Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem webbasierten Empfangen, Verarbeiten
und Bereitstellen von Video-Inhalten. Der Fokus dabei liegt auf Live-Streaming. Die Arbeit erläutert die zum Einsatz kommenden Technologien, und die verwendete Software, wie unter anderem den Adobe Flash Media Server 3.5 und Adobe Flash CS4. Die Arbeit beinhaltet die Erstellung mehrerer Komponenten einer Distribution. Im Mittelpunkt steht dabei die Konzeption eines Komponenten-Modells, die Entwicklung einer Client-Server-Kommunikation, sowie die Erstellung und Programmierung der einzelnen Komponenten. Dabei werden genaue Spezifikationen für einzelne Teil-Anwendungen berücksichtigt, welche im weiteren Verlauf der Arbeit
beschrieben werden.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
1.1 Ausgangssituation
1.2 Spezifikationen
1.3 Zielsetzung
1.4 Aufbau
2 Grundlagen
2.1 Arbeitsmaterialien und technische Mittel
2.2 Videos im Web
2.2.1 Progressive Download
2.2.2 Streaming Media
2.3 Adobe Flash Media Server
2.3.1 Adobe Flash Streaming Server
2.3.2 Adobe Flash Interactive Server
2.3.3 Adobe Flash Development Server
2.3.4 Die Flash Media Server-Architektur
2.3.5 Die Client-Server-Kommunikation vom Flash Media Server
2.3.6 HTTP und RTMP
2.4 Adobe Flash Media Live Encoder
2.5 Flash und Actionscript
2.6 Server-side ActionScript
2.7 XML
2.8 PHP und mySQL
3 Konzeption und Modellierung
3.1 Livestream-Schleife
3.2 Montage-Applikation
3.3 Regie Interface
3.4 SAW-Applikation
3.5 SAW-Setup
3.6 Komponenten-Diagramm
4 Grundlagen einer Client-Server Kommunikation
4.1 Beispiel einer Client-Server-Kommunikation
4.1.1 Verbindung zum Server
4.1.2 Aufruf einer Server-Methode
4.1.3 Verarbeitung einer Server-Rückrufmethode
5 Programmierung
5.1 Entwicklung der Livestream-Schleife
5.1.1 Die Variablen-Deklaration
5.1.2 Die XML-Daten laden
5.1.3 Die Funktion der Schleife
5.1.4 Streams empfangen
5.1.5 Streams entfernen
5.1.6 Die Wiedergabe
5.1.7 Client-Verbindung
5.2 Entwicklung der Montage Applikation
5.2.1 Die XML-Daten laden
5.2.2 Externe Videos wiedergeben
5.3 Entwicklung des Regie-Interface
5.3.1 Verbindung zur Livestream-Schleife herstellen
5.3.2 Streams vom Server empfangen
5.3.3 Streams auswählen
5.3.4 Anzeige aktualisieren
5.4 Entwicklung des SAW-Setup und der SAW-Applikation
5.4.1 Die Benutzeroberfläche
5.5 Komponenten-Diagramm mit Funktionen-Beschreibung
6 Evaluation
6.1 Demonstration der Anwendung
6.1.1 Daten im SAW-Setup eingeben
6.1.2 Start der Anwendungen
6.1.3 Das Regie-Interface nach dem Start
6.1.4 Senden von Livestreams
6.1.5 Streams überbrücken
6.1.6 Die Wiedergabe eines externen Videos
7 Ausblick
Zielsetzung & Themen der Arbeit
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Konzeption und technischen Realisierung einer webbasierten Anwendung zur Verarbeitung und Verbreitung von Live-Streaming-Content, um ein interaktives Web-TV-Erlebnis zu schaffen, das verschiedene Live-Signale sowie vorab aufgezeichnete Videos und externe Werbeinhalte in einer automatisierten Schleife kombiniert.
- Entwicklung eines Komponenten-Modells für webbasiertes Live-Streaming.
- Implementierung einer robusten Client-Server-Kommunikation mittels Flash Media Server.
- Konzeption einer interaktiven Regie-Schnittstelle zur Echtzeit-Steuerung von Video-Feeds.
- Automatisierte Steuerung von Wiedergabe-Schleifen basierend auf XML-Datenkonfigurationen.
- Integration von externen Videoinhalten (Werbung/Commercials) in den laufenden Stream.
