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Brockhaus und Wikipedia – Enzyklopädien im Wandel vom statischen Nachschlagewerk zum nutzergenerierten Lexikon

Titel: Brockhaus und Wikipedia – Enzyklopädien im Wandel vom statischen Nachschlagewerk zum nutzergenerierten Lexikon

Hausarbeit , 2011 , 44 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: BSc Tamara Rachbauer (Autor:in)

Literaturwissenschaft - Allgemeines

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Hauptziel dieser Arbeit ist es, am Beispiel der kostenpflichtigen Brockhaus Enzyklopädie und der freien Online-Enzyklopädie Wikipedia den kulturellen Wandel aufzuzeigen, den die Internet-Ära bei den traditionellen Enzyklopädien herbeigeführt hat. Zum einen erfolgt dazu eine genaue Betrachtung des Bedeutungswandels des Enzyklopädie-Begriffs im Laufe der Jahrhunderte. Zum anderen wird anhand eines kurzen, geschichtlichen Abrisses die Entwicklung der Enzyklopädie
von der Antike bis zur Gegenwart betrachtet. Ebenso werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Enzyklopädien, Lexika, Wörterbüchern und deren Mischformen dargestellt. Des Weiteren wird auf Geschichte, Entwicklung und Gegenwart der renommierten Brockhaus Enzyklopädie eingegangen sowie deren Aufbau und Besonderheiten dargestellt. Eine tabellarische Übersicht über die einzelnen gedruckten und digitalen Auflagen und Ausgaben findet sich zusätzlich im Anhang.
Anschließend wird das Phänomen Wikipedia behandelt. Dazu wird auch
hier auf Geschichte, Entwicklung und Gegenwart eingegangen. Zusätzlich werden die Erfolgsfaktoren und Grundprinzipien der freien Online-Enzyklopädie und damit auch ihre Hauptunterschiede zu traditionellen Enzyklopädien herausgearbeitet.
Die Betrachtung der Qualität von Wikipedia im Vergleich zu verschiedenen Ausgaben der gedruckten und digitalen Brockhaus Enzyklopädie anhand bereits durchgeführter Vergleichsstudien bildet zusammen mit einem Ausblick auf zukünftige Entwicklungen den Abschluss dieser Arbeit.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Brockhaus und Wikipedia – Enzyklopädien im Wandel vom statischen Nachschlagewerk zum nutzergenerierten Lexikon

1.1 Einführung, Problemstellung und Zielsetzung

1.2 Aufbau der Arbeit

2 Enzyklopädien – Ordnungssysteme zur Verwaltung des Weltwissens

2.1 Die Enzyklopädie – ein Begriff und sein Bedeutungswandel

2.2 Die Entstehung der modernen Enzyklopädie – ein geschichtlicher Abriss von der Antike bis zur Gegenwart

2.2.1 Systematisch geordnete Enzyklopädien und ihre Vorläufer

2.2.2 Von der systematischen zur alphabetischen Ordnung

2.2.3 Das enzyklopädische Zeitalter des 18. Jahrhunderts

2.2.4 Das Konversationslexikon als Enzyklopädie des Bürgertums

2.2.5 Die Entstehung der digitalen Enzyklopädien

2.3 Enzyklopädien, Lexika, Wörterbücher und Mischformen – Gemeinsamkeiten und Unterschiede

3 Vom gedruckten Brockhaus-Konversationslexikon zur digitalen Brockhaus Enzyklopädie – Geschichte, Entwicklung und Gegenwart eines großen Lexikons

