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Soziolinguistische Situation in Kärnten

Literaturbericht zum Zeitraum der letzten 30 Jahre

Titel: Soziolinguistische Situation in Kärnten

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2009 , 31 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: DI MMag Fabian Prilasnig (Autor:in)

Sprachwissenschaft / Sprachforschung (fachübergreifend)

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit wird einleitend ein Überblick über soziolinguistische Begriffe gegeben, wobei auf eine überschaubare Darstellung dieser Begrifflichkeiten geachtet wird.
Das erste Kapitel befasst sich mit der soziolinguistischen Situation in Kärnten und versucht aktuelle soziolinguistische Aspekte, die spezifisch für Kärnten sind, zu beschreiben. Neben einer allgemeinen Beschreibung der Situation der letzten 20 bis 30 Jahre wird der Stand der soziolinguistischen Forschung dargestellt und ein Ausblick auf zukünftige Entwicklungen des Slowenischen gegeben.
Das zweite Kapitel stellt einen Literaturbericht zur soziolinguistischen Forschung der letzten 30 Jahre dar und beschreibt den Sprachgebrauch, das Sprachprestige sowie die Verwendung des Slowenischen in Kärnten, wobei auch die Varietäten wie Standard, Umgangssprache oder Dialekt betrachtet werden.
Abschließend wird noch einmal kurz die aktuelle soziolinguistische Lage in Kärnten beschrieben und ein Resümee zu den bisherigen Entwicklungen gezogen. Diese Beschreibung der Situation in Kärnten aus soziolinguistischer Sicht soll zur Schaffung eines Bewusstseins beitragen, dass eine gelebte Zweisprachigkeit große Vorteile für Kärnten sowohl auf kultureller als auch auf wirtschaftlicher Ebene mit sich bringen würde.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Zur soziolinguistischen Lage in Kärnten

2.1 Allgemeines

2.2 Die aktuelle soziolinguistische Situation

3. Literaturbericht

3.1 Zeitraum von 1980 bis 1995

3.2 Zeitraum von 1995 bis 2009

4. Zusammenfassung

5. Nachwort

Zielsetzung & Themen

Diese Seminararbeit analysiert die soziolinguistische Situation der slowenischen Volksgruppe in Kärnten über einen Zeitraum von 30 Jahren. Ziel ist es, den Wandel von Sprachgebrauch, Sprachprestige und Einstellungen gegenüber dem Slowenischen sowie die Auswirkungen der gelebten Zweisprachigkeit auf kultureller und gesellschaftlicher Ebene wissenschaftlich aufzuarbeiten.

  • Soziolinguistische Grundlagen (Diglossie, Kodewechsel)
  • Die Siedlungssituation und der Status des Slowenischen in Kärnten
  • Empirische Forschungsergebnisse zum Spracherhalt
  • Einfluss von Bildung, Politik und Massenmedien
  • Wandel der ethnischen Identität und Sprachattitüden

Auszug aus dem Buch

2. Zur soziolinguistischen Lage in Kärnten

Für die Sprachwissenschaft ist Kärnten ein interessanter Forschungsgegenstand, da die bestehende Gemischtsprachigkeit im Süden des Landes auf der Ebene der Mundart und Umgangssprache zu zahlreichen Sprachkontaktphänomenen und die im Mittelalter erfolgte ethnische Durchmischung zu einem bunten Bild in der Namenlandschaft geführt hat.

Die Siedlungssituation der Kärntner Slowenen ist heutzutage eine Streulage inmitten einer deutschsprachigen Mehrheit, aber unter Berücksichtigung der historischen Entwicklung kann man von einem slowenischen Sprachgebiet sprechen, das durch Sprachwechsel (Assimilation) zu einem Rückzugsgebiet geworden ist und als ein sog. gemischtsprachiges Gebiet bezeichnet werden kann. Nach den statistischen Angaben der Volkszählung 2001 bekannten sich weniger als 3% der Gesamtbevölkerung Kärntens ausdrücklich als slowenisch sprechend, obwohl die tatsächliche Zahl wahrscheinlich weit höher liegt.

