Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Zur Shop-Startseite › Pädagogik - Berufsbildung, Weiterbildung

Sozialisation für den Beruf – Jugendliche auf dem Weg der Berufsfindung

Titel: Sozialisation für den Beruf –   Jugendliche auf dem Weg der Berufsfindung

Hausarbeit , 2007 , 21 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Studienrätin Nicole Sürig (Autor:in)

Pädagogik - Berufsbildung, Weiterbildung

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Sozialisation – ein Begriff der sich sicherlich nicht in einem Satz erklären lässt. Wird er einerseits als lebenslanger Anpassungs- und Veränderungsprozess des Menschen vom Säuglingsalter an verstanden, setzen ihn andererseits viele mit den Begriffen Erziehung und Bildung gleich. Durch Prozesse der Sozialisation, unter anderem auch der Erziehung, gelangt der Mensch zu seiner eigenen Identität. Er entwickelt Wert- und Normvorstellungen, eine eigene Persönlichkeit und nimmt so eine soziale Rolle in der Gesellschaft ein. Erziehung und Bildung nimmt auf diese Persönlichkeitsentwicklung Einfluss, sei es durch Sozialisationsinstanzen wie beispielsweise der Familie, den Freunden oder der Schule. Dennoch müssen diese Begriffe deutlich voneinander abgegrenzt werden.
Sozialisation bedeutet viel mehr als Erziehung und Bildung. Erziehen bedeutet, jemandes Geist und Charakter bewusst und absichtlich zu bilden und seine Entwicklung zu fördern um sein Verhalten langfristig zu beeinflussen. Dieser Begriff wird auch als Sozialisationshilfe definiert und kann somit nur Teil des Sozialisationsprozesses sein. Im Gegensatz dazu steht der moderne dynamische und ganzheitliche Bildungsbegriff für den lebensbegleitenden Entwicklungsprozess des Menschen, bei dem er seine geistigen, kulturellen und lebenspraktischen Fähigkeiten und seine personalen und sozialen Kompetenzen erweitert.
Sozialisation beinhaltet beides, und gerade im Hinblick auf die berufliche Sozialisation lässt sich weder Erziehung noch Bildung ausschließen. Gerade in der heutigen Zeit, in der Arbeitslosigkeit keine Seltenheit mehr ist, ist es für Jugendliche von großer Bedeutung welchen Bildungsweg sie einschlagen und welche Möglichkeiten ihnen damit offen stehen beruflich tätig zu werden. Da kommunikative Kompetenzen bereits im Elternhaus und in der Schulzeit vermittelt werden, wirkt die berufliche Sozialisation im Sinne der Ausbildungszeit nur noch eingeschränkt prägend auf den Jugendlichen. Die wesentlichen Weichen werden im Vorhinein gestellt. Doch was ist mit diesen Weichen gemeint? Welchen Einfluss haben Eltern, Freunde und die Medien auf den Jugendlichen auf dem Weg der Entscheidungsfindung für einen Beruf? Gibt es Unterschiede zwischen Mädchen und Jungen? Diese und weitere Fragen sollen im Folgenden zu einer Antwort führen um den Entscheidungsprozess der Berufswahl näher betrachten zu können.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Zum Begriff der Sozialisation

2.1 Der Sozialisationsbegriff nach Hurrelmann

2.2 Abgrenzung zur beruflichen Sozialisation

3. Sozialisation in der Jugend

3.1 Die pubertäre Phase

3.2 Die post-pubertäre Phase

3.3 Junge Erwachsene

4. Geschlechtsspezifische Sozialisation

4.1 Die weibliche Sozialisation

4.2 Die männliche Sozialisation

5. Zentrale Instanzen der beruflichen Sozialisation

5.1 Die Familie

5.2 Die Schule

5.3 Peergroups und Freundschaften

6. Berufswahl als Entscheidungsprozess

6.1 Phasen der Berufswahl

6.2 Probleme bei der Entscheidungsfindung

7. Resümee

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Prozess der Sozialisation bei Jugendlichen im Kontext der Berufsfindung. Ziel ist es aufzuzeigen, wie verschiedene Sozialisationsinstanzen, geschlechtsspezifische Prägungen und die persönlichen Entwicklungsphasen des Jugendalters den komplexen Entscheidungsprozess bei der Wahl eines Berufs beeinflussen und welche Herausforderungen dabei für Heranwachsende entstehen.

