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Zur Shop-Startseite › Pädagogik - Schulwesen, Bildungs- u. Schulpolitik

Anreizsysteme zur Qualitätssteigerung in Schule und Unterricht

Titel: Anreizsysteme zur Qualitätssteigerung in Schule und Unterricht

Bachelorarbeit , 2009 , 86 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Matthias Dorsch (Autor:in)

Pädagogik - Schulwesen, Bildungs- u. Schulpolitik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Dass die Qualität im deutschen Schulsystem sich in einem ausbaufähigen Zustand befindet, ist spätestens seit Beginn der PISA-Erhebungen bekannt. Unter vielen Möglichkeiten, an einer Optimierung von Bildungsqualität zu arbeiten, erscheint der Ansatz, direkt bei einer der zentralen Teilnehmer- und Einflussgruppen der Schule anzusetzen, recht naheliegend. Lehrer stellen als Mittler von Bildung auch einen wichtigen Faktor der Bildungsqualität dar und sind bei Reformen zur Steigerung von Schulqualität zwingend mit einzubeziehen. Aufgrund der Spezifika des Schulsystems und des Beamtentums befindet sich die Leistungsfähigkeit und die Leistungsbereitschaft von Lehrern nicht immer auf einem optimalen Niveau.
In der freien Wirtschaft wird schon seit Langem erfolgreich mit Anreizen und Anreizsystemen zur Qualitäts- und Leistungssteigerung gearbeitet. Diese Arbeit unternimmt den Versuch, Anreize aus der Wirtschaft auf das Schulsystem zu übertragen. Dazu werden theoretische Ansätze und Möglichkeiten erarbeitet, die Sicht von Arbeitnehmern betrachtet und ein Übertragungsversuch von der Wirtschaft auf die Schule unternommen, der selbstverständlich die Eigenschaften des Schulsystems berücksichtigt. Daraus werden mögliche und nötige Reformen abgeleitet, die sowohl das Besoldungssystem, die Kommunikation in den Schulen inklusive Feedbacksystemen und Schülerbedürfnissen als auch das Beamtentum an sich mit einbeziehen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Problemstellung

