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"The well-fed dead" - Eine Diskussion des rechtlichen Rahmens zum Schutz von IDPs

Title: "The well-fed dead" - Eine Diskussion des rechtlichen Rahmens zum Schutz von IDPs

Seminar Paper , 2010 , 10 Pages , Grade: 1,00

Autor:in: B.A. Michaela Harfst (Author)

Ethnology / Cultural Anthropology

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Summary Excerpt Details

Die vorliegende Seminararbeit diskutiert den rechtlichen Rahmen zum Schutz von Internally Displaced Persons, wobei ein spezieller Fokus auf die Situation von Binnenflüchtlingen in Brasilien gelegt wird. Die Ursachen für ihre Vertreibung werden analysiert sowie ein kurzer Überblick zur rechtlichen Situation geschaffen.

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Inhaltsverzeichnis

1 Die Statistik der Unsichtbaren

2 Die Situation der IDPs

2.1 Gründe für internal displacement

2.2 Beteiligte Akteure

2.3 Infragestellung des rechtlichen Rahmens

2.4 Beispiel: Landrechte in Brasilien

3 Ausblick und Schlussbemerkung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit thematisiert die prekäre Situation von Binnenvertriebenen (IDPs), die trotz ihrer hohen Anzahl lange Zeit international missachtet wurden. Das Ziel besteht darin, den aktuellen rechtlichen Rahmen kritisch zu hinterfragen und zu verdeutlichen, dass effektive Hilfe über die bloße Bereitstellung von Hilfsgütern hinausgehen muss, um ein Leben in Menschenwürde zu ermöglichen.

  • Die statistische Unsichtbarkeit und Definition von Binnenvertriebenen
  • Die Ursachen für internal displacement und die Rolle beteiligter Akteure
  • Kritik am aktuellen rechtlichen Schutzrahmen für IDPs
  • Das Fallbeispiel der Landrechte in Brasilien
  • Notwendigkeit einer koordinierten, menschenrechtsgemäßen Intervention

Auszug aus dem Buch

2.2 Beteiligte Akteure

Neben dem Staat, der in vielen Fällen (Bsp. Militärregierungen) eher Eigeninteressen durchsetzen als seine Schutzpflicht gegenüber den BürgerInnen wahrnehmen möchte, gibt es noch weitere Institutionen, die eine wichtige Rolle im Konflikt spielen, wie UNICEF, WFP, WHO und OHCHR und weitere staatliche und nichtstaatliche Organisationen. Der 'collaborative approach' wurde in der Vergangenheit stark kritisiert, da die beteiligten Akteure zwar in der Theorie koordiniert zusammenarbeiten sollten, in der Praxis fühlte sich jedoch keine Organisation zuständig und verließ sich auf die Arbeit der anderen. Später wurde der 'collaborative approach' durch den 'sectoral approach' ersetzt, der für die beteiligten Akteure bestimmte „areas of responsibility based on their expertise“ festlegen sollte, was in der Realität jedoch auch nicht immer gut funktionierte (vgl. Cohen 2006). Es wurden häufig nur Teilbereiche der Gesamtsituation beachtet, anstatt (rechtliche) Unterstützung und Förderung zu bieten, wurden Nahrung oder andere Hilfsgüter geliefert, welche die Situation der IDPs durch die entstehende Abhängigkeit jedoch auf Dauer eher verschlechtern.

Andere Beteiligte Akteure sind ICRC (International Committee of the Red Cross) und UNHCR (United Nations High Commissioner of Refugees), welche einerseits daran interessiert sind, die IDPs zu unterstützen, andererseits sind sie durch ihren offiziellen Tätigkeitsbereich jedoch stark eingeschränkt. UNHCR ist eigentlich nur auf Flüchtlinge spezialisiert und kann aus personellen, finanziellen und vielen weiteren Gründen nicht die gesamte Zahl der IDPs ausreichend betreuen. In Flüchtlingscamps des UNHCR sind zudem Entwicklungen zu beobachten, die auf einen massiven Eingriff in die kulturellen und sozialen Strukturen der dort ansässigen BewohnerInnen hindeuten.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Die Statistik der Unsichtbaren: Dieses Kapitel erläutert, warum Binnenvertriebene lange statistisch ignoriert wurden und warum eine Einbeziehung dieser Personengruppe für das Verständnis innerstaatlicher Konflikte unerlässlich ist.