3.1 Beginn einer Erfolgsgeschichte, florierender Verlag und kontinuierliche Aufwärtstrends

3.2 Schicksalsschlag, Wiederaufbau und Fusionierung

3.3 Der Einfluss des digitalen Zeitalters

4 Die Wikipedia – Geschichte, Entwicklung und Siegeszug einer freien Online-Enzyklopädie

4.1 Von Nupedia zu Wikipedia – Die Erfolgsgeschichte eines Phänomens

4.1.1 Der Vorgänger von Wikipedia – Das Nupedia-Projekt

4.1.2 Wikipedia – die Nupedia-Erweiterung zur einfachen Artikelerstellung

4.1.3 Die Gründung von Non-Profit-Organisationen

4.1.4 Die Gegenwart – Aktuelle Zahlen und Fakten

4.2 Erfolgsfaktoren und Grundprinzipien der Wikipedia

5 Brockhaus und Wikipedia im qualitativen Vergleich

5.1 Vorstellung der komparativen Studien

5.1.1 Wissenswettstreit – Die kostenlose Wikipedia tritt gegen die Marktführer Encarta und Brockhaus an

5.1.2 Entdeckungsreise. Digitale Enzyklopädien erklären die Welt

5.1.3 Wie gut ist Wikipedia?

5.1.4 Qualität der Wikipedia – eine vergleichende Studie

5.2 Fazit aus den Studienergebnissen

6 Zusammenfassende Wertung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, am Beispiel der Brockhaus Enzyklopädie und der Wikipedia den kulturellen Wandel aufzuzeigen, den die Internet-Ära bei traditionellen Enzyklopädien bewirkt hat. Dabei wird untersucht, wie sich die Konzepte der Wissensverwaltung über Jahrhunderte entwickelt haben und wie sich der technologische Fortschritt auf die Marktstellung etablierter Verlagshäuser im Vergleich zu nutzergenerierten Inhalten auswirkt.

  • Historische Entwicklung und Begriffsgeschichte der Enzyklopädie
  • Geschichte, Struktur und digitale Transformation des Brockhaus-Verlags
  • Entstehungsgeschichte und Erfolgsfaktoren von Wikipedia
  • Qualitativer Vergleich zwischen redaktionell betreuten Werken und der Wikipedia
  • Einfluss der Digitalisierung auf das Geschäftsmodell von Nachschlagewerken

Auszug aus dem Buch

3.3 Der Einfluss des digitalen Zeitalters

Durch die rasante Verbreitung der digitalen Informations- und Kommunikationstechnologien in den vergangenen zehn Jahren wurde nicht nur der Umgang mit Informationen und Wissen revolutioniert, sondern auch die gesamte Branche und damit auch der Brockhaus Verlag vor neue Herausforderungen gestellt. Auf diese Entwicklung reagierte der Verlag mit einem elektronischen Offline-Nachschlagewerk auf CD/DVD, dem „Brockhaus multimedial premium 2005“. Außerdem ergänzte er die 21. Auflage der Brockhaus Enzyklopädie in 30 Bänden um eine Onlinefassung und eine multimediale Ausgabe auf DVD und USB-Stick (Bob, 2005, S. 2; „Enzyklopädie“, 2005/06; Hohoff, 2009, S. 120; Hünermann, 2011a, 2011b).

Die erste Ausgabe des Brockhaus multimedial premium 2005 umfasste neben dem allgemeinen, lexikalischen Teil von A bis Z, welcher dem Brockhaus in 15 Bänden entsprach, auch zusätzliche Artikel zu verschiedenen Themenbereichen. Zu diesen gehörten u.a. Themen wie Kunst und Kultur, Natur und Technik, Geschichte, PC, Computer, Neue Medien, Biologie, Der Mensch, Geographie, Wirtschaft, Sexualität, Populäre Musik, Pop und Rock, Psychologie etc., aber auch Quellentexte wie das Grundgesetz oder die Verfassung Österreichs und der Schweiz. Des Weiteren befanden sich auf der CD/DVD eine spezielle Datenbank mit den Ergebnissen der gesamten olympischen Spiele und ein „historischer“ Brockhaus aus dem Jahr 1906. Verschiedene Recherche-Werkzeuge, kommentierte Internet-Adressen, Animationen, Bilder, Videos, Musikproben und der kostenlose Zugriff auf das Internet-Portal Xipolis rundeten die elektronische Version ab. Um das Nachschlagewerk auf dem neuesten Stand zu halten, erfolgten monatlich kostenlose Aktualisierungen, die über das Internet durchgeführt werden mussten (Anger, 2002, S. 46–65; Hünermann, 2011a).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Brockhaus und Wikipedia – Enzyklopädien im Wandel vom statischen Nachschlagewerk zum nutzergenerierten Lexikon: Diese Einleitung führt in die Problemstellung ein und definiert das Ziel, den kulturellen Wandel in der Wissensvermittlung zu untersuchen.

2 Enzyklopädien – Ordnungssysteme zur Verwaltung des Weltwissens: Dieses Kapitel behandelt die Begriffsgeschichte der Enzyklopädie sowie ihre historische Entwicklung von der Antike bis zur Entstehung der digitalen Ära.

3 Vom gedruckten Brockhaus-Konversationslexikon zur digitalen Brockhaus Enzyklopädie – Geschichte, Entwicklung und Gegenwart eines großen Lexikons: Hier wird der traditionsreiche Werdegang des Brockhaus-Verlags von den Anfängen bis zu den Versuchen, sich im digitalen Zeitalter zu behaupten, dargestellt.

4 Die Wikipedia – Geschichte, Entwicklung und Siegeszug einer freien Online-Enzyklopädie: Dieses Kapitel widmet sich dem Aufstieg von Wikipedia, beleuchtet die Entstehungsgeschichte, die Organisationsstruktur und die zentralen Erfolgsprinzipien.

