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Asymmetrie, Macht und Dominanz in Mediengesprächen

Eine theoretische Betrachtung und empirische Untersuchung anhand eines Ausschnitts von „Hart aber fair“

Titel: Asymmetrie, Macht und Dominanz in Mediengesprächen

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2010 , 23 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Kirsten Hinzpeter (Autor:in)

Germanistik - Linguistik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Macht findet sich immer dort, so Foucault (Thornborrow 2002:7), wo mehrere Menschen in einem Netzwerk von sozialen und diskursiven Beziehungen interagieren. Machtstrukturen sind also in jeder alltäglichen Situation zu beobachten. Diese Arbeit wird sich jedoch mit der Frage der Machtbeziehungen im Gespräch in einem bestimmten Kontext beschäftigen, nämlich dem des Mediengesprächs. Die Rolle des Moderators und die Rollen der Gäste sind in diesem Kontext üblicherweise deutlich voneinander abgegrenzt, was sich, so ist zu vermuten, auch in der Struktur des Gesprächs widerspiegelt. Ob diese angelegten Rollen sich tatsächlich auch empirisch in der konkreten Interaktionsdynamik erkennen lassen, ist jedoch eine andere Frage. Untersuchungsgegenstand dieser Arbeit soll also die Beziehung zwischen „power in discourse and power behind discourse“ (Fairclough 1989 :43) sein, d.h. die Untersuchung, ob es tatsächlich möglich ist, die zu vermutenden Asymmetrien anhand des Diskurses herauszukristallisieren.
Um jedoch diese Problematik genauer untersuchen zu können, bedarf es zunächst der Klärung einiger wichtiger Begriffe. Es wird demnach zunächst einmal die Begriffsklärung von Macht, Dominanz und Asymmetrie/Symmetrie der eigentlichen Diskussion vorgeschaltet, um eine differenzierte Betrachtung zu gewährleisten. Nach der folgenden theoretischen Betrachtung, die den aktuellen Forschungsstand aufgreifen soll, folgt abschließend die Analyse eines Ausschnitts aus der Sendung „Sekten, Gurus und Gehirnwäsche“ des Formats „Hart aber fair“.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Begriffsklärung

1.1 Asymmetrie

1.2 Macht und Dominanz

2. Der institutionelle Kontext

2.1 Rahmenbedingungen

2.2 Interaktionsdynamik

2.2.1 Machtressourcen der Institution

2.2.2 Machtressourcen des Moderators

2.2.3 Machtressourcen der Gesprächsteilnehmer

3. Sekten, Gurus und Gehirnwäsche – Eine empirische Untersuchung anhand eines Beispiels aus „Hart aber fair“

3.1 Asymmetrien zugunsten der Institution

3.2 Asymmetrien zugunsten des Moderators und der Gesprächsteilnehmer

3.2.1 Zeile 1-9

3.2.2 Zeile 9-20

3.2.3 Zeile 20-34

Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit untersucht die Machtbeziehungen in Mediengesprächen unter besonderer Berücksichtigung der Interaktionsdynamik zwischen Moderator und Gästen. Das primäre Ziel ist es, die theoretischen Konzepte von Macht und Asymmetrie anhand eines konkreten Ausschnitts aus der Sendung „Hart aber fair“ empirisch zu analysieren und zu prüfen, inwieweit diese in der Gesprächssituation tatsächlich wirksam werden.

  • Analyse der Machtressourcen von Institutionen in Fernsehformaten
  • Untersuchung der Steuerungsmechanismen des Moderators
  • Reflektion über Strategien der Gesprächsteilnehmer zur Machtausübung
  • Verknüpfung von theoretischen Diskursmodellen mit empirischer Transkriptanalyse

Auszug aus dem Buch

3.1 Asymmetrien zugunsten der Institution

Vergleicht man die in der Theorie vermuteten Machtressourcen der Institution mit den tatsächlich entstehenden Asymmetrien in diesem Beispiel, entdeckt man einige Übereinstimmungen. Zunächst einmal soll hierbei untersucht werden, inwiefern sich der Informationsvorsprung bezüglich der Rahmenbedingungen beobachten lässt.

Die Gesprächsteilnehmer werden am Anfang der Sendung aus dem Off durch eine Frauenstimme, also nicht durch den Moderator Herrn Plasberg, eingeführt. Hierbei werden die Positionen der Teilnehmer bereits zusammengefasst, d.h. sie nehmen eine gewisse Statusrolle ein. Während Herr Handel, Frau Riede und Herr Beckstein als Gegner von Scientology eingeführt werden, wird Herr Fliege als moderater Gesprächsteilnehmer der Diskussionsrunde vorgestellt, der für Religionsfreiheit plädiert und demnach auch eine unterstützende Funktion für Herrn Stettler, den Pressesprecher von Scientology, einnimmt.

