Foreword: Compact building blocks, the introductory chapters in German and the following in
English, provide a mosaic of culture and culture management, which sheds a new
light on national and international diversity management. The author recapitulates
state-of-the-art intercultural management know-how, integrates it and shows the
dynamics behind the enhanced transcultural management model. Culture, science
and philosophy blend into a unique global management formula for the third 21st
century. Key points are as follows:
- Definition and contextualization of the culture concept
- State-of-the-art intercultural know-how
- Framing of a scientifically based culture management principle
- Design of a holistic transcultural profiler. ******
Vorwort:
Hochkompakte Kapitel, Teil 1 in Deutsch und Teil 2 in Englisch, bilden ein Mosaik
von Essays, das state-of-the-art interkulturelles Know-how konzis zusammenfasst
und das Interkulturelle in eine neue Perspektive rückt. Jede Komponente des
Mosaiks lässt das Thema in einem spezifischen Licht in Erscheinung treten, bis das
gesamte Thema durch das Mosaikfenster in einem neuen Licht erleuchtet wird. Der
Blick durch dieses Fenster gewährt einen neuen Einblick in die omnipräsente
Kulturdimension unserer Zeit. Nach der Skizzierung des offiziellen Wissens wird mit
jedem Kapitel multiperspektivistisch die Integration dieses Wissens in ein
erweitertes Transkulturelles Management Modell und ein transkulturellen
Management Prinzip veranschaulicht. Schwerpunkte:
- State-of-the-art des interkulturellen Know-hows auf Deutsch
- Formulierung eines wissenschaftlich fundierten transkulturellen
Management Prinzips
- Konstruktion eines transkulturellen Profilers
Aus der Synergie von Kultur, Wissenschaft und Philosophie wird eine einfache,
integrative, sowohl hochwirksame, wie auch praktisch relevante globale
Management Formel für das dritte Millennium entwickelt.
Inhaltsverzeichnis
Teil 1 Einführung und Erweiterung der Interkulturellen Theorie und Praxis
1. Aspekte des Interkulturellen
2. Ein Silberstreifen am Horizont
3. Was ist Kultur?
4. Kritische Zwischenevaluation
5. Das Zwiebelmodell
6. Das Eisbergmodell
7. Formulierung eines Kultur-Management Gesetzes
8. Der Diagnostiker-Profiler. Das 3D-12-Oktaven DOME-Transcultural Management Modell
9. Die Optimierung des Diagnostiker-Profilierers
10. Kulturdimensionen
11. Geometrie der Kulturdimensionen
12. Kulturebenen
13. Interkulturelle Managementstile
14. Das Management globaler Business Teams
15. Intrapsychisches Prozessmanagement und interkulturelles Kommunikationsmanagement
Part 2 The Cultural Alchemy of the Quantum Cultural Effect
A COMPLETE REVIEW AND ENHANCEMENT OF THE STATE-OF-THE-ART INTERCULTURAL PARADIGM
1. The state of the intercultural art and science: On human relativity in intercultural research
2. Enhancing the intercultural art and science: Sources, models and the achievement of supreme cultural intelligence
3. Synopsis of inter-/transcultural management instruments: Skills, formulas and techniques
4. Inter-/transcultural reference terminology:
Postscriptum: Die eschatologische kulturelle Diversitätserkenntnis
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit zielt darauf ab, ein ganzheitliches, transkulturelles Managementmodell zu entwickeln, das über rein interkulturelle Ansätze hinausgeht, indem es psychologische, philosophische und wissenschaftliche Erkenntnisse integriert, um Diversität als strategischen Erfolgsfaktor zu nutzen.
- Definition und Kontextualisierung des Kulturbegriffs
- Analyse des aktuellen Stands des interkulturellen Know-hows
- Konstruktion eines holistischen Transkulturellen Profilers
- Etablierung eines wissenschaftlich fundierten Kultur-Management-Prinzips
- Untersuchung der Synergie zwischen Kultur, Wissenschaft und Philosophie
Auszug aus dem Buch
Das Eisbergmodell
Das Eisbergmodell ist eine plastischere Optik des Zwiebelmodells. Die Spitze des Eisbergs entspricht der sichtbaren Manifestation von Kultur, insbesondere den Verhaltensmustern.
Die diesen zugrunde liegenden Werte, die mentale Software oder die gruppenspezifische kollektive Programmierung, die allein imstande ist, diesen Verhaltensmustern Sinn zu geben, sie zu deuten, und somit Falschattributionen zu vermeiden, liegt unsichtbar unter dem Wasserspiegel. Der Grossteil davon ist unbewusst oder latent bewusst, implizit, wie der Zwiebelkern. Jede interkulturelle Arbeit erfordert daher eine Sensibilisierung für diese Dialektik des Manifestierten und des Nichtmanifestierten der Kultur. Idealerweise ist es die Fähigkeit wie F. Scott Fitzgerald sagt, „zwei entgegengesetzte Gedanken gleichzeitig im Bewusstsein zu haben und dennoch handlungsfähig zu bleiben“. Laut ihm ist das ein Kennzeichen vorzüglicher Intelligenz. Doch eigentlich müssen mindestens vier Dinge gleichzeitig dem Bewusstsein präsent sein, da ja mindestens zwei Individuen an einem kulturübergreifenden Interfacing teilnehmen, das heisst zwei Verhaltens-/Handlungsebenen mit der jeweils dazugehörigen sinngebenden mentalen Software.
