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Gewinner und Verlierer der Globalisierung

Title: Gewinner und Verlierer der Globalisierung

Term Paper , 2011 , 18 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Susanne Pointner (Author)

Social Studies (General)

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Summary Excerpt Details

Der Grund für die unterschiedliche Sichtweise der Globalisierung liegt hauptsächlich darin, dass es sowohl Gewinner als auch Verlierer gibt, und zwar sowohl innerhalb nationaler Volkswirtschaften als auch zwischen diesen.

Was macht Firmen, Staaten, Kulturen oder Einzelpersonen zu Verlierern oder Gewinnern? Stark vereinfacht gesagt sind es Unterschiede bezüglich der Macht des verfügbaren Kapitals sowie der Anpassungsfähigkeit. Die Globalisierung geht mit einer starken Beschleunigung des Strukturwandels einher. Länder, Unternehmen, Kulturen und Sozialschichten, die beim beschleunigten Strukturwandel nicht mithalten können und die weder über Macht noch Reichtum, noch weltweit benötigte Ressourcen verfügen, sind in Gefahr, abgehängt zu wer-den und dann als definitive Verlierer da zu stehen. Gewinner sind umgekehrt diejenigen, die sich nicht nur rasch anpassen können, sondern womöglich die Richtung des Strukturwandels - zu ihren Gunsten - bestimmen oder mitbestimmen können.

Die vorliegende Seminararbeit beschäftigt sich mit ausgewählten Gewinnern und Verlierern der Globalisierung sowie deren Auswirkungen. Die Arbeit ist wie folgt aufgebaut:

• Im ersten Teil erfolgt zunächst eine Umschreibung des Begriffs „Globalisierung“. Globali-sierung kann in unterschiedliche Dimensionen differenziert werden, wird oft als politisches Schlagwort verwendet, wird als Prozessbegriff definiert und ist u. a. für wirtschaftliche Prozesse interessant.

• Anschließend werden Branchenprofiteure, Profiteure nach Regionen und Ressourcenpro-fiteure als ausgewählte Gewinner der Globalisierung diskutiert.

• Der Kolonialismus, der Einfluss transnationaler Unternehmen, Umweltaspekte und die Finanzmärkte werden im Kapitel „Ausgewählte Verlierer der Globalisierung“ näher be-trachtet.

• Die Seminararbeit endet mit einem Resümee der Autorin.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Definition Globalisierung: Ein Versuch der Umschreibung

1.1 Dimensionen der Globalisierung

1.2 Globalisierung als politisches Schlagwort

1.3 Globalisierung als Prozessbegriff

1.4 Globalisierung der Wirtschaft

2 Ausgewählte Gewinner der Globalisierung

2.1 Branchenprofiteure

2.2 Profiteure nach Regionen

2.3 Ressourcenprofiteure

3 Ausgewählte Verlierer der Globalisierung

3.1 Kolonialismus

3.2 Verlierer durch den Einfluss von transnationale Unternehmen

3.3 Umwelt

3.4 Finanzmärkte

4 Resümee

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die differenzierten Auswirkungen der Globalisierung, indem sie sowohl die Gewinner als auch die Verlierer dieses weltweiten Prozesses analysiert, um ein tieferes Verständnis für die entstehenden Machtstrukturen und sozialen Ungleichheiten zu entwickeln.

  • Dimensionen und Definitionen der Globalisierung
  • Analyse der Branchen- und Regionengewinner
  • Historische und aktuelle Verlierer durch Kolonialismus und transnationale Konzerne
  • Ökologische Folgen und Instabilität der Finanzmärkte
  • Kritische Reflexion über die Machtkonzentration bei multinationalen Unternehmen

Auszug aus dem Buch

3.2 Verlierer durch den Einfluss von transnationale Unternehmen

Die neue Form der Kolonialherrschaften sind die transnationalen Unternehmen. Der Einfluss von transnationalen Unternehmen wirkt sich unter anderem negativ auf Entwicklungsländer und deren Regierungen und Bevölkerungen aus. Im Zuge von GATT (General Agreement on Tariffs and Trade) Verhandlungen mussten sich die Entwicklungsländer zu folgenden Maßnahmen verpflichten:

• alle Auslandsinvestitionen zu akzeptieren;

• ausländische Unternehmen, die Niederlassungen gründen, wie nationale zu behandeln, egal ob sie in der Landwirtschaft, im Bergbau, in der Produktion oder im Dienstleistungsbereich tätig sind;

• Zölle und Importquoten für alle Güter abzubauen, auch für landwirtschaftliche Erzeugnisse und

• nicht tarifäre Handelshemmnisse wie Arbeitsschutzbestimmungen und Regelungen zum Schutz von Umwelt und Gesundheit, die für die Unternehmen Kosten steigernd wirken könnten, abzubauen.