2 Klärung der Begrifflichkeiten

3 Anreize aus psychologischer und soziologischer Sicht

3.1 Intrinsische Anreize

3.2 Extrinsische Anreize

4 Anreizsysteme

4.1 Ökonomische Ansätze

4.1.1 Prinzipal-Agent-Theorie

4.1.2 Formen monetärer Anreize

4.2 Messung von Erfolgen

4.3 Anwendung von Anreizen in der Privatwirtschaft

4.4 Übertragungsproblematik

5 Qualität schulischer Arbeit

5.1 Beseitigung von Qualitätsmängeln durch Anreizsysteme

6 Status quo von Anreizen für Lehrer

6.1 Anreiz und Wettbewerb

6.2 Motivation und Beamtentum

7 Messbarkeit von schulischem Erfolg

7.1 Erfolg einzelner Lehrer

7.1.1 Schülerleistungen und zentrale Prüfungen

7.1.2 Feedbackkultur

7.1.2.1 Schülerfeedback

7.1.2.2 Feedback von Vorgesetzten

7.1.3 Zielvereinbarungen

7.2 Messbarkeit von Schulqualität

7.2.1 Evaluation

7.2.1.1 OES

7.2.1.2 Selbstevaluation

7.2.1.3 Fremdevaluation

7.2.2 Exkurs: Motivation der Lehrerschaft

8 Anreizsysteme für Lehrer

8.1 Extrinsische Anreize

8.1.1 Finanzielle Anreize

8.1.1.1 Leistungsbezogenes Entgelt – Komponentensystem

8.1.1.1.1 Schülerleistung, zentrale Prüfung, Feedback

8.1.1.1.2 Zulagen

8.1.2 Zeit als Anreiz

8.1.2.1 Freizeit als Leistungsentlohnung

8.1.3 Spezielle Gesundheitsvorsorge- und Betreuung

8.1.4 Kontrolle und Sanktion von Fehlverhalten

8.1.5 Schaffung von Wettbewerb und Autonomie

8.2 Intrinsische Anreize

8.2.1 Selbstverwirklichung

8.2.2 Schulklima

8.2.3 Soziale Anerkennung

9 Einführungsproblematik

10 Schlussbetrachtung

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial von Anreizsystemen zur Steigerung der Qualität in Schule und Unterricht, indem sie prüft, ob und inwieweit Methoden aus der freien Wirtschaft auf das deutsche Schulsystem übertragen werden können, um die Motivation von Lehrkräften zu fördern und die Bildungsqualität nachhaltig zu verbessern.

  • Grundlagen der Anreiztheorie und motivationale Aspekte
  • Analyse ökonomischer Anreizmodelle (z.B. Prinzipal-Agent-Theorie)
  • Herausforderungen und Problematiken bei der Übertragung von Anreizsystemen auf den Bildungssektor
  • Messmethoden für schulischen Erfolg und Lehrerleistung
  • Konkrete Gestaltungsmöglichkeiten extrinsischer und intrinsischer Anreize für Lehrer

Auszug aus dem Buch

4.1.1 Prinzipal-Agent-Theorie

Die Prinzipal-Agent-Theorie beschreibt die Beziehungen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer als Netzwerk aus expliziten und impliziten Vertragsbeziehungen unter Einbeziehung von Nutzenpräferenzen der Akteure und der Wirkung von Anreizen innerhalb dieses Netzwerks. Die Akteure der Theorie sind zum einen ein Prinzipal, dessen Funktion sich mit derjenigen eines Auftraggebers erklären lässt. Der Prinzipal kann sowohl die Rolle eines Vorgesetzten, als auch die eines Kunden einnehmen. Dementsprechend kann der Agent innerhalb dieser Theorie als Auftragnehmer bezeichnet werden, der vom Prinzipal einen Auftrag entgegen nimmt. Neben den klassischen Prinzipal-Agent-Beziehungen wie der zwischen Vorgesetztem und Arbeiter oder zwischen Auftraggeber und Dienstleister existieren auch andere Konstellationen wie z.B. zwischen Wähler als Prinzipal und Politiker als Agent, welcher damit beauftragt wird, die Wählerinteressen im Parlament zu vertreten. Eine andere mögliche Beziehung wäre die eines Anteilseigners als Prinzipal, der den Geschäftsführer als Agenten damit beauftragt, seine Interessen dahingehend zu vertreten, dass er den Gewinn des Unternehmens maximiert. Deutlich wird hier bereits, dass das Instrument der Prinzipal-Agent-Theorie alle Akteure und alle möglichen impliziten und expliziten Konstellationen von Vertragsbeziehung zwischen diesen Akteuren abdeckt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Problemstellung: Einleitung in die Qualitätsproblematik des deutschen Schulsystems und Aufzeigen des Bedarfs an effektiven Anreizsystemen.

2 Klärung der Begrifflichkeiten: Definition zentraler Begriffe wie Qualität, Leistung, Anreiz und Anreizsystem im Kontext der Arbeit.

3 Anreize aus psychologischer und soziologischer Sicht: Theoretische Abgrenzung zwischen intrinsischen und extrinsischen Anreizen basierend auf motivationalen Faktoren.

4 Anreizsysteme: Darstellung ökonomischer Ansätze, Methoden der Erfolgsmessung und allgemeine Übertragungsproblematiken aus der Privatwirtschaft.

5 Qualität schulischer Arbeit: Analyse von Qualitätsdefiziten in der Schule und Legitimation des Anreizeinsatzes zur Qualitätsverbesserung.

6 Status quo von Anreizen für Lehrer: Bestandsaufnahme der aktuellen Situation inklusive der Rolle von Wettbewerb und der spezifischen Struktur des Beamtentums.