Auszug aus dem Buch
3.1 Livestream-Schleife
Diese Applikation erfasst alle an den Server, auf dem diese Anwendung liegt, eingehenden Live-Videostreams. Die Videosignale senden Metadaten, wie ihren Bezeichner mit, unter dem sie veröffentlichen. Die Anwendung verbindet sich nach dem Start zum Server der SAW-Applikation und lädt von diesem die Daten aus zwei Dokumenten. Ein Dokument beinhaltet die Namen der zulässigen Live-Videostreams, ein weiteres die Namen der aufgezeichneten Videos. Ein aufgezeichnetes Video ist für den Live-Videostream an gleicher Position, in dem anderen Dokument bestimmt. Die Daten werden lokal in einem Objekt der Livestream-Schleife-Anwendung gespeichert. Jeder Datensatz innerhalb eines Objektes beinhaltet einen Namen, sowie eine ID-Nummer und steht für eine aufgezeichnetes Video beziehungsweise ein Live-Videostream. Die Datensätze in den Objekten sind also indiziert. Jeder Live-Videostream mit entsprechender ID-Nummer ist als das Äquivalent des aufgezeichneten Videos mit der gleichen ID-Nummer anzusehen. Die Anzahl der Datensätze in beiden Dokumenten haben die gleiche Länge. Die aufgezeichneten Videos liegen in einem Unterverzeichnis der Live-Videostream-Schleife-Applikation und müssen den gleichen Dateinamen aufweisen wie die angegebenen Namen im entsprechendem Dokument.
Für jeden Namen innerhalb eines Objektes wird eine Variable erstellt, die den Zustand des entsprechenden Live-Videostreams oder aufgezeichneten Videos ausdrückt. Diese kann nur zwei Zustände annehmen, wahr oder falsch, beziehungsweise aktiv oder inaktiv. Die Applikation vergleicht die Namen von eingehenden Live-Videostreams mit den im Objekt gespeicherten Namen. Bei einer Übereinstimmung der Namen, wird der Zustand der zugehörigen Variablen auf aktiv gesetzt und der Live-Videostream in der Wiedergabeschleife aufgenommen. Das für ihn dedizierte aufgezeichnete Video, wird in der Wiedergabeschleife übergangen. Kurz gesagt, ein aufgezeichnetes Video bleibt nur solange in der Wiedergabeschleife enthalten, bis das Live-Videostream Äquivalent auf dem Server publiziert.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Beschreibt die Ausgangssituation und die Zielsetzung der Arbeit im Kontext des Projekts nightface.tv.
2 Grundlagen: Erläutert die eingesetzten Technologien wie Adobe Flash Media Server, ActionScript und XML.
3 Konzeption und Modellierung: Definiert die Teil-Anwendungen und das Komponenten-Modell für das System.
4 Grundlagen einer Client-Server Kommunikation: Erklärt die Basismechanismen des Datenaustauschs zwischen Client und Server.
5 Programmierung: Detailreiche Dokumentation der Implementierung der verschiedenen Komponenten wie Livestream-Schleife und Regie-Interface.
6 Evaluation: Validierung der Funktionalität durch einen praktischen Testlauf der Anwendung.
7 Ausblick: Zusammenfassung der Potenziale für zukünftige Entwicklungen im Bereich Web-Video.
Schlüsselwörter
Live-Streaming, Adobe Flash Media Server, ActionScript, Web-TV, Video-on-Demand, Client-Server-Kommunikation, XML, Programmierung, Nightface.tv, Montage-Applikation, Regie-Interface, Echtzeit-Streaming, Distribution, Video-Content, Webtechnologien.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die Konzeption und technische Umsetzung einer webbasierten Anwendung zur Verarbeitung, Zusammenstellung und Bereitstellung von Live-Videosignalen sowie aufgezeichneten Inhalten.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Der Schwerpunkt liegt auf Live-Streaming-Technologien, der Client-Server-Architektur, der dynamischen Steuerung von Videostreams und der Entwicklung grafischer Benutzeroberflächen zur Interaktion mit diesen Inhalten.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage dieser Arbeit?
Das Ziel ist die Ermittlung und Implementierung von Best Practices, um eine stabile und benutzerfreundliche Plattform zu schaffen, die mehrere Live-Quellen in eine automatisierte Wiedergabeschleife integriert.
Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?
Es wird ein systematischer Ansatz verfolgt, der mit einer Recherche technischer Mittel beginnt, gefolgt von einer strukturierten Konzeption, Modellierung und anschließender praktischer Programmierung sowie einer finalen Evaluation.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die technologischen Grundlagen, die detaillierte Konzeption der Komponenten (Livestream-Schleife, Montage, Regie-Interface) und die konkrete Programmierung der Anwendung mittels ActionScript und Server-side ActionScript.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Live-Streaming, Adobe Flash Media Server, ActionScript und Web-TV definieren.
Wie wird sichergestellt, dass bei Ausfall eines Live-Streams keine Lücke in der Sendeschleife entsteht?
Das System nutzt ein automatisches Fallback-Verfahren: Fällt ein Live-Stream aus, wird dieser durch ein vorab definiertes, aufgezeichnetes Video-Äquivalent an der entsprechenden Indexposition in der Wiedergabeschleife ersetzt.
Welche Rolle spielt das Regie-Interface bei der Steuerung der Streams?
Das Regie-Interface erlaubt administrativen Benutzern die aktive Interaktion mit den Live-Streams; sie können mittels Thumbnails Streams aus der Wiedergabeschleife entfernen (überbrücken) oder wieder hinzufügen.
- Quote paper
- Nico Sauerbrei (Author), 2010, Konzeption und Erstellung einer Anwendung zur Interaktion mit Livestream-Content, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/188978