In dieser Arbeit wird das Thema des Rechts der koptisch-orthodoxen Kirche mit Hinblick auf dessen geschichtliche Entstehung behandelt. Dabei reicht es für ein ordentliches Verständnis nicht aus, wenn nur Schwerpunkte oder einzelne Quellen des koptischen Kirchenrechts abgehandelt werden. Deshalb wird auch eine Darstellung der Kopten und ihrer Kirche vorgenommen.
Im Laufe der Recherchen über die koptische Kirche hat es sich zudem herausgestellt, daß das koptische Kirchenrecht nicht isoliert zum geschichtlichen Hintergrund Ägyptens oder zur Entwicklung der damaligen Zeit betrachtet werden kann. Vielmehr ist ein tieferer Einblick in die geschichtlichen und rechtlichen Geschehnisse zur Entstehung der koptischen Kirche erforderlich, um deren Bezüge untereinander im Ganzen verstehen zu können. Daher wird in dieser Arbeit nicht nur auf die koptische Kirche und das Recht der koptischen Kirche eingegangen, sondern auch auf die Geschichte Ägyptens und deren engen Bezug zum Koptentum.
Es besteht zudem eine große Unsicherheit darin, woraus das koptische Kirchenrecht sich letzten Endes überhaupt bildet. Hinzu kommt, daß viele der Quellen nicht mehr zugänglich sind. Daher wird in dieser Arbeit ein verständliches Gesamtbild des koptischen Rechts und seines Bezugs zur ägyptischen sowie koptischen Geschichte vermittelt.
Des Weiteren ist mit Hinblick auf die Rechtsgeschichte der orientalischen Nationalkirchen als Oberthema dieser Arbeit zu bemerken, daß in dieser Arbeit über die koptische Kirche Ägyptens auch nur eben diese koptisch-orthodoxe Kirche der Bearbeitung unterliegt. Die ebenfalls in Ägypten ansässige koptisch-katholische Kirche oder die koptischen Protestanten haben nicht den Status einer Nationalkirche, sind zahlenmäßig sehr gering oder sind mehr der Reichskirche zuzurechnen und unterliegen somit nicht dem Themenpunkt dieser Bearbeitung.
