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Zur Shop-Startseite › BWL - Controlling

Methodik und Aussagefähigkeit des Kennzahlen-Controllings für die Geschäftsführung

Titel: Methodik und Aussagefähigkeit des Kennzahlen-Controllings für die Geschäftsführung

Bachelorarbeit , 2010 , 58 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

BWL - Controlling

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Geschäftsführer sind aufgrund von sich verschärfenden Wettbewerbssituationen
einem stetig wachsenden Druck ausgesetzt. Nicht zu Letzt hat auch die
Globalisierung dazu geführt, dass Unternehmen weltweit mit einander
konkurrieren. Um interne-, wie auch externe Ressourcen optimal einsetzen zu
können, findet das Kennzahlencontrolling eine immer größere Gewichtung bei der
Strategiefindung und der Absicherung von Entscheidungen in Unternehmen.
Mithilfe von Kennzahlen ist eine komprimierte und aussagefähige Informationsübermittlung
möglich. Der Einsatz von Informationstechnologie ist dabei zu einer
unabdingbaren Voraussetzung geworden. Durch den Einsatz geeigneter Software
ist die Datenerfassung und auch deren Präsentation um ein vielfaches vereinfacht
und auch beschleunigt. Um eine größere Aussagefähigkeit zu erreichen wurden
ganze Kennzahlensysteme wie z.B. das DU PONT-Kennzahlensystem oder das
ZVEI-Kennzahlensystem entwickelt (hierzu mehr unter dem Gliederungspunkt 3
Kennzahlensysteme auf Seite 29.) Die Schwierigkeit mit dem Einsatz der
Kennzahlen liegt u.a. in der enormen Datenmenge und deren Filterung für das
Wesentliche. Außerdem führen einzelne Kennzahlen zu subjektiven
Beurteilungen, was eine falsche Interpretation zur Folge haben kann. Kaum
Berücksichtigung finden hingegen die sogenannten „weichen Faktoren“ wie
Servicequalität oder Mitarbeiterzufriedenheit.
Das Ziel der vorliegenden Bachelorarbeit ist es, ein Verständnis für die gängigsten
Kennzahlen der Wirtschaft zu entwickeln und die Aussagefähigkeit einzelner
Kennzahlen und Kennzahlensysteme für die Geschäftsführung darzulegen.
Außerdem wird auf die Methodik der multiplen Diskriminanzanalyse eingegangen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Problemstellung

