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Lise Meitner - Lebensweg und Erfolg

Title: Lise Meitner - Lebensweg und Erfolg

Essay , 2011 , 11 Pages

Autor:in: M.A. / Dipl.Kfm.(FH) Oliver H. Herde (Author)

Biographies

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Summary Excerpt Details

Der Lebensweg und die wissenschaftliche Karriere der Lise Meitner unter besonderer Betrachtung persönlicher Eigeninitiativen und sozialer Bindungen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Herkunft, Kindheit und Jugend

Ausbildungszeit

Berlin

Im Ersten Weltkrieg

Weimarer Zeiten

Schleichender Niedergang

Verlängertes Exil

Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zeichnet den Lebensweg und die wissenschaftliche Karriere der Physikerin Lise Meitner nach und untersucht dabei insbesondere, wie gesellschaftliche Rahmenbedingungen, geschlechtsspezifische Barrieren und politische Krisen ihren beruflichen Werdegang beeinflusst und behindert haben.

  • Die akademische Sozialisation unter erschwerten Bedingungen für Frauen im 19. und frühen 20. Jahrhundert.
  • Die wissenschaftliche Zusammenarbeit mit Otto Hahn und die Entdeckung des Protaktiniums.
  • Die Auswirkungen der nationalsozialistischen Verfolgung auf die wissenschaftliche Tätigkeit in Deutschland.
  • Die Exilsituation in Schweden und der schwierige Prozess der wissenschaftlichen Anerkennung nach der Entdeckung der Kernspaltung.
  • Das Spannungsfeld zwischen persönlicher Integrität und dem gesellschaftlichen Druck nach dem Zweiten Weltkrieg.

Auszug aus dem Buch

Berlin

In Preußen waren Frauen noch nicht regulär zur Immatrikulation zugelassen, doch konnten Dozenten sie als Gasthörerinnen zulassen. Seine allgemeinen, doch nicht grundsätzlichen Vorbehalte gegen ein Frauenstudium hielten Planck nicht von der ihm eigenen Höflichkeit ab. Schon bald erkannte er die Beharrlichkeit und das wissenschaftliche Potential in Lise Meitner. Zunächst kamen ihr Planck und seine Vorlesungen enttäuschend nüchtern vor. Dann aber erkannte sie, "seine rein äußerliche Zurückhaltung war weitgehend eine Folge seiner großen Gewissenhaftigkeit". Auch zu seiner Familie bekam Meitner engeren Kontakt, denn auch in seinem Hause gab es Musikabende. Lise Meitner befreundete sich mit den Zwillingstöchtern und lernte die Wesenszüge Plancks so innig schätzen, dass sie ihn später "Vater Planck" nannte.

Professor Heinrich Rubens, Leiter des Instituts für Experimentalphysik, bot Meitner einen Platz in seinem Laboratorium an, doch fürchtete sie, nicht den Mut aufzubringen, ihn bei Problemen zu fragen. Da der Radiochemiker Otto Hahn Ende Sommer 1907 Kontakt zum Physikalischen Institut suchte, vermittelte Rubens ihn an Meitner weiter, von welcher Hahn auch bereits gehört hatte. Diesen sympathischen jungen, informellen und unkomplizierten Mann etwas zu fragen, würde Meitner sich nicht scheuen, also nahm sie dieses Angebot an.

Zusammenfassung der Kapitel

Herkunft, Kindheit und Jugend: Beleuchtet das liberale und bildungsorientierte Elternhaus Lise Meitners in Wien und ihre frühe Begeisterung für naturwissenschaftliche Fragestellungen.

Ausbildungszeit: Beschreibt den mühsamen Weg zum Abitur als Externe und das anschließende Studium unter dem Einfluss bedeutender Persönlichkeiten wie Ludwig Boltzmann.

Berlin: Dokumentiert den Wechsel nach Berlin, die Anfänge als Gasthörerin bei Max Planck und den Beginn der wegweisenden Zusammenarbeit mit Otto Hahn.

