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Rutschungen in Mitteleuropa

Ursachen, Verbreitung und Gefahrenabwehr

Title: Rutschungen in Mitteleuropa

Term Paper (Advanced seminar) , 2011 , 34 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Heiko Lindner (Author)

Geography / Earth Science - Physical Geography, Geomorphology, Environmental Studies

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Summary Excerpt Details

Gravitative Massenbewegungen sind ein weltweites Phänomen, das im Umfeld des Menschen zum Problem und sogar zur Katastrophe werden kann. Oftmals werden durch die Medien aber nur Großereignisse in fernen Ländern bekannt. Aber auch in Mitteleuropa, gibt es immer wieder größere und kleinere, teils dramatische Ereignisse. Diese Arbeit soll zunächst einen Überblick über die jeweiligen Prozesse geben - von den Alpen bis zum Mittelgebirgsraum. Weiter werden "hazard assessment" und letztendlich Möglichkeiten zur Gefahrenabwehr behandelt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Definition und Differenzierung von gravitativen Massenbewegungen

2.1 Sturzdenudation

2.2 Versatzdenudation

2.3 Fließungen

2.4 Rutschungen

2.4.1 Rotationsrutschungen

2.4.2 Translationsrutschungen

3 Ursachen

3.1 Hangstabilität

3.2 Beitrag des Bodens zur Hangstabilität

3.3 Klimatologische, hydrologische und glaziologische Ursachen

3.4 Auslösung von Rutschungen durch Erdbeben

3.5 Hanginstabilität durch Erosion

3.6 Vegetation

3.7 Antropogene Einflüsse

4 Verbreitung von Rutschungen in Mitteleuropa

5 Rutschungen als Naturgefahr

5.1 Gefahren für einzelne Individuen

5.2 Zerstörung von Gebäuden und ganzen Siedlungen

5.3 Sekundäre Folgen

5.3.1 Einfluss auf kritische Infrastrukturen

5.3.2 Durch Rutschungen ausgelöste Naturgefahren

6 Gefahrenabwehr

6.1 Vorbereitende Maßnahmen – Risikoanalyse und Risikomanagement

6.2 Monitoring

6.3 Maßnahmen zur Hangstabilisierung

6.3.1 Abstützmaßnahmen und Hangsicherung

6.3.2 Drainage von gefährdeten Hängen

7 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Gefahrenpotenzial von Rutschungen in Mitteleuropa, analysiert deren ursächliche Faktoren und beleuchtet Strategien zur Gefahrenabwehr, um das Verständnis für diese gravitativen Massenbewegungen als Naturgefahr zu schärfen.

  • Bewegungsarten gravitativer Massenbewegungen
  • Physikalische Ursachen der Hanginstabilität
  • Auswirkungen auf Infrastruktur und Bevölkerung
  • Risikoanalyse und Monitoring-Methoden
  • Technische Möglichkeiten der Hangsicherung

Auszug aus dem Buch

2.1 Sturzdenudation

Bei der Sturzdenudation, landläufig als Steinschlag bekannt, stürzen Teile einer durch Verwitterungsprozesse gelockerten Felswand (Klippe, Kliff) ab und bilden am Fuß der Wand eine, nach der Korngröße sortierte und als Kegel ausgebildete Schutthalde (Dikau et al. 1996: 13). Diese tritt meist an Steinschlagrinnen konzentriert auf. Hier bilden Klüfte und Fugen im Gestein häufig Schwachstellen und zeichnen diese potentiellen Rinnen vor (Dikau et al. 1996: 18 f., Zepp 2008: 107).

Eine weitere Form im wesentlich größeren Maßstab, die nur im Hochgebirge vorkommt, ist der Bergsturz, bei dem innerhalb von Sekunden bis Minuten ganze Bergflanken abreißen und zu Tal stürzen. Sie zeichnen sich durch eine hohe Bewegungsenergie aus, was bei der gleichzeitig großen Masse dazu führt, dass die Bergsturztrümmer (in Tälern) am gegenüberliegenden Unterhang aufgeschüttet werden. Diese Halden sind in der Regel unsortiert (Dikau et al. 1996: 18f., Zepp 2008: 108).

Bei der Sturzdenudation vertretene Bewegungsarten sind das Fallen und Kippen (engl. fall bzw. topple), die oftmals in einem Prozess gleichzeitig einhergehen oder zeitnah ablaufen (Dikau et al. 1996: 33, Zepp 2008: 107).

