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Aktienrenditen von Unternehmen aus dem Bereich der erneuerbaren Energien

Titel: Aktienrenditen von Unternehmen aus dem Bereich der erneuerbaren Energien

Diplomarbeit , 2011 , 62 Seiten

Autor:in: Vinzenz Margenfeld (Autor:in)

BWL - Bank, Börse, Versicherung

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit wurden Aktienrenditen von Unternehmen aus dem Bereich der
erneuerbaren Energien betrachtet. Ziel war es einerseits zu überprüfen, ob es möglich ist
mithilfe einer Portfolio-Selection im Sinne von Markowitz alternative Indexkompositionen
und –gewichtungen zu bestimmen, die ein verbessertes Rendite-Risiko-Profil zum
bestehenden ÖkoDAX bieten. Zum anderen sollte festgestellt werden, ob durch die
Aufnahme von Öko-Aktien in konservative Portfolios ein Diversifikationseffekt erzielt werden
kann.
Als Ergebnis der empirischen Studie dieser Arbeit kann der Markowitz Portfolio-Selection ein
durchweg89 positiver Effekt nachgewiesen werden. So war es möglich, den ÖkoDax so zu
optimieren, dass er beinahe durchweg bessere Renditen liefern konnte. Besonders positiv
fiel dabei die Portfolio-Selection auf, die auf das gesamte Indexuniversum des ÖkoDax
zurückgreifen konnte90. Mit diesem optimierten Portfolio konnte die Benchmark in der
Performanceanalyse klar geschlagen werden. Das Minimum-Varianz-Portfolio 3 kann sogar
das Marktportfolio, repräsentiert durch den CDAX, deutlich schlagen. Obwohl das MVP 3
seine Indexkonstituenten aus dem Universum des Renewable Energies Index, welcher im
Betrachtungszeitraum mehr als 75 Prozent an Wert verlor, bezog, konnte er eine deutlich
höhere Sharpe-Ratio, als auch Treynor-Ratio als der Gesamtmarkt erzielen.
Jedoch konnte durch die Diversifikation konservativer Indizes mit (optimierten) Portfolios
der Asset-Klasse „Erneuerbare Energien“ kein positiver Effekt erzielt werden. Weder konnte
die Performanceanalyse einen Effekt nachweisen, noch lässt sich durch den Vergleich der
indexierten Wertentwicklung ein Unterschied erkennen. Allerdings bestand das varianzoptimale
Portfolio zumeist zu weit mehr als 90% aus Anteilen konservativer Indizes.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretische Grundlagen

2.1 Aktienindizes

2.1.1 Kurs- vs. Performanceindizes

2.1.2 Indexberechnung

2.1.3 Transparenzlevel und Segmentierung

2.1.4 ÖkoDax

2.1.5 DAX

2.1.6 TecDAX

2.1.7 CDAX

2.2 Bereinigung von Aktienkursen

2.2.1 „Opération blanche“

2.2.2 progressive vs. retrograde Bereinigung

2.2.3 Bereinigung von Dividendenzahlungen

2.2.4 Kapitalerhöhungen und deren Bereinigung

2.2.4.1 Ordentliche Kapitalerhöhung

2.2.4.2 Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln (Kapitalberichtigung)

2.2.4.3 Bereinigung bei einer Kapitalherabsetzung

2.2.4.4 Bereinigung bei einem Notizwechsel und Aktiensplits

2.2.5 Durchführung

2.3 Das Portfolio-Selection-Modell von Markowitz

2.3.1 Modellkritik

2.4 Das systematisches Risiko

2.5 das Beta

2.6 Das Capital Asset Pricing Model (CAPM)

2.7 Performanceanalyse

2.7.1 Renditemessung

2.7.2 Sharpe-Ratio

2.7.3 Treynor-Ratio

2.7.4 Jensen-Alpha

2.7.5 Test der Normalverteilungsannahme

2.7.5.1 Schiefe (Skewness)

2.7.5.2 Wölbung (Kurtosis)

3 Empirische Untersuchung

3.1 Datenbasis und Datenmaterial

3.2 Renditeberechnung

3.3 Portfoliogestaltung und -optimierung Teil 1

3.3.1 Minimum-Varianz-Portfolio 1

3.3.2 Minimum-Varianz-Portfolio 2

3.3.3 Minimum-Varianz-Portfolio 3

3.3.4 Vergleich der Wertentwicklung

3.4 Portfoliogestaltung und -optimierung Teil 2

3.5 Performanceanalyse

4 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, ob durch die Anwendung des Markowitz-Portfolioselektionsmodells eine Optimierung von Aktienindizes im Bereich der erneuerbaren Energien möglich ist und ob die Aufnahme solcher Öko-Aktien in konservative Portfolios einen positiven Diversifikationseffekt erzielen kann.