2 Kennzahlen und ihre Unterteilungen

2.1 Investitionskennzahlen

2.1.1 Anlagenintensität (Anlagequote)

2.1.2 Investitionsquote

2.1.3 Nettoinvestitionsdeckung

2.1.4 Abschreibungsquote

2.2 Finanzierungskennzahlen

2.2.1 Eigenkapitalquote

2.2.2 Anlagendeckung ersten und zweiten Grades

2.2.3 Working Capital

2.2.4 Debitorenziel-, Kreditorenziel- und Lagerdauer in Tagen

2.3 Liquiditätskennzahlen

2.3.1 Liquidität ersten Grades

2.3.2 Liquidität zweiten Grades

2.3.3 Liquidität dritten Grades

2.3.4 Schuldtilgungsdauer in Jahren

2.4 Rentabilitätskennzahlen

2.4.1 Umsatzrentabilität

2.4.2 Eigenkapitalrentabilität

2.4.3 Gesamtkapitalrentabilität

2.4.4 Return on Investment (ROI)

2.4.5 Return on Capital Employed (ROCE)

2.5 Erfolgskennzahlen

2.5.1 Materialintensität, Warenintensität und Personalintensität

2.5.2 Fremdkapitalzinsen in Prozent der Betriebsleistung

2.5.3 Abschreibung in Prozent der Betriebsleistung

2.5.4 Cash-Flow in Prozent der Betriebsleistung

2.5.5 Deckungsbeitragsrate (DBU), Break-Even-Point (BEP),

2.5.6 Cash-Flow-Point (CFP), Zielumsatz (ZU)

2.6 Quicktest

3 Kennzahlensysteme

3.1 Das DU PONT-Kennzahlensystem

3.2 Das ZVEI-Kennzahlensystem

3.3 Das RL-Kennzahlensystem

3.4 Das PIMS- Kennzahlensystem

4 Multiple Diskriminanzanalyse

4.1 Multiple Diskriminanzanalyse, vereinfachte Methode

4.2 Multiple Diskriminanzanalyse, nach Beermann

4.3 Multiple Diskriminanzanalyse, nach Bleier

4.4 Die Faktorenanalyse von Weinrich

4.5 Das RISK-Früherkennungssystem

5 Zusammenfassung und Entwicklungstendenzen

Zielsetzung & Themen

Diese Bachelorarbeit verfolgt das Ziel, ein fundiertes Verständnis für die gängigsten wirtschaftlichen Kennzahlen zu entwickeln und deren Aussagefähigkeit für die Unternehmensführung zu bewerten. Dabei wird untersucht, wie Kennzahlen und Kennzahlensysteme zur Strategiefindung, zur Absicherung von Entscheidungen sowie zur Überwachung der unternehmerischen Leistung beitragen können.

  • Grundlagen und Unterteilung von Kennzahlen (Investition, Finanzierung, Liquidität, Rentabilität, Erfolg).
  • Analyse und Anwendung von Kennzahlensystemen wie DU PONT, ZVEI, RL und PIMS.
  • Methoden der Früherkennung von Insolvenzen mittels multipler Diskriminanzanalyse.
  • Einsatz des "Quicktests" zur schnellen Beurteilung der Unternehmenssituation.
  • Bedeutung moderner Controlling-Werkzeuge im internationalen Wettbewerb.

Auszug aus dem Buch

2.6 Quicktest

Der Quicktest ist ein Schnelltest, der von Peter Kralicek aus Österreich entwickelt wurde. Darin wird lediglich mit folgenden vier Kennzahlen gearbeitet.

• Eigenkapitalquote (s. Kapitel 2.2.1 auf Seite 6)

• Schuldtilgungsdauer (s. Kapitel 2.3.4 auf Seite 10)

• Gesamtkapitalrentabilität (s. Kapitel 2.4.3 auf Seite 11)

• Cash-Flow in Prozent der Betriebsleistung (s. Kapitel 2.5.4 auf Seite 15)

Diese vier Kennzahlen decken folgende Bereiche ab.

• Finanzierung

• Liquidität

• Rentabilität und

• Erfolg

Diese Kennzahlen wurden von Kralicek gewählt, da sie das gesamte Informationspotential der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung weitestgehend abdecken. Die ersten beiden Kennzahlen, Eigenkapitalquote und Schuldtilgungsdauer zeigen auf, ob das Unternehmen gemessen an der Bilanzsumme zu viel Fremdkapital aufweist oder nicht. Die Gesamtkapitalrentabilität zeigt die Verzinsung des eingesetzten Gesamtkapitals. Der Cash-Flow in Prozent der Betriebsleistung ist aufgrund der Eliminierung der Abschreibungen weniger störanfällig als bspw. die Umsatzrendite. Die Höhe der Abschreibungen hängt insbesondere von steuer- und/oder finanztaktischen Maßnahmen ab, welche die Aussagekraft des Gewinnes beeinflussen können.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Problemstellung: Diese Einleitung beleuchtet den wachsenden Druck auf Unternehmen durch globalen Wettbewerb und die damit verbundene Notwendigkeit, Kennzahlen als Instrumente der Entscheidungsfindung zu nutzen.

2 Kennzahlen und ihre Unterteilungen: Dieses Kapitel definiert Kennzahlen als quantitative Informationen und unterteilt sie in die Bereiche Investition, Finanzierung, Liquidität, Rentabilität und Erfolg, wobei für jede Kennzahl Formeln und Interpretationen geliefert werden.

