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Anpassung der Lernorientierung von Deutschen Offizieren im Auslandsstudium – Eine Falluntersuchung der USMA Westpoint

Titel: Anpassung der Lernorientierung von Deutschen Offizieren im Auslandsstudium – Eine Falluntersuchung der USMA Westpoint

Hausarbeit , 2011 , 23 Seiten

Autor:in: Lars Rosenbaum (Autor:in)

Pädagogik - Erwachsenenbildung

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Auf welche Art und Weise lernen wir und erwerben somit Können und Wissen? Diese
Frage soll mit dem Terminus der Lernorientierung erklärt werden. Dazu hat Nohl einen
nicht veröffentlichten Aufsatz verfasst, der nun als einleitende Grundlage dient. Unter
dem Begriff der Lernorientierung werden verschiedene Aspekte gefasst. Darunter
zählen der situative und kollektive Charakter des Lernens, wobei in dieser Hausarbeit
der situative Charakter fokussiert wird. Weiterhin sind Strukturierung des Lernens und
die Berücksichtigung des biografischen Hintergrunds Bestandteile der Lernorientierung.
Die Begriffe Lernstil und Lernstrategie sind allerdings klar vom Terminus der
Lernorientierung zu unterscheiden. Ferner können Lernkulturen und Lernorientierungen
nur zusammen betrachtet werden, da das Lernen an sich historisch bzw. sozial
gewachsen ist. Eine nähere Auseinandersetzung mit dem Begriff der Lernorientierung
ist auf Grundlage der momentan (nicht) vorhandenen Literatur schwierig. Trotz alle
dem kann festgehalten werden, was auch essentiell für die Fragestellung ist, dass die
Lernorientierung die Arte und Weise darstellt, in der Wissen und Können erworben
wird (vgl. Nohl 2010, S. 1 ff.).
Nach der theoretischen Fundierung soll im Anwendungs- bzw. Praxisteil in Kapitel 3
der Fragestellung nachgegangen werden: „Wie hat sich die Lernorientierung der
Befragten der dortigen Situation angepasst?“. Dazu werden beide Interviews gemäß
der dokumentarischen Methode ausgewertet. Im Theorieteil wird dazu erst einmal die
dokumentarische Methode (2.1) vorgestellt. Darauf folgen die Darstellung der
formulierenden (2.2) und der reflektierenden Interpretation (2.3) in den nächsten beiden
Unterkapiteln. Die Typenbildung und die komparative Analyse werden in den
Unterkapitel 2.4 und 2.5 vorgestellt. Abgeschlossen wird der theoretische Teil durch das
narrative Interview in Unterkapitel 2.6. Im dritten Kapitel wird die dokumentarische
Methode anhand von Interviewabschnitten von zwei befragten Personen angewendet.
Dazu wechseln sich formulierende und reflektierende Interpretation ab und zentrale
Aussagen und Feststellungen hinsichtlich der formulierten Fragestellung werden im
Fazit der Arbeit festgehalten. [...]

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretische Grundlagen

2.1 Die dokumentarische Methode

2.2 Formulierende Interpretation

2.3 Reflektierende Interpretation

2.4 Komparative Analyse und die Typenbildung

2.5 Das narrative Interview

3 Praxisteil und Anwendung

3.1 Zur Institution Westpoint – Alltag und Struktur

3.2 Vergleich Westpoint und HSU

3.3 Lerntechniken und Skimming

3.3.1 Strukturierung und Zusammenarbeit

3.4 Klausurvorbereitung

3.4.1 Prüfungsvorbereitung

3.5 Übernahme von gelerntem

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht, wie deutsche Offiziere im Rahmen eines Auslandsstudiums an der United States Military Academy (USMA) Westpoint ihre Lernorientierung an die spezifischen, stark strukturierten Anforderungen der dortigen akademischen und militärischen Umgebung anpassen.

  • Analyse individueller Lernorientierungen unter veränderten situativen Rahmenbedingungen
  • Vergleich zwischen der deutschen Studienkultur (HSU) und dem US-amerikanischen Modell (Westpoint)
  • Anwendung der dokumentarischen Methode zur Auswertung narrativer Interviews
  • Identifikation von Bewältigungsstrategien wie „Skimming“ und „Mut zur Lücke“
  • Reflexion über die Nachhaltigkeit und Übertragbarkeit der erworbenen Lernweisen nach der Rückkehr

Auszug aus dem Buch

3.1 Zur Institution Westpoint – Alltag und Struktur

Um eine Vorstellung darüber zu bekommen, wie ein „normaler“ Tag in Westpoint für studierende Offiziere aussieht, wird im Folgenden anhand eines Interviewausschnitts und mit Hilfe von Literatur, die Institution Westpoint kurz dargestellt.

