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Fremd- oder Selbstkontrolle? Selbstregulierung in der Werbewirtschaft

Title: Fremd- oder Selbstkontrolle? Selbstregulierung in der Werbewirtschaft

Term Paper , 2011 , 20 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Andrea Sommerfeld (Author)

Communications - Public Relations, Advertising, Marketing, Social Media

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Die starke Komplexität der Wirtschaft und der daraus resultierende erhöhte Regelungs- und Kontrollbedarf führt vielfach zu einer Überforderung der staatlichen Fremdkontrolle. Selbstkontrollinstanzen gewinnen daher immer stärker an Bedeutung, um schnelllebige gesellschaftliche und technische Entwicklungen effektiv kontrollieren zu können. Erst eine breite öffentliche Akzeptanz ermöglicht es einem Selbstkontrollorgan, das Verhältnis zwischen Freiheit und Verantwortung sachgerecht auszutarieren. Hierfür erscheint es notwendig, dass Fremdkontrollelemente in ein Selbstkontrollsystem integriert werden. [...]
Die Werbewirtschaft sollte daher eine bedeutungsvollere und durchgreifendere Selbstkontrolle durch Stärkung des Werberates anstreben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

I. Regulierungsbedarf in der Werbewirtschaft

II. Stärken und Schwächen der Selbstregulierung

A. Eigenverantwortung

B. Vollzug

C. Ansehen in der Öffentlichkeit

D. Sachverstand

E. Verhaltensvorgaben und Sanktionen

F. Regulierte Selbstregulierung

III. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen staatlicher Fremdregulierung und privatwirtschaftlicher Selbstkontrolle im Bereich der modernen Werbewirtschaft. Im Zentrum steht die Forschungsfrage, ob und unter welchen Voraussetzungen eine Selbstregulierung durch den Deutschen Werberat als effektive Alternative oder sinnvolle Ergänzung zu staatlichen Gesetzen fungieren kann, um gesellschaftliche und ethische Fehlentwicklungen bei zunehmender kommerzieller Werbebeeinflussung zu begrenzen.

  • Analyse des gesetzlichen Regulierungsbedarfs und der Grenzen des Werberechts.
  • Evaluation der Stärken und Schwächen von Selbstkontrollinstanzen in der Praxis.
  • Untersuchung der Rolle von Eigenverantwortung, Sanktionierung und öffentlicher Akzeptanz.
  • Bewertung alternativer Konzepte wie der regulierten Selbstregulierung.

Auszug aus dem Buch

A. Eigenverantwortung

Eigenverantwortung ist das Kernelement jeder Selbstkontrolle. Für den Werberat ist das oberste Ziel diese Verantwortungsübernahme in Form einer Selbstdisziplinierung. Daher steht das Konfliktmanagement zwischen Beschwerdeführern aus der Öffentlichkeit und werbenden Firmen bei Einzelfällen im Vordergrund des Tätigkeitsfeldes des Werberates. Fragwürdige Werbebotschaften sollen präventiv und rückwirkend zu Gunsten der Verbraucher korrigiert werden.

Besonders die aktuellen Entwicklungen und Ursachen der Bankenkrise und der Datenschutzdiskussion haben aber erhebliche Bedenken gegenüber freiwilligen Handlungskodizes der Wirtschaft in großen Bevölkerungskreisen geschürt. Skepsis besteht vor allem gegenüber den freiwilligen selbstdisziplinären Mechanismen im Gegensatz zu staatlichen und supranationalen Regularien. Gerade in der gegenwärtigen Situation muss aber auch vor einer schädlichen Überreaktion des Staates und einer Gesetzesflut in allen Bereichen der Wirtschaft gewarnt werden. Diese ist möglicherweise eher an politischen Interessen als an Sacherwägungen orientiert. Die Forderung nach mehr staatlicher Regulierung in der Bankenbranche darf nicht als Trugschluss der Allgemeinheit auf Regulierungsüberlegungen der Werbung übertragen werden. Primär staatliche Regelungen würden an den Bedürfnissen des Werbemarktes sowie denen der Verbraucher vorbeigehen. Besonders die Werbebranche hat eine starke Mitverantwortung für gesellschaftliche Entwicklungen aufgrund ihrer bereits aufgezeigten Beeinflussungsmöglichkeiten.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Regulierungsbedarf in der Werbewirtschaft: Dieses Kapitel erläutert den rechtlichen Rahmen der Werbung in Deutschland und diskutiert, ob staatliche Gesetze angesichts zunehmender gesellschaftlicher Werbebeeinflussung ausreichen.

