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Sozialisation der Kinder im zweiten Weltkrieg

Titel: Sozialisation der Kinder im zweiten Weltkrieg

Seminararbeit , 2010 , 17 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Bachelor of Arts (B.A.) Tobias Zapf (Autor:in)

Soziologie - Krieg und Frieden, Militär

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Im 20.Jahrhundert fanden fast 200 Kriege nicht nur in bestimmten Regionen oder Kontinenten,
sondern auf der gesamten Welt statt. Angefangen mit dem 1. und 2. Weltkrieg bis hin zu den
zahlreichen, jahrelang und noch heute andauernden Bürgerkriegen in Afrika etc., so dass man den
Krieg als „Alltagsphänomen“ im 20. Jahrhundert bezeichnen kann. Erleben Menschen, egal ob
Groß oder Klein, nicht nur punktuelle, sondern länger andauernde, belastende Situationen in
jeglicher Beziehung, wird das Auswirkungen auf ihren Lebensweg haben.
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit den betroffenen Personen, die Krieg erfahren haben.
Beispielhaft wird die Entwicklung der Kriegskinder des 2. Weltkrieges durchleuchtet. Dadurch,
dass diese Kinder in einer ganz anderen Umwelt groß wurden und die gesellschaftlichen
Aktivitäten sowie Vorkehrungen zu dieser Zeit dramatisch waren, ist anzunehmen, dass dieses
indirekt oder direkt Einfluss auf die Persönlichkeitsstrukturen der Kinder gehabt hat.1 Folglich
müsste eine vom Krieg geprägte Entwicklung Auswirkungen bis ins hohe Alter haben.
Die Hausarbeit geht der Frage nach, inwieweit der Krieg die Sozialisation und damit die
Entwicklung der Kriegskinder beeinflusst hat. Ausgehend von dem Begriff der Sozialisation werden
die Faktoren, die für die Entwicklung von Kindern wichtig sind, näher erläutert und mit den
Sozialisationszielen in Verbindung gebracht. Im Anschluss daran wird aufgezeigt, welchen
Belastungen ein Kriegskind im 2. Weltkrieg ausgesetzt war und welchen Folgen das für ihre
Kindheit, ihr Erwachsendasein bis hin zum Alter hatte. Die wichtigsten Ergebnisse werden in einem
Fazit zusammengefasst.
Bewusst werden in der vorliegenden Arbeit nur die Erfahrungen der Jahrgänge ca. 1935- 1947
berücksichtigt, die den Krieg als Kind bzw. als Jugendlicher miterlebt haben, da die Kindheit für
das weitere Leben prägend ist.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

I) Einleitung

II) Sozialisation

1) Faktoren

2) Ziele

III) Beeinflussung der Sozialisation eines Kindes durch den Krieg

1) Veränderung der Familienkonstallation mit ihren Folgen

2) Existentielle Not (Heimatverlust, Wohnsituation....)

3) Herausbildung von Traumata

a) Definition

b) Ursachen

c) Folgen

IV) Verarbeitung kriegsbedingter Erlebnisse in ihrer Entwicklung

1) als Kind

2) als Erwachsener

3) im Alter

V) Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss des Zweiten Weltkriegs auf die Sozialisation und die langfristige psychische Entwicklung der betroffenen Kriegskinder. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, inwieweit kriegsbedingte Belastungen, familiäre Veränderungen und traumatische Erlebnisse die Persönlichkeitsstruktur dieser Generation bis ins hohe Alter prägen.

  • Grundlagen der Sozialisation und entwicklungsrelevante Faktoren
  • Auswirkungen des Krieges auf die Familienkonstellation und das Aufwachsen
  • Ursachen und Langzeitfolgen von Kriegstraumata
  • Strategien zur Verarbeitung kriegsbedingter Erlebnisse über die Lebensspanne
  • Soziale und psychische Bewältigungsmechanismen der Generation 1935-1947

Auszug aus dem Buch

1. Veränderung der Familienkonstellation mit ihren Folgen

Wie schon zuvor erwähnt, spielt für die Sozialisation die Familie eine sehr wichtige Rolle. Doch was ist, wenn ein wichtiger Teil der Familie fehlt, wie zum Beispiel im 2. Weltkrieg sehr häufig der Vater, der eingezogen wurde, auf dem Kriegsfeld starb oder erst nach langer Gefangenschaft zurückkehrte. Über die Hälfte der Kinder der deutschen Bevölkerung wuchs allein von 1945- 1949, also nach Kriegsende, ohne Vater auf.

