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Ethischer Wert der Menschenrechte

Title: Ethischer Wert der Menschenrechte

Essay , 2007 , 15 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Ernest Mujkic (Author)

Politics - Political Theory and the History of Ideas Journal

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Die Problematik, die aus den kritischen Berichten von z.B. Human Rights Watch ersichtlich wird, besteht in einer offensichtlichen Diskrepanz zwischen dem Anspruch und der Wirklichkeit der Universalwerte. Die Realisierung der Freiheit in dem Maße, dass sie überall denselben Gültigkeitsanspruch hat, beinhaltet nach der Politik der US-Regierung unter der Führung von George W. Bush offensichtlich eine vorübergehende Missachtung des geforderten Menschenrechts, in diesem Fall der Freiheit. Ob es sich nun tatsächlich einzig um die Rechtfertigung der Mittel durch das Ziel bzw. um die Schaffung einer Weltgesellschaft mittels Gewalteinsetzung handelt oder ob sich hinter dem Universalitätsanspruch der Menschenrechte der Herrschaftsanspruch westlicher Staaten hier insbesondere der USA verbirgt, wird im Folgenden näher erläutert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Vernunft und Selbstbestimmung als individuelles Handeln bestimmende und staatliche Gewalt verpflichtende Elemente

3. Das Recht der Menschenrechte auf ihre Durchsetzung

4. Menschenrechte als Grundlage für eine Weltgesellschaft

5. Zusammenfassung

6. Literatur

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den ethischen Wert der Menschenrechte unter besonderer Berücksichtigung ihres universalen Geltungsanspruchs. Dabei wird analysiert, inwiefern eine innere, moralische Wertbegründung notwendig ist, um die Freiheit des Einzelnen gegenüber staatlicher Gewalt zu sichern und eine Grundlage für eine zukünftige Weltgesellschaft zu bilden.

  • Die kritische Auseinandersetzung mit dem Universalismus der Menschenrechte.
  • Die Bedeutung von Vernunft und Selbstbestimmung für das individuelle Handeln.
  • Die moralische Verpflichtung staatlicher Akteure zur Durchsetzung von Freiheitsrechten.
  • Die Rolle der Menschenrechte bei der Transformation hin zu einer gerechten Weltgesellschaft.
  • Die Verknüpfung von Kants Moralphilosophie mit aktuellen politischen Diskursen.

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Am 20 Januar 2005 hielt George W. Bush nach seiner Wiederwahl eine Antrittsrede, in der er die universale Bedeutung der Freiheit und damit verbunden deren Verwirklichung zum zentralen Bestandteil seiner Regierungszeit machte:

„Die beste Hoffnung für Frieden in unserer Welt liegt in der Ausbreitung von Freiheit überall in der Welt. Amerikas existenzielle Interessen entsprechen nun unseren tiefsten Überzeugungen. Seit dem Tag unserer Gründung haben wir verkündet, dass jeder Mensch auf dieser Welt Recht und Würde und einen unvergleichlichen Wert hat, da er als Ebenbild des Schöpfers von Himmel und Erde geschaffen wurde. Über Generationen hinweg haben wir das Gebot der Selbstverwaltung verkündet, da niemand als Gebieter geschaffen wurde und niemand es verdient, ein Sklave zu sein. Das Vorantreiben dieser Ideale ist die Mission, die unsere Nation entstehen ließ.“1

Die Freiheit stellt für George W. Bush einen überall auf der Welt gültigen Universalwert dar, und zwar in Verbindung mit ihrer Wirkung, die sich in der Anerkennung der Würde jedes einzelnen Menschen äußert und der damit einhergehenden Schaffung der Möglichkeit, ein unabhängiges, selbstbestimmtes Leben zu führen. Gleichzeitig folgt aus dem Universalanspruch der Freiheit als einem den Menschenrechten immanenten Wert auch die Verpflichtung zur Durchsetzung und Aufrechterhaltung dieser überall in der Welt, und zwar für diejenigen, welche die Freiheit erlangt haben, zur Verbreitung dieses Menschenrechts in Gebiete, in denen keine „Selbstverwaltung“ existiert. Die Begründung für die Expansionspflicht der Freiheit liegt für George W. Bush einerseits in der telelogischen Begründung der Geltung von Menschenrechten, die dem Menschen von Gott mit seiner Schöpfung zugleich verliehen werden und andererseits darin, dass „die moralische Entscheidung zwischen Unterdrückung, die immer falsch ist, und Freiheit, die immerwährend richtig ist“2 [eig. Hervorhebung], die Freiheit in ihrer Bedeutung als Menschenrecht einen auf der Moral basierenden Gültigkeitsanspruch begründet, d.h. weil der moralische Gehalt

