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Feindliche Unternehmungsübernahmen: Chancen und Risiken

Title: Feindliche Unternehmungsübernahmen: Chancen und Risiken

Seminar Paper , 2011 , 34 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: B.Sc. Annika Weckner (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance

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Summary Excerpt Details

Feindliche Unternehmungsübernahmen haben sich innerhalb der letzten Jahrzehnte nicht nur im angelsächsischen Raum zu einem bedeutenden Phänomen entwickelt. Auch in Deutschland haben zahlreiche Veränderungen innerhalb der Unternehmens- und Finanzlandschaft vermehrt zu Möglichkeiten geführt, feindliche Übernahmen auszuführen (...). Von deutschen Unternehmungen durchgeführte Versuche sogenannter „hostile takeovers“ waren in den 1980er und 1990er Jahren zahlenmäßig vergleichsweise gering (...). Weltweit ist heute jedoch durchaus ein Anstieg von Anzahl und Volumen feindlicher Übernahmen zu beobachten (...).

Allein in der ersten Maihälfte 2011 waren drei auf feindliche Unternehmungsübernahmen bezogene Schlagzeilen innerhalb der deutschsprachigen Presse auffällig. Während die Berliner Morgenpost am 02.05.2011 die dem deutschen Kranbauer Demag Cranes drohende feindliche Übernahme durch den US-Konzern Terex bekannt gibt (...), berichtet die Schweizerische Depeschenagentur AG wenige Tage darauf von der Konkretisierung der feindlichen Übernahmepläne Nasdaqs gegenüber Nyse (...). Schließlich verkündet die Berliner Morgenpost am 13.05.2011 die endgültige Übernahme Hochtiefs durch ACS (...).

Aufgrund der vorherrschenden Aktualität der Thematik gilt es in der vorliegenden Arbeit zu untersuchen, welche Auswirkungen feindliche Unternehmungsübernahmen auf betroffene Akteure in Deutschland ausüben. Der Fokus der Untersuchung wird dabei auf der Betrachtung von Aktiengesellschaften liegen. Das grundlegend negative Verständnis feindlicher Übernahmen in der Öffentlichkeit soll im Folgenden als Anreiz dienen, Risiken unfreundlicher Akquisitionen genauer zu beleuchten. Aufgrund des langfristig vermuteten Anstiegs feindlich durchgeführter Akquisitionen (...) ist jedoch anzunehmen, dass diese nicht nur negative Übernahmefolgen bedingen. Die Beantwortung der Frage, inwiefern feindliche Übernahmen neben ihren potenziellen Risiken auch Chancen für Ziel- und Bieterunternehmung einer Akquisition mit sich bringen, soll daher in der folgenden Untersuchung beantwortet werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Abgrenzung der Fragestellung

1.2 Gang der Untersuchung

2 Kennzeichen feindlicher Unternehmungsübernahmen

2.1 Definitorische Grundlagen

2.1.1 Begriffsdefinition feindlicher Unternehmungsübernahmen

2.1.2 Arten feindlicher Unternehmungsübernahmen

2.1.3 Ablauf feindlicher Unternehmungsübernahmen

2.2 Rechtliche Rahmenbedingungen

2.3 Motive und Ziele feindlicher Unternehmungsübernahmen

2.4 Abwehrmechanismen feindlicher Unternehmungsübernahmen

3 Chancen feindlicher Unternehmungsübernahmen

3.1 Chancen für die Zielunternehmung

3.2 Chancen für die Bieterunternehmung

4 Risiken feindlicher Unternehmungsübernahmen

4.1 Risiken für die Zielunternehmung

4.2 Risiken für die Bieterunternehmung

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Auswirkungen feindlicher Unternehmungsübernahmen auf die betroffenen Akteure in Deutschland, wobei der Fokus primär auf Aktiengesellschaften liegt. Ziel ist es, das vorwiegend negative Image dieser Übernahmen zu hinterfragen und zu analysieren, ob neben den offensichtlichen Risiken auch strategische Chancen für Ziel- und Bieterunternehmen bestehen.

  • Abgrenzung und definitorische Grundlagen von M&A-Transaktionen
  • Rechtliche Rahmenbedingungen und Abwehrmechanismen in Deutschland
  • Analyse potenzieller Motive für feindliche Übernahmen
  • Untersuchung der Chancen für Ziel- und Bieterunternehmen
  • Bewertung der spezifischen Risiken im Übernahmeprozess

