Dieses Skript hat sich zur Aufgabe gesetzt dem Auszubildenden im Vertrieb neben den üblichen Klausurbeispielen auch einen Einarbeitungsvorschlag in die Literatur zur Betriebswirtschaftslehre zu geben, der ihm im Nachgang die theoretischen Grundlagen des Vertriebes verdeutlichen dürfte.Gleichzeitig soll hier noch einmal darauf hingewiesen werden, das die Ausbildung zur Fachkraft eine ideale Grundausbildung und Vorstufe zum Erwerb eines SAP- Beraterscheines ist, der die Möglichkeit eröffnet, lukrative Tätigkeiten als SAP- Berater auszuüben.
Inhaltsverzeichnis
A. Aus den Grundlagen der Betriebswirtschaftlehre
I. Grundlagen der Wirtschaft
II. Die Wirtschaftsubjekte
a) Der Kaufmann
b) Die Gesellschaften
Zu 1. ) Die wichtigsten Personengesellschaften
Zu 2. ) Kapitalgesellschaften
III. Klausurfragen zum 1. Prüfungsteil der IHK- Prüfung für Vertrieb
B. Anhang : Lernhilfe zur Vertiefung
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit vermittelt grundlegende betriebswirtschaftliche Kenntnisse, die speziell auf die Anforderungen der IHK-Prüfung für den Vertriebsbereich zugeschnitten sind, und bietet zudem eine strukturierte Lernhilfe für die zukünftige berufliche Praxis.
- Grundlagen der Wirtschaft und des ökonomischen Prinzips
- Kaufmannseigenschaften und gesellschaftsrechtliche Strukturen
- Differenzierung zwischen Personen- und Kapitalgesellschaften
- Praxisnahe Prüfungsvorbereitung für Vertriebsmitarbeiter
- Methodische Unterstützung bei der Erarbeitung von Vertriebsplänen
Auszug aus dem Buch
Die Wirtschaftsubjekte: a) Der Kaufmann
Kaufmann im Sinne des HGB ist eine natürliche oder juristische Person, in deren Namen ein Gewerbe, mithin eine nach außen erkennbare, erlaubte und planmäßig auf eine gewisse Dauer und zum Zwecke der Gewinnerzielungsabsicht angelegte Tätigkeit ausgeübt wird, die nicht zu den freien Berufen gehört. Erlaubte Tätigkeit meint, dass Geschäfte zivilrechtlich einklagbar und gültig abgeschlossen werden können, es darf sich nicht um verbotene (§§ 134, 138 BGB ) Geschäfte handeln. Kein Betreiber ist, wer Geschäfte in fremden Namen oder als Verwalter fremden Vermögens abschließt, wie der Vorstand einer AG, der Geschäftsführer einer GmbH etc.. Sofern die Voraussetzungen zu bejahen sind, gilt das BGB im Verhältnis zum HGB nur noch subsidiär.
Das Handelsgewerbe wird grundsätzlich unterteilt in den Bereich der Grundhandelsgewerbe und Gewerbe, die nach Art und Umfang des Gewerbes ein in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb erforderlich machen.
Zum Handelsgewerbe gehören dabei Geschäfte des Warenkaufmannes und der Warenhandwerker, mithin also Geschäfte, die auf Anschaffung von Waren oder Wertpapieren und deren Weiterveräußerung in veränderten oder unverarbeitetem Zustand gerichtet sind. Bestandteil dieser Gruppe sind z.B. Bauträger und Bauunternehmer, die Bauwerke als Ganzes erstellen bzw. weiterveräußern. Sie handeln mit Grundstücken bzw. erbringen Leistungen am Grundstück. Des weiteren gehören Baustofflieferanten dazu, da sie bewegliche Sachen im Sinne des HGB veräußern. Letztlich sind auch Bauhandwerker dazu zu zählen, wenn die Lieferung und nicht der Einbau das Schwergewicht bilden.
Zusammenfassung der Kapitel
A. Aus den Grundlagen der Betriebswirtschaftlehre: Einführung in die ökonomischen Basisbegriffe sowie die Abgrenzung von Bedarf und Bedürfnis.
I. Grundlagen der Wirtschaft: Erläuterung der Knappheit von Wirtschaftsgütern und Anwendung des ökonomischen Prinzips.
II. Die Wirtschaftsubjekte: Detaillierte Darstellung der Kaufmannseigenschaften und der verschiedenen Gesellschaftsformen im deutschen Recht.
III. Klausurfragen zum 1. Prüfungsteil der IHK- Prüfung für Vertrieb: Zusammenstellung von Übungsfragen zur Vorbereitung auf die fachspezifische IHK-Prüfung.
B. Anhang : Lernhilfe zur Vertiefung: Systematische Anleitung zur eigenständigen Erarbeitung von Vertriebsplanung und Prozessoptimierung mittels Internetrecherche.
Schlüsselwörter
Betriebswirtschaftslehre, Kaufmann, Handelsgesetzbuch, Personengesellschaft, Kapitalgesellschaft, Wirtschaftsgüter, Ökonomisches Prinzip, IHK-Prüfung, Vertriebsplanung, Gesellschaftsvertrag, Haftung, Gewerbebetrieb, Rechtsform, Kaufrecht, Marktprozess
Häufig gestellte Fragen
Was ist das grundlegende Thema dieses Buches?
Das Buch behandelt die betriebswirtschaftlichen und rechtlichen Grundlagen für den Vertriebsbereich, inklusive einer gezielten Prüfungsvorbereitung.
Welche zentralen Themenfelder deckt der Text ab?
Die Schwerpunkte liegen auf Wirtschaftsgrundlagen, der Definition des Kaufmanns, Gesellschaftsformen und der praktischen Vertriebsplanung.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die Vermittlung notwendiger Fachkenntnisse für die IHK-Prüfung sowie die Unterstützung bei der Erarbeitung von Vertriebsplänen.
Welche wissenschaftliche Methodik wird genutzt?
Es handelt sich um eine strukturierte Zusammenfassung rechtlicher und wirtschaftlicher Definitionen, ergänzt um methodische Anleitungen zur Selbststudie.
Was wird im Hauptteil ausführlich behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Wirtschaftstheorie, das Gesellschaftsrecht (Personen- vs. Kapitalgesellschaften) und einen umfangreichen Fragenteil.
Durch welche Schlüsselwörter lässt sich der Inhalt charakterisieren?
Kernbegriffe sind Betriebswirtschaftslehre, Gesellschaftsrecht, Kaufmannseigenschaft und Vertriebsoptimierung.
Wie unterscheidet sich die GbR von einer OHG?
Die GbR ist formlos gründbar und dient meist kleineren Zwecken, während die OHG eine Handelsgesellschaft für den Betrieb eines Handelsgewerbes unter gemeinsamer Firma darstellt.
Warum ist die Kenntnis des HGB für Vertriebsmitarbeiter wichtig?
Das HGB definiert den Kaufmann und regelt handelsrechtliche Besonderheiten wie das Schweigen im Geschäftsverkehr oder besondere Sorgfaltspflichten.
- Quote paper
- Claudia Figiel (Author), 2011, Prüfungsbestandteil BWL-Recht-Grundlagen zur Ausbildung zur Fachkraft für Vertrieb mit Klausurfragen zum 1. Prüfungsteil, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/182792