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Klimawandel - Eine „realistische“ Beschreibung der UN-Realität?

Mögliche Erklärungen und Lösungen der Schwierigkeiten einer globalen Klimakooperation aus der Sicht des Realismus

Titel: Klimawandel - Eine „realistische“ Beschreibung der UN-Realität?

Seminararbeit , 2010 , 11 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Tobias Müller (Autor:in)

Politik - Allgemeines und Theorien zur Internationalen Politik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Problematik, dass Klimapolitik auf globaler Ebene eine hohe Priorität, aber wenig Aussichten auf Erfolg hat, soll auf den folgenden Seiten näher untersucht werden. Hierbei ist als zentrales Untersuchungsmittel bzw. weiteres Untersuchungsobjekt die Theorie des Realismus zu nennen. Es sollen Schlüsse auf die Brauchbarkeit der realistischen Theorie, die Problematik der globalen Zusammenarbeit erklären und lösen zu können, gezogen werden. Dementsprechend werden auch die zentralen Begriffe dieser Arbeit, Macht und Nationales Interesse, „realistisch“ definiert. Aufbauend auf dieser theoretischen Grundlage findet eine Bewertung der derzeitigen Situation des internationalen Systems statt.Sowohl internationale Kooperationschancen, als auch Konzepte einer Weltrisikogemeinschaft erfahren eine realistische Einordnung.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Realismus

3. Empirie

3.1 Der aktuelle Kooperations- und Interessensbegriff

3.2 Der aktuelle Machtbegriff

4. Fazit

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit untersucht, inwieweit die Theorie des Realismus als Erklärungsmodell für die Schwierigkeiten einer globalen Klimakooperation dienen kann und ob sie Lösungsansätze für diese Problematik bietet.

  • Analyse der internationalen Klimapolitik durch die Linse des Realismus
  • Untersuchung von Interessen und Kooperationsbedingungen im internationalen System
  • Bewertung der Rolle des Machtbegriffs im Kontext des Klimawandels
  • Gegenüberstellung von absoluten und relativen Gewinnen in der Umweltpolitik
  • Bedeutung gesellschaftlicher Akteure für die Verhandlungsmacht von Entwicklungsländern

Auszug aus dem Buch

3.1 Der aktuelle Kooperations- und Interessensbegriff

"Wir sitzen alle in einem Boot und müssen friedlich zur anderen Seite kommen“ (zit. n. Gersmann/Reimer 2009: taz.de). Dieser Satz, ausgesprochen von der amerikanischen Außenministerin Clinton im Rahmen des Kopenhagener Klimagipfels, drückt das in großen Teilen vorhandenen Verständnis von dem Phänomen Klimawandel gut aus. Es wird von einer globalen Interessensgemeinschaft ausgegangen, die gemeinsam „in einem Boot sitzt“, und das gleiche Interesse daran hat, nicht „unterzugehen“. Eine solche Skizzierung der Interessenslage innerhalb des internationalen Systems ist jedoch nicht zutreffend. Denn klar ist nach derzeitigem wissenschaftlichem Stand, dass die Klimaerwärmung höchst unterschiedliche Auswirkungen in den verschiedenen Teilen der Welt haben wird.

Dies belegt zum einen der Klima-Risiko-Index der NGO Germanwatch. Hier werden anhand verschiedener Indikatoren, wie Todesfällen und wirtschaftlichen Schäden, die Auswirkungen klimatisch bedingter Ereignisse in Ländern gemessen und zueinander ins Verhältnis gesetzt. Hierbei ist festzuhalten, dass es Länder gibt (zumeist Entwicklungsländer), die stärker unter Folgen des Klimawandels zu leiden haben, als andere. (Klima-Risiko-Index 2010)

Zum anderen beschreibt Kristina Dietz in „Mit mehr Ebenen zu mehr Gestaltung“ die vielen Faktoren, die dafür verantwortlich sind, inwieweit innerhalb eines Landes die Betroffenheit der einzelnen Bevölkerungsgruppen stark divergiert. So „wirken die Folgen eines globalen Klimawandels räumlich, sozial und zeitlich differenziert“ (Dietz 2008: 188). Aus diesen ungleichen Bedingungen ergeben sich logischerweise unterschiedliche Notwendigkeiten und somit gleichzeitig verschiedene Interessen der Länder.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik der fragmentierten globalen Klimapolitik ein und formuliert die Forschungsfrage, ob der Realismus Erklärungen für die Hürden internationaler Klimakooperationen liefern kann.

