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Die Bedeutung von Schülervorstellungen im Politikunterricht

Politikdidaktische Perspektiven am Beispiel des Fachkonzeptes Demokratie

Titel: Die Bedeutung von Schülervorstellungen im Politikunterricht

Hausarbeit , 2011 , 18 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Jennifer Reimer (Autor:in)

Didaktik - Politik, politische Bildung

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

1. Einleitung
Der aktuelle Politikunterricht zielt auf soziales und politisches Lernen ab. Es gehört zum Prozess der Sozialisation und „[...] der Einführung von Kindern in die kulturellen Selbstverständlichkeiten einer Gesellschaft [...]“ Werthaltungen, Einstellungen und Überzeugungen zu betrachten, die für eine politische Sozialisation nötig sind. Die Grundintension ist, dass ein Verständnis von Demokratie entsteht und die Lernenden zu mündigen Bürgern erzogen werden. Es ist entscheidend, dass im Unterricht demokratische Grundlagen geschaffen werden, die die Schüler und Schülerinnen in ihrem gesellschaftlichen Alltag gebrauchen können.
Lernende bringen eine Reihe von Konzepten und Vorstellungen mit in den Unterricht. Die Berücksichtigung der Lebens- und Verständniswelten der Schüler und Schülerinnen können in den Politikunterricht integriert werden und sollen dabei helfen, das Verständnis von Politik und Demokratie zu fördern.
Hauptziel dieser Hausarbeit ist, zu analysieren, wie Schülervorstellungen erfasst werden können und welche Rolle sie für den langfristigen Lernerfolg spielen.
Zunächst werden allgemeine Ziele des Politikunterrichts und politikdidaktische Konzeptionen erläutert, um die Aufgaben und das Verständnis vom politischen Lernen zusammenzufassen. Danach wird es einen Überblick über die Inhalte von Basiskonzepten und Fachkonzepten geben, um danach auf das Fachkonzept Demokratie einzugehen, das im späteren Verlauf der Arbeit auf das Anwendungsbeispiel zur Erfassung von Schülervorstellungen bezogen wird. Im Hauptteil dieser Arbeit wird es zunächst darum gehen, welche Bedeutung Schülervorstellungen (in Bezug auf das Fachkonzept Demokratie) für den Lernerfolg im Unterricht haben und welche Rolle sie für die Planung von Unterricht darstellen. Als Anwendungsbeispiel wird das Modell der Didaktischen Rekonstruktion auszughaft vorgestellt, um eine Möglichkeit aufzuzeigen, wie die Vorstellungen und Konzepte von Lernenden mit den Curricula des Politikunterrichts verknüpft werden können.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Grundlagen

2.1. Allgemeine Ziele des Politikunterrichts

2.2. Politikdidaktische Konzeptionen

2.3. Basiskonzepte und Fachkonzepte des politischen Unterrichts

2.4. Das Fachkonzept Demokratie

3. Didaktische Perspektiven: Was bedeuten die lebensweltlichen Schülervorstellungen (in Bezug auf „Demokratie“) für die Planung von Unterricht?

4. Das Modell der Didaktischen Rekonstruktion zur Erfassung und Verarbeitung von Schülervorstellungen

5. Anwendungsbeispiel: Wie Schülervorstellungen für den Unterricht erfasst werden und verwendet werden können für das Fachkonzept Demokratie

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Hausarbeit analysiert die Bedeutung von Schülervorstellungen im Politikunterricht, mit einem speziellen Fokus auf das Fachkonzept Demokratie. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie diese oftmals resistenten Präkonzepte systematisch erfasst und mittels des Modells der Didaktischen Rekonstruktion für eine kompetenzorientierte Unterrichtsgestaltung nutzbar gemacht werden können.

  • Bedeutung von Schülervorstellungen für den Lernerfolg
  • Allgemeine Ziele und politikdidaktische Konzeptionen
  • Das Fachkonzept Demokratie im politischen Unterricht
  • Methoden zur Erfassung von Präkonzepten
  • Das Modell der Didaktischen Rekonstruktion

Auszug aus dem Buch

4. Das Modell der Didaktischen Rekonstruktion zur Erfassung und Verarbeitung von Schülervorstellungen

Es gibt eine Fülle von didaktischen Strategien, die verwendet werden können um die Präkonzepte für den Unterricht zu erfassen. In diesem Kapitel sollen nun auszughaft das Konzept der Didaktischen Rekonstruktion vorgestellt werden, da es eine Möglichkeit zur Erfassung und Verarbeitung von Schülervorstellungen darstellt.

„Es handelt sich dabei um ein in der Forschung und Unterrichtspraxis gleichermaßen erprobtes Modell zur Planung, Durchführung, Erforschung und Evaluation von Unterricht.“

Mit Hilfe von diesem Konzept werden Schülervorstellungen und fachlich geklärte Vorstellungen systematisch aufeinander bezogen, um diese dann zur Konstruktion von Unterrichtseinheiten zu nutzen. „Es zeichnet sich dadurch aus, dass der Didaktisierung der Sachstruktur eine diagnostische Phase der Erhebung von Schülervorstellungen gegenübergestellt wird.“ Dabei stehen wissenschaftliche Anschauungen, Vorstellungen von Lernenden zum jeweiligen Sachgegenstand im Mittelpunkt.