7 Messbarkeit von schulischem Erfolg: Diskussion geeigneter Kriterien und Instrumente zur Messung der Leistung einzelner Lehrer und der allgemeinen Schulqualität.

8 Anreizsysteme für Lehrer: Konkrete Ausgestaltungsmöglichkeiten für finanzielle, zeitliche und gesundheitsbezogene Anreize sowie die Förderung intrinsischer Motive.

9 Einführungsproblematik: Erörterung der Herausforderungen und Widerstände bei der praktischen Implementierung neuer Anreizmodelle im Schulwesen.

10 Schlussbetrachtung: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und Ausblick auf die Anwendbarkeit von Anreizsystemen zur Qualitätssteigerung im Schulwesen.

Schlüsselwörter

Anreizsysteme, Schulqualität, Lehrerleistung, Leistungsbezogene Entlohnung, Intrinsische Motivation, Extrinsische Anreize, Prinzipal-Agent-Theorie, Evaluation, Zielvereinbarungen, Schulklima, Bildungsstandards, Beamtentum, Personalmanagement, Qualitätsmanagement, Leistungsmessung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Übertragbarkeit von Anreizsystemen aus der Privatwirtschaft auf das deutsche Schulsystem, um die Unterrichtsqualität und die Lehrermotivation zu steigern.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen umfassen die psychologischen Grundlagen der Motivation, ökonomische Anreiztheorien, die spezifischen Rahmenbedingungen des Lehrerberufs sowie Methoden zur Messung von schulischer Qualität und Lehrerleistung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, Wege aufzuzeigen, wie durch zielgerichtete Anreize – bestehend aus einer Mischung von extrinsischen und intrinsischen Elementen – das Leistungsniveau und die Qualität an deutschen Schulen verbessert werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die ökonomische Ansätze (insbesondere die Prinzipal-Agent-Theorie) mit erziehungswissenschaftlichen Erkenntnissen verknüpft und durch eine Bestandsaufnahme sowie die Analyse von Fallbeispielen ergänzt wird.

Welche Aspekte stehen im Mittelpunkt des Hauptteils?

Der Hauptteil befasst sich mit der Definition von Erfolgsmaßstäben im Schulwesen, der kritischen Reflexion des Beamtentums, der Evaluation durch Konzepte wie OES und der konkreten Gestaltung von Vergütungssystemen und Anreizen für Lehrkräfte.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich der Kern der Arbeit zusammenfassen?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Anreizsysteme, Schulqualität, Leistungsbezogene Entlohnung, intrinsische Motivation und Evaluation.

Welche Rolle spielt die Prinzipal-Agent-Theorie in diesem Kontext?

Sie dient als ökonomisches Modell, um die Vertragsbeziehungen und Interessenkonflikte zwischen Auftraggebern (z.B. Schulverwaltung/Staat) und Auftragnehmern (Lehrern) zu analysieren und Anreize zur Zielerreichung abzuleiten.

Wie bewertet der Autor die Einführung von Leistungsanreizen für Lehrer?

Der Autor sieht in Anreizsystemen ein notwendiges Instrument zur Qualitätssicherung, betont jedoch, dass diese behutsam und unter Berücksichtigung der Besonderheiten des Schulsystems sowie der Motivation der Lehrkräfte eingeführt werden müssen, um Blockaden zu vermeiden.

Ende der Leseprobe aus 86 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Anreizsysteme zur Qualitätssteigerung in Schule und Unterricht
Hochschule
Universität Hohenheim  (Institut für Berufs- und Wirtschaftspädagogik)
Note
1,7
Autor
Matthias Dorsch (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
86
Katalognummer
V183308
ISBN (eBook)
9783656077978
ISBN (Buch)
9783656078838
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Anreiz Anreizsystem Lehrer Beamtentum Besoldung Leistungsentlohnung Wirtschaft
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Matthias Dorsch (Autor:in), 2009, Anreizsysteme zur Qualitätssteigerung in Schule und Unterricht, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/183308
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