwungen,
wiederholend einheitliche Übungsformen durchzuführen. Dadurch könnte eine primär
auf diese Art des Technikerwebs ausgerichtete Lehre zu Frust, Resignation und in der
Folge zu geringeren sportmotorischen Leistungen führen. Motivation hat jedoch einen
entscheidenden positiven Einfluss auf den Prozess des motorischen Lernens und ist somit ein wichtiges zu erreichendes Ziel im Sportunterricht. Aus diesem
resultierenden Defizit ergibt sich folglich Handlungsbedarf. Für mich stellt sich die Frage,
wie sportmotorische Leistungen mit einem hohen Technikanteil verbessert werden
können und welche Vorgehensweise zudem ein hohes Maß an Motivation fördert.
Um dies zu realisieren, wird in der vorliegenden Arbeit ein selbst entworfenes Konzept
vorgestellt, welches das Erlernen einer Hochsprungtechnik mit der Methode des
Differenziellen Lernens kombiniert. Begründet liegt dies vor allem im hohen kreativen
und individuellen Potential dieser Methode. Um den
theoretischen Hintergrund des vorliegenden Konzeptes besser verdeutlichen zu können,
wird im ersten Teil der Arbeit die Methode des Differenziellen Lernens erläutert. Anschließend wird Motivation im Allgemeinen sowie speziell im Sportunterricht
thematisiert. Im zweiten Teil wird ein Konzept zur Motivationssteigerung beim Erlernen
des Hochsprungs vorgestellt und im Anschluss evaluiert. Dabei erfolgt zusätzlich eine
Auseinandersetzung mit der eigenen Leistungsfähigkeit.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

I Theoretischer Teil

2. Lehrerfunktionen

3. Differenzielles Lernen

3.1 Traditionelle Formen des Lehren und Lernens

3.2 Defizite traditioneller Lehrmodelle

3.3 Individualität und Situativität

3.4 Sytemdynamischer Ansatz und Informationstheoretischer Ansatz

3.5 Induktive und deduktive Lehrkonzepte

3.6 Differenzielles Lernen und verändertes Lehrerbild

4. Motivation

4.1 Motive und Einstellungen

4.2 Leistungsmotivation

4.3 Möglichkeiten von Motivation im Sportunterricht

4.4 Differenzielles Lernen und Motivation

II Praktischer Teil

5. Lerngruppenbeschreibung

6. Methodisch- didaktische Überlegungen

7. Lernziele

7.1 Ziel der Unterrichtsreihe

7.2 Teillernziele

8. Durchführung und Evaluation

8.1 Ablaufplanung des Konzeptes

8.2 Mögliche Ursachen fehlender Motivation im Hochsprung

8.3 Instrumente der Evaluation

8.4 Entwicklung der individuellen Hochsprungleistung

8.5 Auswertung der Evaluationsinstrumente

9. Fazit

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, ein didaktisches Konzept zur Motivationssteigerung im Hochsprung zu entwickeln und zu evaluieren, wobei die Forschungsfrage darauf abzielt, ob die Anwendung der Methode des Differenziellen Lernens zu einer signifikanten Motivationssteigerung bei den Lernenden führt.

  • Grundlagen des Differenziellen Lernens im Sportunterricht
  • Analyse klassischer Motivationsmodelle
  • Transfer der Methode auf die leichtathletische Disziplin Hochsprung
  • Empirische Untersuchung zur Motivationsstruktur und Leistungsentwicklung
  • Evaluation durch Lerntagebücher und Beobachtungsverfahren

Auszug aus dem Buch

3. Differenzielles Lernen

Traditionelle Lernansätze sind vereinfacht gesagt auf eng gefasste, personenunabhängige Idealbewegungen ausgerichtet. Dabei wird versucht, sich mittels unmittelbarer Ist-Sollwertminimierung einem Ideal anzunähern. Bewegungen, die von der vermeintlichen Idealbewegung abweichen, werden daher als Fehler interpretiert. Diese sollen beim Erlernen vermieden werden. Jedoch diskutierte man schon früh (vgl. MATWEJEW 1972) über die Nichtwiederholbarkeit sowie die Individualität sportlicher Bewegungen. Auch aufgrund pädagogischer Überlegungen sind klassische Lehrmethoden zu hinterfragen. Wenn eine Methode sowie eine Bewegung für alle Schülerinnen und Schüler die einzig richtige ist, wird die Verantwortlichkeit für erbrachte Leistungen implizit an die genetische Disposition der Lerngruppe abgegeben (vgl. SCHÖLLHORN et.al. 2009b). Folglich würden Ursachen für Lern- und Leistungsunterschiede nicht im Einflussbereich der Sportlehrkräfte liegen.

