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Rationalitätsdefizite durch das Handeln von Controllern am Beispiel eines Firmenkaufs aus der Insolvenz

Titel: Rationalitätsdefizite durch das Handeln von Controllern am Beispiel eines Firmenkaufs aus der Insolvenz

Hausarbeit , 2012 , 24 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Ralf Greiner (Autor:in)

BWL - Controlling

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Hauptaufgabe eines Controllers ist es anhand von Zahlen und Fakten das Management bei Entscheidungen ohne jegliche Verluste von Rationalität zu unterstützen. In der Praxis kommt es jedoch zu Rationalitätsverlusten aufgrund von Phänomenen, die mit den bisherigen Erkenntnissen, Instrumenten und Handlungsempfehlungen nicht mehr adäquat erklärt werden können. Durch eine Verhaltensorientierung im Controlling können u.a. Rationalitätsdefizite aufgedeckt und erklärt werden, die bei der traditionellen Entscheidungstheorie des Homo Oeconomicus gänzlich unbeachtet bleiben.

Die vorliegende Hausarbeit beschäftigt sich mit Rationalitätsdefiziten im Han-deln von Controllern am Beispiel eines Firmenkaufs aus der Insolvenz. Zielsetzung der Arbeit ist das gezielte Aufzeigen von Rationalitätsdefiziten in den einzelnen Entscheidungsphasen des Firmenkaufs aus der Insolvenz sowie deren Begründung.

Einführend werden die Begriffe „rationales Handeln“ und „Rationalitätsdefizi-te“ definiert, um anschließend grundlegende Rationalitätsdefizite im Handeln von Controllern aufzuzeigen. Hierbei wird besonders auf die Rationalitätsdefizite in der Informationsbedarfsermittlung, der Datenbeschaffung sowie der Weiterverarbeitung, Aufbereitung und Übermittlung von Daten eingegangen. Eine Auseinandersetzung mit Rationalitätsdefiziten in den allgemeinen Planungs- und Kontrollaufgaben des Controllers findet aufgrund des zeitlichen Rahmens dieser Arbeit nicht statt. Schließlich werden die Besonderheiten des Firmenkaufs aus der Insolvenz sowie dessen mögliche Chancen und Risiken erklärt, um dann sys-tematisch Rationalitätsdefizite in der Planungs- und Entscheidungsphase des Firmenkaufs aus der Insolvenz aufzuzeigen. Im Fazit werden die Erkenntnisse dieser Arbeit sowie Fragestellungen, die nicht behandelt werden konnten aufgeführt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Rationales Handeln

3. Rationalitätsefizite

3.1 Rationalitätsdefizite aufgrund von eigeninteressiertem Handeln

3.2 Rationalitätsdefizite aufgrund von kognitiven Beschränkungen

4. Potenzielle Rationalitätsdefizite im Handeln von Controllern

4.1 Informationsbedarfsermittlung und Datenbeschaffung

4.2 Weiterverarbeitung, Aufbereitung und Übermittlung von Daten

5. Der Firmenkauf aus der Insolvenz

5.1 Besonderheiten des Firmenkaufs aus der Insolvenz

5.2 Planungs- und Entscheidungsphase

5.3 Verhandlungsphase und Umsetzungsprozess

5.4 Chancen und Risiken bei einem Firmenkauf aus der Insolvenz

6. Rationalitätsdefizite durch das Handeln von Controllern in der Planungs- und Entscheidungsphase beim Firmenkauf aus der Insolvenz

7. Zusammenfassung & Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen von Rationalitätsdefiziten im Handeln von Controllern, wobei der Firmenkauf aus der Insolvenz als praktisches Anwendungsbeispiel dient. Das primäre Ziel besteht darin, die spezifischen Ursachen für diese Defizite – insbesondere eigeninteressiertes Handeln und kognitive Beschränkungen – in den kritischen Phasen eines solchen Unternehmenskaufs aufzuzeigen und zu begründen.

