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Die Grabkapelle des Kardinals von Portugal in San Miniato al Monte

Titel: Die Grabkapelle des Kardinals von Portugal in San Miniato al Monte

Seminararbeit , 2012 , 29 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Alexander Fritz (Autor:in)

Kunst - Architektur, Baugeschichte, Denkmalpflege

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Der auf Grund seines opportunistischen Verhaltens während der nationalsozialistischen Diktatur von 1933-1945 nicht gänzlich unumstrittene deutsche Kunsthistoriker Walter Paatz , der gemeinsam mit seiner Gattin Elisabeth Valentiner Paatz zwischen 1929 und 1954 das sechsteilige Werk Die Kirchen von Florenz. Ein kunstgeschichtliches Handbuch verfasste, bezeichnete die Kapelle des Kardinals von Portugal in San Miniato al Monte als eines der schönsten Gesamtkunstwerke der Frührenaissance . In der Tat ist die Kapelle in ihrer gesamten Erscheinung eine Komposition aller Künste, die im Italien der Renaissance ihres gleichen sucht. Dabei wird die Frage aufgeworfen, was unter dem Terminus eines Gesamtkunstwerkes eigentlich verstanden wird. Laut Duden ist ein Gesamtkunstwerk ein Kunstwerk, in dem verschiedene bildende Künste, künstlerische Mittel vereinigt sind . DuMonts Lexikon der bildenden Kunst definiert ein Gesamtkunstwerk als:
Die Idee der vollständigen Interpretation verschiedener Kunstformen – Malerei, Sprache, dramatische Handlung, Poesie, Musik – in einer Weise, daß keine dieser Formen dominiert. Diese Vorstellung wurde ursprünglich mit Richard Wagner und seinen Musikdramen assoziiert.
Diese Definition eines Gesamtkunstwerkes beruht auf dem Konzept einer umfassenden Planung und Überwachung sämtlicher einzelner Komponenten. Im Falle der Grabkapelle betrifft dies die Architektur, den Skulpturenschmuck und die bildliche Ausgestaltung der Räumlichkeit sowie auch sakrale Gegenstände, die für die Liturgie notwendig sind. Ist die Grabkapelle des Kardinals von Portugal im Sinne von Walter Paatz nun tatsächlich ein Gesamtkunstwerk? Kann man zur Zeit der Frührenaissance, im Quattrocento, als sich die beginnende Paragone, wie in Leon Battista Albertis Schrift Della Pittura bereits abzuzeichnen begann, von einem Gesamtkunstwerk sprechen?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hauptteil

2.1 San Miniato al Monte

2.2 Zum Leben des Bernardo Rosselino

2.3 Zum Leben des Antonio Rosselino

2.4 Zum Leben des Luca della Robbia

2.5 Zum Leben des Alesso Baldovinetti

2.6 Zum Leben des Antonio Pollaiuolo

2.7 Zum Leben des Piero Pollaiuolo

2.8 Zum Leben des Jacopo di Lusitania

2.9 Die Capella des Cardinale del Portogallo

2.9.1 Baubeschreibung Außen

2.9.2 Baubeschreibung Innen

2.9.3 Die Grabesnische

2.9.4 Die Altarnische und das Altarbild

2.9.5 In den Lünetten

2.9.6 Identifizierung des Bildprogramms mit Hilfe der Spruchbänder

3. Schlussbemerkung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, ob die Grabkapelle des Kardinals von Portugal in der Basilika San Miniato al Monte in Florenz als ein "Gesamtkunstwerk" der Frührenaissance klassifiziert werden kann. Dabei wird analysiert, wie die verschiedenen künstlerischen Gattungen wie Architektur, Skulptur und Malerei in einer intensiven gegenseitigen Abstimmung zu einem einheitlichen Gesamtkonzept verschmelzen.

  • Analyse des Begriffs Gesamtkunstwerk im Kontext des Quattrocento
  • Biografische Untersuchung der beteiligten Künstler
  • Architektonische und ikonographische Untersuchung der Grabkapelle
  • Bedeutung des Bildprogramms und der Spruchbänder

Auszug aus dem Buch

Die Grabesnische

Wenige Jahre zuvor hatten Bernardo Rosselino und Desiderio da Settignano in Santa Croce ein Grabmal für den florentinischen Humanisten Leonardo Bruni geschaffen; das Grabmal des Kardinals von Portugal ist stark durch dieses geprägt, wenn auch in seinen Ausmaßen weit geringer als jenes als nahezu als monumental zu bezeichnendes, indem Bruni bestattet ist. Mit der Schaffung von Brunis Grabmal avancierte Bernardo Rosselino zum Createur des prägenden Stils der Wandnischengräber in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts, die vor allem im florentinischen Raum schnell zu würdigen Grabmälern bedeutender Persönlichkeiten avancierten. Stilistisch passt auch das Grabmal des Carlo Marsuppini in Santa Croce, welches ebenfalls nur wenige Jahre zuvor von Desiderio da Settignano geschaffen wurde, in die Reihe dieser Grabbauten. Dieses ist aber maßgeblich von Brunis Grab beeinflusst und deshalb das Resultat einer Inspiration Settignanos durch Bernardo Rosselino, der vereinzelt auch als Schüler Bernardos bezeichnet wird. Weitere bedeutende Grabmäler dieses Typus sind jenes des Mediziners Giovanni di Antonio Chellino in San Miniato al Tedesco, Beato Marcolino, des Orlando de Medici, jenes des Arztes Giovanni di Antonio Chellino und das von Mino da Fiesole zwische 1469 und 1481 geschaffene Grab des Ugo di Toscana in Badia Fiorentina.

