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'Läuft...' - Das Phänomen "Stromberg"

Die allgemeine Hybridisierung von Film und Fernsehen sowie hybride Merkmale bei der deutschen Fernsehserie "Stromberg"

Title: 'Läuft...' - Das Phänomen "Stromberg"

Term Paper , 2010 , 28 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Daniel Seehuber (Author)

Communications - Movies and Television

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Summary Excerpt Details

Durch die Expansion der DVD und des Internets wurden die Hybridisierungstendenzen von Film und Fernsehen immer offensichtlicher, mittlerweile ist eine klare Wesensbeschreibung beider Medien kaum noch möglich. Schneider (1997 b: 14) hält fest, dass Hybridisierung Entwicklungen beschreibt, "in denen sich Formen kombinieren, die sich in unterschiedlichen Zeitdimensionen entwickelt haben." Diese Annahme lässt sich damit bestätigen, dass heutzutage Filme und Fernsehformate in 'neuen' Medien (z.B. auf DVD und im Internet) weitergeführt werden, was man auch als transmediale Hybridisierung bezeichnet. Außerdem entwickelte das Fernsehen innermediale Hybridformen, da im Rahmen einzelner Formate ästhetische/erzählerische Merkmale verschiedener Genres miteinander kombiniert wurden. Hierbei kann die deutsche Büroserie Stromberg (ProSieben, 2004-2009) als exemplarisch angesehen werden. Diese lässt sich zum Einen keinem spezifischen Genre zuordnen, weil u.a. Charakteristika der Sitcom und Mockumentary auftreten. Der Stromberg-Autor Husmann (in Voß 2006) betont, dass eine klare Zuordnung schwierig sei, "weil sich die Genres derzeit mehr und mehr auflösen." Zum Anderen ist die Serie aber auch in ausgeprägtem Maße in anderen Medien vertreten. Thomann (2007) bezeichnet Stromberg als eine "Erfolgsgeschichte - und zugleich die Geschichte eines Misserfolgs". Diese Beschreibung ist sehr passend, chließlich erzielte Stromberg besonders in den ersten beiden Staffeln nur magere Einschaltquoten (vgl. Kappes 2007). Gleichzeitig hat sich die Serie aber einen Kultstatus erarbeitet. Gäbler (2007) sprach vor etwa drei Jahren gar davon, dass die Stromberg-Fankultur "demnächst die realen deutschen Büros aufrollen wird."Doch warum hat sich Stromberg trotz niedriger Zuschauerzahlen einen solchen Status erarbeiten können? Hierbei ist die These zu diskutieren, dass die inner-, aber ausgeprägter die ransmedialen Hybridisierungsprozesse entscheidend dazu beigetragen haben. In dieser Hausarbeit setze ich mich zunächst allgemein mit der Hybridisierung von Film und Fernsehen auseinander. Anschließend analysiere ich die inner- und transmedialen hybriden Prozesse der Fernsehserie Stromberg, in einer Schlussbetrachtung werte ich meine Ergebnisse aus.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Kapitel 1: Einleitung

Kapitel 2: Die Hybridisierung von Fernsehen und Film in der Wissenschaft

2.1 Hybridisierung der Genres

2.2 Transmediale Hybridisierung

Kapitel 3: Die Fernsehserie Stromberg

3.1 Das hybride Genre von Stromberg

3.1.1 Einflüsse der Mockumentary und des Dokumentarfilms

3.1.2 Stromberg im Kontext der Sitcom und Serial

3.2 Transmediale Hybridisierung bei Stromberg

3.2.1 Die Präsenz der Serie im Internet

3.2.2 Zusatzmaterial zur Serie

Kapitel 4: Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Phänomen der Hybridisierung von Film und Fernsehen am Beispiel der deutschen Fernsehserie Stromberg. Ziel ist es zu analysieren, wie durch die Kombination von dokumentarischen und fiktionalen Elementen (inner- und transmediale Hybridisierung) ein Kultstatus erreicht wurde, der die Serie trotz mäßiger Einschaltquoten stabilisierte.

  • Grundlagen der Hybridisierung in Film und Fernsehen
  • Strukturanalyse von Stromberg als Mockumentary
  • Vergleich der Serie mit klassischen Sitcom- und Serial-Konventionen
  • Die Rolle transmedialer Strategien (Internetpräsenz, DVD-Zusatzmaterial)
  • Interaktion zwischen Produzenten und der Fangemeinde

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Einflüsse der Mockumentary und des Dokumentarfilms

Fröschl (2009: 67) stellt dar, dass sich Dokumentarfilme von Spielfilmen besonders durch geringer ausgeprägte narrative Muster unterscheiden, wodurch man diese als tendenziell beschreibend einstufen könne. In diesem Zusammenhang grenzt sich Stromberg von den Konventionen des Dokumentarfilms ab, da die Serie ausgeprägte narrative Strukturen aufweist (siehe 3.1.2). Diesbezüglich steht die Serie eher in einem Kontext mit der Mockumentary, die beschreibende Elemente mit erzählenden Elementen verbindet (vgl. Fröschl 2009: 68). Der Dokumentarfilm lässt sich vom Spielfilm auch dadurch abgrenzen, "dass Dokumentationen reale Weltzustände beschreiben, während fiktionale Filme erdachte oder auch reale Begebenheiten nur vorstellen" (Borstnar u.a. 2002: 31).

