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Der Einfluss der Militärerfahrungen der Eltern auf die Berufswahl ihrer Kinder am Beispiel der Jugendstudie 2007

Titel: Der Einfluss der Militärerfahrungen der Eltern auf die Berufswahl ihrer Kinder am Beispiel der Jugendstudie 2007

Hausarbeit , 2011 , 21 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Stefan Rudolf (Autor:in)

Soziologie - Arbeit, Ausbildung, Organisation

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Welchen Einfluss haben die Eltern auf die Berufswahl ihrer Kinder? Diese Fragestellung soll zentral in der vorliegenden Arbeit behandelt werden. Dabei wird die Thematik weitgehend eingeg-renzt, da speziell die militärischen Erfahrungen der Eltern und ihr Einfluss auf die Berufs-orientierung der Jugendlichen untersucht werden soll.
Im Folgenden soll die These bestätigt oder widerlegt werden, dass ein früherer Militärdienst der Eltern einen direkten Einfluss auf die Berufswahl der Kinder hat, d.h. ob sie sich für eine militärische Karriere aufgrund der militärischen Erfahrungen ihres engen sozialen Umfelds entscheiden.
Die Gliederung gestaltet sich in der Art, dass anfangs eine kurze Einführung in das allokati-onstheoretische Konzept von Hans-Jürgen Daheim gegeben wird. Dieses bietet einen mögli-chen Erklärungsansatz, weshalb sich Heranwachsende für einen bestimmten Beruf entschei-den. Im weiteren Verlauf der Arbeit wird der direkte Einfluss der Eltern auf die Berufswahl näher untersucht. Hierbei wird zuerst die Position von Daheim dargelegt. Danach folgen die Ansätze von Autoren wie z.B. Fabian Abele, Eva Treptow oder Thomas Geßner, um mögliche andere Perspektiven zu eröffnen.
Danach fällt der Schwerpunkt auf die Jugendstudie der Bundeswehr von 2010, in der Prakti-kanten, die für einen bestimmten Zeitraum Einblicke in die Institution Militär gewinnen konn-ten, zu ihren Erfahrungen mit diesem befragt wurden. Hierbei wird besonders die frühere Ar-meemitgliedschaft der Eltern betrachtet werden, um eventuelle Rückschlüsse auf die Berufs-wahl der Kinder und den militärischen Erlebnissen der Eltern zu ziehen.
Zuletzt folgt eine Bewertung des Konzepts von Daheim anhand der Jugendstudie. Zudem wird dessen Position kritisch hinterfragt und eine Auswertung des Antwortverhaltens der Ju-gendlichen in der 2007 durchgeführten Studie der Bundeswehr vorgenommen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Einflussfaktoren auf die Berufswahl von Jugendlichen

2.1 Der Erklärungsansatz von Hans-Jürgen Daheim

2.2 Der Einfluss der Eltern

2.3 Die Jugendstudie der Bundeswehr von 2007

2.4 Die Bewertung und die Kritik

3. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss von militärischen Erfahrungen der Eltern auf die Berufswahl ihrer Kinder unter Rückgriff auf die Jugendstudie der Bundeswehr aus dem Jahr 2007, um zu klären, ob ein früherer Militärdienst der Eltern die Entscheidung für eine militärische Karriere begünstigt.

  • Allokationstheoretische Ansätze zur Berufswahl nach Hans-Jürgen Daheim
  • Die Rolle der Eltern als Sozialisationsinstanz im Berufsorientierungsprozess
  • Analyse der Jugendstudie der Bundeswehr 2007 hinsichtlich familiärer Hintergründe
  • Vergleich von elterlicher Militärerfahrung und Berufswünschen der Jugendlichen
  • Kritische Bewertung soziologischer Modelle zur Berufsfindung

Auszug aus dem Buch

2.1 Der Erklärungsansatz von Hans-Jürgen Daheim

Das Konzept von Daheim in Bezug auf die Berufswahl Jugendlicher beruht auf einem soziozentrischen bzw. sozio-deterministischer Ansatz. Dabei steht der Begriff der "Allokation" im Zentrum seiner Überlegungen.

Im Forschungsbericht von Thomas Bulmann wird "Allokation" als ein Vorgang beschrieben, der Gesellschaftszwängen und Notwendigkeiten unterliegt. Demnach erfolgt eine Einschränkung der freien Entscheidungswahl für einen Beruf des Individuums durch ökonomische und soziale Gegebenheiten, wobei der Zugang zu den Berufen von der Ausbildungs- und Arbeitsplatzlage abhängig sei und durch soziale Normvorstellungen begrenzt sei. Zudem wäre Individualinteressen, Wertvorstellungen und Fähigkeiten als Resultat von Sozialisationsprozessen gesellschaftlich determiniert, wodurch die Berufsfindung als gesteuerte Zuweisung durch die Gesellschaft erfolgt und daraus keine freie Entscheidungswahl abgeleitet werden kann.