Dieser tritt als einziges Mitglied der Diskussionsrunde als Scientology-Befürworter auf und ist demnach deutlich in der Minderheit. Diese Aufteilung in die verschiedenen Statusrollen wird auch durch die Anordnung im Raum deutlich. Während die Scientology-Gegner ganz rechts neben Herrn Plasberg angeordnet sind, sitzt Herr Stettler ganz links, Herr Fliege als vermittelndes Glied in der Runde ist zwischen den beiden Parteien platziert.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Einführung in das Thema Machtbeziehungen in Mediengesprächen und Darlegung des Untersuchungsgegenstands anhand von Foucault und Fairclough.

1. Begriffsklärung: Definition zentraler Begriffe wie Asymmetrie, Macht und Dominanz sowie Diskussion deren Forschungslage.

2. Der institutionelle Kontext: Theoretische Auseinandersetzung mit den Rahmenbedingungen von Mediengesprächen und der Interaktionsdynamik der beteiligten Akteure.

3. Sekten, Gurus und Gehirnwäsche – Eine empirische Untersuchung anhand eines Beispiels aus „Hart aber fair“: Empirische Analyse eines konkreten Gesprächsausschnitts auf Basis der zuvor erarbeiteten theoretischen Konzepte.

Fazit: Synthese der Ergebnisse, die bestätigt, dass Machtverhältnisse und Asymmetrien sowohl durch institutionelle Vorgaben als auch durch interaktive Prozesse im Gesprächsverlauf deutlich erkennbar sind.

Schlüsselwörter

Mediengespräche, Asymmetrie, Macht, Dominanz, Gesprächssteuerung, Interaktionsdynamik, Hart aber fair, Institution, Gesprächsteilnehmer, Diskursanalyse, Mehrfachadressiertheit, Teilresponsivität, Themenverschiebung, Kommunikation, Machtressourcen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Machtstrukturen und asymmetrischen Beziehungen, die in einem Fernseh-Mediengespräch zwischen Institution, Moderator und Gästen entstehen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die theoretische Klärung von Macht- und Dominanzbegriffen sowie die praktische Anwendung dieser Konzepte auf die Interaktionsabläufe in Talkshow-Formaten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie institutionelle Machtvorgaben durch die konkrete Interaktion der Teilnehmer im Gesprächsverlauf gestützt, hinterfragt oder durchbrochen werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird ein interaktionsanalytischer Ansatz gewählt, der theoretische Grundlagen aus der Linguistik mit der empirischen Auswertung eines Transkripts verknüpft.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung zu Machtressourcen (Institution, Moderator, Gäste) und eine empirische Analyse eines Beispiels aus der Sendung „Hart aber fair“.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen zählen Mediengespräche, Asymmetrie, institutionelle Machtressourcen, Gesprächssteuerung und Diskurs.

Wie spielt die „Textgeschichte“ bei „Hart aber fair“ eine Rolle?

Die „Textgeschichte“, etwa durch Einspielclips, fungiert als institutionelles Machtinstrument, da der Moderator auf diese Einspieler vorbereitet ist, während die Gäste oft davon überrascht werden.

Welche Strategie nutzt Herr Stettler, um asymmetrischen Zwängen zu entkommen?

Er verwendet häufig Teilresponsivität und Themenverschiebungen, um gezielten Fragen des Moderators auszuweichen und stattdessen das Image seiner Institution zu schützen.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Asymmetrie, Macht und Dominanz in Mediengesprächen
Untertitel
Eine theoretische Betrachtung und empirische Untersuchung anhand eines Ausschnitts von „Hart aber fair“
Hochschule
Universität Hamburg  (Institut für Germanistik 1)
Veranstaltung
Hauptseminar
Note
1,3
Autor
Kirsten Hinzpeter (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
23
Katalognummer
V187481
ISBN (eBook)
9783656107804
Sprache
Deutsch
Schlagworte
asymmetrie macht dominanz mediengesprächen eine betrachtung untersuchung ausschnitts hart
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Kirsten Hinzpeter (Autor:in), 2010, Asymmetrie, Macht und Dominanz in Mediengesprächen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/187481
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  23  Seiten
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