  • Definition und theoretische Einordnung des Sozialisationsbegriffs.
  • Analyse der jugendlichen Entwicklungsphasen und deren Bedeutung für die Berufswahl.
  • Untersuchung geschlechtsspezifischer Einflüsse auf die Berufsorientierung.
  • Rolle von Sozialisationsinstanzen wie Familie, Schule und Peergroups.
  • Herausforderungen und Entscheidungsprobleme im Berufswahlprozess.

Auszug aus dem Buch

4.1 Die weibliche Sozialisation

Mädchen werden von Geburt an anders behandelt als Jungen, machen verschiedene Erfahrungen und sind unterschiedlichen Erwartungen ausgesetzt. So auch in der Berufswahl. Mädchen wählen, beim Übergang in die Berufswelt, im Allgemeinen, typische Frauenberufe. Gekennzeichnet sind diese durch pflegerische, erzieherische und soziale Merkmale. Beispiele für typische Frauenberufe sind Arzt und Zahnarzthelferin, Bürokauffrau, Einzelhandelskauffrau und Friseurin. Obwohl oftmals die Mädchen bessere Schulabschlüsse haben als die Jungen, ergreifen sie schlechter bezahlte Berufe.

Von den Studienanfängern im Fach Informatik ist nur ein Fünftel weiblich, von den jungen Leuten, die eine IT-Ausbildung beginnen, sind es sogar nur 14 Prozent. Auch der Beruf Sekretärin, gilt nach wie vor als klassischer Frauenberuf. Das liegt daran, dass diese Berufe als solche gelten, mit denen der Familienwunsch von Frauen vereinbar ist, egal ob Frau diesen hat oder nicht. Familiennachwuchs und das Erledigen der Hausarbeit sind eindeutig Aufgaben die den Frauen zugeteilt sind. Wahrscheinlich ein Grund warum sich Mädchen und junge Frauen nur halbherzig mit der Berufswahl auseinandersetzen.

So sind Frauen gerade in Politik und Wirtschaft, in den Führungsetagen, aber auch schon auf Meisterebene in Betrieben stark unterbesetzt. Berufe die nicht in das gesellschaftlich vorgeprägte, soziale Berufsbild der Frau passen. Diese soll sich neben dem Beruf schließlich noch um Haushalt und Kinder kümmern. Eine Doppelbelastung die den Männern nicht zuteil wird, bei ihnen aber nur wenig Anerkennung findet. Mädchen werden schon zuhause mehr in die Hausarbeit eingespannt als Jungen und fügen sich, mehr unbewusst, schon in ihre soziale Rolle. Weiterhin sind frauentypische Berufe in Relation zu typischen Männerberufen charakterisiert durch schlechte Bezahlung und nur geringen Aufstiegsmöglichkeiten bei hohem Arbeitsplatzrisiko.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Begrifflichkeiten Sozialisation, Erziehung und Bildung sowie Darstellung der Forschungsrelevanz im Kontext der heutigen Arbeitsmarktbedingungen.

2. Zum Begriff der Sozialisation: Theoretische Fundierung des Sozialisationsbegriffs nach Hurrelmann und klare Abgrenzung zur spezifisch beruflichen Sozialisation.

3. Sozialisation in der Jugend: Analyse der Lebensphase Jugend mit ihren Unterabschnitten Pubertät, Post-Pubertät und dem Übergang zum jungen Erwachsenenalter.

4. Geschlechtsspezifische Sozialisation: Erläuterung der geschlechtsspezifischen Unterschiede in der Entwicklung und deren Auswirkungen auf die spätere Berufsentscheidung.

