Die Zirkuspädagogik ist mittlerweile ein wichtiger Bestandteil der Elementardidaktik. Hierbei werden vor allem die Bereiche der Akrobatik und Jonglage abgedeckt. Motorik, soziales Lernen und Emotionalität werden durch Bewegung, Gruppendynamik und persönliche Erfolge sowie Scheitern geschult.
Die Rolle des Clowns in der Zirkuspädagogik und Elementardidaktik ist dagegen noch relativ unbedeutend. Die meisten Kinder kennen Clowns nur aus ihren Zirkusbesuchen oder von Festen. Doch der Clown ist viel mehr als ein lustiger Unterhalter: Er ist Akrobat, Pantomime, Zauberer und kann auch durch sein Scheitern sowie durch seine Sicht und seinen Umgang mit der Welt wichtige Lernprozesse anleiten.
Clowns sind Artisten deren Kunst es ist, Menschen zum Erstaunen, Nachdenken und auch zum Lachen zu bringen. Dabei kann er für sich spielen, aber auch das Publikum mit einbeziehen. Die Typen und Spielweisen der Clowns richten sich vor allem nach äußeren Besonderheiten des jeweiligen Darstellers und fungieren als eine Art "Spiegel" der menschlichen Existenz, indem sie Alltagsszenen kabarettistisch und komödiantisch darstellen und so menschliche Schwächen und Leidenschaften unter die Lupe zu nehmen.
Inhaltsverzeichnis
1. Der Clown in der Zirkuspädagogik
2. Die Wirkung der Rolle des Clowns auf die Entwicklung von Kindern
2.1 Kinder beobachten Clowns
2.2 Kinder werden zu Clowns
3. Möglichkeiten der konkreten didaktischen Umsetzung
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht das pädagogische Potenzial der Clownerie im Elementarbereich, mit dem Ziel aufzuzeigen, wie sowohl das Beobachten als auch das aktive Einnehmen der Clownsrolle die kindliche Entwicklung fördern kann.
- Bedeutung der Zirkuspädagogik in der Elementardidaktik
- Psychologische Wirkungsweise des Clowns auf die kindliche Entwicklung
- Förderung von Empathie und emotionalen Kompetenzen
- Motorische und kreative Entwicklung durch zirkuspädagogische Ansätze
- Didaktische Konzepte zur praktischen Umsetzung in Kitas und Schulen
Auszug aus dem Buch
1. Der Clown in der Zirkuspädagogik
Die Zirkuspädagogik ist mittlerweile ein wichtiger Bestandteil der Elementardidaktik. Hierbei werden vor allem die Bereiche der Akrobatik und Jonglage abgedeckt. Motorik, soziales Lernen und Emotionalität werden durch Bewegung, Gruppendynamik und persönliche Erfolge sowie Scheitern geschult.
Die Rolle des Clowns in der Zirkuspädagogik und Elementardidaktik ist dagegen noch relativ unbedeutend. Die meisten Kinder kennen Clowns nur aus ihren Zirkusbesuchen oder von Festen. Doch der Clown ist viel mehr als ein lustiger Unterhalter: Er ist Akrobat, Pantomime, Zauberer und kann auch durch sein Scheitern sowie durch seine Sicht und seinen Umgang mit der Welt wichtige Lernprozesse anleiten.
Clowns sind Artisten deren Kunst es ist, Menschen zum Erstaunen, Nachdenken und auch zum Lachen zu bringen. Dabei kann er für sich spielen, aber auch das Publikum mit einbeziehen. Die Typen und Spielweisen der Clowns richten sich vor allem nach äußeren Besonderheiten des jeweiligen Darstellers und fungieren als eine Art "Spiegel" der menschlichen Existenz, indem sie Alltagsszenen kabarettistisch und komödiantisch darstellen und so menschliche Schwächen und Leidenschaften unter die Lupe zu nehmen.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Der Clown in der Zirkuspädagogik: Dieses Kapitel verortet die Clownerie innerhalb der Zirkuspädagogik und betont das Potenzial des Clowns als Lernbegleiter, der durch Humor und das Zulassen von Fehlern wichtige Impulse für die kindliche Entwicklung gibt.
2. Die Wirkung der Rolle des Clowns auf die Entwicklung von Kindern: Hier wird differenziert dargelegt, welche entwicklungsfördernden Effekte sowohl durch das Beobachten von Clowns als auch durch das aktive Hineinschlüpfen in diese Rolle für die kindliche Psyche und Motorik entstehen.
3. Möglichkeiten der konkreten didaktischen Umsetzung: Das Kapitel bietet praktische Ansätze für Pädagogen und erläutert Wege, wie clowneske Elemente durch Kooperationen mit Schulen oder in freier pädagogischer Arbeit in den Alltag integriert werden können.
Schlüsselwörter
Zirkuspädagogik, Elementardidaktik, Clownerie, Kindliche Entwicklung, Emotionale Kompetenz, Soziale Kompetenz, Psychomotorik, Fantasie, Kreativität, Inklusion, Spielpädagogik, Lebensfreude, Persönlichkeitsstärkung, Improvisation, Mitmachzirkus
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Integration von Clowns und clownesken Elementen in die pädagogische Arbeit mit Kindern im Elementarbereich.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zentrale Themen sind die psychologischen Effekte der Zirkuspädagogik, die Stärkung der Persönlichkeit durch Rollenspiel sowie die Förderung motorischer und sozialer Fähigkeiten.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie der Clown als pädagogisches Werkzeug dienen kann, um Lernprozesse anzuregen und die Entwicklung der Kinder ganzheitlich zu unterstützen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer fachspezifischen Analyse zirkuspädagogischer Prinzipien und deren Übertragung auf entwicklungspsychologische Erkenntnisse der Elementardidaktik.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung der Wahrnehmung von Clowns durch Kinder, die Auswirkungen des Rollenspiels auf die Selbstwahrnehmung sowie praktische Methoden für die pädagogische Praxis.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Zirkuspädagogik, Elementardidaktik, emotionale und soziale Kompetenzen sowie die Förderung von Kreativität und Motorik.
Warum hilft gerade die Clownsrolle ängstlichen Kindern?
Das Verstecken hinter der "roten Nase" ermöglicht es Kindern, Hemmungen abzubauen und sich auszuprobieren, ohne Angst vor direkter Kritik haben zu müssen.
Welche Rolle spielt das Scheitern im Kontext der Arbeit?
Das Scheitern des Clowns dient als wichtiges Lernmodell, da es Kindern zeigt, dass Fehler zum Leben gehören und durch Optimismus und neuen Versuch überwunden werden können.
- Arbeit zitieren
- Bachelor of Arts Jenny Friedrich (Autor:in), 2012, Die Rolle des Clowns in der Elementardidaktik, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/189390