  • Theoretische Grundlagen von Rationalität und Rationalitätsdefiziten.
  • Einfluss von Karrierepräferenzen und Arbeitsleid auf die Controller-Tätigkeit.
  • Herausforderungen der Informationsbeschaffung und -aufbereitung unter Zeitdruck.
  • Besonderheiten des Firmenkaufs aus der Insolvenz als spezielles Szenario.
  • Zusammenhang zwischen Controller-Handeln und Entscheidungsqualität im Management.

Auszug aus dem Buch

Besonderheiten des Firmenkaufs aus der Insolvenz

Insolvente Unternehmen zeichnen sich generell durch eine Zahlungsunfähigkeit aus. Durch ein Insolvenzverfahren soll versucht werden die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens wieder herzustellen oder den weiteren Verlauf des Unternehmens, der die Befriedigung der Gläubiger als Kern mit sich bringt, geordnet abzuwickeln. Ein Verkauf des Insolventen Unternehmens kann als erfolgreiche Lösung des Insolvenzverfahrens für alle Beteiligten gesehen werden. Im Folgenden wird auf die wichtigsten Aspekte aus der Käuferseite bei einem Unternehmenskauf aus der Insolvenz näher eingegangen.

(Vergleichen Sie zu den folgenden Ausführungen: Ott, W., 2011, S.22 ff) Der Kauf eines insolventen Unternehmens birgt zahlreiche Besonderheiten, welche auf die Faktoren Zeitdruck, Krisensituation und Publizität zurückzuführen sind.

Der Verlauf des Firmenkaufs aus der Insolvenz lässt sich in die Phasen Planungs-, Entscheidungs-, Verhandlungsphase sowie den Umsetzungsprozess unterteilen. In dieser Arbeit wird genauer auf die Planungs- und Entscheidungsphase eingegangen, da sie die wichtigsten Erkenntnisse für oder gegen eine Kaufentscheidung liefern. Die Verhandlungsphase und der Umsetzungsprozess können aus Gründen der Ausführlichkeit nur oberflächlich betrachtet werden. Alle Phasen unterliegen einem hohen Zeitdruck, da sich während des Insolvenzverfahrens die Situation des Unternehmens weiter verschlechtern kann. Zum einen können im operativen Tagesgeschäft weitere Verluste eingefahren werden und zum anderen können Kunden und Mitarbeiter in dieser Situation der Ungewissheit den Glauben an den Fortbestand des Unternehmens ganz verlieren, was sich negativ auf den Geschäftsverkauf auswirkt. Schnelle Entscheidungen sind also gefragt.

Auch der Faktor der Publizität wirkt sich auf alle vier Phasen des Firmenkaufs aus. Sobald das Insolvenzverfahren nach Anordnung des vorläufigen Insolvenzverwalters vom zuständigen Amtsgericht eröffnet wurde, weiß der Markt von dem Verkauf des Unternehmens bzw. Verkauf von Teilen aus der Unternehmensmasse.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung legt den Fokus auf die Hauptaufgabe des Controllers und führt in die Thematik der Rationalitätsdefizite ein, die durch eine verhaltensorientierte Controlling-Perspektive erklärt werden sollen.

2. Rationales Handeln: Dieses Kapitel definiert rationales Handeln anhand des Homo-Oeconomicus-Prinzips und erläutert die Grenzen der Rationalität durch kognitive Beschränkungen und Eigeninteressen.

3. Rationalitätsefizite: Es werden die Ursachen von Rationalitätsdefiziten beleuchtet, wobei zwischen eigeninteressiertem Handeln wie Opportunismus und kognitiven Beschränkungen des Akteurs differenziert wird.

4. Potenzielle Rationalitätsdefizite im Handeln von Controllern: Dieses Kapitel analysiert systematisch, wo in den Teilaufgaben der Informationsversorgung – von der Bedarfsermittlung bis zur Übermittlung – Defizite entstehen können.

