Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Zur Shop-Startseite › Psychologie - Arbeit, Betrieb, Organisation

Berufsverläufe älterer ambulanter Pflegekräfte sowie Arbeitsbedingungen und -belastungen in der ambulanten Pflege

Titel: Berufsverläufe älterer ambulanter Pflegekräfte sowie Arbeitsbedingungen und -belastungen in der ambulanten Pflege

Examensarbeit , 2011 , 72 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: A. Stockrahm (Autor:in)

Psychologie - Arbeit, Betrieb, Organisation

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Niedrige Geburtenraten und ein kontinuierlicher Anstieg der Lebensdauer führen zu einer erheblichen Veränderung der Altersstruktur in unserer Gesellschaft. Die daraus resultierenden Veränderungen hatten nie auf individueller und organisationaler sowie auch auf gesellschaftspolitischer und wirtschaftlicher Ebene einen höheren Stellenwert als heute.
Die Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt im Allgemeinen und im Speziellen für die Pflegebranche sind gravierend. Denn dem aktuellen sowie zukünftigen Pflegekräftemangel kann nur mit einer dualen Strategie begegnet werden, d.h. durch „Nachwuchs“-Akquise und durch einen möglichst langen Verbleib von älteren Beschäftigten im Berufsbild der Pflege.
Im Fokus dieser Arbeit und der durchgeführten Befragung stehen ältere Beschäftigte im Tätigkeitsfeld der ambulanten Pflege. Zum einen sollen detailliertere, auf das Individuum bezogenere Einblicke in Motivationen zur Berufswahl und Berufsverläufe (inklusive Unter-brechungszeiten) gewonnen werden. Möglicherweise lassen sich so eventuell sogar Rückschlüsse, zu dem was ältere Beschäftigte in diesem Beruf hält, ziehen.
Weiterhin soll in diesem Zusammenhang ermittelt werden – da in der ambulanten Pflege grundsätzliche Kranken- und Altenpflegerinnen anzutreffen sind – warum sich ausgebildete Krankenpflegerinnen und auch vormals in der stationären Pflege tätige Altenpflegerinnen im Berufsverlauf für das Tätigkeitsfeld der ambulanten Pflege entscheiden. Eine weitere Hypothese ergibt sich aus den grundsätzlichen Unterschieden der Arbeitgeber (privatwirtschaftliche vs. Wohlfahrtsträger) innerhalb der Stichproben und zwar wird vermutet, dass die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten bei den privatwirtschaftlichen, ambulanten Pflegediensten schlechter sind.
Zum Anderen wird im Rahmen dieser Arbeit der Frage nachgegangen werden, welche Belastungen im Detail für ältere, ambulante Pflegekräfte bestehen und welche persönlichen Bewältigungsstrategien zur Verfügung stehen, um damit die berufliche Verweildauer zu erhöhen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Gegenstand und Ziel dieser Arbeit

2. Hintergründe und Rahmenbedingungen

2.1 Demografischer Wandel

2.2 Rahmenbedingungen der ambulante Pflege

2.2.1 Zahlen, Daten Fakten zur ambulante Pflege

2.2.2 Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Pflegebranche

3. Methodik der Befragung, Auswahl und Details der Stichprobe

3.1 Auswahl der Stichprobe und methodische Vorgehensweise

3.2 Beschreibung der Stichprobe

3.2.1 Berufsausbildung

3.2.2 Altersstruktur

3.2.3 Geschlechterverteilung

3.2.4 Familienstand

3.2.5 Kinderzahl

3.2.6 Zeitliche Ausgestaltung der Beschäftigungsverhältnisse

3.2.7 Tätigkeitsbereiche

3.2.8 Entgelt

4. Berufswahl und Berufsverläufe der Befragten

4.1 Berufswahl und Motivationen

4.2 Berufsverläufe der Befragten

4.2.1 Unterbrechungszeiten

4.2.2 Berufliche Wiedereinstiege

5. Negative Aspekte des Arbeitsfeldes ambulante Pflege

5.1 Mehrarbeit

5.2 Schicht- und Wochenendarbeit

5.3 Zeitdruck

5.4 Tod der Patienten sowie Probleme aus dem Kontakt zu Angehörigen

5.5 Trage- und Hebetätigkeiten und physische Beanspruchungen

5.6 Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben / „Arbeit und Familie“-Konflikte