3 Kennzahlensysteme: Hier werden komplexe Systeme vorgestellt, die Kennzahlen sachlogisch verbinden, um die begrenzte Aussagekraft einzelner Werte zu überwinden und eine ganzheitliche Unternehmenssteuerung zu ermöglichen.

4 Multiple Diskriminanzanalyse: Dieser Abschnitt erläutert mathematisch-statistische Verfahren zur Insolvenzfrüherkennung, bei denen durch die Kombination mehrerer Kennzahlen Unternehmen in Risikoklassen eingeteilt werden können.

5 Zusammenfassung und Entwicklungstendenzen: Das Fazit fasst die Relevanz von Kennzahlen für die Ressourcenoptimierung zusammen und gibt einen Ausblick auf die Integration moderner IT-Systeme und die zunehmende Bedeutung weicher Faktoren im Controlling.

Schlüsselwörter

Kennzahlen, Kennzahlencontrolling, Unternehmensführung, Bilanzanalyse, Liquidität, Rentabilität, Erfolgsrechnung, Return on Investment, DU PONT, ZVEI, Diskriminanzanalyse, Insolvenzprognose, Quicktest, Cash-Flow, Unternehmenssteuerung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Methodik und Aussagefähigkeit von Kennzahlen sowie Kennzahlensystemen als zentrale Werkzeuge für die Geschäftsführung zur Optimierung der Unternehmensleistung.

Welche Themenfelder stehen im Fokus der Analyse?

Die zentralen Themenfelder umfassen die operative Kennzahlenanalyse, komplexe Kennzahlensysteme wie PIMS und ZVEI sowie statistische Methoden zur Insolvenzfrüherkennung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, ein Verständnis für gängige Kennzahlen zu schaffen und darzulegen, wie diese Instrumente bei der Strategiefindung und Absicherung unternehmerischer Entscheidungen unterstützen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Die Arbeit nutzt eine deskriptive Methodik, um betriebswirtschaftliche Kennzahlen und Kennzahlensysteme zu systematisieren, ergänzt durch mathematische Verfahren wie die multiple Diskriminanzanalyse zur Insolvenzbewertung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Vorstellung einzelner Kennzahlen, die Analyse von Kennzahlensystemen zur ganzheitlichen Steuerung und die Erläuterung statistischer Früherkennungsmethoden.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit am besten charakterisieren?

Die wichtigsten Schlüsselwörter sind Kennzahlen, Controlling, Bilanzanalyse, Insolvenzfrüherkennung und Unternehmenssteuerung.

Was genau ist das Ziel des "Quicktests" nach Kralicek?

Der Quicktest dient als Schnelltest, um dem Management eine erste, grobe Übersicht über die finanzielle Situation eines Unternehmens zu verschaffen, indem vier ausgewählte Kennzahlen bewertet werden.

Warum ist die multiple Diskriminanzanalyse für Banken von besonderem Interesse?

Diese Methode ist für Kreditinstitute wertvoll, da sie es ermöglicht, die Insolvenzwahrscheinlichkeit eines Unternehmens mit relativ hoher Genauigkeit (75–80 %) wissenschaftlich zu prognostizieren.

Ende der Leseprobe aus 58 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Methodik und Aussagefähigkeit des Kennzahlen-Controllings für die Geschäftsführung
Hochschule
Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach
Note
2,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
58
Katalognummer
V184232
ISBN (eBook)
9783656091738
ISBN (Buch)
9783656091851
Sprache
Deutsch
Schlagworte
methodik aussagefähigkeit kennzahlen-controllings geschäftsführung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2010, Methodik und Aussagefähigkeit des Kennzahlen-Controllings für die Geschäftsführung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/184232
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Leseprobe aus  58  Seiten
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