Inhaltsverzeichnis
A. Einleitung – Ein kurzes Wort zu dieser Arbeit
B. Ägypten – Ein Einblick in Geschichte und Gegenwart
I. Ein kurzer Überblick
1. Die ägyptische Vor- und Frühgeschichte
2. Der Nil als Lebensader Ägyptens
3. Die günstige Lage Ägyptens
4. Der Einfluß der ägyptischen kulturellen Entwicklung auf Europa
5. Die Kopten als Nachfahren der alten Ägypter
II. Eine chronologische Zusammenfassung der Entwicklung Ägyptens
1. Die Vor- und Frühgeschichte Ägyptens, 9000 v. Chr. - 2626 v. Chr.
2. Das alte Reich, 2687 v. Chr. - 2162 v. Chr.
3. Das mittlere Reich, 2040 v. Chr. - 1650 v. Chr.
4. Das neue Reich, 1554 v. Chr. - 1080 v. Chr.
5. Die Spätzeit, 713 v. Chr. - 332 v. Chr.
6. Die griechisch-ptolemäische Herrschaft, 332 v. Chr. - 30 v. Chr.
7. Die römisch-byzantinische Herrschaft, 30 v. Chr. - 640 n. Chr.
8. Die islamisch-arabische Herrschaft, 639 n. Chr. - 1250 n. Chr.
9. Die Mamlukenherrschaft, 1250 n. Chr. - 1517 n. Chr.
10. Die osmanische Herrschaft, 1517 n. Chr. - 1798 n. Chr.
11. Die jüngere Zeit, 1798 n. Chr. - 1952 n. Chr. und folgende Zeit
12. Ein Fazit zur geschichtlichen Entwicklung Ägyptens
III. Die Rolle Ägyptens in der arabischen Welt
IV. Die neuere gesellschaftliche Entwicklung Ägyptens und des Koptentums
1. Die neuere gesellschaftliche Entwicklung Ägyptens
2. Die neuere Entwicklung des ägyptischen Koptentums
V. Die Sprache der Ägypter
C. Das Koptentum und sein Bezug zur ägyptischen Geschichte
I. Die Bedeutung der Stadt Alexandria für das Koptentum
II. Die Bezüge zwischen Koptentum und altägyptischer Geschichte
1. Das Neujahrsfest der ägyptischen Kopten
2. Das Epiphaniasfest der ägyptischen Kopten
3. Das altägyptische Frühlingsfest und das christliche Ostermontagsfest
4. Die Verwandtschaft der ägyptischen Göttertriade zum Christentum
D. Die koptische Kirche in Ägypten
I. Die Entstehung der ägyptischen koptischen Kirche
1. Die Anfänge der ägyptischen koptischen Kirche
2. Die Entstehung des Mönchtums in der ägyptischen koptischen Kirche
II. Die entscheidenden kirchlichen Konzilien der ägyptischen koptischen Kirche
1. Die Begründung der Konzilien
2. Das Konzil von Nicäa 325 n. Chr. und das trinitarische Dogma
a) Das trinitarische Dogma
b) Die Rolle und Ansicht von Arius über die Trinität Gottes
c) Die Rolle und Ansicht Kaiser Konstantins über den dogmatischen Streit
d) Der Ablauf und die wichtigsten Ergebnisse des Konzils
e) Die Folgen des Konzils von Nicäa
3. Das Konzil von Konstantinopel 381 n. Chr. und der Abschluß Nicäas
a) Der Sinn und die Art der Einberufung des Konzils
b) Der Ablauf des Konzils
c) Die Ergebnisse und das erweiterte Glaubensbekenntnis des Konzils
d) Die Anerkennung des Konzils als allgemeines Konzil
4. Das Konzil von Ephesos 431 n. Chr. und der Streit um die Person Jesu
a) Das neue Problem nach den Konzilien von Nicäa und Konstantinopel
b) Das „zwei Konzilien“-Konzil von Ephesos, sein Ablauf und die Ergebnisse
c) Die Folge und Wiederversöhnung nach dem „zwei Konzilien“-Konzil
5. Die „Räubersynode“ von Ephesos 449 n. Chr.
a) Die Radikalisierung der Formel von Kyrillos durch den Mönch Eutyches
b) Der Ablauf und die Ergebnisse des Konzils
c) Die Folgen des Konzils und seine Verurteilung zur Räubersynode
6. Das Konzil von Chalcedon 451 n Chr. und die konfessionelle Spaltung
a) Der vorherbestimmte Verlauf des Konzils und dessen Ergebnisse
b) Die chalcedonische Formel und ihre unrechte Folge
c) Die weiteren Folgen Chalcedons und die Neuordnung der Kirchenränge
III. Das Recht der ägyptischen koptischen Kirche
1. Der umfassende Begriff des Rechts in den Kirchenordnungen
a) Was ist kirchliches Recht?
b) Die Paränese, das kirchliche Recht und ihr Zusammenhang
c) Die Kanones als klassische Form der kirchlichen Rechtssetzung
2. Das Problem der Darstellung des Kirchenrechts und dessen Ordnungen
3. Der Grundstock der kirchenrechtlichen Quellen der orientalischen Kirchen
4. Ein Wort zur Besonderheit der apostolischen Schriften in der koptischen Kirche
5. Die Texte der Fallgruppe der Originalität und ihre Bedeutung
a) Die Apostolische Überlieferung oder sogenannte „traditio apostolica“
aa) Darstellung und Inhalt der „traditio apostolica“
bb) Die Legitimität und der juridische Charakter der „traditio apostolica“
cc) Die ägyptische Kirchenordnung als „traditio apostolica“ und ihr Verfasser
b) Die Didaskalie
aa) Darstellung und Inhalt der Didaskalie
bb) Paränese und Lehre in der Didaskalie und ihre Rolle als Mahnschrift
c) Die Didache
aa) Darstellung und Inhalt der Didache