5. Zentrale Instanzen der beruflichen Sozialisation: Untersuchung der prägenden Rollen von Familie, Schule und Peergroups bei der Entwicklung beruflicher Wertvorstellungen.

6. Berufswahl als Entscheidungsprozess: Darstellung der Phasen der Berufswahl sowie der Schwierigkeiten und Herausforderungen, mit denen Jugendliche bei der Entscheidungsfindung konfrontiert sind.

7. Resümee: Zusammenfassende Betrachtung der Entwicklungsaufgaben im Jugendalter und Plädoyer für eine stärkere Unterstützung durch Sozialisationsinstanzen bei der Berufswahl.

Schlüsselwörter

Sozialisation, Berufswahl, Jugend, Persönlichkeitsentwicklung, Sozialisationsinstanzen, Familie, Schule, Peergroups, Berufliche Identität, Geschlechtsspezifische Sozialisation, Frauenberufe, Männerberufe, Berufsorientierung, Arbeitsmarktsituation, Übergangsphase.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den Sozialisationsprozessen von Jugendlichen und wie diese den Prozess der Berufsfindung maßgeblich beeinflussen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zu den zentralen Themen gehören die theoretischen Grundlagen der Sozialisation, die Einflüsse von Familie, Schule und Freunden sowie die geschlechtsspezifischen Unterschiede bei der Berufswahl.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, den Entscheidungsprozess der Berufswahl im Jugendalter besser zu verstehen und die verschiedenen Einflussfaktoren, die zur Wahl eines bestimmten beruflichen Weges führen, herauszuarbeiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Auseinandersetzung mit Fachliteratur und sozialwissenschaftlichen Konzepten, um die Mechanismen der beruflichen Sozialisation zu analysieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der jugendlichen Lebensphasen, die Untersuchung geschlechtsspezifischer Sozialisationsunterschiede, die Rolle zentraler Instanzen und die spezifischen Phasen sowie Probleme der Berufswahl.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Sozialisation, Berufswahl, Jugend, Persönlichkeitsentwicklung und Sozialisationsinstanzen charakterisiert.

Wie unterscheiden sich die Sozialisationsphasen für Jungen und Mädchen im Kontext der Berufswahl?

Die Arbeit zeigt auf, dass Mädchen häufiger in soziale oder pflegerische Berufe drängen, während Jungen oft technische Berufsfelder bevorzugen, was stark durch gesellschaftliche Erwartungen und traditionelle Rollenbilder beeinflusst wird.

Welche Rolle spielt die Schule neben der Wissensvermittlung für Jugendliche?

Neben der reinen Wissensvermittlung fungiert die Schule als eine zentrale Sozialisationsinstanz, die durch die Selektionsfunktion und die Vorbereitung auf die Arbeitswelt maßgeblich zur Persönlichkeitsbildung und beruflichen Orientierung beiträgt.

Warum wird die Phase der Berufswahl im Buch als ein langfristiger, oft schwieriger Prozess beschrieben?

Da Jugendliche meist zu einem Zeitpunkt Entscheidungen treffen müssen, zu dem sie noch keine klare Vorstellung von ihren eigenen Neigungen oder dem Arbeitsmarkt haben, ist die Berufswahl mit Zukunftsängsten und der Herausforderung zur bewussten Auseinandersetzung mit den eigenen Wünschen verbunden.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Sozialisation für den Beruf – Jugendliche auf dem Weg der Berufsfindung
Hochschule
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Note
1,3
Autor
Studienrätin Nicole Sürig (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2007
Seiten
21
Katalognummer
V188029
ISBN (eBook)
9783656114833
ISBN (Buch)
9783656115564
Sprache
Deutsch
Schlagworte
sozialisation beruf jugendliche berufsfindung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Studienrätin Nicole Sürig (Autor:in), 2007, Sozialisation für den Beruf – Jugendliche auf dem Weg der Berufsfindung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/188029
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  21  Seiten
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Zahlung & Versand
  • Über uns
  • Contact
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum