Diese Erörterung thematisiert die persönliche kulturelle Integration, die integrativ in der Außenwelt wirkt. Die objektive instrumentelle interkulturelle Managementkompetenz und die subjektive zusammen verkörpern eine innovative Form ganzheitlichen interkulturellen Managements, da kulturelles Selbst- und Fremdmanagement interdependente Kulturmanagementdynamiken sind.
Inhaltsverzeichnis
Teil/Part 1
DIE KULTURELLE ARCHITEKTUR DES MENSCHEN
1. Die biologische, die psychologische und die geistige Natur ganzheitlicher menschlicher Kultur
2. Summum Unum – The Diversity of Life
Teil/Part 2
THE DIVINE METAPHOR OF CREATION. A BENCHMARK FOR INTERCULURAL MANAGEMENT
1. Cross-Cultural Observations
2. The Enigma of the Cross
3. The Root of Civilisation and the Tree of Life
4. The Application of the Metaphor of Metaphors to the World’s Cultures and their Integration
5. Conquest and Ownership of and Leadership from the Innermost Center
6. The Quantum-Cultural Motive in Creation
7. Third Millennium Axiology
8. CROSS – Cultural Management
9. Cosmic Love
10. The Civilisation of Love
Teil/Part 3
A SYNOPSIS OF INTER-CULTURAL INTEGRATION INSTRUMENTS
31 Skills, formulas and techniques
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel der Arbeit ist es, die kulturelle und interkulturelle Forschung durch ein ganzheitliches Verständnis des Menschen zu erweitern, wobei die spirituelle Dimension als zentrales Integrationsmerkmal identifiziert wird. Die Forschungsfrage untersucht, wie die dreifältige menschliche Natur (biologisch, psychologisch, geistig) durch eine "integrale kulturelle DNA" als Basis für ein konfliktfreies Management dienen kann, um so globale Diversitätsherausforderungen nachhaltig zu überbrücken.
- Die Dreifaltigkeit der menschlichen Natur und ihre Integration
- Die Metapher des Kreuzes als Modell für interkulturelles Management
- Die transdisziplinäre Versöhnung von Wissenschaft und Spiritualität
- Methoden der interkulturellen und transkulturellen Integration
Auszug aus dem Buch
2. The Enigma of the Cross
Contrary to some expectations and due to breaking news from Japan about the seaquake in the Pacific that caused a tsunami which flooded large parts of the country and created a critical nuclear situation I think of the late I. Tsuda and Sensei Morihei Ueshiba - who both stand for the Samurai tradition, the former by lineage, the latter by achievement - with regard to the symbol of the cross: Tsuda started his aikido exercises, I used to attend when I was a student in Paris, by bowing to the four orientations, while his own teacher and creator of Aikido, Morihei Ueshiba, had a crucifix in his personal sanctuary, although he was not a Christian formally. Yet his disciple Tsuda reported, that Ueshiba identified himself with the Creator. Tsuda literally: “il s’identifiait au Créateur”. He probably was a Shintoist as he wanted to be a “good Japanese” and a “good citizen of the world”. Upon reaching a more cosmic dimension Ueshiba also said that “neither space nor time existed”. As a budo champion who transmuted the antagonistic logic of fight in a synergistic logic of fusion which is the meaning of the term ai (harmony) – ki (energy) – do (path) and in the Samurai tradition he said he saw any attempted attack at him in advance in the shape of a white ball flying at him which he could therefore simply avoid. Upon reaching a time-space transcending dimension the equally cosmic dimension of the cross becomes more evident. And the cosmic optic leads to the Creator behind the creation per se. Although culturally a Japanese he had an awareness of the meaning of “the metaphor of creation”.
Zusammenfassung der Kapitel
Die biologische, die psychologische und die geistige Natur ganzheitlicher menschlicher Kultur: Dieses Kapitel erläutert, dass der Mensch ein komplexes Wesen ist, dessen integrale DNA aus biologischen, psychologischen und geistigen Ebenen besteht.
Summum Unum – The Diversity of Life: Der Autor untersucht das Spannungsfeld zwischen der Vielfalt des Lebens und dessen notwendiger Integration durch einen gemeinsamen Urgrund.