Zusammenfassung der Kapitel
Aspekte des Interkulturellen: Dieses Kapitel thematisiert die Herausforderungen der Globalisierung und die Notwendigkeit, interkulturelle Begegnungen zum Nutzen aller Beteiligten zu gestalten.
Ein Silberstreifen am Horizont: Hier wird die Überwindung von kulturbedingten Konflikten durch eine Verschiebung der mentalen Systematik und die Integration einer noetischen Perspektive diskutiert.
Was ist Kultur?: Der Begriff Kultur wird systematisch kontrastiert und als gruppenspezifische mentale Programmierung definiert, die das Individuum in seinem Umfeld steuert.
Kritische Zwischenevaluation: Eine Reflexion über die Grenzen bestehender Kulturmodelle, insbesondere der Forschung von Hofstede, und die Notwendigkeit einer kontextuellen Ergänzung.
Das Zwiebelmodell: Vorstellung des Zwiebeldiagramms zur Veranschaulichung der verschiedenen Schichten kultureller Programmierung von sichtbaren Praktiken bis zu verborgenen Grundwerten.
Das Eisbergmodell: Beschreibung der plastischen Analogie des Eisbergs zur Unterscheidung zwischen sichtbarem Verhalten und den unter dem Wasserspiegel liegenden kulturellen Werten.
Formulierung eines Kultur-Management Gesetzes: Einführung in das Dome-Modell als architektonische Metapher zur Integration der Pole von Erde (Natur) und Kult (Geist).
Der Diagnostiker-Profiler. Das 3D-12-Oktaven DOME-Transcultural Management Modell: Detaillierte Erläuterung des multidimensionalen Profilers zur Erfassung kultureller Werte- und Verhaltensprofile.
Die Optimierung des Diagnostiker-Profilierers: Darlegung der Erweiterung des DOME-Modells um zusätzliche Dimensionen zur Leistungsoptimierung und ganzheitlichen Integration.
Kulturdimensionen: Definition von Kulturdimensionen als technische Parameter für die Kulturanalyse und deren Rolle bei der Strukturierung menschlicher Diversität.
Geometrie der Kulturdimensionen: Anwendung von Radardiagrammen zur synoptischen Visualisierung von Kulturprofilen in multikulturellen Teams.
Kulturebenen: Verfeinerung der Analyse durch die Identifikation von Kulturebenen, die über die Primärsozialisation hinausgehen.
Interkulturelle Managementstile: Untersuchung situativer Führungsstile unter Berücksichtigung kultureller Präferenzen und der Interdependenz zwischen Führungskraft und Mitarbeitern.
Das Management globaler Business Teams: Strategische Ansätze zur Steuerung multikultureller Teams und zur Nutzung von Diversität als Innovationsfaktor.
Intrapsychisches Prozessmanagement und interkulturelles Kommunikationsmanagement: Analyse psychologischer Mechanismen der Kulturverarbeitung und Strategien zur bewussten Steuerung dieser Prozesse.
Schlüsselwörter
Interkulturelles Management, Transkulturelle Kompetenz, Kulturdimensionen, Noetik, DOME-Modell, Organisationskultur, Diversity Management, Mentale Programmierung, Interkulturelle Kommunikation, Global Business Teams, Synergie, Identität, Wertepräferenzen, Kulturvergleich, Transdisziplinarität.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Das Buch bietet einen ganzheitlichen Ansatz für das interkulturelle Management, indem es theoretische Grundlagen wie Kulturdimensionen mit innovativen Modellen zur transkulturellen Kompetenzentwicklung verbindet.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zu den zentralen Themen gehören die Definition von Kultur, die Analyse kultureller Prägungen, das Management von Diversität in globalen Teams sowie die noetische und ethische Integration kultureller Unterschiede.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das primäre Ziel ist es, den Leser zu befähigen, kulturelle Differenzen nicht nur zu verstehen und zu respektieren, sondern diese durch das "Dome-Modell" systematisch zu steuern und als strategischen Vorteil zu nutzen.
Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?
Der Autor stützt sich auf empirische Modelle namhafter Kulturforscher (z.B. Hofstede, Trompenaars, Hall), integriert aber zusätzlich Ansätze aus der Psychosomatik, Philosophie, Systemtheorie und der Quantenphysik.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Einführung und Erweiterung interkultureller Theorien, die Vorstellung des 3D-12-Oktaven DOME-Modells, das Management globaler Teams sowie die psychologische Steuerung interkultureller Kommunikationsprozesse.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Transkulturalität, Interkulturelle Kompetenz, Noetik, Kulturdimensionen, DOME-Profiler, Synergie und kulturelle Intelligenz.
Was genau ist der "Transkulturelle Profiler"?
Es ist ein diagnostisches und analytisches Instrument, das zwölf Dimensionen nutzt, um die psychologische Architektur einer Führungskraft im globalen Kontext zu erfassen und zu steuern.
Warum ist die "noetische Ebene" so wichtig?
Die noetische Ebene dient als übergeordnete Metadimension, die es ermöglicht, kulturelle Konditionierungen bewusst zu transzendieren und als "Kommandozentrale" für ein konfliktfreies, integratives Management zu fungieren.
- Arbeit zitieren
- D.E.A./UNIV. PARIS I Gebhard Deissler (Autor:in), 2011, Interkulturelles Management: Kultur verstehen, modellieren, managen, integrieren und transzendieren, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/182913