2. Der Realismus: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen des klassischen und strukturellen Realismus, wobei Begriffe wie Macht, nationales Interesse und die Skepsis gegenüber Kooperationen im Vordergrund stehen.

3. Empirie: Hier wird untersucht, wie sich die realistischen Konzepte auf die aktuelle Klimapolitik übertragen lassen, unter besonderer Betrachtung der Interessenlage und des Machtbegriffs.

3.1 Der aktuelle Kooperations- und Interessensbegriff: Dieser Abschnitt analysiert die Interessengegensätze zwischen den Staaten und widerlegt die Vorstellung einer homogenen globalen Interessensgemeinschaft.

3.2 Der aktuelle Machtbegriff: Hier wird dargelegt, wie sich Macht im Kontext ökologischer Schäden und gesellschaftlichem Druck neu definiert und welche Auswirkungen dies auf Nord-Süd-Verhältnisse hat.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Brauchbarkeit des Realismus, wobei die Macht der Zivilgesellschaft als zentraler Lösungsansatz identifiziert wird.

Schlüsselwörter

Realismus, Klimawandel, internationale Klimapolitik, UN, Kooperation, Macht, nationales Interesse, struktureller Realismus, relative Gewinne, absolute Gewinne, Verhandlungsmacht, Entwicklungsländer, Industrieländer, Zivilgesellschaft, Umwelt-Governance

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die gegenwärtige UN-Klimapolitik unter Anwendung der realistischen Theorie der Internationalen Beziehungen, um die strukturellen Probleme globaler Zusammenarbeit zu verstehen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Theorie des Realismus, die Interessen der Nationalstaaten, der Begriff der Macht im internationalen System und die Dynamiken zwischen Industrie- und Entwicklungsländern.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, ob der Realismus Lösungen für die Schwierigkeiten einer internationalen Klimakooperation bieten kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Analyse, die auf Sekundärliteratur basiert und diese durch empirische Daten von NGOs (z. B. Klima-Risiko-Index) sowie fachwissenschaftliche Analysen ergänzt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in den Realismus und eine empirische Überprüfung, in der Interessenbegriffe, Machtstrukturen und Kooperationschancen untersucht werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Realismus, Klimawandel, nationales Interesse, Macht, internationale Kooperation und relative Gewinne.

Warum wird der Realismus als Theorie gewählt?

Der Autor wählt den Realismus, weil dieser trotz seines Alters eine große Erklärungskraft besitzt und kritisch auf seine heutige Aktualität im Kontext globaler ökologischer Krisen hin überprüft werden soll.

Welche Rolle spielt die Zivilgesellschaft bei der Lösungssuche?

Die Arbeit schlussfolgert, dass die westliche Zivilgesellschaft durch Druck auf ihre Regierungen eine Schlüsselrolle einnimmt, um eine konstruktivere Klimapolitik zu erzwingen und dadurch Entwicklungsländer in ihrer Position zu stärken.

Was besagt die Arbeit zum Thema relative und absolute Gewinne?

Der Realismus postuliert, dass Staaten primär an relativen Gewinnen interessiert sind. Die Arbeit zeigt auf, dass dieses Denken die Klimakooperation behindert, da jeder Staat fürchtet, gegenüber anderen Macht einzubüßen.

Ende der Leseprobe aus 11 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Klimawandel - Eine „realistische“ Beschreibung der UN-Realität?
Untertitel
Mögliche Erklärungen und Lösungen der Schwierigkeiten einer globalen Klimakooperation aus der Sicht des Realismus
Hochschule
Universität Kassel  (Fachbereich 05 - Gesellschaftswissenschaften)
Veranstaltung
Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten am Beispiel Klimawandel und Klimapolitik
Note
2,0
Autor
Tobias Müller (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
11
Katalognummer
V186912
ISBN (Buch)
9783656100935
ISBN (eBook)
9783656100980
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Klimawandel UN UNO Realismus Theorie Internationale Beziehungen Klimakooperationen Umweltpolitik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Tobias Müller (Autor:in), 2010, Klimawandel - Eine „realistische“ Beschreibung der UN-Realität?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/186912
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Leseprobe aus  11  Seiten
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