bb) Recht und Paränese in der Didache
d) Die Apostolische Kirchenordnung
aa) Darstellung und Inhalt der Apostolischen Kirchenordnung
bb) Recht und Paränese in der Apostolischen Kirchenordnung
e) Kurzzusammenfassung
6. Die Texte der Fallgruppe der Sonderformen und ihre Bedeutung
a) Die Kanones Hippolyti
aa) Darstellung und Inhalt der Kanones Hippolyti
bb) Die juridische und normative Legitimität der Kanones Hippolyti
b) Die Apostolischen Kanones
aa) Inhalt und Darstellung der Apostolischen Kanones
bb) Die pseudapostolische Legitimierung der Apostolischen Kanones
cc) Das kirchlich-normative und kanonische Recht der Apostolischen Kanones
c) Das Testamentum Domini
aa) Inhalt und Darstellung des Testamentum Domini
bb) Legitimierung und Recht im Testamentum Domini
d) Die Epitome Constitutionum Apostolorum VIII
aa) Darstellung und Inhalt der Epitome Constitutionum Apostolorum VIII
bb) Legitimität und Recht der Epitome Constitutionum Apostolorum VIII
e) Kurzzusammenfassung
7. Die Texte der Fallgruppe der Sammelwerke und ihre Bedeutung
a) Der alexandrinische Sinodos
aa) Darstellung und Inhalt des alexandrinischen Sinodos
bb) Die Legitimität des alexandrinischen Sinodos und das Ende der Fiktionen
cc) Der rechtliche und kanonische Charakter des alexandrinischen Sinodos
b) Das umfangreiche kirchenrechtliche Sammelwerk des Kopten Makarios
aa) Inhalt und Darstellung der Sammlung des Makarios
bb) Der rechtliche Charakter und die Anwendung der Sammlung des Makarios
c) Die Kanones der Könige
aa) Darstellung und Inhalt der Kanones der Könige
bb) Das erste Buch der Kanones der Könige, der Procheiros Nomos
cc) Das zweite Buch der Kanones der Könige, das syrisch-römische Rechtsbuch
dd) Das dritte Buch der Kanones der Könige, die Entscheidungen der Väter
ee) Das vierte Buch der Kanones der Könige, die arabische Ekloge
ff) Der rechtliche Charakter und die Anwendung der Kanones der Könige
d) Der Nomokanon des aṣ-Ṣafī ibn al-‘Assāl
aa) Darstellung und Inhalt des Nomokanon des aṣ-Ṣafī ibn al-‘Assāl
bb) Die Rechtsanwendung und der rechtliche Charakter des Nomokanon
e) Der Nomokanon des Michael von Dimyāṭ
aa) Darstellung und Inhalt des Nomokanon des Michael von Dimyāṭ
bb) Der rechtliche Charakter und die Rechtsanwendung des Nomokanon
f) Der Nomokanon des Mȋḫâʼȋl von Malȋg
aa) Darstellung und Inhalt des Nomokanon des Mȋḫâʼȋl von Malȋg
bb) Der rechtliche Charakter und die Rechtsanwendung des Nomokanon
g) Der Nomokanon des Abū Ṣulḥ
aa) Darstellung und Inhalt des Nomokanon des Abū Ṣulḥ
bb) Der rechtliche Charakter und die Rechtsanwendung des Nomokanon
h) Die theologische Enzyklopädie des Šams alRi’āsah Abū ’lBarakāt Ibn Kibr
i) Kurzzusammenfassung
8. Die Texte der Fallgruppe der Kirchenväter- und Kirchenvorsteherkanones
a) Die 107 unechten Kanones des Athanasios
aa) Darstellung und Inhalt der 107 unechten Kanones des Athanasios
bb) Der rechtliche Charakter und die Anwendung der 107 unechten Kanones
b) Die unechten Kanones des Basileios
aa) Darstellung und Inhalt der unechten Kanones des Basileios
bb) Der rechtliche Charakter und die Anwendung der Kanones des Basileios
c) Die Kanones des Epiphanios von Konstantinopel
aa) Darstellung und Inhalt der Kanones des Epiphanios von Konstantinopel
bb) Der rechtliche Charakter und die Rechtsanwendung der Kanones
d) Die Kanones des Johannes Chrysostomos
aa) Darstellung und Inhalt der Kanones des Johannes Chrysostomos
bb) Der rechtliche Charakter und die Rechtsanwendung der Kanones
e) Die Kanones des Kyrillos II.
aa) Darstellung und Inhalt der Kanones des Kyrillos II.
bb) Der rechtliche Charakter und die Rechtsanwendung der Kanones
f) Kurzzusammenfassung
9. Die Fallgruppe der Konzils- beziehungsweise Synodalkanones
a) Das Konzil von Nicäa 325 n. Chr.
b) Das Konzil von Konstantinopel 381 n. Chr.
c) Das „zwei Konzilien“-Konzil von Ephesos 431 n. Chr.
d) Die „Räubersynode“ von Ephesos 449 n. Chr.
e) Das Konzil von Chalcedon 451 n Chr.
f) Kurzzusammenfassung
10. Die sogenannte ägyptische Zivilprozeßordnung und ihre Bedeutung
E. Zusammenfassung und Schlußwort
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht das Kirchenrecht der koptisch-orthodoxen Kirche in Ägypten unter Berücksichtigung seiner historischen Entstehung. Da die Quellenlage komplex ist und viele Texte schwer zugänglich sind, bietet der Autor ein verständliches Gesamtbild, das die koptische Rechtsgeschichte in den größeren historischen Kontext Ägyptens und der altkirchlichen Konzilien einbettet, ohne den Umfang der Untersuchung zu sprengen.