II. Stärken und Schwächen der Selbstregulierung: Hier werden die Funktionsweise, Vorteile und Defizite des Deutschen Werberates hinsichtlich Eigenverantwortung, Effizienz, Ansehen, Sachverstand und Sanktionsmöglichkeiten im Detail analysiert.

III. Fazit: Das Fazit stellt die Notwendigkeit einer verstärkten Eigenverantwortung der Werbewirtschaft sowie die Einbindung außenstehender Dritter zur Steigerung der Unabhängigkeit und Akzeptanz des Werberates heraus.

Schlüsselwörter

Selbstregulierung, Werbewirtschaft, Deutscher Werberat, Fremdkontrolle, Werberecht, Eigenverantwortung, Wettbewerb, Verbraucherschutz, Sanktionen, Öffentlichkeitsarbeit, Regulierte Selbstregulierung, Medienethik, Werbepolitik, Konfliktmanagement.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Zusammenspiel von staatlicher Fremdregulierung und der freiwilligen Selbstkontrolle innerhalb der deutschen Werbebranche.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentral sind die Themenbereiche Rechtssicherheit, Branchenethik, die Rolle des Verbraucherschutzes sowie die Effektivität von Selbstkontrollmechanismen gegenüber staatlichen Eingriffen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu erörtern, ob die Selbstregulierung durch den Werberat eine wirksame Alternative zur staatlichen Gesetzesflut darstellt, um ethische Grenzen in der Werbung zu wahren.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt eine rechtswissenschaftliche und ordnungspolitische Analyse, um die Stärken und Schwächen des dualen Systems der Werbekontrolle zu bewerten.

Welche Aspekte stehen im Hauptteil im Fokus?

Im Hauptteil werden unter anderem die Eigenverantwortung der Unternehmen, der Vollzug der Regeln, die öffentliche Wahrnehmung sowie die Möglichkeiten der sanktionierenden Instrumente untersucht.

Welche Schlagworte charakterisieren das Dokument?

Neben dem Kernthema der Selbstregulierung sind Wettbewerb, Werberecht, gesellschaftliche Verantwortung und Verbraucherinteressen maßgebliche Begriffe.

Warum wird der Deutsche Werberat oft kritisiert?

Die Kritik entzündet sich häufig an einer mangelnden Wahrnehmung in der Öffentlichkeit, einem vermeintlichen Interessenskonflikt der Mitglieder sowie der rein „symbolischen“ Funktion bei fehlenden harten Sanktionsmitteln.

Was versteht man unter dem Bumerang-Effekt in der Arbeit?

Der Bumerang-Effekt beschreibt, wie die negative öffentliche Bewertung oder Ablehnung einer Werbekampagne durch den Verbraucher selbst regulatorisch wirkt, da Unternehmen diese Maßnahmen aus wirtschaftlichem Kalkül einstellen.

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Details

Title
Fremd- oder Selbstkontrolle? Selbstregulierung in der Werbewirtschaft
College
University of Applied Sciences Osnabrück
Grade
1,3
Author
Andrea Sommerfeld (Author)
Publication Year
2011
Pages
20
Catalog Number
V187812
ISBN (eBook)
9783656118305
ISBN (Book)
9783656131793
Language
German
Tags
Selbstkontrolle Selbstregulierung Werbewirtschaft
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Andrea Sommerfeld (Author), 2011, Fremd- oder Selbstkontrolle? Selbstregulierung in der Werbewirtschaft, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/187812
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