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Martin Opitz: Schäfferey von der Nimfen Hercinie - Die Grotte als Kreuzungspunkt bukolischer Diskurse

Titel: Martin Opitz: Schäfferey von der Nimfen Hercinie - Die Grotte als Kreuzungspunkt bukolischer Diskurse

Hausarbeit , 2011 , 15 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Saskia Fricke (Autor:in)

Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

1. Einleitung

2. Martin Opitz und die Tradition der europäischen Bukolik

3. Die Grotte: Kreuzungspunkt der Hirtendiskurse

3.1. Das Verhältnis von Kunst und Natur in der Grotte

3.2. Die Darstellung der aristokratischen Welt

4. Schlussbemerkungen

5. Literatur und Quellen

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Martin Opitz und die Tradition der europäischen Bukolik

3. Die Grotte: Kreuzungspunkt der Hirtendiskurse

3.1. Das Verhältnis von Kunst und Natur in der Grotte

3.2. Die Darstellung der aristokratischen Welt

4. Schlussbemerkungen

5. Literatur und Quellen

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit analysiert das Werk „Schäfferey von der Nimfen Hercinie“ von Martin Opitz mit einem besonderen Fokus auf das Motiv der Grotte als zentralen Ort der Bedeutungskonstruktion. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Opitz durch die literarische Gestaltung der Grotte poetologische Konzepte, die Rolle des Adels und das kulturpolitische Programm der Etablierung einer deutschen Literatursprache miteinander verknüpft.

  • Die literarische Gattung der europäischen Bukolik und deren Adaption durch Opitz.
  • Die Grotte als architektonisches und symbolisches Zentrum der „Hercinie“.
  • Das Spannungsfeld zwischen künstlich erschaffener Welt und Natur in der barocken Literatur.
  • Die Repräsentation aristokratischer Herrschaft und deren Bedeutung für die Dichtkunst.
  • Das kulturpolitische Programm der deutschen Sprache im Kontext zeitgenössischer politischer Ereignisse.

Auszug aus dem Buch

3.1. Das Verhältnis von Kunst und Natur in der Grotte

Die Darstellung der sich vermischenden Bereiche hat gezeigt, dass die Grotte nicht nur ein klar abgetrennter Raum ist, sondern vor allem auch eine Verbindung zum äußeren Geschehen herstellt. So ist sie zum Beispiel direkt in die Umgebung und in das Riesengebirge selbst eingebunden. In diesem Zusammenhang sind vor allem die mathematischen Begriffe auffällig, mit denen die Gegend beschrieben wird. Anders als das Wesen der Grotte ist sie aber nicht durch den Menschen kultiviert, denn sie folgt einzig und allein dem Ordnungsprinzip der Schöpfung. In diesen Akt scheint aber auch die Grotte in der Hercinie eingebunden zu sein. Bereits die erste Begegnung der Hirten mit der Nymphe macht klar erkennbar wie intensiv sich die Grenzen miteinander verstricken: Wir waren fast an den wurtzeln des schneegebirges/ als wir einer Nimfe/ die an einer frischen grotte oder höle auff den lincken arm gelehnt lag/ gewahr worden/ welche mitt einem subtilen durch scheinenden schleyer bekleidet war/ die haare/ so mitt einem grünen krantze geziehret/…/ vndt vnter der rechten handt ein geschirr von dem weißen marmor hielte/ darauß das quell des bächleins geronnen kam. … Die Nymphe erscheint als mythisches Wesen, das aber in einer klaren, wenn auch nicht offen ausgesprochenen Verbindung zur Natur steht. Ihre Kleidung besteht aus Elementen dieser, gezeigt durch den grünen Kranz, welchen sie auf dem Kopft trägt. Aber sie beherrscht auch die Natur, lenkt sie nach ihrem Willen, indem sie mit einem Kelch oder dergleichen das Fließen des Baches bestimmt. Betont wird dies besonders noch einmal durch ihren durchscheinenden Schleier, der zeigt, dass die Welten zwischen Natur und Kunst verschwischt sind, denn die Hercinie ist kein reales, sondern nur ein künstlerisch erschaffenes Wesen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Person und Bedeutung von Martin Opitz sowie seine Auffassung von Autorschaft und Literatur im 17. Jahrhundert.