Auszug aus dem Buch

3.1 Chancen für die Zielunternehmung

Ankündigungen feindlicher Übernahmen können der entsprechenden Zielunternehmung gegenüber in ihrer Funktion zunächst als Signalmechanismus dienen (vgl. Chatterjee/Harrison/Bergh 2003, 92). So haben SAFIEDDINE und TITMAN (1999) herausgestellt, dass Firmen bei Entdecken einer bevorstehenden feindlichen Übernahme oftmals im Vorfeld das beabsichtigte Verhalten der Bieterunternehmung antizipieren. Innerhalb der eigenen Unternehmung führen sie in Folge dessen die Art von Veränderung durch, die potenzielle Bieterunternehmungen nach Ablauf der Akquisition anstreben würden. Der Vollzug eines Übernahmeversuches kann somit als Wachrütteln bzw. als sogenannter „wake-up call“ gegenüber der Zielunternehmung verstanden werden (vgl. Chatterjee/Harrison/Bergh 2003, 92). Er leitet die Zielunternehmung dazu an, überdiversifizierte und ineffektive Firmenstrategien neu zu überdenken und unter Umständen den aktuellen externen Geschehnissen anzupassen. Auf diese Weise ist das Management in der Lage, das Überleben der Unternehmung sicherzustellen.

Als weiterer chancengenerierender Aspekt feindlicher Übernahmen sind ihre disziplinierenden Eigenschaften anzuführen. Diese sind insbesondere anhand der Kontrolle des Managements durch den Kapitalmarkt („market for corporate control“) zu erklären (vgl. Baums 1993, 2): Wird falsches oder opportunistisches Verhalten von Managern durch die Börsenkursentwicklung einer Unternehmung sichtbar, wird auf dieses mit einer Übernahme und Entlassung reagiert. Eine drohende Übernahme entfaltet gegenüber dem Management somit einen disziplinierenden Charakter.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Vorstellung der Relevanz feindlicher Übernahmen und Definition des Untersuchungsfokus auf den deutschen Markt.

2 Kennzeichen feindlicher Unternehmungsübernahmen: Theoretische Grundlagen, rechtliche Rahmenbedingungen sowie Methoden der Übernahme und Abwehrmechanismen.

3 Chancen feindlicher Unternehmungsübernahmen: Analyse der potenziellen Vorteile, wie Management-Disziplinierung und strategische Vorbereitung für Ziel- und Bieterunternehmen.

4 Risiken feindlicher Unternehmungsübernahmen: Untersuchung der negativen Auswirkungen, insbesondere hinsichtlich Personalfluktuation, Vertrauensverlust und hoher Transaktionskosten.

5 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und Ausblick auf die Notwendigkeit besonnener Übernahmestrategien.

Schlüsselwörter

Feindliche Übernahme, Unternehmenskontrolle, M&A, Bieterunternehmung, Zielunternehmung, WpÜG, Abwehrmechanismen, Shareholder Value, Due Diligence, Informationsasymmetrie, Kapitalmarkt, Unternehmensstrategie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Phänomen feindlicher Unternehmungsübernahmen und deren spezifische Auswirkungen auf die beteiligten Unternehmen in Deutschland.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die rechtlichen Rahmenbedingungen, die verschiedenen Übernahmemethoden, Abwehrstrategien sowie eine kritische Abwägung der Chancen und Risiken.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, das einseitig negative Bild feindlicher Übernahmen zu relativieren und aufzuzeigen, unter welchen Bedingungen sie eine positive disziplinierende oder strategische Wirkung entfalten können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretisch-analytische Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturrecherche und der Auswertung von Fallbeispielen sowie empirischen Studien basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die Begriffsdefinitionen und rechtlichen Grundlagen (z.B. WpÜG) geklärt, bevor die verschiedenen Chancen- und Risikokategorien für Ziel- und Bieterfirmen detailliert analysiert werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wesentlichen Begriffe sind Unternehmungsübernahmen, WpÜG, Abwehrmechanismen, Management-Disziplinierung und Shareholder Value.

Warum wird die „Due Diligence“ bei feindlichen Übernahmen problematisiert?

Der Bieter hat bei feindlichen Übernahmen oft keinen direkten Zugang zu internen Daten, was das Risiko einer Fehlbewertung des Zielobjekts („Katze im Sack“) signifikant erhöht.

Wie wirkt ein Übernahmeversuch als „wake-up call“?

Er zwingt das Management der Zielgesellschaft, ineffektive Strategien zu überdenken und das Unternehmen effizienter auszurichten, um ein Überleben oder eine bessere Marktpositionierung sicherzustellen.

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Details

Title
Feindliche Unternehmungsübernahmen: Chancen und Risiken
College
Free University of Berlin
Grade
1,3
Author
B.Sc. Annika Weckner (Author)
Publication Year
2011
Pages
34
Catalog Number
V188684
ISBN (eBook)
9783656124474
Language
German
Tags
feindliche unternehmungsübernahmen chancen risiken
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
B.Sc. Annika Weckner (Author), 2011, Feindliche Unternehmungsübernahmen: Chancen und Risiken, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/188684
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