Cross-Cultural Observations: Eine Analyse europäischer Bildungszentren verdeutlicht, wie christliche Traditionen auch in säkularen Kontexten subtil die kulturelle Identität prägen.
The Enigma of the Cross: Hier wird das Kreuz als universelles Symbol und Modell für die transkulturelle Versöhnung von Gegensätzen betrachtet.
The Root of Civilisation and the Tree of Life: Das Kapitel verknüpft die Wurzeln von Zivilisationen mit dem biblischen und biologischen Bild eines sich entfaltenden Lebensbaumes.
The Application of the Metaphor of Metaphors to the World’s Cultures and their Integration: Es wird diskutiert, wie das Metaphern-Modell des Kreuzes als Werkzeug zur Lösung kultureller und interkultureller Diskrepanzen dienen kann.
Conquest and Ownership of and Leadership from the Innermost Center: Diese Untersuchung fokussiert auf die innere Ausrichtung des Menschen als Basis für effektive Führung und Authentizität.
The Quantum-Cultural Motive in Creation: Die Verbindung von Quantenphysik-Konzepten mit der Schöpfungslehre verdeutlicht die dualistische und gleichzeitig integrierte Natur der Realität.
Third Millennium Axiology: Eine philosophische Betrachtung der Ethik als notwendigem Kompass für die globalisierte Welt des dritten Jahrtausends.
CROSS – Cultural Management: Der Autor führt das Konzept des "CROSS-Cultural Management" als erweiterte Form des interkulturellen Managements ein.
Cosmic Love: Das Kapitel identifiziert Liebe als die fundamentale heilende Kraft, die kulturelle Antagonismen transzendieren kann.
The Civilisation of Love: Abschließend wird ein Entwurf für eine auf Liebe und der "Logik des Kreuzes" basierende Zivilisation skizziert.
Schlüsselwörter
Transkulturelles Management, Kulturelle Architektur, Integralität, Schöpfungsmetapher, Cross-Cultural Management, Spiritualität, Interkulturelle Integration, Ethik, Axiologie, Bewusstseinswandel, Humanes Management, Lebensbaum, Identität, Ganzheitlichkeit.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht, wie eine ganzheitliche Integration der menschlichen Natur – biologisch, psychologisch und spirituell – die Basis für eine nachhaltige Lösung interkultureller Konflikte bilden kann.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zentrale Felder sind die interkulturelle Forschung, das Management, die Ethik und eine spirituell fundierte Anthropologie, die durch Metaphernmodelle verknüpft werden.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Ziel ist die Etablierung eines "CROSS-Cultural Management"-Ansatzes, der die begrenzte horizontale Sichtweise auf Kultur durch eine vertikale, spirituelle Dimension ergänzt.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Der Autor nutzt eine transdisziplinäre Methodik, die philosophische Analysen, systemtheoretische Ansätze, Erkenntnisse aus der Managementlehre und metaphysische Reflexionen verbindet.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil widmet sich der Entwicklung von Modellen (z.B. Transcultural Profiler), die menschliches Verhalten und kulturelle Interaktion durch eine integrale, auf dem Kreuzsymbol basierende Optik analysierbar machen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Transkulturalität, Integration, spirituelle DNA, Ethik, Lebensbaum und ganzheitliches Management.
Inwiefern spielt die Metapher des Kreuzes eine Rolle?
Sie dient als "Metapher der Metaphern", um die vertikale Verbindung zum Göttlichen (Transzendenz) mit der horizontalen Ebene des menschlichen Lebens (Immanenz) zu verknüpfen und so Gegensätze aufzulösen.
Was bedeutet der Ansatz "Ventrocentric" vs. "Cerebrocentric"?
Ventrozentrisch beschreibt einen östlichen, körperorientierten Ansatz der Selbstregulierung; cerebrozentrisch steht für einen eher westlichen, kognitiven und analytischen Ansatz der Persönlichkeitsentwicklung.
- Arbeit zitieren
- D.E.A./UNIV. PARIS I Gebhard Deissler (Autor:in), 2012, Die Integration der dreifältigen Natur der ganzheitlichen Kultur des integralen Menschen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/184559