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Der Mensch als handelndes Wesen in der Kritik der praktischen Vernunft bei Immanuel Kant

Titel: Der Mensch als handelndes Wesen in der Kritik der praktischen Vernunft bei Immanuel Kant

Seminararbeit , 2003 , 13 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Christiane Lhotta (Autor:in)

Philosophie - Philosophie des 19. Jahrhunderts

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Zusammenfassung Leseprobe Details

Wie frei ist der Mensch in seinem Handeln? - Kann er sich überhaupt als frei handelndes Wesen erfahren? - Ist er vielmehr abhängig von determinierten Bedingungen? - Welche Beweggründe liegen seinen Taten zugrunde? - Wonach richtet sich der handelnde Mensch bzw. worauf basieren seine Aktionen?

Diese Fragen sollen in der vorliegenden Arbeit unter Rückgriff auf Immanuel Kants kategorischen Imperativ der praktischen Vernunft im wesentlichen eine Antwort finden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

I. Der Mensch als Vernunftwesen

II. Über den Willen

III. Der Begriff der Freiheit

IV. Zum Grundsatz der reinen praktischen Vernunft

Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht auf Grundlage von Immanuel Kants „Kritik der praktischen Vernunft“, wie der Mensch als handelndes Wesen zu begreifen ist. Dabei steht die zentrale Frage im Fokus, inwieweit das menschliche Handeln durch Freiheit bestimmt ist und welche Rolle Vernunft, Wille und der kategorische Imperativ bei der moralischen Orientierung des Individuums spielen.

  • Die Analyse des Menschen als Vernunftwesen und die Rolle a priorischer Prinzipien.
  • Die Untersuchung des Willens als autonomes Begehrungsvermögen.
  • Die philosophische Erörterung des Freiheitsbegriffs nach Kant.
  • Die Bedeutung des kategorischen Imperativs als Grundgesetz der reinen praktischen Vernunft.
  • Das Spannungsfeld zwischen persönlicher Neigung und sittlicher Pflicht.

Auszug aus dem Buch

III. Der Begriff der Freiheit

Wie Ottfried Höffe in seinen Ausführungen zu Kants Kritik der praktischen Vernunft erläutert, ist transzentdentale Freiheit gemäß der Kritik der reinen Vernunft zu verstehen als

„(...) jene exceptionelle Kausalität, durch welche etwas geschieht, ohne daß die Ursache davon noch weiter, durch eine andere vorhergehende Ursache, nach notwendigen Gesetzen bestimmt sei“ (B 474).“

Kants Freiheitsbegriff an sich gilt als absolut, als so genannte akausale Spontaneität, d.h. als Vermögen, einen neuen Anfang in einer Kausalreihe zu setzen. Freiheit unterliegt somit keinen weiteren Bedingungen mehr. In Bezug auf sittliches Handeln ist sie kontrakausal, denn: „Wer sittlich handelt, ist nicht von Neigungen und anderen Umständen der phänomenalen Welt determiniert.“

Wie Jean-Claude Wolf folgert, ist Freiheit daher unabhängig von Wünschen; als Tugend gelte demnach, Wünschen zu widerstehen. Kants Freiheitsdefinition zielte auf die Widerlegung der verbreiteten Annahme von der vollständigen Determiniertheit des Menschen einerseits und der Freiheit, verstanden als die uneingeschränkte Erfüllung von Wünschen, andererseits.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung stellt die grundlegende Problematik des menschlichen Handelns im Kontext von Bedürfnissen und moralischer Freiheit dar und definiert den methodischen Fokus auf Kants Kritik der praktischen Vernunft.

I. Der Mensch als Vernunftwesen: Dieses Kapitel erläutert den Menschen als Vernunftwesen, das durch a priori gegebene Gesetze autonom agieren kann, und unterscheidet zwischen subjektiven Maximen und objektiven praktischen Gesetzen.

II. Über den Willen: Hier wird der Wille als eine von empirischen Einflüssen unabhängige Instanz transzendentaler Freiheit analysiert, die nicht durch Lust oder Unlust, sondern durch die Form einer Maxime bestimmt wird.

III. Der Begriff der Freiheit: Das Kapitel definiert Freiheit als akausale Spontaneität und Abwesenheit von determinierenden Neigungen, wobei zwischen Freiheit im negativen (Unabhängigkeit von Materie) und positiven Sinne (Selbstgesetzgebung) unterschieden wird.

IV. Zum Grundsatz der reinen praktischen Vernunft: Der Abschnitt führt den kategorischen Imperativ als das oberste Grundgesetz ein, das als unbedingtes Sollen den Willen unabhängig von materiellen Zwecken bestimmt.

Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass der Mensch prinzipiell nicht in seinem Handeln determiniert ist, da er durch das Bewusstsein der moralischen Wahlfreiheit zwischen Neigung und Sittlichkeit vermitteln kann.

Schlüsselwörter

Immanuel Kant, Kritik der praktischen Vernunft, Vernunftwesen, Wille, Freiheit, Kategorischer Imperativ, Sittengesetz, Maximen, Autonomie, Moral, Begehrungsvermögen, Determiniertheit, Transzendentale Freiheit, Sollen, Handeln

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das menschliche Handeln im Lichte der praktischen Philosophie von Immanuel Kant und beleuchtet die Voraussetzungen für moralisch verantwortliches Verhalten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Themenfelder umfassen die Rolle der Vernunft, die Bestimmungsgründe des Willens, das Konzept der Freiheit und die praktische Anwendung des kategorischen Imperativs.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie der Mensch trotz natürlicher Bedürfnisse und Neigungen durch Vernunft und Freiheit zu sittlichem Handeln befähigt ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine philosophische Textanalyse, die sich ausschließlich auf die primäre und sekundäre Literatur zu Kants Kritik der praktischen Vernunft stützt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung des Menschen als Vernunftwesen, die Analyse des Willens, die Definition der Freiheit sowie die Herleitung des kategorischen Imperativs.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Autonomie, transzendentale Freiheit, moralisches Gesetz, kategorischer Imperativ, Maximen und praktisches Begehrungsvermögen.

Wie unterscheidet Kant zwischen einer Maxime und einem praktischen Gesetz?

Eine Maxime ist ein subjektiver Grundsatz, der nur für das einzelne Individuum gilt, während ein praktisches Gesetz als objektiv und für jedes vernünftige Wesen gleichermaßen gültig erkannt wird.

Welche Rolle spielt der Konflikt zwischen Neigung und Vernunft für den Menschen?

Der Konflikt zeigt auf, dass der Mensch ein endliches Wesen ist, das sich immer wieder entscheiden muss, ob es den persönlichen Interessen folgt oder sich der moralischen Pflicht des Sittengesetzes unterwirft.

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Mensch als handelndes Wesen in der Kritik der praktischen Vernunft bei Immanuel Kant
Hochschule
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Note
2,0
Autor
Christiane Lhotta (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2003
Seiten
13
Katalognummer
V188976
ISBN (eBook)
9783656127857
ISBN (Buch)
9783656128243
Sprache
Deutsch
Schlagworte
immanuel kant kritik praktische Vernunft mensch wille freiheit gesellschaft individuum handeln sollen kategorischer imperativ gesetze regeln vorschriften
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Christiane Lhotta (Autor:in), 2003, Der Mensch als handelndes Wesen in der Kritik der praktischen Vernunft bei Immanuel Kant , München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/188976
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  13  Seiten
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