2 Die Situation der IDPs: Hier werden die Definition, die Ursachen für Fluchtbewegungen, die beteiligten Organisationen sowie die rechtlichen Rahmenbedingungen und ein Fallbeispiel aus Brasilien detailliert analysiert.

3 Ausblick und Schlussbemerkung: Das Abschlusskapitel fordert eine Ausweitung der Unterstützungsmandate und betont die Notwendigkeit, Betroffene aktiv in Entscheidungsprozesse einzubeziehen, um nachhaltige Lösungen zu fördern.

Schlüsselwörter

Binnenvertriebene, IDPs, internal displacement, Menschenrechte, Guiding Principles, UNHCR, Landrechte, Brasilien, humanitäre Hilfe, staatliche Souveränität, Flüchtlingsschutz, internationale Intervention, Zwangsmigration, soziale Strukturen, Menschenwürde

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der rechtlichen und sozialen Situation von Binnenvertriebenen (IDPs) im Kontext von innerstaatlichen Konflikten und wirtschaftlichen Machtverhältnissen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen den Schutz von Binnenvertriebenen, die Kritik an bestehenden internationalen Ansätzen und die Analyse der Ursachen für Zwangsmigration.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den unzureichenden rechtlichen Rahmen zum Schutz von IDPs aufzuzeigen und die Notwendigkeit einer menschenrechtsorientierten, partizipativen Unterstützung zu begründen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse sowie der Diskussion von Fallbeispielen und relevanter Fachliteratur zum Thema Flucht und internationale Verantwortung.

Was wird im Hauptteil schwerpunktmäßig behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Gründe für Vertreibung, die Akteure in diesem Feld, die Grenzen der aktuellen UN-Richtlinien und die spezifische Problematik der Landrechte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Binnenvertriebene, Menschenrechte, Guiding Principles, Landrechte und internationale Intervention charakterisiert.

Warum wird der Begriff "well-fed dead" in der Arbeit angeführt?

Der Begriff kritisiert die rein materielle Hilfe (Nahrung, Zelte), bei der die physische Sicherheit und die Rechte der Betroffenen ignoriert werden, was zu einer tödlichen Abhängigkeit führt.

Welche Rolle spielen die Guiding Principles on Internal Displacement?

Sie bilden eine international anerkannte, wenngleich rechtlich nicht bindende Basis für den Schutz von IDPs und dienen als Vorlage für nationale Gesetzgebungen.

Welche Problematik wird im Fallbeispiel Brasilien aufgezeigt?

Es wird verdeutlicht, wie durch Landenteignungen und die Modernisierung der Landwirtschaft die Lebensgrundlage indigener Völker und Kleinbauern zerstört und Menschen zu IDPs werden.

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Details

Title
"The well-fed dead" - Eine Diskussion des rechtlichen Rahmens zum Schutz von IDPs
College
University of Vienna  (Kultur- und Sozialanthropologie)
Course
Menschenrechte und Rechte indigener Völker im Spannungsfeld wirtschaftlicher und politischer Machtverhältnisse
Grade
1,00
Author
B.A. Michaela Harfst (Author)
Publication Year
2010
Pages
10
Catalog Number
V184329
ISBN (eBook)
9783656090328
ISBN (Book)
9783656090588
Language
German
Tags
Menschenrechte Anthropologie Entwicklungszusammenarbeit Indigene Völker UN Landrechte Brasilien indigenes Recht Internal Displacement Binnenflüchtlinge Rotes Kreuz Governmental Organisations Allgemeine Erklärung der Menschenrechte
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
B.A. Michaela Harfst (Author), 2010, "The well-fed dead" - Eine Diskussion des rechtlichen Rahmens zum Schutz von IDPs, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/184329
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