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Typisch Mann - Typisch Frau

Das Geschlecht als soziale Konstruktion

Title: Typisch Mann - Typisch Frau

Scientific Essay , 2011 , 20 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Jannina Schreiber (Author)

Gender Studies

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„Fussball macht Spass, ist einfach und fair. Wenn Du fit, gesund und cool sein willst, ist Fussball genau das Richtige!“, heißt es in einem Werbeslogan der Kampagne “Live Your Goals!“ Man könnte nun meinen, es handle sich hierbei um Maßnahmen der FIFA zur Nachwuchsgewinnung von jungen, sportlichen Männern, die schon immer davon träumen, Fußballprofi zu werden…

Jedoch geht dieser Slogan mit folgenden Worten weiter: ,,Fußball ist ein Sport für Dich – Du und Deine Freundinnen, macht mit, damit es noch mehr werden! Such Dir ein Team, und wer weiß, vielleicht bist Du bei der nächsten FIFA Frauen-Weltmeisterschaft™ 2015 in Kanada schon mit dabei!“

Mit dieser Kampagne möchte die FIFA im Zuge der Frauenweltmeisterschaft 2011 die Chance nutzen, noch mehr junge Mädchen und Frauen dafür zu begeistern, die sonst durch die Männer bekannte Domäne des Fußballs zu erobern.

Doch wie kommt dieses gesellschaftliche Bild zu Stande, dass Fußball ein „typischer“ Männersport sei?

Der Frauenfußball schreibt heutzutage in Deutschland eine einzigartige Erfolgsgeschichte, obwohl es eine relativ junge Historie darstellt. Erst ab 1970 hat die Satzung des Deutschen Fußball-Bundes die Förderung des Frauenfußballs aufgenommen. Doch seit die Frauen-Nationalmannschaft 1982 ihr erstes Länderspiel bestritt, lieferten die Fußballerinnen viele Gründe zur Freude und begeisterten immer mehr Fans, sowohl national als auch international.
Doch nicht nur der Fußball wird „vergeschlechtlicht“, sondern auch zahlreiche andere soziale Bereiche in unserer Gesellschaft.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begrifflichkeiten

2.1 Geschlecht vs. Gender

2.2 Sex vs. Gender

3. Die soziale Konstruktion der Zweigeschlechtlichkeit

3.1 Folgen der Geschlechterdifferenz in modernen Gesellschaften

4. Geschlechterverschleierung

4.1 Androgynie als Metapher für personale Vielfalt

4.2 Intersexualität als Genderparadoxie

4.3 Transsexualität als Geschlechtsmetamorphose

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das soziale Konstrukt des Geschlechts und analysiert, wie sich die Perspektive auf Männlichkeit und Weiblichkeit durch die soziologische Brille des Konstruktivismus verändert. Dabei wird hinterfragt, wie Geschlechterrollen in der modernen Gesellschaft entstehen und welche Auswirkungen diese auf die Identitätsbildung haben.

  • Die Differenzierung zwischen biologischem Geschlecht (sex) und sozialem Geschlecht (gender).
  • Die soziologische Bedeutung der Zweigeschlechtlichkeit und deren Folgen.
  • Die Analyse von Geschlechterparadoxien wie Androgynie und Intersexualität.
  • Der Einfluss von Geschlechterstereotypen auf die gesellschaftliche Ordnung.

Auszug aus dem Buch

3. Die soziale Konstruktion der Zweigeschlechtlichkeit

Lange Zeit begründete sich die Geschlechterdifferenz an vermeintlich natürlich-biologischen Unterschieden zwischen Mann und Frau, die nicht verhandelbar seien. Hagemann-White unterstützt diese Theorie, welche schon in der Antike ihren Ursprung fand, da sie pointiert herausstellt, dass die Basisregeln unserer Alltagstheorie der Zweigeschlechtlichkeit die Folgenden seien:

„Es gibt zwei Geschlechter, und nur zwei, jeder Mensch hat entweder das eine oder das andere Geschlecht, welches von Geburt an feststeht, sich nicht verändert oder verschwindet“.

Ferner sei das Geschlecht zweifelsfrei anhand von Genitalien erkennbar. Diese Kategorisierung sei ein biologischer, natürlicher und bestimmender Tatbestand, auf den wir keinen Einfluss haben.