Demzufolge steht das individuelle Handeln und Denken der Jugendlichen eher im Hintergrund, da soziale oder ökonomische Einflussfaktoren die Berufswahl bestimmen würden. Somit ist der einzelne Mensch den Einflüssen seiner Umwelt weitestgehend ausgeliefert, so dass diese seine Berufsentscheidung bestimmen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert die zentrale Fragestellung nach dem Einfluss elterlicher Militärerfahrung auf die Berufswahl und skizziert den theoretischen Rahmen sowie die methodische Vorgehensweise der Arbeit.

2. Die Einflussfaktoren auf die Berufswahl von Jugendlichen: Dieses Hauptkapitel beleuchtet theoretische Erklärungsmodelle zur Allokation sowie den maßgeblichen Einfluss des sozialen Umfelds und der Familie auf die berufliche Orientierung junger Menschen.

2.1 Der Erklärungsansatz von Hans-Jürgen Daheim: Der Abschnitt erläutert Daheims soziozentrisches Konzept, das die Berufswahl nicht als individuelle Freiheit, sondern als gesteuerten Zuweisungsprozess durch soziale Agenten definiert.

2.2 Der Einfluss der Eltern: Hier wird der direkte und indirekte Einfluss elterlicher Werthaltungen und schichtspezifischer Erfahrungen auf die Karriereentscheidungen der Kinder detailliert erörtert.

2.3 Die Jugendstudie der Bundeswehr von 2007: Dieses Kapitel präsentiert die empirische Datenbasis der Arbeit und analysiert, inwieweit die befragten Jugendlichen eine Korrelation zwischen ihrer Berufswahl und dem militärischen Hintergrund ihrer Eltern aufweisen.

2.4 Die Bewertung und die Kritik: Abschließend werden die Ergebnisse der Jugendstudie kritisch reflektiert und mit der Allokationstheorie in Bezug gesetzt, wobei das widersprüchliche Bild zwischen elterlichem Einfluss und konkreter Berufswahl diskutiert wird.

3. Zusammenfassung: Die Zusammenfassung führt die theoretischen Erkenntnisse und empirischen Ergebnisse zusammen und bestätigt, dass trotz des großen allgemeinen Einflusses der Eltern keine direkte Übertragung militärischer Berufswege auf die Kinder stattfindet.

Schlüsselwörter

Berufswahl, Jugendliche, Allokationstheorie, Hans-Jürgen Daheim, Bundeswehr, Jugendstudie 2007, Sozialisation, Elternhaus, militärische Erfahrungen, Berufsfindung, sozioökonomischer Status, Sozialschichtung, Berufsorientierung, Berufsbiografie, Streitkräfte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit primär?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Einfluss, den Eltern auf die Berufswahl ihrer Kinder ausüben, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf dem potenziellen Zusammenhang zwischen eigenen militärischen Erfahrungen der Eltern und der militärischen Berufsorientierung der Kinder liegt.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zu den Kernbereichen gehören soziologische Erklärungsmodelle zur Berufsallokation, der Einfluss des elterlichen Sozialisationsumfelds sowie eine empirische Untersuchung anhand der Jugendstudie der Bundeswehr von 2007.

Was ist die zentrale Forschungsfrage?

Es wird untersucht, ob ein früherer Militärdienst der Eltern die Entscheidung ihrer Kinder für eine militärische Karriere direkt beeinflusst.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt eine Kombination aus literaturgestützter Theoriearbeit (allokationstheoretische Ansätze) und der Sekundäranalyse quantitativer Daten der Jugendstudie der Bundeswehr 2007.

Was sind die Inhalte des Hauptteils?

Der Hauptteil analysiert theoretische Ansätze zur Berufszuweisung, differenziert den Einfluss der Eltern nach Schichtzugehörigkeit und Milieu und wertet statistische Daten aus der Jugendstudie aus.

Welche Schlagworte charakterisieren die Untersuchung?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Berufssozialisation, Allokation, familiärer Einfluss, militärische Erlebnisse und Berufswahlentscheidung.

Wie bewertet der Autor die Bedeutung der Eltern für die Berufsfindung?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass Eltern im allgemeinen Berufsfindungsprozess eine sehr bedeutende Rolle als Ratgeber und Bezugspersonen spielen, auch wenn diese keine direkte Prägung in Richtung Militärlaufbahn erzeugen.

Warum konnte kein direkter Einfluss der Militärerfahrung belegt werden?

Die statistische Auswertung zeigte, dass nur ein sehr geringer Teil der befragten Jugendlichen Eltern mit militärischem Hintergrund hat, was einen direkten Übertragungseffekt statistisch unwahrscheinlich macht.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Einfluss der Militärerfahrungen der Eltern auf die Berufswahl ihrer Kinder am Beispiel der Jugendstudie 2007
Hochschule
Universität Potsdam
Note
2,3
Autor
Stefan Rudolf (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
21
Katalognummer
V183704
ISBN (Buch)
9783656081166
ISBN (eBook)
9783656081432
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Bundeswehr Jugendstudie Militär
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Stefan Rudolf (Autor:in), 2011, Der Einfluss der Militärerfahrungen der Eltern auf die Berufswahl ihrer Kinder am Beispiel der Jugendstudie 2007, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/183704
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Leseprobe aus  21  Seiten
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