Wurde das Grabmal lange Zeit als eine Gemeinschaftsarbeit von Bernardo und Antonio Rosselino aufgefasst, so tendiert die neuere Forschung zu einer überwiegend von Antonio Rosselino durchgeführten Arbeit. Diese These wird durch den Zahlungsverkehr des vereinbarten Honorars unterstützt – Bernardos Erbe musste einen Teil des bereits erhaltenen Honorars zurückzahlen.

Zusammenfassung der Kapitel

San Miniato al Monte: Dieses Kapitel gibt einen historischen Überblick über die Basilika San Miniato al Monte, ihre Entstehung und ihre bauliche Entwicklung vom Mittelalter bis zur Renaissance.

Zum Leben des Bernardo Rosselino: Biografische Darstellung des Bildhauers und Architekten Bernardo Rosselino, seines Wirkens in Florenz und seiner Rolle als Leiter des Familienbetriebs.

Zum Leben des Antonio Rosselino: Betrachtung der künstlerischen Laufbahn und der Werke des Bildhauers Antonio Rosselino, insbesondere seiner Madonnenreliefs und Grabmäler.

Zum Leben des Luca della Robbia: Überblick über die Arbeit des Terrakotta-Künstlers Luca della Robbia und sein Wirken an der Deckengestaltung der Kapelle.

Zum Leben des Alesso Baldovinetti: Vorstellung des Künstlers Alesso Baldovinetti und seiner Freskenarbeiten in der Grabkapelle.

Zum Leben des Antonio Pollaiuolo: Biografie des vielseitigen Künstlers Antonio Pollaiuolo, dessen Goldschmiedekunst und malerisches Schaffen analysiert wird.

Zum Leben des Piero Pollaiuolo: Darstellung der Rolle von Piero Pollaiuolo bei Gemeinschaftsprojekten und seiner spezifischen malerischen Fähigkeiten.

Zum Leben des Jacopo di Lusitania: Historische Einordnung des Kardinals von Portugal und seines persönlichen Hintergrunds, der zur Errichtung der Kapelle führte.

Die Capella des Cardinale del Portogallo: Detaillierte Analyse der Architektur, des Innenraums, der Grabesnische, der Altarnische sowie des ikonographischen Programms der Lünetten.

Schlüsselwörter

Gesamtkunstwerk, Frührenaissance, San Miniato al Monte, Kardinal von Portugal, Antonio Rosselino, Bernardo Rosselino, Luca della Robbia, Alesso Baldovinetti, Antonio Pollaiuolo, Grabkapelle, Quattrocento, Ikonographie, Architektur, Skulptur, Malerei.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Grabkapelle des Kardinals von Portugal in Florenz im Hinblick auf die Definition eines Gesamtkunstwerkes in der Frührenaissance.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die thematischen Schwerpunkte liegen auf der kunsthistorischen Einordnung der Kapelle, den Biografien der beteiligten Künstler und der Analyse des ikonographischen Programms.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, ob das Kapellenensemble die Anforderungen an ein Gesamtkunstwerk erfüllt, indem die verschiedenen Künste als harmonische Einheit betrachtet werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine kunsthistorische Analyse der Bausubstanz, der ikonographischen Bildprogramme und eine Auswertung relevanter Forschungsliteratur sowie zeitgenössischer Dokumente genutzt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Einleitung zur Basilika, die Biografien der beteiligten Künstler und eine detaillierte bauliche und inhaltliche Beschreibung der Kapelle.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Gesamtkunstwerk, Frührenaissance, Ikonographie und die Namen der beteiligten Künstler der Rosselino-Werkstatt sowie della Robbia und Pollaiuolo geprägt.

Warum wurde die Kapelle für den Kardinal errichtet?

Der junge Kardinal Jacopo di Lusitania äußerte in seinem Testament den Wunsch, in San Miniato al Monte beigesetzt zu werden und stiftete sein Vermögen für den Bau einer Kapelle, um zu seinem Seelenheil tägliche Messen zu gewährleisten.

Welche Rolle spielt das Altarbild für die Gesamtwirkung?

Das Altarbild bildet einen zentralen Teil der liturgischen Ausstattung und fungiert als frühes Beispiel für großfigurige Altarbilder der Hochrenaissance.

Wie wurde das Bildprogramm identifiziert?

Die Identifizierung des Bildprogramms erfolgt durch die Analyse der Spruchbänder, die von den Figuren des Alten Testaments gehalten werden und Bezüge zu biblischen Texten und der Eucharistie herstellen.

Ende der Leseprobe aus 29 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Grabkapelle des Kardinals von Portugal in San Miniato al Monte
Hochschule
Karl-Franzens-Universität Graz  (Institut für Kunstgeschichte)
Veranstaltung
Seminar "Kapellenausstattungen in Florenz vom Mittelalter bis zur freuen Neuzeit"
Note
1,0
Autor
Alexander Fritz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
29
Katalognummer
V187641
ISBN (Buch)
9783656110835
ISBN (eBook)
9783656111078
Sprache
Deutsch
Schlagworte
grabkapelle kardinals portugal miniato monte
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Alexander Fritz (Autor:in), 2012, Die Grabkapelle des Kardinals von Portugal in San Miniato al Monte, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/187641
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