Nach Karničar [vgl. Karničar 1990] wird das Slowenische in Kärnten traditionell vier Dialekten zugeordnet, die zu einer sog. Kärntner Gruppe (Koroška skupina) zusammengefasst werden:

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung definiert die Grundbegriffe der Soziolinguistik wie Sprachwahl, Kodewechsel und Diglossie, basierend auf zentralen wissenschaftlichen Ansätzen.

2. Zur soziolinguistischen Lage in Kärnten: Dieses Kapitel beschreibt die Siedlungsgeschichte, die aktuelle demografische Situation sowie den rechtlichen und öffentlichen Status des Slowenischen in Kärnten.

3. Literaturbericht: Dieser Abschnitt bietet einen detaillierten chronologischen Überblick über die soziolinguistische Forschung der Jahre 1980 bis 2009 hinsichtlich Spracherhalt und Identitätsbildung.

4. Zusammenfassung: Hier werden die zentralen Erkenntnisse über den Wandel des Sprachprestiges und die Bedeutung der Zweisprachigkeit in der heutigen Gesellschaft zusammengefasst.

5. Nachwort: Das Nachwort reflektiert kritisch über die Zukunft der slowenischen Volksgruppe in Kärnten und die Gefahr des Sprachverlusts.

Schlüsselwörter

Soziolinguistik, Kärnten, Kärntner Slowenen, Zweisprachigkeit, Diglossie, Sprachgebrauch, Spracherhalt, Kodewechsel, ethnische Identität, Minderheitensprache, Sprachwandel, Sprachattitüden, Assimilation, Volksgruppengesetz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die soziolinguistische Entwicklung der slowenischen Sprachminderheit in Kärnten über die letzten drei Jahrzehnte hinweg.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf Sprachgebrauch, Sprachattitüden, der ethnolinguistischen Vitalität sowie der Rolle von Bildung und Politik für den Erhalt der slowenischen Sprache.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist ein Literaturbericht, der den Forschungsstand zur soziolinguistischen Situation aufbereitet und aufzeigt, wie sich die Wahrnehmung des Slowenischen gewandelt hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse bestehender soziolinguistischer Studien und empirischer Feldforschungen im Kärntner Raum.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Bestandsaufnahme der soziolinguistischen Lage und einen chronologischen Literaturbericht, der Forschungsergebnisse von 1980 bis 2009 vergleicht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zweisprachigkeit, Kärntner Slowenen, Sprachwandel, Diglossie und ethnische Identität sind die maßgeblichen Begriffe.

Wie hat sich die Einstellung der jüngeren Generation zum Slowenischen verändert?

Jüngere Generationen neigen dazu, das Slowenische positiver zu bewerten und es als wertvolle Qualifikation zu betrachten, während es früher oft als Belastung empfunden wurde.

Welche Rolle spielt die Schule bei der Erhaltung der Sprache?

Die Schule gilt als entscheidender Faktor der Sozialisation, wenngleich das Regelschulwesen nach wie vor stark an einer monolingualen Norm festhält.

Ende der Leseprobe aus 31 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Soziolinguistische Situation in Kärnten
Untertitel
Literaturbericht zum Zeitraum der letzten 30 Jahre
Hochschule
Alpen-Adria-Universität Klagenfurt  (Slawistik)
Veranstaltung
Seminar Soziolinguistik
Note
1,0
Autor
DI MMag Fabian Prilasnig (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
31
Katalognummer
V183767
ISBN (eBook)
9783656082705
ISBN (Buch)
9783656082996
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Soziolinguistik Kärnten Sprachgebrauch Varietäten Slowenisch
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
DI MMag Fabian Prilasnig (Autor:in), 2009, Soziolinguistische Situation in Kärnten, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/183767
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  31  Seiten
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