Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Zur Shop-Startseite › Politik - Region: Sonstige Staaten

Das sultanistische Regime Nordkoreas

Titel: Das sultanistische Regime Nordkoreas

Hausarbeit , 2009 , 20 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Simon Veit (Autor:in)

Politik - Region: Sonstige Staaten

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Thema „Das sultanistische Regime der Demokratischen Volksrepublik Korea“ erscheint dem Autor aufgrund der Ereignisse 2009 interessant. Die Demokratische Volksrepublik Korea geriet in diesem Jahr mehrfach in das Interesse der Schlagzeilen und löste mit ihrem Verhalten einen internationalen verbalen Konflikt aus. So betonte Nordkorea regelmäßig den Besitz von Atomwaffen und die Bereitschaft diese auch einzusetzen. Weiterhin wurden ab Ende Mai mehrere Kurzstreckenraketen- und Atomtests durchgeführt und das Regime ließ zwei US-Journalistinnen inhaftieren, welche zu zwölf Jahren Arbeitslager verurteilt wurden. Glücklicherweise kamen aufgrund von Vermittlungsbemühungen des ehemaligen US-Präsidenten Bill Clinton die zwei Gefangenen mittlerweile wieder frei. Seinen vorläufigen Höhepunkt erreichte der Konflikt mit dem Regime in Pjöngjang am 15. Juni 2009 mit dem erstmaligen Bekenntnis zum geplanten weiteren Bau von Atomwaffen, mit dem es auf direkt vorangegangene UN-Sanktionen reagierte. Doch spitzte sich die Lage im August erneut zu, als Nordkorea seine Truppen, wegen der jährlichen US-Südkoreanischen-Militärübung, in >spezielle Alarmbereitschaft< versetzte und mit einem erheblichen Vergeltungsschlag im Falle eines Angriffes drohte.
Jedoch darf die innenpolitische Seite des Landes, unter anderem aufgrund ihrer heutigen Einzigartigkeit, nicht vernachlässigt werden, da Nordkorea eine sozialistische Autokratie ist, die von Ideologie, Einheitspartei, Personenkult und Militär gelenkt wird. So besitzen die Chuch’e Ideologie, die Partei der Arbeit Koreas (PdAK), die Verehrung des >ewigen< Präsidenten Kim Il Sung und die Machtfülle des Militärs eine zentrale Rolle im tagtäglichen staatlichen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leben.Deshalb soll in dieser Arbeit versucht werden das Land darzustellen und nach bestimmten Kriterien zu abzugrenzen. Um einen Staat anschaulich beurteilen zu können, kann man allgemein eine Vielzahl von Herrschaftstypen unterscheiden, die man wiederum mit den verschiedensten Kriterien einordnen kann. In der folgenden Arbeit soll daher das politische System Nordkoreas zuerst dargestellt und dann ausführlich analysiert werden. Im Analyseteil folgt einer kritischen Darstellung der Kriterien politischer Herrschaftstypen nach Wolfgang Merkel und Aurel Croissant eine Einordnung Nordkoreas nach diesem Root-Konzept. Außerdem kommt auch die Theorie zu totalitären und autoritären Staaten von Juan Linz zum Tragen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Aktueller Bezug zur Themenstellung

2 Das politische System

2.1 Verfassung

2.2 Legislative

2.3 Exekutive

2.3.1 Regierung

2.3.2 Nationales Verteidigungskomitee

2.4 Judikative

2.5 Partei der Arbeit Koreas

2.6 Militär

3 Root-Konzepte

3.1 Typologie nach Wolfgang Merkel und Aurel Croissant

3.1.1 Herrschaftstypen

3.1.2 Herrschaftslegitimation

3.1.3 Herrschaftszugang

3.1.4 Herrschaftsanspruch

3.1.5 Herrschaftsmonopol

3.1.6 Herrschaftsstruktur

3.1.7 Herrschaftsweise

3.2 Typologie nach Juan Linz

3.2.1 Pluralismus

3.2.2 Ideologisierung

3.2.3 Mobilisierung

3.3 Fazit

4 Einordnung Nordkoreas

4.1 Einordnung nach Merkel und Croissant

4.2 Einordnung nach Linz

5 Schluss

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das politische System Nordkoreas auf Basis politikwissenschaftlicher Herrschaftstypologien, um den Staat präzise als totalitäres bzw. sultanistisches Regime einzuordnen und seine Machtstrukturen zu analysieren.

  • Analyse des nordkoreanischen Herrschaftssystems (Partei, Staat, Militär).
  • Theoretische Fundierung durch die Konzepte von Merkel/Croissant und Juan Linz.
  • Untersuchung der Chuch’e-Ideologie und des Personenkults als Legitimationsgrundlagen.
  • Kritische Einordnung des Regimes als totalitäre Diktatur.
  • Ausblick auf die Nachfolgeproblematik unter Kim Jong Un.

