In dieser Fallstudie wird die Business Strategie der L'Oréal-Gruppe analysiert. Insbesondere wird neben der Konzerngeschichte auf die wirtschaftlichen Eckdaten sowie Produktpalette und Vermarktungsstrategie eingegangen.
Inhaltsverzeichnis
1. L’Oréal – Weil ich es mir wert bin!
2. Stakeholder von L’Oréal
3. Wachstumsstrategie und strategische Allianzen
4. Werbestrategie und Zielgruppenanalyse
5. Zusammenfassende Erkenntnisse
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Fallstudie analysiert die Unternehmensstrategie von L’Oréal unter Berücksichtigung der globalen Marktpositionierung, der Stakeholder-Interessen sowie der zukünftigen Wachstums- und Diversifizierungspotenziale in verschiedenen Marktsegmenten.
- Analyse der globalen Marktstrategie und Innovationskraft
- Untersuchung der Stakeholder-Beziehungen
- Erschließung neuer Zielgruppen (ethnische Produkte, Generation 50+)
- Strategische Akquisitionen und internationale Expansion
- Kritische Reflexion von Unternehmenskooperationen und Imagefaktoren
Auszug aus dem Buch
L’ORÉAL – WEIL ICH ES MIR WERT BIN!
Die L’Oréal-Gruppe ist mit einem Umsatz von 15,8 Mrd. EUR und einem Marktanteil von 16% Weltmarktführer für kosmetische und dermatologische Produkte. Die Gruppe ist in 130 Ländern vertreten und beschäftigt über 50.000 Menschen. L’Oréal hat sich seit seiner Gründung im Jahre 1907 durch den französischen Chemiker Eugène Schueller von einer ausschließlich in Frankreich operierenden Werkstatt für Haarfärbemittel zu einem Global Player entwickelt. Heute steht die Gruppe ganz im Dienst der Schönheit und erfüllt täglich das Wellness-Bedürfnis der Frauen und Männer dieser Welt.
Die L’Oréal-Gruppe konzentriert sich nicht nur auf die Kosmetikherstellung, mit der mehr als 98% des Konzernumsatzes erzielt werden, sondern der Konzern besitzt auch Beteiligungen im Bereich Dermatologie (Galderma) und Pharmazie (Sanofi-Synthélabo). Unvermindertes Geschäftswachstum kombiniert mit steter Markterschließung sorgt für einen Jahr für Jahr gleich starken Ergebniszuwachs. Kontinuierlich betriebene Innovationen im Dienste des Verbrauchers gewährleisten Wirksamkeit, Qualität, Sicherheit und Innovation der Produkte. Intensive Forschung und Entwicklung sind der Schlüssel zum Erfolg L'Oréals und bilden seit der Konzerngründung das Herzstück der Unternehmensstrategie.
Zusammenfassung der Kapitel
1. L’Oréal – Weil ich es mir wert bin!: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die Unternehmensgeschichte, die ökonomische Bedeutung als Weltmarktführer und die zentralen Innovationsstrategien von L’Oréal.
2. Stakeholder von L’Oréal: Hier werden die unterschiedlichen Ansprüche der Interessengruppen – von Mitarbeitern über Kunden bis hin zu Gläubigern und der Gesellschaft – an den Konzern beleuchtet.
3. Wachstumsstrategie und strategische Allianzen: Dieses Kapitel erläutert die Expansionspolitik, die durch gezielte Unternehmenskäufe in den USA, China und Lateinamerika sowie durch strategische Kooperationen vorangetrieben wird.
4. Werbestrategie und Zielgruppenanalyse: Die Ausführungen behandeln die Anpassung von Marketingbotschaften an verschiedene kulturelle Räume, die Ansprache ethnischer Märkte sowie die Auseinandersetzung mit gesellschaftskritischen Aspekten wie dem Schönheitsideal.
5. Zusammenfassende Erkenntnisse: Den Abschluss bildet eine Synthese der Analyseergebnisse mit Handlungsempfehlungen hinsichtlich zukünftiger Marktchancen und Risiken für das Unternehmen.
Schlüsselwörter
L’Oréal, Business Strategy, Weltmarktführer, Kosmetikindustrie, Innovationsmanagement, Stakeholder, Marktexpansion, Ethnische Produkte, Unternehmenskooperation, Markenportfolio, Zielgruppenanalyse, Forschung und Entwicklung, Global Player, Markterschließung, Diversifizierung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Fallstudie grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Business Strategy von L’Oréal und analysiert, wie sich das Unternehmen vom lokalen Labor zum globalen Marktführer entwickelt hat.
Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?
Zentrale Themen sind die Unternehmensstrategie, die Bedeutung von Forschung und Entwicklung, das Stakeholder-Management sowie die Anpassung an globale und lokale Marktbedürfnisse.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es, die Wachstumsstrategie des Konzerns zu durchleuchten und durch eine Fallstudienanalyse kritische Erfolgsfaktoren sowie zukünftige Herausforderungen aufzuzeigen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um eine explorative Fallstudienanalyse, die auf Basis von Unternehmensdaten, Marktanalysen und einer umfangreichen Literaturrecherche durchgeführt wurde.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Stakeholder-Interessen, die Darstellung der internationalen Wachstumsstrategien durch Akquisitionen sowie die kritische Betrachtung der Werbe- und Diversifizierungsstrategie.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Global Player, Markenportfolio, Innovationsstrategie, ethnische Kosmetik und strategische Expansion beschreiben.
Wie geht L’Oréal mit dem Markt für ethnische Kosmetik um?
Das Unternehmen setzt hierbei auf spezialisierte Marken wie Softsheen Carson, um gezielt Konsumenten in Regionen wie Südafrika oder Nordamerika anzusprechen, wobei eine sensible Kommunikation bezüglich der Herkunftsthematik als essenziell erachtet wird.
Welche kritischen Aspekte werden bezüglich der Kooperationen genannt?
Kritisch betrachtet werden unter anderem die aggressive Vermarktung von Nahrungsmitteln durch Kooperationspartner sowie die Befürchtungen der Öffentlichkeit bei Übernahmen, etwa im Hinblick auf Tierversuche bei „The Body Shop“.
Welche Empfehlung spricht die Studie für die Zielgruppe 50+ aus?
Die Studie empfiehlt, eine „Pro-Age“-Strategie zu verfolgen, um die kaufkräftige Gruppe der Menschen über 50 besser zu erreichen und dem Trend zum Älterwerden eine positive Ausstrahlung zu verleihen.
Worin liegen laut der Analyse die Risiken der Expansion in den asiatischen Markt?
Ein wesentliches Risiko stellt die patentrechtliche Situation, insbesondere in China, dar, da der Schutz von geistigem Eigentum und die Verfolgung von Produktimitationen dort komplexer sein können als in europäischen Märkten.
- Arbeit zitieren
- MMag. Dr. Sabine Picout (Autor:in), 2007, Fallstudie L'Oréal, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/185010