- Historische Entwicklung Ägyptens und die Rolle des Koptentums
- Entstehung und Bedeutung des ägyptisch-koptischen Mönchtums
- Die Rolle der koptischen Kirche in dogmatischen Kontroversen und Konzilien
- Strukturen, Gattungen und Bedeutung der verschiedenen kirchenrechtlichen Quellen (Kirchenordnungen, Sammlungen, Kanones)
- Der Übergang von der pseudapostolischen Legitimierung hin zu systematischen Rechtsordnungen
Auszug aus dem Buch
Die Entstehung des Mönchtums in der ägyptischen koptischen Kirche
Seit das Christentum im römischen Reich toleriert wurde, gewann es an Ansehen, Macht und Größe. Damit verbunden verlor das Christentum seine ursprüngliche kernige und geistige Kraft. So entstand der Wille, das sich verweltlichende Christentum erneut in seiner ursprünglichen Form zu leben. Dies führte dazu, dass viele Menschen die Städte und Dörfer verließen und in die Wüste zogen, um in Abgeschiedenheit die sich von der Gesellschaft unterscheidenden christlichen Werte zu leben. Allerdings war dies nicht der einzige Grund, warum Menschen in die Wüste zogen. Auch Steuerlasten, politische Verfolgungen, Armeerekrutierungen oder auch andere Gründe trieben die Menschen dazu, in die Wüste zu fliehen und ein Eremitenleben zu führen.
Die christlich bestimmte Motivation derjenigen, die in die Wüste zogen, läßt sich wohl auf fünf maßgebliche Punkte zurückführen. Dies wäre erstens die Nachfolge Jesu zu leben, zweitens das Vorbild der Märtyrer in asketischer Form nachzuleben sowie die von den Sünden reinigende zweite Mönchstaufe zu erhalten. Als dritter Punkt galt es, ein engelgleiches Leben zu führen, als Viertes die Wiedergewinnung des himmlischen Paradieses durch die gelebte Askese und damit auch verbunden als Letztes galt dieses enthaltsame Leben als Pflicht für den Asketen.
Zusammenfassung der Kapitel
A. Einleitung – Ein kurzes Wort zu dieser Arbeit: Einführung in das Thema, die Notwendigkeit des geschichtlichen Gesamtbildes und die Eingrenzung auf die koptisch-orthodoxe Kirche.
B. Ägypten – Ein Einblick in Geschichte und Gegenwart: Detaillierter Überblick über die ägyptische Geschichte von der Frühzeit bis in die Gegenwart sowie die gesellschaftliche Situation.
C. Das Koptentum und sein Bezug zur ägyptischen Geschichte: Analyse der Bedeutung Alexandrias und der kulturellen sowie religiösen Verwobenheit des Koptentums mit der altägyptischen Geschichte.
D. Die koptische Kirche in Ägypten: Umfassende Behandlung der Entstehung, des Mönchtums, der dogmatischen Konzilien und detaillierte Untersuchung der kirchenrechtlichen Quellen.
E. Zusammenfassung und Schlußwort: Resümee der Arbeit, das die Komplexität und die Bedeutung der Tradition für das koptische Kirchenrecht hervorhebt.
Schlüsselwörter
Koptische Kirche, Kirchenrecht, Ägypten, Mönchtum, Konzilien, Kanones, Kirchenordnungen, Alexandria, Apostolische Überlieferung, Traditio apostolica, Didaskalie, Didache, Makarios, Nomokanon, Christentum
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt das koptisch-orthodoxe Kirchenrecht unter besonderer Berücksichtigung seiner historischen Entstehung und Einbettung in den geschichtlichen Hintergrund Ägyptens.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Themen umfassen die Geschichte Ägyptens, das koptische Mönchtum, die dogmatischen Konzilien der Alten Kirche sowie eine detaillierte kirchenrechtliche Analyse verschiedener Quellen wie Kirchenordnungen und Nomokanones.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, ein verständliches Gesamtbild des koptischen Rechts zu vermitteln, da dieses nicht isoliert von den geschichtlichen Geschehnissen betrachtet werden kann.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird eine historisch-deskriptive Methode angewandt, die auf einer umfassenden Auswertung kirchenrechtlicher und historischer Quellenliteratur basiert.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in einen historischen Überblick, die Analyse der koptischen Kirche und eine tiefgehende Untersuchung der kirchenrechtlichen Textgattungen (Originale, Sonderformen, Sammelwerke, Väterkanones).
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Koptische Kirche, Kirchenrecht, Mönchtum, Konzilien, Kanones und apostolische Überlieferung sind die prägenden Begriffe.
Warum ist die Unterscheidung zwischen Paränese und kirchlichem Recht so wichtig?
Die Paränese dient als Mahnrede und „Vorreiter“ des sanktionierten Rechts, während das eigentliche kirchliche Recht in Kirchenordnungen für verbindliche Ordnung im Gemeindeleben sorgt.
Welche Rolle spielt die pseudapostolische Legitimierung in den untersuchten Schriften?
Die fingierte Zuschreibung zu Aposteln diente in einer Zeit theologischer Verunsicherung dazu, Texten eine unumstößliche Autorität und Legitimität zu verleihen.
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- Tobias von Erdmann (Autor:in), 2009, Das Recht der koptischen Kirche Ägyptens, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/183141