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung analysiert George W. Bushs Antrittsrede und das Spannungsfeld zwischen dem universalen Anspruch auf Freiheit und der Kritik an der tatsächlichen Praxis US-amerikanischer Außenpolitik.

2. Vernunft und Selbstbestimmung als individuelles Handeln bestimmende und staatliche Gewalt verpflichtende Elemente: Dieses Kapitel begründet die Notwendigkeit einer inneren, vernunftbasierten Wertbegründung für Menschenrechte, um eine hegemoniale Auslegung zu verhindern.

3. Das Recht der Menschenrechte auf ihre Durchsetzung: Hier wird erörtert, unter welchen Bedingungen staatliche Souveränität durch die moralische Verpflichtung zum Schutz von Menschenrechten eingeschränkt oder interveniert werden darf.

4. Menschenrechte als Grundlage für eine Weltgesellschaft: Das Kapitel skizziert die Vision einer Weltgesellschaft, in der ein Weltbürgerrecht die Inklusivität staatlicher und überstaatlicher Rechtsräume garantiert.

5. Zusammenfassung: Die Zusammenfassung rekapituliert die Notwendigkeit, Menschenrechte als vernunftgeleitete moralische und juridische Regeln zu verstehen, um eine universale Legitimationsbasis zu bewahren.

6. Literatur: Verzeichnis der verwendeten wissenschaftlichen Quellen und Literatur.

Schlüsselwörter

Menschenrechte, Universalismus, Freiheit, Selbstbestimmung, Vernunft, Moral, Weltgesellschaft, Weltbürgerrecht, Souveränität, politische Ethik, Immanuel Kant, George W. Bush, Autonomie, Gewalteinsetzung, Rechtsraum.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den ethischen Wert der Menschenrechte und deren universalen Anspruch im Kontext zeitgenössischer politischer Herausforderungen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Begründung von Universalwerten durch Vernunft, die Rolle der individuellen Selbstbestimmung und die Legitimität militärischer Interventionen zum Schutz von Menschenrechten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu zeigen, dass Menschenrechte eine innere moralische Fundierung benötigen, um nicht als bloßes Instrument politischer Macht (Hegemonie) missbraucht zu werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine politisch-philosophische Analyse, die Konzepte der klassischen Philosophie, insbesondere von Immanuel Kant, auf aktuelle politische Ereignisse und Debatten anwendet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die ethische Begründung der Menschenrechte durch Vernunft, die Frage der Durchsetzung bei Souveränitätskonflikten und die Perspektive einer globalen Weltgesellschaft.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Universalismus, Selbstbestimmung, Autonomie, Moralität und Menschenwürde.

Inwiefern spielt Immanuel Kant für die Argumentation eine Rolle?

Kant dient als theoretischer Ankerpunkt, um Moral als Resultat der praktischen Vernunft zu definieren, was eine universelle und über-kulturelle Geltung von Rechten ermöglicht.

Wie bewertet der Autor die Außenpolitik der USA in Bezug auf Menschenrechte?

Der Autor steht ihr kritisch gegenüber und zeigt Diskrepanzen zwischen dem Anspruch, Freiheit zu verbreiten, und der faktischen Verletzung von Menschenrechten, etwa durch Folter oder einseitige Machtpolitik.

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Details

Title
Ethischer Wert der Menschenrechte
College
LMU Munich  (Geschwister-Scholl-Institut)
Course
Universalismus und Menschenrechte in der Diskussion
Grade
1,3
Author
Ernest Mujkic (Author)
Publication Year
2007
Pages
15
Catalog Number
V188265
ISBN (eBook)
9783656119487
ISBN (Book)
9783656119876
Language
German
Tags
Menschenrechte Menschenrechtscharta Universalismus
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Ernest Mujkic (Author), 2007, Ethischer Wert der Menschenrechte, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/188265
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