5. Der Firmenkauf aus der Insolvenz: Hier werden die spezifischen Rahmenbedingungen des Insolvenzkaufs, insbesondere der Zeitdruck und die Krisensituation, für den Käufer erläutert.

6. Rationalitätsdefizite durch das Handeln von Controllern in der Planungs- und Entscheidungsphase beim Firmenkauf aus der Insolvenz: Dieses Kernkapitel verbindet die theoretischen Erkenntnisse über Controller-Defizite mit den besonderen Herausforderungen der Insolvenz-Akquisition.

7. Zusammenfassung & Fazit: Das Fazit fasst die Bedeutung der Verhaltensorientierung für das Controlling zusammen und betont die Notwendigkeit einer engen Abstimmung zwischen Controller und Management zur Reduzierung von Fehlentscheidungen.

Schlüsselwörter

Rationalitätsdefizite, Controlling, Firmenkauf, Insolvenz, Homo Oeconomicus, Verhaltensorientierung, Informationsbeschaffung, Zeitdruck, Eigeninteressen, Kognitive Beschränkungen, Entscheidungsfindung, Management, Opportunismus, Unternehmensplanung, Datenverarbeitung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Untersuchung von Rationalitätsdefiziten, die bei der Tätigkeit von Controllern auftreten können, und wendet diese Erkenntnisse auf das spezifische Szenario eines Firmenkaufs aus der Insolvenz an.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die verhaltensorientierte Controlling-Lehre, die psychologischen Ursachen für nicht-rationales Handeln im Unternehmen sowie die praktischen Herausforderungen in der Akquisitionsphase insolventer Firmen.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist es, Rationalitätsdefizite in den Entscheidungsphasen eines Insolvenzkaufs zu identifizieren und zu begründen, warum das klassische Modell des vollkommen rationalen Handelns in der Praxis oft an Grenzen stößt.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch Literaturrecherche und der anschließenden Anwendung dieser Konzepte auf ein spezifisches Fallbeispiel, wobei der Fokus auf einer prozessorientierten Analyse liegt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Definition von Rationalitätsdefiziten, eine Analyse potenzieller Fehlerquellen in der täglichen Arbeit eines Controllers sowie eine detaillierte Betrachtung des Insolvenz-Firmenkaufs als riskantes Entscheidungsumfeld.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Dokument?

Wesentliche Begriffe sind Rationalitätsdefizite, Controlling, Insolvenz, Entscheidungsqualität und Verhaltensorientierung.

Warum stellt gerade der Insolvenzkauf ein besonderes Problemfeld für Controller dar?

Der hohe Zeitdruck und die instabile Krisensituation erschweren eine objektive Informationsbeschaffung, was Controllern kaum Spielraum lässt und sie zu einer eher intuitiven oder subjektiven Datenaufbereitung verleiten kann.

Welche Rolle spielen kognitive Beschränkungen bei der Arbeit von Controllern?

Kognitive Beschränkungen führen dazu, dass Controller Informationen aufgrund ihrer funktionalen Perspektive verzerrt wahrnehmen und bewerten, was oft zu einer einseitigen – etwa rein monetären – Betrachtung der Sachlage führt.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Rationalitätsdefizite durch das Handeln von Controllern am Beispiel eines Firmenkaufs aus der Insolvenz
Hochschule
Fachhochschule Westküste Heide
Veranstaltung
Spezielle Controllingbereiche
Note
1,3
Autor
Ralf Greiner (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
24
Katalognummer
V187007
ISBN (eBook)
9783656101062
ISBN (Buch)
9783656101147
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Verhaltensorientiertes Controlling Rationalitätsdefizite Controlling
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Ralf Greiner (Autor:in), 2012, Rationalitätsdefizite durch das Handeln von Controllern am Beispiel eines Firmenkaufs aus der Insolvenz, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/187007
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Leseprobe aus  24  Seiten
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