Beim Differenziellen Lernen geht man davon aus, dass eine zusätzliche Verstärkung der ohnehin auftretenden Schwankungen (Fluktuationen) einen leistungssteigernden Effekt besitzt. Es wird angenommen, dass der Lösungsbereich einer Bewegung nicht mehr relativ eng gefasst wird, sondern weiter betrachtet werden muss und dabei nicht wiederholt werden kann. Die Anpassung an immer neue Situationen wird dabei stärker in den Vordergrund gestellt, da keine Bewegung, und sei sie von außen betrachtet noch so identisch, gleich sein kann. SCHÖLLHORN (1999) geht davon aus, dass größere Abweichungen von der vermeintlichen Idealtechnik eine fundamentale Bedeutung für den Erkenntnisgewinn haben und die Fähigkeit verbessert, sich an neue Situationen besser und variabler anzupassen. Daraus resultiert, dass das wiederholte Üben einer vorgegebenen Idealtechnik nicht den schnellsten und nachhaltigsten Erfolg verspricht (vgl. STREBE 2009). In der Konsequenz heißt dies für die praktische Umsetzung im Sportunterricht:

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt das Ausgangsdefizit motivloser Lernprozesse im Sport und führt in das Konzept des Differenziellen Lernens ein.

2. Lehrerfunktionen: Definiert die Anforderungen an die Lehrkraft im Kontext der Motivationsförderung durch Differenzielles Lernen.

3. Differenzielles Lernen: Erläutert die theoretischen Grundlagen der Methode im Gegensatz zu traditionellen Idealbewegungsansätzen.

4. Motivation: Beleuchtet theoretische Modelle der Motivation und deren Anwendung in schulischen Sportkontexten.

5. Lerngruppenbeschreibung: Charaktersisiert die untersuchte 11. Jahrgangsstufe hinsichtlich ihrer sportlichen Vorerfahrungen und Interessen.

6. Methodisch- didaktische Überlegungen: Begründet die Wahl des Differenziellen Lernens zur Vermittlung komplexer technischer Fertigkeiten im Hochsprung.

7. Lernziele: Formuliert die angestrebten psycho-motorischen, kognitiven und sozial-affektiven Kompetenzen der Unterrichtsreihe.

8. Durchführung und Evaluation: Dokumentiert das methodische Vorgehen und die Analyse der gesammelten Daten zur Motivations- und Leistungsentwicklung.

9. Fazit: Fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und reflektiert die Effektivität des Konzeptes sowie zukünftige Optimierungspotenziale.

Schlüsselwörter

Differenzielles Lernen, Motivation, Hochsprung, Sportunterricht, Leistungsmotivation, Bewegungslernen, Feedback, Selbstevaluation, Lerntagebuch, Idealtechnik, Variabilität, Sportdidaktik, Motivationssteigerung, Schulsport, Bewegungsgestaltung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Motivationssteigerung im Schulsport, speziell am Beispiel der leichtathletischen Disziplin Hochsprung, unter Anwendung der Methode des Differenziellen Lernens.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Felder umfassen die Motivationspsychologie, die Theorie des Differenziellen Lernens und die praktische Umsetzung einer sportpraktischen Unterrichtsreihe.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das primäre Ziel ist es nachzuweisen, dass durch die Abkehr von starren Idealbewegungen hin zu individualisierten Bewegungsvariationen die Motivation und die sportliche Leistung der Lernenden gesteigert werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird eingesetzt?

Es handelt sich um ein empirisches Unterrichtsvorhaben, das durch qualitative und quantitative Instrumente wie Fragebögen, Lerntagebücher und Beobachtungsverfahren evaluiert wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil über pädagogische und sportwissenschaftliche Grundlagen sowie einen praktischen Teil mit detaillierter Ablaufplanung und Auswertung der erhobenen Daten.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Untersuchung?

Besonders prägend sind die Begriffe Differenzielles Lernen, individuelle Leistungsfähigkeit, Motivation im Sportunterricht und die spezifische Methodik zur Hochsprungoptimierung.

Wie wurde die Motivation der Schüler gemessen?

Die Motivation wurde mittels spezifischer Fragebögen (Leistungsmotivation, Vorerfahrungen), Lerntagebüchern und begleitenden Beobachtungsbögen erfasst und ausgewertet.

Welche Rolle spielt die Individualität in diesem Konzept?

Individualität bildet den Kern der Arbeit; statt eines starren Modells soll jeder Schüler durch den eigenen Lösungsspielraum die für ihn persönlich optimale Technik finden.

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Details

Title
Konzept zur Motivationssteigerung in der Leichtathletik
Subtitle
Auseinandersetzung mit der eigenen Leistungsfähigkeit im Hochsprung durch Differenzielles Lernen
College
Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung Engelskirchen
Grade
1,3
Author
Sandro Strebe (Author)
Publication Year
2011
Pages
49
Catalog Number
V189808
ISBN (Book)
9783656142782
ISBN (eBook)
9783656143086
Language
German
Tags
konzept motivationssteigerung leichtathletik auseinandersetzung leistungsfähigkeit hochsprung differenzielles lernen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sandro Strebe (Author), 2011, Konzept zur Motivationssteigerung in der Leichtathletik, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/189808
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