2. Martin Opitz und die Tradition der europäischen Bukolik: Dieses Kapitel verortet das Werk „Schäfferey von der Nimfen Hercinie“ in der Tradition des europäischen Schäferromans und analysiert dessen formale und inhaltliche Besonderheiten.

3. Die Grotte: Kreuzungspunkt der Hirtendiskurse: Das Kapitel untersucht die zentrale Funktion der Grotte als architektonischen und symbolischen Ort, an dem verschiedene Diskurse des Werkes zusammenlaufen.

3.1. Das Verhältnis von Kunst und Natur in der Grotte: Hier wird das Spannungsfeld zwischen natürlicher Schöpfung und künstlicher Gestaltung sowie deren symbolische Bedeutung für Opitz' Dichtung beleuchtet.

3.2. Die Darstellung der aristokratischen Welt: Dieses Kapitel widmet sich der Grotte als Raum der Repräsentation aristokratischer Herrschaft und der politischen Einbindung des Adels in das dichterische Programm.

4. Schlussbemerkungen: Die Schlussbemerkungen fassen die Ergebnisse zusammen und reflektieren den Stellenwert des Werkes in der literarischen Entwicklung des Barock.

5. Literatur und Quellen: Dieses Kapitel listet die verwendeten wissenschaftlichen Sekundärquellen auf.

Schlüsselwörter

Martin Opitz, Schäfferey von der Nimfen Hercinie, Bukolik, Prosaekloge, Barock, Grotte, Autorschaft, Kunst, Natur, Aristokratie, Hans Ulrich von Schaffgotsch, deutsche Sprache, Imitatio, Aemulatio, Dichtungstheorie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert Martin Opitz' Werk „Schäfferey von der Nimfen Hercinie“ und untersucht, wie der Autor das Motiv der Grotte nutzt, um seine poetologischen und kulturpolitischen Ideen zu vermitteln.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Arbeit fokussiert sich auf die Tradition der Bukolik, die barocke Autorschaft, das Verhältnis von Kunst und Natur sowie die Rolle des Adels und der deutschen Sprache im 17. Jahrhundert.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, dass die Grotte in der „Hercinie“ als zentraler Ort fungiert, an dem sich wesentliche Diskurse des Werkes überschneiden und zu einer neuen, singulären literarischen Form führen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine literaturwissenschaftliche Analyse, die den Text des Werkes in den Kontext der zeitgenössischen Tradition, der Biografie des Autors und der geschichtlichen Ereignisse seiner Zeit stellt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung der bukolischer Tradition, die Analyse der Grotte als architektonisches und symbolisches Motiv, die Vermischung von Kunst und Natur sowie die Darstellung aristokratischer Repräsentation.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlüsselbegriffe sind Martin Opitz, Bukolik, Barock, Grotte, Autorschaft, Kunst, Natur und das kulturpolitische Programm der deutschen Sprache.

Welche Bedeutung hat das Adelsgeschlecht der Schaffgotschs für das Werk?

Das Geschlecht der Schaffgotschs dient als konkretes Beispiel für die aristokratische Herrschaft, deren Förderung für Opitz eine essenzielle Voraussetzung für das Gedeihen von Kunst und Frieden sowie für die Etablierung seiner poetischen Ziele war.

Warum spielt die Grotte eine so zentrale Rolle in der „Hercinie“?

Die Grotte ist nicht nur ein Ort innerhalb der Erzählung, sondern dient als Raum der Signifikanz, in dem Opitz unterschiedliche Diskurse bündelt und durch das Ineinandergreifen von Architektur und Natur seine Vision von Dichtung und Gesellschaft verdeutlicht.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Martin Opitz: Schäfferey von der Nimfen Hercinie - Die Grotte als Kreuzungspunkt bukolischer Diskurse
Hochschule
Universität Erfurt
Veranstaltung
Der „Vater der deutschen Dichtkunst“: Martin Opitz (1597-1639)
Note
1,3
Autor
Saskia Fricke (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
15
Katalognummer
V189230
ISBN (eBook)
9783656133490
ISBN (Buch)
9783656133582
Sprache
Deutsch
Schlagworte
martin opitz schäfferey nimfen hercinie grotte kreuzungspunkt diskurse
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Saskia Fricke (Autor:in), 2011, Martin Opitz: Schäfferey von der Nimfen Hercinie - Die Grotte als Kreuzungspunkt bukolischer Diskurse, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/189230
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  15  Seiten
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