Diese, sehr günstigen Bedingungen für transnationale Konzerne haben dazu geführt, dass selbst starke Regierungen nicht mehr in der Lage sind, in irgendeiner Form Kontrolle über transnationale Konzerne auszuüben. Würde ein Land ein Gesetz verabschieden, dass ein Hindernis für die transnationalen Konzerne darstellen würde, bräuchten diese nur damit zu drohen, das Land zu verlassen und anderswohin zu gehen. Tatsächlich können die transnationalen Konzerne den ganzen Globus absuchen und sich dort niederlassen, wo die Arbeitskräfte am billigsten sind, die Umweltgesetze am niedrigsten Standard sind und wo wenig Steuern, dafür hohe Subventionen locken.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die unterschiedliche Wahrnehmung der Globalisierung und stellt die Forschungsfrage nach den Merkmalen von Gewinnern und Verlierern.

1. Definition Globalisierung: Ein Versuch der Umschreibung: Dieses Kapitel nähert sich dem komplexen Begriff durch verschiedene wissenschaftliche Dimensionen, als politisches Schlagwort und als Prozessbegriff.

2 Ausgewählte Gewinner der Globalisierung: Hier werden Akteure und Regionen identifiziert, die durch ökonomische Anpassung, Infrastrukturausbau und Rohstoffreichtum von der Globalisierung profitieren.

3 Ausgewählte Verlierer der Globalisierung: Dieses Kapitel analysiert die Schattenseiten, angefangen beim historischen Kolonialismus bis hin zum modernen Einfluss von Konzernen, Umweltzerstörung und Finanzmarktinstabilität.

4 Resümee: Das Resümee zieht ein Fazit über die Auswirkungen der Globalisierung und stellt die kritische Frage nach der sozialen Verantwortung gegenüber ausgebeuteten Regionen.

Schlüsselwörter

Globalisierung, Weltwirtschaft, transnationale Konzerne, Gewinner, Verlierer, Kolonialismus, Finanzmärkte, Umweltschutz, Standortvorteile, Machtstrukturen, Strukturwandel, soziale Ungleichheit, Rohstoffe, Entwicklungsländer, Kapitalmobilität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die unterschiedlichen Auswirkungen der Globalisierung und differenziert dabei zwischen den Akteuren, die von diesem Prozess profitieren, und jenen, die darunter leiden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Definition von Globalisierung, die Analyse wirtschaftlicher Profiteure sowie eine kritische Betrachtung der negativen Folgen für Länder, Umwelt und Finanzsysteme.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, dass Globalisierung kein rein positiver Prozess ist, sondern eine Machtverschiebung verursacht, die Gewinner und Verlierer innerhalb und zwischen Nationen hervorbringt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse und Aufarbeitung von Fachliteratur, um die verschiedenen Facetten und Auswirkungen der Globalisierung fundiert darzustellen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die verschiedenen Dimensionen des Begriffs Globalisierung definiert, bevor in den darauffolgenden Kapiteln die Gewinner (Branchen, Regionen, Ressourcenbesitzer) und die Verlierer (historisch und modern) analysiert werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Globalisierung, transnationale Konzerne, Machtstrukturen, Ausbeutung, internationale Finanzmärkte und sozioökonomischer Wandel gekennzeichnet.

Warum sind transnationale Konzerne heute so mächtig?

Sie verfügen durch ihre globale Mobilität über die Macht, Regierungen unter Druck zu setzen, indem sie mit dem Abzug von Investitionen drohen, falls Umwelt- oder Sozialstandards ihre Profitabilität einschränken.

Welche Rolle spielt der Kolonialismus in diesem Kontext?

Der Kolonialismus wird als historischer Vorläufer für heutige Ausbeutungsmechanismen betrachtet, bei denen westliche Interessen auf Kosten anderer Länder und deren Bevölkerung durchgesetzt werden.

Welchen Einfluss haben Freihandelszonen auf die Umwelt?

Freihandelszonen führen oft zu einer laschen Überwachung von Umweltgesetzen und einer ökologischen Verwüstung ganzer Regionen, da die dort angesiedelten Unternehmen primär kurzfristige Renditen anstreben.

Warum sind Finanzmärkte ein Instabilitätsfaktor?

Das hohe Volumen und Tempo der Transaktionen begünstigen spekulative Blasen und können bei Krisen durch Dominoeffekte ganze Volkswirtschaften weltweit in den Ruin treiben.

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Details

Title
Gewinner und Verlierer der Globalisierung
College
University of Applied Sciences Linz
Grade
1,0
Author
Susanne Pointner (Author)
Publication Year
2011
Pages
18
Catalog Number
V189386
ISBN (eBook)
9783656136873
ISBN (Book)
9783656139348
Language
German
Tags
Globalisierung Trends Werte
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Susanne Pointner (Author), 2011, Gewinner und Verlierer der Globalisierung, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/189386
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