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Die Judenbuche - eine Textkritik

Title: Die Judenbuche - eine Textkritik

Term Paper , 2012 , 18 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Matthias Herman (Author)

German Studies - Modern German Literature

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Summary Excerpt Details

Die Judenbuche ist eine der großartigsten Novellen des 19. Jahrhunderts. Annette von Droste-Hülshoff hat mit ihrer Erzählung viele Millionen Menschen erreicht und diese ist fester Bestandteil des Deutschunterrichts. Neben der inhaltlichen Interpretation ist auch die Entstehungsgeschichte des Textes von Bedeutung. Diese Textkritik handelt daher vorrangig um die geschichtlichen Hintergründe der Erzählung und der Entstehungsgeschichte der verschiedenen Motive hin zu einer Druckvorlage, die bis heute nicht aufgetaucht ist. Welche Änderungen hat der Text durch die Droste erfahren? Was ist der Ursprungstext? Wurden bei der Veröffentlichung Änderungen am Text durchgeführt, die von der Droste so nicht gewollt waren?
Aus neuphilologischer Sicht ist besonders interessant, welche Fragen bis heute nicht vollständig aufgeklärt werden konnten. Wo gibt es Lücken, die nicht aufzuklären sind?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. DIE JUDENBUCHE

2.1 AUTORIN

2.2 INHALT

2.3 GESCHICHTLICHER HINTERGRUND

3. TEXTKRITIK

3.1 VORHANDENE MANUSKRIPTE

3.2 VERÖFFENTLICHUNG

3.2.1 Das zweite Verhör

3.2.2 Der Titel

4. FAZIT

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit der Entstehungsgeschichte und der textuellen Überlieferung von Annette von Droste-Hülshoffs Novelle „Die Judenbuche“ auseinander. Ziel ist es, die Diskrepanzen zwischen den handschriftlichen Entwürfen und der letztlichen Druckfassung im „Morgenblatt für gebildete Leser“ zu beleuchten und ungeklärte Fragen, wie die Herkunft des Titels oder die Streichung des zweiten Verhörs, wissenschaftlich einzuordnen.

  • Historischer Kontext und Quellenlage der Erzählung
  • Analyse der existierenden Manuskripte und Entwurfsstufen
  • Untersuchung der Umstände der Erstveröffentlichung
  • Kritische Würdigung der Titelgebung durch Hermann Hauff
  • Dokumentation textlicher Veränderungen im Druckprozess

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Das zweite Verhör

Droste bemängelt in ihrem Brief vom 26.5.1842 an Schücking, dass eine Textstelle im Druck gestrichen wurde. Es handelt sich um das zweite Verhör. Das erste Verhör ist eindeutig die Untersuchung des Gerichtsschreibers zum Förstermord (Zeile 990-1091). Unklar ist, worum es sich bei dem zweiten Verhör handelt. Im Entwurf B ist ab Zeile 168 ein Verhör von Simon Semmler, dem Onkel Friedrichs, beschrieben „Simon muß vor Gericht erscheinen, ...“ Dies das Verhör bringt aber nichts. Allerdings ist dieses zweite Verhör weder im Entwurf A oder C zu finden, obwohl die Droste gerade diese Streichung bemängelt. Mit dem zweiten Verhör kann eigentlich nur die Untersuchung nach dem Verschwinden Mergels gemeint sein, da hier nochmal gerichtliches Vokabular von der Droste benutzt wird. Es gibt verschiedene mögliche Szenarien, von denen keine eindeutig geklärt werden konnte. Zum einen ist es möglich, dass die Droste schlicht vergessen hat, dass dieses Verhör nicht im Entwurf C vorhanden ist oder die Druckvorlage baut gar nicht auf dem Entwurf C auf, wie Kemminghausen vermutet. Vielleicht hat Schücking das Manuskript abgeschrieben, um es dann weiter als Druckvorlage zu verwenden. Welche Version er dabei abgeschrieben hat ist unklar. Auch wenn es gewisse Abweichungen zwischen dem Entwurf C und der Druckausgabe gibt, so lässt sich diese Vermutung recht einfach durch die Aussage Drostes im Brief vom 26.05.1842 widerlegen „sonst ist Wort für Wort abgedruckt“.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Einführung in die Bedeutung der Novelle und die Relevanz der textkritischen Untersuchung ihrer Entstehungsgeschichte.