Dabei handelt es sich beim Fallen um eine teilweise freie Fallbewegung (Abb. 2) entlang der (senkrechten) Flugbahn des sich bewegenden Materials, mit anschließendem Übergang der Bewegung in Rollen und Springen abhängig von der freigesetzten Bewegungsenergie und der Hangneigung (Dikau et al. 1996: 15).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung verdeutlicht die Relevanz von Rutschungen als unterschätzte Naturgefahr in Mitteleuropa und legt den Fokus auf die Untersuchung verschiedener gravitativer Massenbewegungen.

2 Definition und Differenzierung von gravitativen Massenbewegungen: Dieses Kapitel klassifiziert verschiedene Formen von Massenbewegungen wie Sturzdenudation, Fließungen und Rutschungen basierend auf deren Geschwindigkeit und Dynamik.

3 Ursachen: Das Kapitel analysiert die physikalischen Bedingungen der Hangstabilität, den Einfluss des Bodens, meteorologische Faktoren sowie menschliche Einflüsse auf die Instabilität.

4 Verbreitung von Rutschungen in Mitteleuropa: Hier wird die regionale Betroffenheit von Mitteleuropa, insbesondere der Alpen- und Mittelgebirgsregionen, anhand von statistischen Daten und Fallbeispielen illustriert.

5 Rutschungen als Naturgefahr: Das Kapitel beleuchtet das Gefahrenpotenzial für Individuen, die Zerstörung von Infrastruktur sowie sekundäre Naturgefahren wie Flutwellen.

6 Gefahrenabwehr: Hier werden präventive Methoden des Risikomanagements, moderne Monitoring-Verfahren und bauliche Sicherungsmaßnahmen wie Drainage und Abstützung vorgestellt.

7 Fazit: Das Fazit fasst die Komplexität der Thematik zusammen und unterstreicht die Notwendigkeit interdisziplinärer Ansätze in Forschung und praktischer Gefahrenabwehr.

Schlüsselwörter

Rutschungen, Massenbewegungen, Hangstabilität, Sturzdenudation, Fließungen, Risikoanalyse, Gefahrenabwehr, Monitoring, Bodenmechanik, Naturgefahr, Infrastruktur, Geomorphologie, Hangsicherung, Mitteleuropa, Risikomanagement.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der Untersuchung von Rutschungen als gravitative Massenbewegungen in Mitteleuropa, wobei deren Ursachen, die geographische Verbreitung und die Möglichkeiten der Gefahrenabwehr im Mittelpunkt stehen.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Zu den Schwerpunkten zählen die physikalische Definition von Rutschungsarten, die Faktoren, die zur Hanginstabilität führen, sowie technische und organisatorische Schutzmaßnahmen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, das Bewusstsein für Rutschungen als reale Naturgefahr in mitteleuropäischen Regionen zu schärfen und die komplexen Wechselwirkungen zwischen Umweltfaktoren und menschlicher Infrastruktur aufzuzeigen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse bestehender geomorphologischer und ingenieurwissenschaftlicher Studien sowie die Auswertung von Fallbeispielen und Statistiken zu vergangenen Ereignissen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Differenzierung der Bewegungsarten, eine detaillierte Analyse der Auslösefaktoren (klimatologisch, anthropogen, geologisch) und die Vorstellung moderner Monitoring- und Sanierungstechniken.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Hangstabilität, gravitative Massenbewegung, Gefahrenpotenzial, Monitoring und Risikomanagement geprägt.

Warum ist die Analyse der Hangstabilität für die Arbeit so wichtig?

Die Hangstabilität bildet die theoretische Grundlage, da jede Rutschung als Folge einer Instabilität betrachtet wird, bei der die treibenden Kräfte die haltenden Kräfte überwiegen.

Welche Rolle spielt die Drainage bei der Gefahrenabwehr?

Da der Wasserhaushalt eine maßgebliche Rolle bei der Auslösung von Rutschungen spielt, ist die gezielte Drainage ein entscheidendes technisches Mittel, um Porenwasserdruck zu reduzieren und somit die Stabilität der Hänge zu erhöhen.

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Details

Title
Rutschungen in Mitteleuropa
Subtitle
Ursachen, Verbreitung und Gefahrenabwehr
College
RWTH Aachen University  (Geographisches Institut)
Course
Hauptseminar "Mensch-Umwelt Probleme"
Grade
2,0
Author
Heiko Lindner (Author)
Publication Year
2011
Pages
34
Catalog Number
V186905
ISBN (eBook)
9783656099925
ISBN (Book)
9783656100133
Language
German
Tags
Gravitative Massenbewegungen Rutschungen Mitteleuropa Deutschland Alpen Mittelgebirge
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Heiko Lindner (Author), 2011, Rutschungen in Mitteleuropa, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/186905
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