6. positive Aspekte des Arbeitsfeldes ambulante Pflege

6.1 Autonomie bzw. Handlungsspielraum

6.2 Kontrollier- und Planbarkeit der Arbeitstätigkeit

6.3 Einbringen von Fähigkeiten und Kompetenzen

6.4 Angemessene Entlohnung

7. Bewältigungsstrategien

8. Rückblickende Bewertung des Berufsverlaufes

9. Zukunftsvisionen

10. Zusammenfassung der Ergebnisse und Fazit

11. Lösungsansätze zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen und der alter(n)sgerechten Arbeitsgestaltung

11.1 „Stellschraube“: Person“

11.2 „Stellschraube“: Situation

11.2.1 Arbeitsgestaltung und -organisation

11.2.2 Personalentwicklung

11.3 „Stellschraube“: Organisation

11.3.1 Führung

11.3.2 Unternehmensleitbild und -kultur

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die Untersuchung der Berufsverläufe sowie der Arbeitsbedingungen und -belastungen älterer ambulanter Pflegekräfte. Die Forschungsfrage fokussiert darauf, welche persönlichen und organisationalen Faktoren den Verbleib älterer Beschäftigter in diesem anspruchsvollen Tätigkeitsfeld fördern und welche Bewältigungsstrategien genutzt werden, um die Arbeitsfähigkeit langfristig zu sichern.

  • Analyse von Motivationen und Berufsverläufen unter Berücksichtigung von Unterbrechungszeiten.
  • Untersuchung der Arbeitsbedingungen und Belastungsfaktoren in der ambulanten Pflege (privat vs. Wohlfahrtsträger).
  • Identifikation persönlicher Bewältigungsstrategien und Ressourcen zur Stressreduktion.
  • Evaluierung von Lösungsansätzen für eine alter(n)sgerechte Arbeitsgestaltung.
  • Vergleich der Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Pflegebranche.

Auszug aus dem Buch

4.2.2 Berufliche Wiedereinstiege

Der Einstieg nach erziehungsbedingten Unterbrechungszeiten wurde – insgesamt betrachtet – als eher leicht beschrieben:

Interviewpartnerin 11, gelernte Krankenpflegerin (53 Jahre, verheiratet, 3 Kinder) beschreibt ihren beruflichen Verlauf im Zusammenhang mit ihren Unterbrechungszeiten von insgesamt 2,5 Jahren wie folgt: “Dann hatte ich ein Jahr Kinderpause nach der Entbindung. Und bin dann im ambulanten Bereich angefangen, weil die Arbeitszeiten halt flexibler sind und ich wollte auch nicht lange raus sein. (…) Dann kam das zweite Kind. Dann habe ich auch wieder ein Jahr ausgesetzt und dann habe ich bei einem privaten Arbeitgeber, das war eine Bekannte von mir aus Kalkar, habe ich dann auch ambulante Pflege gemacht, also immer so wie das stundenweise auskam. (…) Und dann kam Kind Nummer drei, obwohl das gar nicht vorgesehen war, aber okay. Und danach bin ich an sich dann (unverständlich) danach bin ich an sich dann ziemlich flott wieder angefangen.”

Auch Interviewpartnerin 14, gelernte Krankenpflegerin (39 Jahre, verheiratet, 1 Kind) schildert die Unterbrechungszeit direkt nach Geburt des Kindes und den beruflichen Wiedereinstieg ähnlich unkompliziert: “(…) Und habe dann aufgehört zu arbeiten. Für drei Jahre. Bin dann durch einen Zufall in der häuslichen Pflege gelandet, durch eine Freundin, eine ehemalige Kollegin, die mit mir die Ausbildung gemacht hat. Die brauchten eine Wochenend-Vertretung und die hat mich gefragt, ob ich nicht Lust hätte ein paar Stunden zu arbeiten. Da habe ich dann gesagt: Ja, gerne! Ja und dann wurden aus ein paar Stunden immer mehr. Dann kam meine Tochter in den Kindergarten. Und da konnte ich, habe ich dann regelmäßig Spätschichten gefahren erst einmal.”

Zusammenfassung der Kapitel

1. Gegenstand und Ziel dieser Arbeit: Einführung in die demografische Problematik und Zielsetzung der Untersuchung von Berufsverläufen in der ambulanten Pflege.

2. Hintergründe und Rahmenbedingungen: Analyse des demografischen Wandels und der spezifischen Rahmenbedingungen der ambulanten Pflege in Deutschland.

3. Methodik der Befragung, Auswahl und Details der Stichprobe: Erläuterung des qualitativen Forschungsdesigns und detaillierte Vorstellung der befragten Stichprobe.

4. Berufswahl und Berufsverläufe der Befragten: Untersuchung der Motive für die Berufswahl sowie der individuellen Berufsbiografien und Wiedereinstiegsmöglichkeiten.