Auszug aus dem Buch

2. Das politische System

Das politische System Nordkoreas ist durch eine Teilung der Macht zwischen Partei, Staat und Militär charakterisiert. „Nicht umsonst war Kim Il Sung lange Zeit in Personalunion Generalsekretär der PdAK, Präsident der DVRK und Oberkommandierender der Streitkräfte.“8 Im Folgenden sollen nun der Verfassungsanspruch, der Staatsaufbau und die Rolle von Partei und Militär dargestellt werden.

2.1 Verfassung

Die derzeitige Verfassung des Landes stammt aus dem Jahr 1972 allerdings wurden die ursprünglichen Prinzipien des Marxismus-Leninismus, also die Grundlagen der Weltanschauung der Sowjetunion, im Zuge zweier Reformen 1992 und 1998 gestrichen. Seitdem wird die eigene Chuch’e Ideologie stärker betont. Auch wenn die Verfassung formal als liberal und in Zügen auch demokratisch erscheint, muss hier klar zwischen Verfassungsanspruch und Verfassungsrealität unterschieden werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Aktueller Bezug zur Themenstellung: Beschreibt die politische Relevanz Nordkoreas im Jahr 2009 aufgrund internationaler Konflikte und innenpolitischer Besonderheiten.

2 Das politische System: Analysiert die formale Struktur der Institutionen in Nordkorea sowie die parallelen Machtstrukturen von Partei und Militär.

3 Root-Konzepte: Erläutert die theoretischen Kategorien von Merkel/Croissant und Juan Linz zur Differenzierung autoritärer und totalitärer Herrschaftsformen.

4 Einordnung Nordkoreas: Wendet die theoretischen Konzepte auf die Realität in Nordkorea an, um das Land als totalitäres System zu identifizieren.

5 Schluss: Fasst die Analyseergebnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung nach einem Machtwechsel.

Schlüsselwörter

Nordkorea, Totalitarismus, Sultanismus, Herrschaftstypologie, Chuch’e-Ideologie, Kim Jong Il, Partei der Arbeit Koreas, Politische Institutionen, Herrschaftslegitimation, Ein-Parteien-Regime, Militär, Personenkult, Autokratie, Demokratische Volksrepublik Korea.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das politische System der Demokratischen Volksrepublik Korea (Nordkorea) und ordnet es in bestehende politikwissenschaftliche Konzepte für autoritäre und totalitäre Regime ein.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Im Zentrum stehen die Machtstrukturen zwischen Partei, Staat und Militär, die Rolle der Ideologie sowie die Mechanismen der Herrschaftssicherung.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist eine wissenschaftlich fundierte Einordnung des nordkoreanischen Regimes durch die Anwendung etablierter politikwissenschaftlicher Kriterienkataloge.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt die Theorie von Wolfgang Merkel und Aurel Croissant sowie den Ansatz von Juan Linz zur komparativen Analyse von Herrschaftsformen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Darstellung des politischen Systems, die Einführung der theoretischen Root-Konzepte und die praktische Anwendung dieser Konzepte auf Nordkorea.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Totalitarismus, Sultanismus, Chuch’e-Ideologie und Personenkult.

Warum wird Nordkorea als "sultanistisch" bezeichnet?

Der Begriff bezieht sich auf ein Regime, in dem der Herrscher seine Macht uneingeschränkt ausübt, oft unter Einbeziehung von Familienmitgliedern und basierend auf einer Mischung aus Furcht und Belohnung.

Welche Rolle spielt die Chuch’e-Ideologie?

Sie dient als exklusive Weltanschauung zur Legitimierung der Herrschaft und bildet die ideologische Grundlage für die politische und wirtschaftliche Isolation des Landes.

Welche Bedeutung hat das Militär für das System?

Das Militär nimmt durch die "Militär-Zuerst-Politik" eine zentrale Machtposition ein und dient der Sicherung des Regimes, auch wenn es formal Teil eines komplexen "checks-and-balances" Verhältnisses ist.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das sultanistische Regime Nordkoreas
Hochschule
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg  (Institut für Politische Wissenschaft)
Veranstaltung
Autoritarismus und autoritäre Herrschaftssysteme im Vergleich
Note
1,3
Autor
Simon Veit (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
20
Katalognummer
V184464
ISBN (eBook)
9783656093145
ISBN (Buch)
9783656093381
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Nordkorea Kim Jong Il Kim Jong Un Kim Il Sung Südkorea Korea
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Simon Veit (Autor:in), 2009, Das sultanistische Regime Nordkoreas, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/184464
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  20  Seiten
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Zahlung & Versand
  • Über uns
  • Contact
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum