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Zusammenhang zwischen Handy-Nutzung und einsamkeitstypischen Symptomen

Titel: Zusammenhang zwischen Handy-Nutzung und einsamkeitstypischen Symptomen

Hausarbeit , 2010 , 17 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Maya Marquardt (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Forschung und Studien

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Ziel dieser Ausarbeitung besteht darin, den Zusammenhang zwischen einer durchschnittlich hohen bis suchtartigen Nutzung des Mobiltelefons und dem Empfinden von einsamkeitstypischen Symptomen, wie Depression oder einem geringen Selbstwertgefühl, zu klären. Es gilt herauszufinden, ob eine bereits bestehende soziale Isolation eine übermäßige Handynutzung begünstigen kann, oder ob eine stark frequentierte Handynutzung möglicherweise zu dem Empfinden von Einsamkeit führt. Die inhaltliche Basis der Untersuchungen zur genannten Fragestellung bilden qualitative Studien, die sich mit dem Thema Jugendliche, deren Handynutzung und dessen Gefahren auseinandersetzen. Als Hinführung zu der zu untersuchenden Frage, fungieren ein Umriss der Handynutzung Jugendlicher im Allgemeinen, eine Heranführung an das Suchtpotenzial des Handys und eine Nennung relevanter Faktoren, die eine übermäßige Benutzung des Mobiltelefons begünstigen. Die Faktoren, die in diesem Kontext eine Rolle spielen und demzufolge näher beleuchtet werden, sind die Peer-Group, das Selbstwertgefühl und die Autonomie. Um einen möglichst umfassenden Eindruck des Untersuchungsgegenstandes zu erlangen, wurden die Studien gegebenenfalls untereinander verglichen.
Die bis dato genannten Kapitel sollen bereits bei der Beantwortung der Frage nach der Art des Zusammenhangs zwischen einer stark frequentierten Handynutzung und einsamkeitstypischer Symptome helfen. Im Anschluss daran, wird der Begriff der sozialen Isolation umrissen und in den Kontext mit einer suchtartigen Handynutzung eingebettet. Daraufhin findet eine Studie des amerikanischen Pew Research Center (2009) Erwähnung, die eine Ergänzung zu den anderen Studien darstellt, in dem sie der Fragestellung weitaus unvoreingenommener begegnet und demnach einen interessanten Zugewinn für die bis dahin gewonnenen Erkenntnisse darstellt. Dieser Zusatz soll eine einseitige Betrachtung der Fragestellung verhindern. Abschließend werden die Erkenntnisse der Studien zusammengefasst und die Rolle des Mobiltelefons für Jugendliche noch einmal kritisch betrachtet, sowie einige Vorschläge für einen bewussten Umgang mit dem Mobiltelefon angeführt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Nutzungsverhalten der Jugendlichen

2.1. Suchtpotenzial des Handys

2.2. Motivation für Handynutzung

2.2.1.Faktor Peer Group

2.2.2. Faktor Selbstwertgefühl

2.2.3. Faktor Autonomie

2.3. Soziale Isolierung

2.4. Zusammenhang zwischen Handynutzung und einsamkeitstypischen Symptomen

3. Studie Pew Research-Center

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den wechselseitigen Zusammenhang zwischen intensiver bis suchtartiger Handynutzung bei Jugendlichen und dem Empfinden einsamkeitstypischer Symptome wie Depression oder geringem Selbstwertgefühl. Dabei soll geklärt werden, ob soziale Isolation eine hohe Handynutzung begünstigt oder ob umgekehrt die technologische Abhängigkeit zu Einsamkeit führt.

  • Suchtfaktoren und Nutzungsverhalten von Jugendlichen
  • Die Rolle von Peer-Groups und Selbstwertgefühl
  • Streben nach Autonomie durch mobile Kommunikation
  • Soziale Isolation und deren Indikatoren
  • Vergleichende Analyse internationaler Studien

Auszug aus dem Buch

2.1.Suchtpotenzial des Handys

Durch die hohe Verbreitung der Mobiltelefone und der oft sehr intensiven Nutzungsweise vieler Handybesitzer, steigt das Risiko einer suchtartigen Tendenz bei der Benutzung des Mobiltelefons. Offiziell wurde die übermäßige Nutzung eines Mobiltelefons in der aktuellen Ausgabe des amerikanischen Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders nicht als „diagnostic category“ (Takao/ Takahashi/ Kitamura 2009, 501) anerkannt. Es ist schwer, suchtartiges Verhalten in Bezug auf das Mobiltelefon zu definieren und eine Grenze zu setzen, ab wann die Handynutzung als übermäßig oder suchtartig klassifiziert werden kann, denn die Symptome sind sehr variabel (Walsh/ White/ Young 2008, 6-7). Es gibt keine hohe Anzahl an diagnostischen Kennzeichen, die auf einen Zusammenhang zwischen der problematischen Nutzung des Mobiltelefons und anderen Ausprägungen von Sucht, wie zum Beispiel Zigaretten-, Drogen-, Alkohol- oder Glücksspielsucht, deuten. Jedoch wurden Ähnlichkeiten zu diesen Suchtausprägungen festgestellt. Eine sehr frequentierte Nutzung des Mobiltelefons, das so genannte „overattachment“ (Takao/ Takahashi/ Kitamura 2009, 501) des Nutzers hinsichtlich seines Geräts, wird wahrscheinlich durch den Zuwachs an Funktionen, die das Benutzen des Handys attraktiver gestalten, begünstigt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel definiert das Ziel der Arbeit, den Zusammenhang zwischen Handynutzung und Einsamkeit bei Jugendlichen zu klären und führt die methodische Basis qualitativer Studien ein.