5. Negative Aspekte des Arbeitsfeldes ambulante Pflege: Identifikation und Darstellung von Belastungsfaktoren wie Zeitdruck, Mehrarbeit und psychischen Belastungen.

6. positive Aspekte des Arbeitsfeldes ambulante Pflege: Analyse der positiven Faktoren, wie Autonomie, Handlungsspielraum und die Möglichkeit der Kompetenzentfaltung.

7. Bewältigungsstrategien: Darstellung der von den Pflegekräften genutzten Strategien zur Stressbewältigung und Work-Life-Balance.

8. Rückblickende Bewertung des Berufsverlaufes: Analyse der persönlichen Zufriedenheit und retrospektiven Bewertung der Berufswahl durch die Befragten.

9. Zukunftsvisionen: Erörterung der Sorgen und Erwartungen der Pflegekräfte bezüglich ihrer beruflichen Zukunft bis zum Rentenalter.

10. Zusammenfassung der Ergebnisse und Fazit: Synthese der Forschungsergebnisse und abschließende Bewertung der Arbeitsbedingungen.

11. Lösungsansätze zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen und der alter(n)sgerechten Arbeitsgestaltung: Diskussion von Interventionsmöglichkeiten auf Person-, Situations- und Organisationsebene.

12. Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Quellen und wissenschaftlichen Referenzen.

Schlüsselwörter

Ambulante Pflege, ältere Beschäftigte, Berufsverlauf, Arbeitsbelastung, Pflegekräftemangel, demografischer Wandel, Work-Life-Balance, Handlungsspielraum, Pflegeberuf, Arbeitszufriedenheit, Wiedereinstieg, Zeitdruck, Burnout-Prävention, Gesundheitsmanagement, Pflegedienst.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Berufsverläufe und Arbeitsbedingungen von älteren Pflegekräften in der ambulanten Pflege, um Erkenntnisse über deren Verbleib im Beruf zu gewinnen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen gehören Berufsbiografien, Belastungsfaktoren (wie Zeitdruck oder physische Anstrengung), Bewältigungsstrategien und Möglichkeiten einer alter(n)sgerechten Arbeitsgestaltung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, Einblicke in die Motivationen und Berufsverläufe älterer ambulanter Pflegekräfte zu erhalten und Faktoren zu identifizieren, die den Verbleib im Beruf ermöglichen oder erschweren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wurde ein qualitatives Forschungsdesign mit leitfadengestützten Interviews angewendet, wobei die Daten ergänzend statistisch ausgewertet wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse von Berufsbiografien, die Darstellung negativer und positiver Arbeitsaspekte, Bewältigungsstrategien sowie eine Bewertung des bisherigen Berufslebens.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind ambulante Pflege, Arbeitszufriedenheit, alter(n)sgerechte Arbeitsgestaltung, Berufsverlauf und Pflegekräftemangel.

Warum spielt die Trägerschaft (privat vs. Wohlfahrt) eine Rolle?

Die Arbeit untersucht, ob Unterschiede in den Arbeitsbedingungen und der Mitarbeiterzufriedenheit zwischen privaten Trägern und Wohlfahrtsträgern bestehen.

Welche Rolle spielt die Vereinbarkeit von Familie und Beruf?

Dies ist ein zentraler Aspekt, da das Tätigkeitsfeld der ambulanten Pflege oft als besser vereinbar mit familiären Verpflichtungen wahrgenommen wird als die stationäre Pflege.

Was sind die wichtigsten Erkenntnisse zum Wiedereinstieg?

Viele Pflegekräfte empfanden den Wiedereinstieg nach Erziehungszeiten als relativ unkompliziert, wobei die flexible Gestaltung der ambulanten Pflege eine wesentliche Rolle spielte.

Ende der Leseprobe aus 72 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Berufsverläufe älterer ambulanter Pflegekräfte sowie Arbeitsbedingungen und -belastungen in der ambulanten Pflege
Hochschule
Technische Universität Dortmund  (Organisationspsychologie)
Note
1,0
Autor
A. Stockrahm (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
72
Katalognummer
V188880
ISBN (eBook)
9783656127550
ISBN (Buch)
9783656521181
Sprache
Deutsch
Schlagworte
berufsverläufe pflegekräfte arbeitsbedingungen pflege
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
A. Stockrahm (Autor:in), 2011, Berufsverläufe älterer ambulanter Pflegekräfte sowie Arbeitsbedingungen und -belastungen in der ambulanten Pflege, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/188880
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  72  Seiten
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Zahlung & Versand
  • Über uns
  • Contact
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum