Gegenüber Studierenden gibt es viele Vorurteile. In der Regel sind sie faul, Langschläfer, träge, feiern gerne – und das auch noch zu viel. Bei Feten und Partys spielen natürlich auch Alkohol und evtl. andere Drogen eine nicht allzu kleine Rolle. So heißt es nur allzu häufig: „Die Sozis kiffen ja alle!“ oder „Die Wirtschaftler saufen bis zum Umfallen!“ Stimmen diese Vorurteile? Ich möchte in dieser Arbeit herausfinden, ob es wirklich einen Zusammenhang zwischen Drogenkonsum und der Wahl des Studiengangs gibt.
Es gibt jedoch noch einen weiteren, wichtigen Punkt, den man nicht außer Acht lassen sollte. Immer mehr Studierende stehen zunehmend unter Stress. Die Recherche zeigt, dass ein enormer Anteil der Studierenden durch das Studium unter großem Leistungsdruck steht, was nicht nur Stress verursacht, sondern auch die psychische und physische Gesundheit beeinträchtigt. Diverse Aufputschmittel, Alkohol, Cannabis etc. werden dann benutzt und auch missbraucht, um Leistungsängste zu mindern. In dieser Forschungsarbeit soll festgestellt werden, inwiefern diese Vermutung bzw. Studienergebnisse bestätigt oder gegebenenfalls widerlegt werden können, bzw. ob es überhaupt einen Zusammenhang zwischen der Studiengangswahl und dem Konsum psychoaktiver Substanzen gibt.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Vergleichbare empirische Untersuchungen
3 Beschreibung und Begründung des Forschungsdesigns
4 Darstellung der Ergebnisse
4.1 Teilnehmende
4.2 Konsumhäufigkeit der Substanzen
4.3 Substanzkonsum und Fachbereich
4.4 Studiengangswahl, Stress und Zufriedenheit
5 Diskussion
5.1 Faktor: 1. Wahl
5.2 Faktor: Zufriedenheit
5.3 Faktor: Stress
6 Fazit
Zielsetzung und thematische Schwerpunkte
Diese Arbeit untersucht, ob ein statistisch signifikanter Zusammenhang zwischen der Wahl eines bestimmten Studiengangs und dem Konsum psychoaktiver Substanzen bei Studierenden besteht, wobei auch Faktoren wie Stress und Studienzufriedenheit berücksichtigt werden.
- Analyse des Substanzkonsums nach Fachbereichen an der Hochschule Emden-Leer.
- Untersuchung des Einflusses der Studiengangswahl auf den Konsum.
- Evaluierung der Auswirkungen von Studienzufriedenheit auf das Konsumverhalten.
- Bewertung des Zusammenhangs zwischen wahrgenommenem Stress und Substanzkonsum.
- Überprüfung gängiger Vorurteile gegenüber spezifischen Studiengängen.
Auszug aus dem Buch
1 Einleitung
Gegenüber Studierenden gibt es viele Vorurteile. In der Regel sind sie faul, Langschläfer, träge, feiern gerne – und das auch noch zu viel. Bei Feten und Partys spiel natürlich auch Alkohol und evtl. andere Drogen eine nicht allzu kleine Rolle. So heißt es nur allzu häufig: „Die Sozis kiffen ja alle!“ oder „Die Wirtschaftler saufen bis zum Umfallen!“ Stimmen diese Vorurteile? Ich möchte in dieser Arbeit herausfinden, ob es wirklich einen Zusammenhang zwischen Drogenkonsum und Studiengangswahl gibt.
Es gibt jedoch noch einen weiteren, wichtigen Punkt, den man nicht außer Acht lassen wollte. Immer mehr Studierende stehen zunehmend unter Stress. Die Recherche zeigt, dass ein enormer Anteil durch das Studium unter großem Leistungsdruck steht, was nicht nur Stress verursacht, sondern auch die psychische und physische Gesundheit beeinträchtigt. Diverse Aufputschmittel, Alkohol, Cannabis etc. werden dann benutzt und auch missbraucht, um Leistungsängste zu mindern.
In dieser Forschungsarbeit soll festgestellt werden, inwiefern diese Vermutung bzw. Studienergebnisse bestätigt, oder gegebenenfalls widerlegt werden können, bzw. ob es überhaupt einen Zusammenhang zwischen der Studiengangswahl und dem Konsum psychoaktiver Substanzen gibt.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die Forschungsfrage vor, ob ein Zusammenhang zwischen der Studiengangswahl und dem Substanzkonsum besteht, und beleuchtet den Einfluss von Stress.
2 Vergleichbare empirische Untersuchungen: Dieser Abschnitt gibt einen Überblick über bestehende Studien zum Thema Substanzkonsum bei Studierenden und stellt verschiedene Teilergebnisse dar.
3 Beschreibung und Begründung des Forschungsdesigns: Hier wird die Wahl einer quantitativen Online-Befragung als Methode zur Gewinnung ehrlicher und statistisch auswertbarer Daten begründet.
4 Darstellung der Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die erhobenen Daten, unterteilt in Teilnehmende, Konsumhäufigkeit sowie Zusammenhänge zwischen Studiengang, Stress und Zufriedenheit.
5 Diskussion: Die Ergebnisse werden kritisch hinterfragt und in Bezug auf die Faktoren Studiengangwahl, Zufriedenheit und Stress ausgewertet.
6 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass kein direkter Zusammenhang zwischen Studiengangswahl und Substanzkonsum nachgewiesen werden konnte, und reflektiert die methodischen Grenzen der Untersuchung.
Schlüsselwörter
Studiengangswahl, psychoaktive Substanzen, Substanzkonsum, Studierende, Stress, Studienzufriedenheit, Hochschulstudium, Sucht, quantitative Erhebung, Soziale Arbeit, Leistungsdruck, Konsumverhalten, empirische Untersuchung, Prävention, Hochschule Emden-Leer.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Forschungsarbeit grundlegend?
Die Arbeit untersucht, ob es einen nachweisbaren Zusammenhang zwischen der Wahl eines bestimmten Studiengangs und dem Konsum von psychoaktiven Substanzen bei Studierenden gibt.
Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?
Die zentralen Felder sind die Häufigkeit des Substanzkonsums, die Studienzufriedenheit sowie das Stressempfinden in verschiedenen Fachbereichen.
Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?
Ziel ist es, gängige Vorurteile gegenüber Studierenden bestimmter Fachrichtungen wissenschaftlich zu prüfen und zu verifizieren oder zu widerlegen.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Es wurde eine quantitative Erhebung in Form eines anonymen Online-Fragebogens an der Hochschule Emden-Leer durchgeführt.
Was wird im Hauptteil der Untersuchung behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die deskriptive Darstellung der Befragungsergebnisse, differenziert nach Fachbereichen und verschiedenen Konsumvariablen.
Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Studiengangswahl, Substanzkonsum, Studierende, Stress, Zufriedenheit und quantitative Erhebung charakterisieren.
Welche Rolle spielt der Faktor Stress in der Analyse?
Der Faktor Stress wurde untersucht, um zu prüfen, ob dieser als Ursache für einen erhöhten Substanzkonsum in besonders belasteten Fachbereichen fungiert.
Welches Ergebnis lieferte die Untersuchung für den Fachbereich Seefahrt?
Im Vergleich zeigte der Fachbereich Seefahrt einen höheren Tabak- und Cannabiskonsum, jedoch konnte kein kausaler Zusammenhang zur Studiengangswahl belegt werden.
Warum kommt die Autorin zu dem Schluss, dass kein Zusammenhang besteht?
Die Daten zeigten keine signifikanten Unterschiede im Konsumverhalten, die konsistent mit der Studienzufriedenheit oder der Stressbelastung korrelierten.
Welche Einschränkungen nennt die Arbeit selbst?
Die Autorin weist auf die geringe Teilnehmerzahl, den begrenzten Befragungszeitraum von einer Woche und die ungleiche Verteilung der Teilnehmenden pro Fachbereich hin.
- Quote paper
- K. Fuchs (Author), 2011, Gibt es einen Zusammenhang zwischen Studiengangswahl und der Nutzung von bestimmten psychoaktiven Substanzen?, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/183832