Im Ersten Weltkrieg: Schildert Meitners Dienst als Röntgenschwester an der Front und ihre gleichzeitigen Bemühungen, ihre Forschung am Institut trotz widriger Umstände fortzusetzen.

Weimarer Zeiten: Analysiert die wissenschaftliche Etablierung in der Nachkriegszeit sowie die fachlichen Erfolge und die zunehmende Vernetzung innerhalb der akademischen Gemeinschaft.

Schleichender Niedergang: Thematisiert die zunehmende Bedrohung durch die nationalsozialistische Machtübernahme und den Entzug ihrer Lehrbefugnis.

Verlängertes Exil: Behandelt die Flucht ins Ausland, die schwierigen Arbeitsbedingungen im schwedischen Exil und die wissenschaftliche Zusammenarbeit während des Zweiten Weltkriegs.

Fazit: Reflektiert die strukturellen Barrieren und gesellschaftlichen Voreinstellungen, die Meitners Karriere immer wieder erschwerten, und würdigt ihre wissenschaftliche Lebensleistung.

Schlüsselwörter

Lise Meitner, Otto Hahn, Physik, Kernspaltung, Radioaktivität, Wissenschaftsgeschichte, Frauenstudium, Nationalsozialismus, Exil, Max Planck, Protaktinium, Berlin, Dahlem, Akademie der Wissenschaften, Nobelpreis.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Biografie im Kern?

Die Arbeit analysiert den Lebensweg Lise Meitners als Pionierin der Kernphysik und untersucht die Wechselwirkung zwischen ihren wissenschaftlichen Leistungen und den sozialen sowie politischen Hürden ihrer Zeit.

Welche zentralen Themenfelder werden in der Arbeit bearbeitet?

Im Zentrum stehen der Kampf um Bildungsgerechtigkeit für Frauen, die Entwicklungen in der Radioaktivitätsforschung zu Beginn des 20. Jahrhunderts und der Einfluss politischer Systeme auf die Wissenschaft.

Was ist das primäre Ziel oder die zentrale Fragestellung dieser Arbeit?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie Lise Meitner trotz staatlicher Restriktionen, Geschlechterdiskriminierung und politischer Verfolgung eine international anerkannte wissenschaftliche Karriere aufbauen konnte.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Der Autor nutzt eine historisch-biografische Methode, die auf der Analyse von Briefwechseln, zeitgenössischen Dokumenten und wissenschaftshistorischer Sekundärliteratur basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit schwerpunktmäßig behandelt?

Der Hauptteil beleuchtet detailliert die Etappen von Meitners Ausbildung in Wien, ihre erfolgreiche Kooperation mit Otto Hahn in Berlin, ihre Krisen während der Kriegsjahre und ihre Exilzeit in Schweden.

Durch welche Schlüsselbegriffe ist die Arbeit charakterisiert?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Wissenschaftliche Biografie, Kernphysik, Geschlechterrollen in der Wissenschaft und Exilforschung charakterisieren.

Welche Rolle spielte der "Vater Planck" für die Karriere von Lise Meitner?

Max Planck unterstützte Meitner trotz anfänglicher Vorbehalte gegen Frauen im Studium maßgeblich, fungierte als Mentor und förderte ihren wissenschaftlichen Aufstieg in Berlin.

Wie bewertet der Autor die Kontroverse um den Nobelpreis für die Kernspaltung?

Der Autor ordnet die Nichtberücksichtigung Meitners bei der Nobelpreisvergabe als politisch motivierte Entscheidung der Alliierten ein, die Hahn als wissenschaftliche Führungsperson inszenieren wollten.

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Details

Title
Lise Meitner - Lebensweg und Erfolg
Author
M.A. / Dipl.Kfm.(FH) Oliver H. Herde (Author)
Publication Year
2011
Pages
11
Catalog Number
V184285
ISBN (Book)
9783656090175
ISBN (eBook)
9783656090427
Language
German
Tags
Physikerin Atombombe Wissenschaftlerin Otto Hahn Radioaktivitätsforschung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
M.A. / Dipl.Kfm.(FH) Oliver H. Herde (Author), 2011, Lise Meitner - Lebensweg und Erfolg, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/184285
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