Das hatte einen gravierenden Einschnitt auf den Sozialisationsprozess. Allerdings ist es wichtig, zwischen der Familiensituation von Stadtkindern und Landkindern zu unterscheiden, da für erstere die negativen Auswirkungen gravierender waren. So war es zum Beispiel in der Stadt häufig der Fall, dass aufgrund der Zweigenerationenfamilie die Mutter alleinerziehend war, meistens nicht nur ein Kind, sondern gleich mehrere Kinder versorgen musste und von morgens bis abends bzw. nachmittags nicht im Haus war, um den Lebensunterhalt irgendwie zu sichern, so dass die Kinder häufig auf sich allein gestellt waren und sich damit ungewollt der Erziehung entzogen.

Zusammenfassung der Kapitel

I) Einleitung: Einführung in die Relevanz des Themas Kriegskinder und Abgrenzung der untersuchten Jahrgänge.

II) Sozialisation: Erläuterung der theoretischen Grundlagen von Sozialisationsprozessen und deren Zielen.

III) Beeinflussung der Sozialisation eines Kindes durch den Krieg: Analyse der kriegsbedingten Belastungen wie Familienverlust, materielle Not und Traumatisierung.

IV) Verarbeitung kriegsbedingter Erlebnisse in ihrer Entwicklung: Darstellung der psychischen Bewältigung der Erlebnisse in Kindheit, Erwachsenenalter und Alter.

V) Fazit: Zusammenfassung der Ergebnisse hinsichtlich der Belastung und der Resilienz der Kriegskinder.

Schlüsselwörter

Kriegskinder, Sozialisation, Zweiter Weltkrieg, Traumatisierung, Familienkonstellation, psychische Entwicklung, Kriegserlebnisse, Posttrauma, Lebenslauf, Bewältigungsstrategien, Identitätsprobleme, Verlust, Resilienz, Erziehung, Kindheit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den langfristigen Auswirkungen des Zweiten Weltkriegs auf die Sozialisation und Entwicklung von Kindern, die den Krieg zwischen 1935 und 1947 miterlebt haben.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Schwerpunkte liegen auf der Veränderung familiärer Strukturen, der existentiellen Not, der Entstehung von Traumata sowie der psychischen Verarbeitung dieser Ereignisse über den gesamten Lebensweg.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Es soll untersucht werden, inwieweit der Krieg die Persönlichkeitsstruktur der Kinder beeinflusst hat und welche Auswirkungen diese Prägungen bis in das hohe Alter haben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse soziologischer und psychologischer Erkenntnisse zum Thema Sozialisation und Kriegskinder.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die theoretischen Grundlagen der Sozialisation, die spezifischen Belastungsfaktoren während des Krieges und die daraus resultierenden psychischen Folgen und Bewältigungsformen in verschiedenen Lebensphasen detailliert analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Kriegskinder, Sozialisation, Trauma, Bewältigung, Identität und Lebenslauf.

Wie unterschied sich die Situation von Stadtkindern gegenüber Landkindern?

In Städten war der Wegfall familiärer Unterstützung durch eine alleinerziehende Mutter aufgrund beruflicher Belastungen oft drastischer, während auf dem Land die Mehrgenerationenfamilie eine stärkere Pufferwirkung ausübte.

Welche Rolle spielt das "Posttrauma" bei dieser Generation?

Das Posttrauma bezeichnet Belastungen, die erst zeitversetzt ausbrechen, nachdem die Betroffenen ihre Erlebnisse über lange Zeit verdrängt haben, was später zu Persönlichkeitsstörungen führen kann.

Warum zeigen manche Kriegskinder trotz gleicher Erlebnisse keine Langzeitbelastungen?

Dies wird auf Faktoren wie eine höhere soziale Herkunft, stärkere Netzwerkerfahrungen und positive frühkindliche Bindungen zurückgeführt, die eine bessere Bewältigung ermöglichten.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Sozialisation der Kinder im zweiten Weltkrieg
Hochschule
Universität Hildesheim (Stiftung)  (Institut für Sozialwissenschaften)
Veranstaltung
Bildung, Sozialisation, Lebensläufe
Note
1,7
Autor
Bachelor of Arts (B.A.) Tobias Zapf (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
17
Katalognummer
V184116
ISBN (eBook)
9783656088455
ISBN (Buch)
9783656088776
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sozialisation Sozialisation Kinder Sozialisation zweiter Weltkrieg Sozialisation Krieg Kinder im zweiten Weltkrieg zweiter Weltkrieg
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Bachelor of Arts (B.A.) Tobias Zapf (Autor:in), 2010, Sozialisation der Kinder im zweiten Weltkrieg, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/184116
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  17  Seiten
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