Die verschiedenen Themen des Unterrichts sind häufig weit stärker als dies jeweils im Wissenschaftsbereich der Fall ist, in gesellschaftliche und individuelle Zusammenhänge eingebettet, um ihre Bedeutung für das Leben des Einzelnen in der Gesellschaft zu verdeutlichen. Die Ziele des Lehrens und Lernens sind also nicht von einer Fachwissenschaft vorgegeben, sie müssen vielmehr in pädagogischer Zielsetzung didaktisch rekonstruiert werden. Unterrichtsinhalte unterscheiden sich folglich stark von dem entsprechenden wissenschaftlichen Inhalt. Lerninhalte sind so zu konstruieren, dass sie für die Schüler und Schülerinnen neue Bedeutungen erhalten. Die Didaktische Rekonstruktion ist als Prozess zu verstehen, „[...] mit dem die Form und das Niveau der Darstellung den Fähigkeiten der Schüler angepasst werden, so dass der Unterrichtsgegenstand für diese verständlich und fassbar wird.“ Die Gemeinsamkeiten zwischen dem fachlichen Wissen und den Schülervorstellungen werden in die Planung von Unterrichtseinheiten mit aufgenommen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung umreißt die Relevanz der politischen Sozialisation und definiert das Ziel, die Rolle von Schülervorstellungen für den Lernerfolg zu untersuchen.

2. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert die Ziele des Politikunterrichts, politikdidaktische Konzeptionen sowie die Bedeutung von Basis- und Fachkonzepten, speziell am Beispiel der Demokratie.

3. Didaktische Perspektiven: Was bedeuten die lebensweltlichen Schülervorstellungen (in Bezug auf „Demokratie“) für die Planung von Unterricht?: Der Abschnitt beleuchtet, wie die Berücksichtigung von Schülervorstellungen und Betroffenheit die Unterrichtsplanung motivierend beeinflussen kann.

4. Das Modell der Didaktischen Rekonstruktion zur Erfassung und Verarbeitung von Schülervorstellungen: Es wird das Modell der Didaktischen Rekonstruktion als wissenschaftlich fundiertes Instrument zur Verknüpfung von Schülervorstellungen mit fachlichen Inhalten vorgestellt.

5. Anwendungsbeispiel: Wie Schülervorstellungen für den Unterricht erfasst werden und verwendet werden können für das Fachkonzept Demokratie: Hier wird das theoretische Modell konkretisiert, indem es auf die Analyse von Vorstellungen zur Demokratie in einer elften Klasse angewendet wird.

6. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Schülervorstellungen wertvolle Anknüpfungspunkte für einen erfolgreichen und schülerorientierten Politikunterricht darstellen.

Schlüsselwörter

Politikunterricht, Schülervorstellungen, Demokratie, Didaktische Rekonstruktion, Politikdidaktik, Präkonzepte, Lernerfolg, Fachkonzept, Unterrichtsplanung, Politische Bildung, Kompetenzorientierung, Sozialisation, Lebenswelt, Politische Mündigkeit, Lernvoraussetzungen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Bedeutung von Schülervorstellungen im Fach Politik und wie diese effektiv in den Unterricht integriert werden können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Arbeit fokussiert sich auf Politikdidaktik, die Rolle von Präkonzepten, das Fachkonzept Demokratie und didaktische Strategien zur Unterrichtsgestaltung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist die Analyse der Erfassungsmöglichkeiten von Schülervorstellungen und deren Beitrag zum langfristigen Lernerfolg im Politikunterricht.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt das Modell der Didaktischen Rekonstruktion, um fachliche Anforderungen mit den Vorerfahrungen der Lernenden in Einklang zu bringen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil behandelt die didaktischen Perspektiven auf Schülervorstellungen, das Modell der Didaktischen Rekonstruktion sowie ein konkretes Anwendungsbeispiel für das Fachkonzept Demokratie.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Schülervorstellungen, Politikunterricht, Demokratiebegriff, Didaktische Rekonstruktion und Kompetenzförderung.

Warum sind Schülervorstellungen oft „resistent“?

Die Arbeit erklärt, dass vorunterrichtliche Konzepte aus dem Alltag der Lernenden stammen und für ihre Orientierung in der Welt eine wichtige, stabile Funktion erfüllen.

Wie kann das Modell der Didaktischen Rekonstruktion konkret angewendet werden?

Das Modell wird in drei Schritten angewandt: Erhebung der Schülervorstellungen, fachliche Klärung durch Analyse politikwissenschaftlicher Theorien und abschließende didaktische Strukturierung.

Welche Rolle spielt die „Betroffenheit“ der Schüler?

Die Arbeit argumentiert, dass subjektive Betroffenheit der Schüler ein zentraler Anknüpfungspunkt ist, um Interesse zu wecken und eine Brücke zwischen Alltagswelt und politischer Makrowelt zu schlagen.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Bedeutung von Schülervorstellungen im Politikunterricht
Untertitel
Politikdidaktische Perspektiven am Beispiel des Fachkonzeptes Demokratie
Hochschule
Leuphana Universität Lüneburg
Note
2,0
Autor
Jennifer Reimer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
18
Katalognummer
V183653
ISBN (eBook)
9783656081852
ISBN (Buch)
9783656082002
Sprache
Deutsch
Schlagworte
bedeutung schülervorstellungen politikunterricht politikdidaktische perspektiven beispiel fachkonzeptes demokratie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jennifer Reimer (Autor:in), 2011, Die Bedeutung von Schülervorstellungen im Politikunterricht, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/183653
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Leseprobe aus  18  Seiten
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