5 Brockhaus und Wikipedia im qualitativen Vergleich: Auf Basis empirischer Vergleichsstudien wird die inhaltliche und formale Qualität der Wikipedia der klassischen Brockhaus Enzyklopädie gegenübergestellt.

6 Zusammenfassende Wertung und Ausblick: Die Arbeit schließt mit einer Synthese der Ergebnisse und einem Ausblick auf zukünftige Entwicklungen im Bereich der Wissensorganisation.

Schlüsselwörter

Enzyklopädie, Wikipedia, Brockhaus, digitaler Wandel, Online-Lexikon, Wissensmanagement, Konversationslexikon, Qualitätssicherung, Medienwandel, Internet, Benutzergenerierte Inhalte, Informationsgesellschaft, Wissensvermittlung, Digitalisierung, Nachschlagewerk.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den kulturellen Wandel in der Art und Weise, wie Wissen durch Enzyklopädien gespeichert und abgerufen wird, illustriert am Beispiel der klassischen Brockhaus Enzyklopädie und der digitalen Wikipedia.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Themen sind die historische Evolution des Enzyklopädie-Begriffs, der Wandel von gedruckten Lexika zur Digitalisierung sowie die Qualitätsdiskussion zwischen Experten-basierten und nutzergenerierten Inhalten.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie die Internet-Ära traditionelle, kostenpflichtige Nachschlagewerke unter Druck gesetzt hat und welche Anpassungsstrategien diese im Vergleich zum Wikipedia-Modell verfolgt haben.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt eine historische Aufarbeitung der Begriffsgenese sowie einen komparativen Ansatz, der auf bereits durchgeführten empirischen Studien zur Qualität von Enzyklopädien basiert.

Welche Inhalte bilden den Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historisch-theoretische Fundierung, eine detaillierte Betrachtung der Verlagsgeschichte des Brockhaus sowie eine Analyse der Wikipedia-Erfolgsfaktoren und der Ergebnisse aus Vergleichsstudien.

Welche Schlagworte charakterisieren das Werk?

Wesentliche Begriffe sind Enzyklopädie, digitaler Wandel, Wikipedia, Brockhaus, Benutzergenerierte Inhalte und Qualitätssicherung.

Warum konnte sich Wikipedia gegenüber renommierten Lexika behaupten?

Der Erfolg wird primär auf die Kostenfreiheit, die enorme Geschwindigkeit der Wissensaktualisierung und die Leistungsfähigkeit der großen, selbstorganisierten Community zurückgeführt.

Was ist das Ergebnis der qualitativen Vergleichsstudien?

Studien zeigen, dass Wikipedia qualitativ häufig gleichwertig oder in bestimmten Bereichen sogar besser abschneidet als redaktionell betreute Werke, wobei traditionelle Lexika ihre Stärken in der formalen Korrektheit und spezifischen Fachthemen behalten.

Hat der Brockhaus-Verlag keine Bemühungen zur Digitalisierung unternommen?

Doch, der Verlag reagierte mit der Einführung digitaler Ausgaben (DVD, USB-Stick) und Online-Portalen, konnte jedoch trotz dieser technologischen Modernisierungen den Rückgang der Verkaufszahlen nicht stoppen.

Was ist die Schlussfolgerung bezüglich der zukünftigen Nutzung?

Die Arbeit empfiehlt, Wikipedia als erste Anlaufstelle für einen Überblick zu nutzen, für vertiefende Recherchen und die Klärung von Fachbegriffen jedoch weiterhin auf geprüftes Wissen, wie es in traditionellen Enzyklopädien zu finden ist, zurückzugreifen.

Ende der Leseprobe aus 44 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Brockhaus und Wikipedia – Enzyklopädien im Wandel vom statischen Nachschlagewerk zum nutzergenerierten Lexikon
Hochschule
FernUniversität Hagen  (Neuere deutsche Literaturwissenschaft und Medienästhetik)
Veranstaltung
Modul 6 L: Sprachkrise, Medienwandel, Intermedialität
Note
1,7
Autor
BSc Tamara Rachbauer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
44
Katalognummer
V187125
ISBN (Buch)
9783656103097
ISBN (eBook)
9783656103417
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Literaturwissenschaft Fernuni Hagen Brockhaus Wikipedia Enzyklopädie digitales Nachschlagewerk encyclopedia
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
BSc Tamara Rachbauer (Autor:in), 2011, Brockhaus und Wikipedia – Enzyklopädien im Wandel vom statischen Nachschlagewerk zum nutzergenerierten Lexikon, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/187125
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Leseprobe aus  44  Seiten
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