Doch genau solch eine Klassifizierung und Zuschreibung zu einem Geschlecht wurde mit den frühen Frauenbewegungen stark angezweifelt, in dessen Folge die Theorie entstand, dass das Geschlecht basierend auf dem dynamischen Wandel sozial konstruiert sei.

In unserer modernen Gesellschaft kategorisieren wir die Mitmenschen mit einer unbewussten Selbstverständlichkeit, die sich oft nicht vermeiden lässt. Das Resultat daraus sei, dass daher die Zweigeschlechtlichkeit als Grundbestandteil des menschlichen Lebens gilt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einführung thematisiert die gesellschaftliche Konstruktion von Geschlecht anhand des Beispiels der „Vergeschlechtlichung“ des Fußballsports und leitet die Forschungsfrage der Arbeit her.

2. Begrifflichkeiten: Hier werden die zentralen Termini definiert, insbesondere die Differenzierung zwischen biologischem Geschlecht (sex) und sozialem Geschlecht (gender) unter Einbeziehung theoretischer Ansätze.

3. Die soziale Konstruktion der Zweigeschlechtlichkeit: Dieses Kapitel erläutert, wie das binäre Geschlechtermodell als soziales System etabliert ist und welche normativen Folgen die daraus resultierende Geschlechterhierarchie für den Alltag hat.

4. Geschlechterverschleierung: Dieser Abschnitt beleuchtet Phänomene wie Androgynie, Intersexualität und Transsexualität als Paradoxien, die das binäre System herausfordern und Grenzen überschreiten.

5. Fazit: Das Fazit reflektiert die Ausgangsfrage und resümiert, dass Geschlechterrollen soziale Symbole eines Organisationsprinzips darstellen, deren binäre Logik zunehmend hinterfragt wird.

Schlüsselwörter

Geschlechterkonstruktion, Gender, Sex, Zweigeschlechtlichkeit, Geschlechterstereotypen, Doing-gender, Androgynie, Intersexualität, Transsexualität, Queer-Theorie, Geschlechterdichotomie, soziale Identität, Machtstruktur, Geschlechterrolle, Soziologie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, inwiefern Geschlecht kein rein biologisches Datum ist, sondern eine soziale Konstruktion, die unsere Wahrnehmung und gesellschaftliche Organisation maßgeblich prägt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Schwerpunkte liegen auf der Differenzierung von sex und gender, der Stabilität des Zweigeschlechtermodells sowie der Analyse von Abweichungen von dieser Norm.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit geht der Frage nach, wie sich das Geschlecht sozial konstruiert und wie diese Erkenntnis die Perspektive auf die Geschlechterrollen verändert.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Es handelt sich um eine theoretisch-soziologische Analyse, die primär auf der Auswertung von Fachliteratur und gender-theoretischen Diskursen basiert.

Welche Aspekte werden im Hauptteil vertieft behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der sozialen Konstruktion der Zweigeschlechtlichkeit, der Entstehung von Geschlechterstereotypen und der Analyse von Identitätsformen wie Intersexualität und Androgynie.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Publikation?

Zu den zentralen Begriffen zählen insbesondere Geschlechterkonstruktion, Gender, Doing-gender, Zweigeschlechtlichkeit und Geschlechterparadoxien.

Warum ist das binäre Geschlechtermodell laut der Autorin in der modernen Gesellschaft so stabil?

Laut der Arbeit fungiert es als unbewusster Orientierungsautomatismus, der soziale Sicherheit bietet, aber gleichzeitig individuelle Freiheiten einschränkt.

Welche Rolle spielt die medizinische Sichtweise bei der Intersexualität?

Die Medizin wird kritisch beleuchtet, da sie dazu neigt, von der Norm abweichende körperliche Merkmale als „Störung“ oder „Fehler“ zu klassifizieren, um das binäre System zu erhalten.

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Details

Title
Typisch Mann - Typisch Frau
Subtitle
Das Geschlecht als soziale Konstruktion
College
Helmut Schmidt University - University of the Federal Armed Forces Hamburg
Grade
1,3
Author
Jannina Schreiber (Author)
Publication Year
2011
Pages
20
Catalog Number
V182789
ISBN (eBook)
9783656066644
ISBN (Book)
9783656066842
Language
German
Tags
Geschlecht
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jannina Schreiber (Author), 2011, Typisch Mann - Typisch Frau, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/182789
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