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Der Währungsstreit zwischen China und den USA

Entwicklung, Erklärung, Risiken und Perspektiven

Title: Der Währungsstreit zwischen China und den USA

Term Paper , 2010 , 27 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Master of Arts in International Insurance Isabel Kopitzki (Author)

Business economics - Economic Policy

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Summary Excerpt Details

Die Währung eines Landes ist stets ein sehr sensibles wirtschaftliches und politisches Thema, da die Chancen der Exportindustrie sowie die Inflationsrate maßgeblich von der Festigkeit dieser abhängen. Für Politiker haben Währungen nicht nur die Funktion eines bloßen Zahlungsmittels, sondern sie werden gezielt als Angriffs- oder Verteidigungswaffe eingesetzt.“
Bei einem ideologisch geprägtem Staat, wie China ist dabei die Devisensensibilität besonders stark ausgebildet. Für China hat der Yuan übergeordnete und strategische Priorität. Dies ist schon allein daran erkennbar, dass nicht die Notenbank die Verantwortung für den Außenwert des Yuans trägt, sondern die Regierung selbst. Der Wert der chinesischen Währung ist nicht frei, sondern wird bewusst von Chinas Zentralbank gesteuert. So sind auch unangemeldete Ein- und Ausfuhren des Yuan, ebenso wie der freie Tausch gegen andere Valuten verboten.

Das Wachstum des Bruttoinlandproduktes weltweit lag in den letzten Jahren bei durchschnittlich etwa 4%, allein ein Drittel davon entfallen auf China. So wird China neben den Ausgaben der amerikanischen Privathaushalte zu einem treibenden Motor der Weltwirtschaft und rückt immer mehr in das Zentrum wirtschaftlichter Betrachtungen und Diskussionen. Anhand der Kaufkraftparität, welche die Wechselkurse zwischen zwei Ländern aus dem Vergleich der Lebensstandards beider errechnet, können das chinesische und das amerikanische BIP miteinander verglichen werden. Demnach betrug die chinesische Wirtschaftstätigkeit bereits im Jahre 2005 zwei drittel der amerikanischen und laut einer Studie von Goldman Sachs werden sich die Entwicklungslinien beider Länder in 2040 überschneiden.

Die Volkswirtschaften Asiens sind dem Import fast völlig verschlossen und verfolgen hauptsächlich das Ziel des Exports, wobei sie durch ihre unterbewertete Währung Wettbewerbsvorteile erlangen wollen, die ihnen bei der aggressiven Eroberung neuer Märkte helfen sollen.
Diese Manipulation des Wechselkurses missfällt den anderen Handelsnationen und dabei vor allem Amerika sehr, da ihnen dadurch enorme Nachteile entstehen. Die Aufforderungen den Yuan aufzuwerten, werden daher immer vehementer. „Der Wechselkurs zwischen der chinesischen und der amerikanischen Währung (...) ist die vielleicht wichtigste und umkäpfteste Grenze des 21. Jahrhunderts.“
So hat Amerika bereits die Einführung von Strafzöllen auf chinesische Waren eingeleitet.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die chinesischen Währungspolitik

2.1. Die Entwicklung des Yuan

2.2. Die Flexibilisierung des chinesischen Wechselkurses

3. Der Disput um den Wechselkurses des Yuan

3.1. Der Standpunkt Amerikas- Argumente für eine Flexibilisierung des Wechselkurses des Yuan

3.2. Der Standpunkt Chinas- Argumente für einen festen Wechselkurs des Yuan

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Hintergründe und Folgen des Währungsstreits zwischen den USA und China. Ziel ist es, die Entwicklung des Yuan-Wechselkurses, die damit verbundenen ökonomischen Risiken für die Weltwirtschaft sowie die unterschiedlichen Positionen der beiden Nationen im Detail zu beleuchten.

  • Chinesische Währungspolitik und die Anbindung des Yuan an den US-Dollar
  • Die Auswirkungen der Wechselkursmanipulation auf den internationalen Handel
  • Argumente für eine Flexibilisierung aus US-Perspektive
  • Argumente für einen festen Wechselkurs aus chinesischer Sicht
  • Die systemischen Risiken für die globale Finanzstabilität

Auszug aus dem Buch

3.1. Der Standpunkt Amerikas- Argumente für eine Flexibilisierung des Wechselkurses des Yuan

Die meisten wissenschaftlichen Studien weisen auf eine erhebliche Unterbewertung des Yuan hin. So zeigt bspw. der Big Mac Index des Economist, dass der Yuan im Jahr 2009 gegenüber dem Dollar um ca. 50% unterbewertet war (vgl. Abbildung 1 im Anhang). Der Big Mac Index gibt die Kaufkraftparität wider, welche jedoch nur ein unvollständiges Bild für die Bestimmung des real fundamentalistischen Wechselkurses liefert, da es viele nicht- handelbare Güter, wie Mieten gibt, die in Schwellenländern für gewöhnlich billiger als in Industriestaaten sind. Diese Güter sind in Schwellenländern günstiger, da die Produktivität insgesamt niedriger ist und sie sich erst im Laufe des Aufholprozesses verteuert.