2. Nutzungsverhalten der Jugendlichen: Hier wird die weite Verbreitung von Mobiltelefonen sowie deren veränderte Funktion als zentrales soziales Instrument und Identitätsmerkmal dargestellt.

2.1. Suchtpotenzial des Handys: Das Kapitel beleuchtet die Schwierigkeit, eine Grenze zwischen normaler und suchtähnlicher Nutzung zu ziehen, und beschreibt Phänomene wie compulsives Checken.

2.2. Motivation für Handynutzung: Es werden Beweggründe für die Handynutzung analysiert, darunter die Bedeutung des sozialen Wohnumfelds.

2.2.1. Faktor Peer Group: Untersuchung, wie der Wunsch nach Anerkennung in Gruppen und die Vermeidung von Gruppendruck zu intensiverer Handynutzung führt.

2.2.2. Faktor Selbstwertgefühl: Analysiert den Zusammenhang zwischen geringem Selbstwertgefühl und dem Streben nach Bestätigung durch das Mobiltelefon.

2.2.3. Faktor Autonomie: Erläutert, wie das Mobiltelefon den Jugendlichen Unabhängigkeit vom Elternhaus und die Kontrolle über soziale Interaktionen ermöglicht.

2.3. Soziale Isolierung: Definition des Begriffs der sozialen Isolierung und Erläuterung der Indikatoren, die zu einem subjektiven Gefühl von Abgrenzung führen.

2.4. Zusammenhang zwischen Handynutzung und einsamkeitstypischen Symptomen: Untersuchung der beidseitigen Korrelation: Führt Einsamkeit zur Nutzung oder Nutzung zur Einsamkeit?

3. Studie Pew Research-Center: Vorstellung einer umfangreichen Studie, die das Nutzungsverhalten in den USA untersucht und die Rolle der sozialen Netzwerke in Bezug auf Isolation beleuchtet.

4. Fazit: Zusammenfassende Bewertung, dass übermäßige Nutzung meist präventiv gegen Einsamkeit eingesetzt wird und ein bewusster Umgang für die psychische Gesundheit essenziell ist.

Schlüsselwörter

Handynutzung, Jugendliche, soziale Isolierung, Suchtpotenzial, Peer-Group, Selbstwertgefühl, Autonomie, Mobiltelefon, soziale Netzwerke, Einsamkeit, Kommunikation, Prävention, Medienwissenschaft, psychische Gesundheit, Studienanalyse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen einer intensiven oder suchtartigen Nutzung von Mobiltelefonen und dem Auftreten einsamkeitstypischer Symptome bei Jugendlichen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf dem Nutzungsverhalten Jugendlicher, psychologischen Faktoren wie Selbstwertgefühl und Gruppenzugehörigkeit sowie dem Begriff der sozialen Isolierung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Es soll geklärt werden, ob die Handynutzung als Ursache für Einsamkeit fungiert oder ob Jugendliche ihr Gerät vermehrt nutzen, um bestehende Einsamkeitsgefühle zu kompensieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer umfassenden Analyse und einem Vergleich verschiedener qualitativer Studien und Forschungsdaten basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Nutzungsfaktoren (Peer-Group, Selbstwertgefühl, Autonomie), die Definition der sozialen Isolierung und die Diskussion spezifischer Studienergebnisse.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Publikation?

Wichtige Begriffe sind Handynutzung, soziale Isolation, Suchtpotenzial, Peer-Group-Druck und das Bedürfnis nach Autonomie im sozialen Umfeld.

Welche Rolle spielt die Peer-Group bei der Handynutzung?

Die Peer-Group fungiert als Motivator; das Handy dient als Mittel, um den Beliebtheitsgrad zu steigern und durch ständige Erreichbarkeit Teil der sozialen Gruppe zu bleiben.

Warum wird das Handy oft als Mittel zur Autonomie betrachtet?

Im Gegensatz zu Festnetztelefonen ermöglicht das Mobiltelefon ortsunabhängige und private Kommunikation, was Jugendlichen eine Abgrenzung von Erwachsenen und mehr Selbstbestimmung bietet.

Welches Ergebnis liefert die Studie des Pew Research-Center?

Die Studie zeigt, dass aktive Handynutzer oft über größere soziale Netzwerke verfügen und die soziale Isolation in den letzten Jahrzehnten entgegen weitläufiger Befürchtungen nicht signifikant angestiegen ist.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Zusammenhang zwischen Handy-Nutzung und einsamkeitstypischen Symptomen
Hochschule
Universität Paderborn
Veranstaltung
Media To Go
Note
1,0
Autor
Maya Marquardt (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
17
Katalognummer
V182766
ISBN (eBook)
9783656065203
ISBN (Buch)
9783656066255
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Handy Medien Depression Social Media Mobiltelefon Einsamkeit Selbstwertgefühl Sucht Nutzung Handynutzung Handynutzungsverhalten Handygebrauch Burnout
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Maya Marquardt (Autor:in), 2010, Zusammenhang zwischen Handy-Nutzung und einsamkeitstypischen Symptomen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/182766
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