2. DIE JUDENBUCHE: Überblick über den Erfolg des Werkes, die Biografie der Autorin und eine inhaltliche Zusammenfassung der Novelle sowie deren historischer Kontext.

3. TEXTKRITIK: Analyse der handschriftlichen Überlieferung und der kritischen Problematik bei der Rekonstruktion der Texte.

3.1 VORHANDENE MANUSKRIPTE: Untersuchung der verschiedenen Entwurfsstufen und der Schwierigkeiten bei der zeitlichen Einordnung der Bearbeitungen.

3.2 VERÖFFENTLICHUNG: Darstellung der Publikationsgeschichte im „Morgenblatt für gebildete Leser“ unter Einbeziehung der Korrespondenz zwischen Droste und Schücking.

3.2.1 Das zweite Verhör: Diskussion der fragwürdigen Streichung einer Textstelle in der Druckfassung und mögliche Erklärungsansätze.

3.2.2 Der Titel: Erörterung der Entstehung des Titels „Die Judenbuche“ durch den Redakteur Hauff und die spätere Akzeptanz durch die Autorin.

4. FAZIT: Zusammenfassende Betrachtung der textkritischen Ergebnisse und Hinweis auf verbleibende Unklarheiten trotz umfangreicher Quellenlage.

Schlüsselwörter

Die Judenbuche, Annette von Droste-Hülshoff, Textkritik, Editionswissenschaft, Morgenblatt für gebildete Leser, Levin Schücking, Entstehungsgeschichte, Manuskripte, historische Wahrheit, Sittengemälde, Hermann Hauff, Friedrich Mergel, Quellenforschung, Literaturwissenschaft, Westfalen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die textkritische Entstehungs- und Publikationsgeschichte der Novelle „Die Judenbuche“ von Annette von Droste-Hülshoff.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen die Rekonstruktion von Manuskripten, der Einfluss des historischen Umfelds auf das Werk sowie die Rolle der Redaktion bei der Erstveröffentlichung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit möchte klären, wie der Text entstanden ist, warum es Diskrepanzen zwischen Entwürfen und Druck gibt und wie authentisch die vorliegenden Fassungen sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine editionswissenschaftliche und textkritische Methode angewandt, die Briefe, Notizen und Manuskriptvergleiche analysiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die vorhandenen Manuskripte, die Druckgeschichte und spezifische textliche Unstimmigkeiten wie die Kürzung des zweiten Verhörs.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Textkritik, Manuskriptanalyse, Editionsgeschichte, Droste-Hülshoff und Quellenforschung.

Warum blieb die Frage um das "zweite Verhör" ungeklärt?

Trotz zahlreicher Quellen lässt sich nicht zweifelsfrei nachweisen, welcher Textteil genau gemeint war und wer die Streichung vornahm, da die originale Druckvorlage nicht erhalten ist.

Wie bewertet die Autorin die Rolle des Titels „Die Judenbuche“?

Obwohl der Titel vom Redakteur Hermann Hauff stammt, adaptierte Droste ihn später und bezeichnete das Werk in Briefen selbst als „meine Judenbuche“, was eine Billigung der Titelwahl nahelegt.

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Details

Title
Die Judenbuche - eine Textkritik
College
University of Osnabrück
Grade
1,0
Author
Matthias Herman (Author)
Publication Year
2012
Pages
18
Catalog Number
V188733
ISBN (eBook)
9783656127680
ISBN (Book)
9783656128885
Language
German
Tags
judenbuche textkritik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Matthias Herman (Author), 2012, Die Judenbuche - eine Textkritik, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/188733
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