Die realistische Schätzung der Unterbewertung des Yuan beläuft sich jedoch trotzdem auf 20 bis 30%. Um diesen Betrag müsste der Wechselkurs des Yuan korrigiert werden, um die Marktwirtschaft ins Gleichgewicht zu bringen. Ein maßgebliches Indiz für die Unterbewertung des Yuan ist, dass die Entwicklung der Währung nicht die tatsächliche makroökonomische Entwicklung in China widerspiegelt. Bedingt durch Milliarden von ausländischen Direktinvestitionen hat China eine positive Handelsbilanz, eine niedrige Inflationsrate und eine geringe Staatsverschuldung, welche sich in einer Wertsteigerung des Yuans ausdrücken müsste. Daher drängt sich für viele Beobachter der Verdacht auf, dass China seine Währung als Waffe benutzt, um in der Exportindustrie unfaire Wettbewerbsvorteile zu erlangen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Währung als politisches Instrument ein und erläutert die besondere Abhängigkeit der USA von der chinesischen Wirtschaftspolitik.

2. Die chinesischen Währungspolitik: Hier wird die historische Entwicklung des Yuan, die bewusste Steuerung durch die Zentralbank und der Prozess der schrittweisen Flexibilisierung analysiert.

3. Der Disput um den Wechselkurses des Yuan: Dieses Kapitel stellt die gegensätzlichen Argumente der USA für eine Aufwertung und Chinas für eine Beibehaltung der festen Anbindung gegenüber.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Risiken eines Währungskrieges zusammen und bewertet die langfristigen strategischen Ziele Chinas im Hinblick auf den Status des Yuan als globale Leitwährung.

Schlüsselwörter

Yuan, US-Dollar, Wechselkurs, Währungspolitik, Handelsbilanz, Kaufkraftparität, Devisenreserven, Protektionismus, Weltwirtschaft, Finanzstabilität, Wettbewerbsvorteil, Kapitalverkehrskontrollen, Aufwertung, Exportindustrie, Globalisierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den wirtschaftspolitischen Konflikt zwischen China und den USA bezüglich der Bewertung der chinesischen Währung Yuan.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Untersuchung umfasst die Währungspolitik Chinas, die bilaterale Wirtschaftsbeziehung zwischen den USA und China sowie die daraus resultierenden globalen Risiken.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist aufzuzeigen, wie sich der Yuan-Wechselkurs entwickelt hat, welchen Einfluss dies auf die USA hat und welche Risiken eine bewusste Währungsmanipulation für die Weltwirtschaft birgt.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse aktueller wirtschaftswissenschaftlicher Publikationen und statistischer Indikatoren wie dem Big Mac Index.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der chinesischen Währungshistorie, die Analyse der US-amerikanischen Forderungen nach einer Aufwertung und die chinesische Verteidigung der festen Wechselkurspolitik.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Yuan, Wechselkurs, Währungspolitik, Handelsbilanz, Devisenreserven, Protektionismus und Weltwirtschaft.

Warum betrachten die USA den Yuan als "unterbewertet"?

Die USA argumentieren, dass China seine Währung künstlich niedrig hält, um sich durch extrem günstige Exporte unfaire Wettbewerbsvorteile auf dem Weltmarkt zu verschaffen.

Welche Risiken birgt der "feste Wechselkurs" für China selbst?

Ein festes System führt zu Spekulationsanreizen, erschwert die Inflationskontrolle und setzt China dem Risiko aus, dass die eigenen Devisenreserven bei einer globalen Krise an Wert verlieren.

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Details

Title
Der Währungsstreit zwischen China und den USA
Subtitle
Entwicklung, Erklärung, Risiken und Perspektiven
College
Wiesbaden University of Applied Sciences  (Wiesbaden Business School)
Grade
1,7
Author
Master of Arts in International Insurance Isabel Kopitzki (Author)
Publication Year
2010
Pages
27
Catalog Number
V188550
ISBN (eBook)
9783656122371
ISBN (Book)
9783656122593
Language
German
Tags
Währungsstreit China Währung USA
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Master of Arts in International Insurance Isabel Kopitzki (Author), 2010, Der Währungsstreit zwischen China und den USA, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/188550
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