  • Markowitz-Portfolio-Selection
  • Performanceanalyse von Aktienindizes
  • Bereinigung von Aktienkursen (Korrekturfaktoren)
  • Diversifikationseffekte durch erneuerbare Energien
  • Empirische Untersuchung des ÖkoDax

Auszug aus dem Buch

2.3 Das Portfolio-Selection-Modell von Markowitz

Gemeinsam mit William F. Sharpe erarbeitete Harry M. Markowitz Die Theorie der Portfolioselektion. Im Jahre 1952 wurden im renommierten „Journal of Finance“ die Ergebnisse dieser Arbeit auf vierzehn Seiten unter dem Titel „Portfolio Selection“ veröffentlicht. Sie stellen gleich auf der ersten Seite die bis dahin gültigen Theorien, wonach der Anleger erwartete Erträge maximiert (oder maximieren sollte), radikal in Frage. Demnach würde ein Anleger seine Mittel in jenes Wertpapier investieren, welches den höchsten erwarteten Wert zum besten Preis bietet. Stattdessen unterstellt Markowitz einen risikoaversen Anleger und editiert die bis dato gängigen Theorien somit um die Dimension des Risikos. Seiner Annahme nach würde der rational handelnde Anleger seine Mittel vielmehr diversifizieren und dabei das Risiko bei der Zusammenstellung seines Portfolios beachten. Markowitz erachtet den Erwartungsgewinn zwar als etwas begehrenswertes, die Varianz von Erträgen hingegen als etwas Unerwünschtes. Für seine Arbeit erhielt Harry M. Markowitz 1990, im gleichen Jahr wie William F. Sharpe, den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften.

Die zentralen Aussagen von Markowitz:

• Die für ein optimales Portfolio wichtigsten Parameter sind die Rendite sowie das Risiko.

• Für eine effektive Risikoverringerung ist die Bildung eines Wertpapierdepots ratsam.

• Optimale Portfolios sind von der Art, dass es keine anderen Depots gibt, die bei gleicher Rendite ein niedrigeres Risiko bzw. bei gleichem Risiko eine höhere Rendite erwarten lassen.

• Die Korrelation der Renditen der einzelnen Anlagetitel in einem Portfolio entscheidet maßgeblich über die Risikostruktur eines Depots.

Dafür nimmt Markowitz einen vollkommenen Markt an. Demnach existieren keine Steuern und Transaktionskosten, alle Wertpapiere sind beliebig teilbar und der Betrachtungszeitpunkt beträgt jeweils eine Periode(Zweipunktmodell).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problemstellung der Portfoliooptimierung im Kontext erneuerbarer Energien ein.

2 Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert die Funktionsweise von Aktienindizes, die Methoden der Kursbereinigung sowie die Grundlagen der Portfoliotheorie nach Markowitz und die zur Performanceanalyse notwendigen Kennzahlen.

3 Empirische Untersuchung: In diesem Kapitel wird die praktische Anwendung der Theorie auf Daten von Unternehmen aus dem Bereich der erneuerbaren Energien durchgeführt und analysiert.

4 Zusammenfassung: Dieses Kapitel zieht das Fazit aus der empirischen Untersuchung und evaluiert den Erfolg der angewandten Portfolioselektion.

Schlüsselwörter

Aktienrenditen, erneuerbare Energien, ÖkoDax, Markowitz, Portfolio-Selection, Diversifikation, Performanceanalyse, Sharpe-Ratio, Treynor-Ratio, Jensen-Alpha, Rendite-Risiko-Profil, Kapitalmarkttheorie, Indexberechnung, Korrekturfaktoren.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Optimierung von Aktienindizes im Sektor der erneuerbaren Energien unter Anwendung des Markowitz-Modells und der Untersuchung möglicher Diversifikationseffekte.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Portfolio-Selection-Theorie, die methodische Bereinigung von Aktienkursen bei Kapitalmaßnahmen sowie die Performanceanalyse mittels klassischer Kennzahlen wie der Sharpe-Ratio.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, zu prüfen, ob ein nach Markowitz optimiertes Portfolio aus Öko-Aktien eine bessere Rendite-Risiko-Struktur aufweist als der ursprüngliche Index und ob sich durch diese Titel konservative Portfolios diversifizieren lassen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine empirische Analyse durchgeführt, die auf historischen Kursdaten basiert. Hierfür wird eine ex-post Performanceanalyse mit gängigen finanzmathematischen Kennzahlen angewandt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil zur Portfolio-Theorie und ein empirisches Kapitel, in dem verschiedene Portfoliokonstruktionen (Minimum-Varianz-Portfolios) mit Marktdaten berechnet und ausgewertet werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Portfoliogestaltung, ÖkoDax, systematisches Risiko, Performanceanalyse und Diversifikation definiert.

Warum ist die Bereinigung von Aktienkursen so wichtig für die Arbeit?

Ohne eine Bereinigung von Dividenden, Aktiensplits oder Kapitalerhöhungen würden technische Kursveränderungen das Renditebild verfälschen, was eine valide Performanceanalyse unmöglich machen würde.

Welches Ergebnis erzielt der ÖkoDax im Vergleich zu anderen Portfolios?

Die Untersuchung zeigt, dass der ÖkoDax durch eine gezielte Portfoliooptimierung (Minimum-Varianz-Ansatz) in seiner Performance deutlich verbessert werden konnte.

Konnte ein Diversifikationseffekt durch Öko-Aktien in konservativen Portfolios nachgewiesen werden?

Nein, die Untersuchung konnte an keiner Stelle einen statistisch signifikanten positiven Diversifikationseffekt durch die Beimischung von Öko-Aktien zu konservativen Indizes nachweisen.

Ende der Leseprobe aus 62 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Aktienrenditen von Unternehmen aus dem Bereich der erneuerbaren Energien
Hochschule
Fachhochschule Stralsund
Autor
Vinzenz Margenfeld (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
62
Katalognummer
V183442
ISBN (eBook)
9783656077251
ISBN (Buch)
9783656077442
Sprache
Deutsch
Schlagworte
aktienrenditen unternehmen bereich energien markowitz portfolio minimum-varianz performancemessung performencemaße
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Vinzenz Margenfeld (Autor:in), 2011, Aktienrenditen von Unternehmen aus dem Bereich der erneuerbaren Energien, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/183442
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