In dieser Hinsicht steht Stromberg in Diskrepanz zum Dokumentarfilm, da die Handlung komplett fiktiv ist. Dennoch bezieht sich die Serie manchmal auf reale Ereignisse, wodurch die Grenzen zwischen Realität und Fiktion phasenweise 'verschwimmen'. So macht Berthold Heisterkamp gegen Ende der ersten Staffel vor der Kamera einen Aufruf, dass er sich über Post von Frauen freuen würde. Zu Beginn der zweiten Staffel wird auf solche Post Bezug genommen (Episode 1 - 04:24-05:00). Das Interessante hierbei ist, dass der fiktive Heisterkamp zwischen der ersten und zweiten Staffel tatsächlich Post von realen Frauen erhalten hatte. In einer weiteren exemplarischen Situation erfährt der Zuschauer zu Beginn der dritten Staffel, dass Bernd Stromberg nicht mehr im Keller-Archiv der Capitol Versicherung arbeiten muss, in welches er vorübergehend versetzt wurde. Die Entscheidung der Geschäftsleitung hängt mit Strombergs Aufstieg zur Werbeikone zusammen (Episode 1 - 06:32-07:03). Der fiktive Stromberg hatte zwischen der zweiten und dritten Staffel tatsächlich an realen Werbespots mitgewirkt. Die Kombination von Fiktion und Realität ist auch ein konventionelles Merkmal von Mockumentaries: "[...] the mockumentary acts as critical discourse, challenging the conventions of the traditional documentary, and specifically the perceived dichotomy between fact and fiction" (Schockmel 2007: 59).

Zusammenfassung der Kapitel

Kapitel 1: Einleitung: Diese Einleitung führt in den wissenschaftlichen Diskurs der Hybridisierung ein und stellt die Relevanz der Serie Stromberg sowie die Forschungsfrage zur Bedeutung ihrer inner- und transmedialen Strukturen dar.

Kapitel 2: Die Hybridisierung von Fernsehen und Film in der Wissenschaft: Das Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Genre-Hybridisierung und transmediale Erzählweisen und erläutert deren Einfluss auf die aktuelle Medienlandschaft.

Kapitel 3: Die Fernsehserie Stromberg: Hier erfolgt eine detaillierte Analyse der hybriden Merkmale der Serie, unterteilt in die formale Struktur der Mockumentary und die medienübergreifenden Erweiterungen durch Internet und DVD.

Kapitel 4: Schlussbetrachtung: Das Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen und schließt, dass die hybride Struktur und die aktive Einbindung der Fangemeinde wesentliche Gründe für den Kultstatus und den Fortbestand der Serie bei ProSieben darstellen.

Schlüsselwörter

Stromberg, Hybridisierung, Mockumentary, Dokumentarfilm, Transmedialität, Sitcom, Serial, Medienkonvergenz, Capitol Versicherung, Fan-Kultur, DVD-Zusatzmaterial, Rezipient, Fernsehen, Fiktion, Authentisierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit analysiert, wie die deutsche Fernsehserie Stromberg verschiedene hybride Formate nutzt, um sich einen Kultstatus zu erarbeiten, obwohl die Einschaltquoten phasenweise niedrig waren.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Untersuchung konzentriert sich auf die Genre-Hybridisierung, die Abgrenzung zu klassischen Sitcoms sowie die transmediale Erweiterung des Serienuniversums durch Internet und DVD.

Was ist die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage diskutiert, ob und wie die inner- und transmedialen Hybridisierungsprozesse entscheidend zum Erfolg und zum Kultstatus der Serie Stromberg beigetragen haben.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt eine medienwissenschaftliche Filmanalyse, vergleicht Genreregeln mit den Strukturen der Serie und wertet ergänzende Quellen wie DVD-Zusatzmaterial und Internetauftritte aus.

Was behandelt der Hauptteil?

Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Grundlagen der Hybridisierung erläutert, gefolgt von einer tiefgehenden Analyse der Serie Stromberg hinsichtlich Mockumentary-Elementen und ihrer Präsenz in digitalen Medien.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Hybridisierung, Mockumentary, Transmedialität, Medienkonvergenz und Serienanalyse.

Inwiefern bricht Stromberg mit den Konventionen einer klassischen Sitcom?

Im Gegensatz zu Sitcoms, in denen Charaktere statisch sind und keine Entwicklung durchlaufen, besitzen die Protagonisten bei Stromberg ein Gedächtnis und verändern sich im Laufe der Staffeln.

Wie trägt das Internet zur Fankultur von Stromberg bei?

Das Internet dient als Ort, an dem Fans die fiktive Welt der Capitol Versicherung weiterführen, eigene Projekte erstellen und sich intensiv austauschen, was die Serie im öffentlichen Diskurs hält.

Was ist die Rolle des Zusatzmaterials (z.B. DVD)?

Zusatzmaterial bietet dem Zuschauer tiefere Einblicke in die Produktion und schafft durch Making-ofs und Audio-Kommentare eine neue Ebene der Beziehung zwischen Produzenten und Rezipienten.

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Details

Title
'Läuft...' - Das Phänomen "Stromberg"
Subtitle
Die allgemeine Hybridisierung von Film und Fernsehen sowie hybride Merkmale bei der deutschen Fernsehserie "Stromberg"
College
University of Marburg
Grade
1,0
Author
Daniel Seehuber (Author)
Publication Year
2010
Pages
28
Catalog Number
V184167
ISBN (Book)
9783656087779
ISBN (eBook)
9783656087960
Language
German
Tags
läuft phänomen stromberg hybridisierung film fernsehen merkmale fernsehserie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Daniel Seehuber (Author), 2010, 'Läuft...' - Das Phänomen "Stromberg", Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/184167
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