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Zur Shop-Startseite › Geowissenschaften / Geographie - Regionalgeographie

Gebietsschutz und regionale Entwicklung

Titel: Gebietsschutz und regionale Entwicklung

Seminararbeit , 2011 , 39 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Martin Payrhuber (Autor:in)

Geowissenschaften / Geographie - Regionalgeographie

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Eine gesetzliche Basis für Naturschutz - und damit einen sichtbaren Beleg für das Einschreiten des Menschen gegen die sich ankündigenden negativen Auswirkungen der industriellen Revolution und anderer neuzeitlicher bzw. moderner Phänomene - gibt es seit Ende des 19. Jahrhunderts. Es gab jedoch nicht nur ein einziges Motiv, das die Menschen dieser Zeit dazu bewog, Naturschutzgebiete einzurichten, sondern eine ganze Reihe von Motiven, die durch eine beträchtliche Heterogenität gekennzeichnet sind. Folgende sind im Kontext dieser Arbeit als am wichtigsten zu bezeichnen:
• Ästhetische Motive von Schriftstellern und Malern wie William Wordsworth, die sich für die Bewahrung der Schönheit der Landschaft einsetzten
• Ethische bzw. religiöse Motive, angetrieben vom Glauben daran, dass Landschaft, Tiere und Pflanzen als Gottes Schöpfung um ihrer selbst willen geschützt werden müssen
• wissenschaftlich begründete Schutzmaßnahmen durch die Ausbildung der Ökologie als eigenständige wissenschaftliche Disziplin
• Schaffung von naturorientierten Erholungsgebieten für die Arbeiterschaft
Es scheint also ein Anliegen des Menschen zu sein, die Welt, in der er lebt, zu erhalten und zu schützen, aus welchen Motiven auch immer. Die mehr oder weniger noble Idee prallt jedoch immer dann auf Widerstand, wenn es in der Gesellschaft gilt, verschiedene Interessen auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen. Anders gesagt: wenn Gebietsschutz und regionale Entwicklung sich gegenüberstehen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Natur- und Gebietsschutz als Idee des Menschen

1.2 Definitionen

1.2.1 Gebietsschutz

1.2.2 Regionalentwicklung

2 Gebietsschutz

2.1 Historie: von den Anfängen zur Neuzeit

2.2 Transformation der Gebietsschutzidee

2.3 Ziele/Chancen und Probleme der Implementierung des Gebietsschutzes

3 Regionale Entwicklung

3.1 Grundbedürfnisse als Triebfeder der Regionalen Entwicklung

3.2 Regionale Identität als Vorbedingung für Regionale Entwicklung

3.3 Kulturlandschaft, Tourismus, Landwirtschaft

4 Gebietsschutz und regionale Entwicklung

4.1 Das Konzept der Nachhaltigkeit

4.2 Das UNESCO Biosphärenreservat und "Spatial Zoning"

4.3 Schutzgebiete als Motoren und/oder Instrumente von Regionalentwicklung

4.4 Theoretische Ansätze zur Kombination von Schutzgebieten und Regionalentwicklung

4.5 Der Zweck von regionaler Entwicklung in Schutzgebieten

4.6 Regionalpolitische Unterstützung für neue Herangehensweisen zur regionalen Entwicklung in Verbindung mit Großschutzgebieten

5 Gebietsschutz und Regionalentwicklung am Beispiel des National Parks Gesäuse und des Stifts Admont

5.1 Allgemein

5.1.1 Das Stift Admont

5.1.2 Der Nationalpark Gesäuse

5.2 Konflikte und Probleme

5.2.1 Aus Sicht des Stifts Admont

5.2.2 Aus Sicht des Nationalparks

5.3 Lösungen, Möglichkeiten und Chancen

6 Schluss

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die komplexe Wechselbeziehung zwischen dem Schutz von Naturräumen (Gebietsschutz) und der wirtschaftlichen sowie sozialen Förderung einer Region (Regionalentwicklung), mit dem Ziel, Wege für eine harmonische Koexistenz durch integrierte Managementansätze aufzuzeigen.