1 [00:35] 2 Int.: Ok und eh wie sah dein Alltag dort so aus also son alltäglicher Tag? 3 Herr K.: Ah der Tag war sehr stark strukturiert ehm so von den Zeiten kann mans mit ner AGA Kompanie 4 vergleichen also ehm (.) antreten (.) war um hab ich vergessen aber ehm aufgestanden bin ich 5 immer um viertel nach 6 oder 5.15 Uhr das war unterschiedlich weil wir zwo mal die Woche auf 6 die Hindernisbahn mussten (.) dann Frühstück eh Mittagessen fand immer in kom also in mit 7 dem kompletten Kadettenchor statt das Abendessen war frei (.) die Universität war von 8 Uhr 8 beziehungsweise 7.30 Uhr weis ich auch nicht mehr genau bis 16 Uhr statt danach waren ehm (.) 9 militärische Veranstaltungen vergleichbar mit unserer AMA oder ehm die Teamsportarten 10 wurden da trainiert (.) also es war dann quasi geblockt das bis 16 Uhr nur Universität wobei da 11 auch schon Sportkurse waren im Unterschied zu uns und danach waren ehm Teamsportarten 12 wenn man in nem Team der Akademie war oder halt eben von der Kompanie her Sportteams ja 13 (.) und Abends war dann für Hausarbeiten Sport oder (.) ablungern.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in den Begriff der Lernorientierung ein und definiert das Forschungsziel der Untersuchung, die Lernorientierung deutscher Offiziere im Kontext des Auslandsstudiums in Westpoint zu beleuchten.

2 Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel fundiert die Arbeit methodisch durch die Vorstellung der dokumentarischen Methode, der Interpretationstechniken, der Typenbildung sowie der narrativen Interviewführung.

3 Praxisteil und Anwendung: Im Praxisteil werden die Interviews zweier Offiziere mittels formulierender und reflektierender Interpretation analysiert, um spezifische Lernanpassungen, Tagesabläufe und Strategien im Vergleich zur Heimatuniversität (HSU) herauszuarbeiten.

4 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und stellt fest, dass die Rahmenbedingungen in Westpoint das Lernverhalten maßgeblich beeinflussen und teils bleibende, effizientere Arbeitsweisen bei den Studierenden hervorrufen.

Schlüsselwörter

Lernorientierung, Dokumentarische Methode, USMA Westpoint, Auslandsstudium, qualitative Sozialforschung, narrative Interviews, Lernkultur, Skimming, Zeitmanagement, Anpassungsprozess, Militärischer Habitus, Studienkultur, Leistungsdruck, Bewältigungsstrategien, HSU.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit im Kern?

Die Arbeit untersucht, wie deutsche Offiziere ihre Lernorientierung anpassen, wenn sie ein Auslandsstudium an der US-Militärakademie in Westpoint absolvieren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Themen umfassen den Vergleich von Lernkulturen, die Bedeutung von strukturellen Rahmenbedingungen im Studium sowie die Entwicklung von Anpassungsstrategien bei Studierenden.

Welche Forschungsfrage steht im Zentrum?

Die zentrale Frage lautet, wie sich die Lernorientierung der befragten Offiziere an die spezifische Situation des Auslandsstudiums in Westpoint angepasst hat.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt die dokumentarische Methode nach Ralf Bohnsack, ergänzt um formulierende und reflektierende Interpretation von narrativen Interviews.

Was wird im Praxisteil in Kapitel 3 behandelt?

Kapitel 3 analysiert durch konkrete Interviewausschnitte den Alltag in Westpoint, vergleicht diesen mit der Helmut-Schmidt-Universität (HSU) und evaluiert individuelle Lerntechniken und Vorbereitungsweisen.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am stärksten?

Besonders prägend sind die Begriffe Lernorientierung, dokumentarische Methode, Zeitdruck, Effizienz und die Anpassung an institutionelle Strukturen.

Wie unterscheidet sich laut der Studie das Lernen in Westpoint von der HSU?

Das Studium in Westpoint wird als wesentlich stärker strukturiert, verschulter und zeitlich getaktet beschrieben, was zur Anwendung von Techniken wie dem „Skimming“ zwingt.

Was bedeutet der Begriff „Mut zur Lücke“ im Kontext dieser Untersuchung?

Aufgrund des hohen Leistungsdrucks und des immensen Lernumfangs in Westpoint mussten die Offiziere lernen, Schwerpunkte zu setzen und nicht mehr alle Lerninhalte vollumfänglich zu bearbeiten.

Wie gehen die Befragten mit der Übernahme gelernter Methoden nach der Rückkehr um?

Während ein Teilnehmer die in den USA erworbenen, effizienteren Arbeitsweisen beibehält, kehrt der andere Teilnehmer nach der Rückkehr an die HSU schlagartig zu seinen alten Gewohnheiten zurück.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Anpassung der Lernorientierung von Deutschen Offizieren im Auslandsstudium – Eine Falluntersuchung der USMA Westpoint
Hochschule
Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg
Autor
Lars Rosenbaum (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
23
Katalognummer
V188828
ISBN (eBook)
9783656126010
ISBN (Buch)
9783656126546
Sprache
Deutsch
Schlagworte
anpassung lernorientierung deutschen offizieren auslandsstudium eine falluntersuchung usma westpoint
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Lars Rosenbaum (Autor:in), 2011, Anpassung der Lernorientierung von Deutschen Offizieren im Auslandsstudium – Eine Falluntersuchung der USMA Westpoint, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/188828
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Leseprobe aus  23  Seiten
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