  • Paradigmenwechsel von segregativen zu integrativen Schutzkonzepten
  • Die Rolle der regionalen Identität in Entwicklungsprozessen
  • Methoden der Nachhaltigkeit und des "Spatial Zoning"
  • Konfliktmanagement am Beispiel Nationalpark Gesäuse und Stift Admont

Auszug aus dem Buch

1.1 Natur- und Gebietsschutz als Idee des Menschen

Eine gesetzliche Basis für Naturschutz - und damit einen sichtbaren Beleg für das Einschreiten des Menschen gegen die sich ankündigenden negativen Auswirkungen der industriellen Revolution und anderer neuzeitlicher bzw. moderner Phänomene - gibt es seit Ende des 19. Jahrhunderts. Es gab jedoch nicht nur ein einziges Motiv, das die Menschen dieser Zeit dazu bewog, Naturschutzgebiete einzurichten, sondern eine ganze Reihe von Motiven, die durch eine beträchtliche Heterogenität gekennzeichnet sind. Folgende sind im Kontext dieser Arbeit als am wichtigsten zu bezeichnen:

Ästhetische Motive von Schriftstellern und Malern wie William Wordsworth, die sich für die Bewahrung der Schönheit der Landschaft einsetzten

Ethische bzw. religiöse Motive, angetrieben vom Glauben daran, dass Landschaft, Tiere und Pflanzen als Gottes Schöpfung um ihrer selbst willen geschützt werden müssen

wissenschaftlich begründete Schutzmaßnahmen durch die Ausbildung der Ökologie als eigenständige wissenschaftliche Disziplin

Schaffung von naturorientierten Erholungsgebieten für die Arbeiterschaft

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung thematisiert das Spannungsfeld zwischen Mensch und Natur und führt in die Notwendigkeit des Gebiets- bzw. Naturschutzes ein.

2 Gebietsschutz: Dieses Kapitel erläutert die historische Entwicklung des Gebietsschutzes und den Wandel hin zu einem integrativen, nachhaltigen Modell.

3 Regionale Entwicklung: Hier werden die Grundlagen regionaler Entwicklung, inklusive menschlicher Grundbedürfnisse und regionaler Identität, analysiert.

4 Gebietsschutz und regionale Entwicklung: Dieses Kapitel untersucht die notwendige Synergie zwischen Naturschutz und wirtschaftlicher Entwicklung anhand moderner Nachhaltigkeitskonzepte.

5 Gebietsschutz und Regionalentwicklung am Beispiel des National Parks Gesäuse und des Stifts Admont: Eine praktische Fallstudie, die die Konflikte und Chancen zwischen einem traditionellen Wirtschaftsbetrieb und einem Nationalpark beleuchtet.

6 Schluss: Das Schlusskapitel fasst die Notwendigkeit eines Paradigmenwechsels in der Praxis zusammen, um Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Entwicklung zu sichern.

Schlüsselwörter

Gebietsschutz, Regionalentwicklung, Nachhaltigkeit, Naturschutz, Nationalpark Gesäuse, Stift Admont, Biodiversität, Integrative Ansätze, Landschaftsschutz, Regionalpolitik, regionale Identität, Mensch-Natur-Verhältnis, nachhaltige Entwicklung, Umweltmanagement, räumliche Planung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Dualität und der notwendigen Symbiose zwischen Gebietsschutz und regionaler Entwicklung im 21. Jahrhundert.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind der historische Wandel des Schutzgedankens, Konzepte der Regionalentwicklung sowie die praktische Konfliktlösung in Schutzgebieten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Schutzgebiete als Instrumente für eine nachhaltige Regionalentwicklung fungieren können, statt nur als restriktive Verbotszonen zu dienen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse sowie einer angewandten Fallstudie zum Nationalpark Gesäuse und dem Stift Admont.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert theoretische Ansätze zur Kombination von Schutzgebieten und Regionalentwicklung sowie die strategischen Anforderungen an das Management.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselwörter sind unter anderem Gebietsschutz, Regionalentwicklung, Nachhaltigkeit, Biosphärenreservat und integrative Schutzstrategien.

Welche Rolle spielt das Stift Admont im Beispielkapitel?

Das Stift Admont wird als traditioneller, wirtschaftlich bedeutender Akteur in der Region dargestellt, der mit den Einschränkungen durch den Nationalpark Gesäuse konfrontiert ist.

Welche Lösungsansätze werden für das Konfliktpotenzial vorgeschlagen?

Vorgeschlagen werden unter anderem eine IG SANG (Interessengemeinschaft), gemeinsame Marketingstrategien sowie eine stärkere Einbindung lokaler Akteure in das Management.

Ende der Leseprobe aus 39 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Gebietsschutz und regionale Entwicklung
Hochschule
Universität Salzburg  (Institut für Geographie und Geologie)
Veranstaltung
Räumlichkeit sozialer und kultureller Systeme
Note
1,0
Autor
Martin Payrhuber (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
39
Katalognummer
V189275
ISBN (eBook)
9783656134138
Sprache
Deutsch
Schlagworte
gebietsschutz entwicklung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Martin Payrhuber (Autor:in), 2011, Gebietsschutz und regionale Entwicklung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/189275
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Leseprobe aus  39  Seiten
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