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Merkmale der Sangspruchdichtung anhand von Konrad von Würzburgs Spruch "Got herre, waz du wunder an dir slben hâst geschicket!"

Titel: Merkmale der Sangspruchdichtung anhand von Konrad von Würzburgs Spruch "Got herre, waz du wunder an dir slben hâst geschicket!"

Seminararbeit , 2009 , 20 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Kathrin Vogel (Autor:in)

Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Konrad von Würzburgs zeichnet sich durch ein überaus vielfältiges Werk aus, das sowohl Minnelieder als auch Sangspruchdichtung einschließt. In seinen Liedern und Sprüchen wird sowohl eine intensive Auseinandersetzung mit dem Kunstbegriff seiner Zeit wie auch mit der eigenen Kunstfertigkeit deutlich. In dieser Arbeit werden an einem Sangspruch Konrads von Würzburg exemplarisch die Besonderheiten der Sangspruchdichtung des 13. Jahrhunderts im Allgemeinen wie auch die individuelle Ausdrucksform des Dichters in Bezug auf das zu dieser Zeit aufkommende „professionelle Bewusstsein“ der Sangspruchsänger näher untersucht werden. Dazu werden zunächst die Merkmale der Sangspruchdichtung erläutert und auf die Besonderheiten der Spruchdichtung bei Konrad von Würzburg im Allgemeinen eingegangen. Anschließend bildet der Spruch "Got herre, waz du wunders an dir selben hâst geschicket!" die Grundlage für eine Analyse dieser Besonderheiten im Konkreten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Sangspruchdichtung im 13. Jahrhundert

2.1 Allgemeine Merkmale und Entwicklungen

2.2 Besonderheiten der Spruchdichtung bei Konrad von Würzburg

3. Motiv und Inhalt des Sangspruchs

3.1 Geistliche Thematik in der Sangspruchdichtung

3.2 Das Motiv Dreifaltigkeit in Konrads Sangspruch

4. Sprache und Form des Sangspruchs am konkreten Beispiel

4.1 Sprachliche Gestaltung

4.2 Formale Gestaltung

5. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Merkmale der Sangspruchdichtung des 13. Jahrhunderts am Beispiel des Werkes "Got herre, waz du wunder an dir selben hâst geschicket!" von Konrad von Würzburg. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Konrad durch die Verbindung von theologischer Reflexion und künstlerischer Raffinesse das professionelle Selbstverständnis der Sangspruchdichter seiner Zeit zum Ausdruck bringt.

  • Entwicklung und Merkmale der Sangspruchdichtung im 13. Jahrhundert
  • Die Rolle von Konrad von Würzburg innerhalb der Sangspruchtradition
  • Geistliche Thematik und das Motiv der Dreifaltigkeit
  • Sprachliche und formale Analyse des untersuchten Sangspruchs
  • Verhältnis von Inhalt und künstlerischer Kunstfertigkeit

Auszug aus dem Buch

4.1 Sprachliche Gestaltung

Um eine besondere Verständlichkeit scheint sich Konrad von Würzburg zu bemühen, wenn er sich dem Thema „Dreifaltigkeit“ in verschiedenen Bildern nähert. Die Trinität wird auch in einem der von ihm überlieferten Leichs in ähnlicher Weise behandelt. Der Fokus liegt in beiden Fällen allerdings weniger auf den drei Hypostasen als solche, als vielmehr auf der untrennbaren Verbindung zwischen denselben. Immer wieder wird dieser Zusammenhang durch Metaphern verdeutlicht.

Dies geschieht zum Einen durch Verben, so ist die Rede von drivalt in ein gedrungen und einlich indriu geflochten – Dreifaltigkeit in einen gebunden und ganz in dreien verflochten. Hier wird nun auch das Thema noch einmal ganz konkret benannt. Das Bild des Bindens und Flechtens, also Ineinanderwebens dreier Bänder zu einem, wird bereits in der nächsten Zeile aufgegriffen: der stric hât allen sin werlichen übervohten. Es stellt sich hier die Frage nach der angemessensten Übersetzung von stric. Hierfür stehen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung: Für eine Übersetzung als „Band“ spräche das zuvor evozierte Bild des Flechtens, das aus drei einzelnen Bänder eines werden lässt. Dennoch wäre ebenso ein „Knoten“ denkbar, der, wenn einmal geknüpft, nur sehr schwer wieder zu lösen ist. Diese Wehrhaftigkeit eines Knotens käme dem anschließenden übervohten entgegen. Schließlich wäre allerdings auch die einfache Übersetzung als „Strick“ durchaus denkbar, der nach Seilerart ebenfalls aus drei miteinander verdrillten Fäden besteht um dadurch besondere Reißfestigkeit zu erhalten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung verortet die Sangspruchdichtung im literarischen Kontext des Mittelalters und stellt die Forschungsfrage nach dem professionellen Selbstverständnis der Dichter anhand eines Beispiels von Konrad von Würzburg.

2. Sangspruchdichtung im 13. Jahrhundert: Dieses Kapitel erläutert die terminologischen und inhaltlichen Grundlagen der Sangspruchdichtung sowie die spezifische Rolle von Konrad von Würzburg.

3. Motiv und Inhalt des Sangspruchs: Hier wird der Fokus auf die geistliche Thematik im Allgemeinen und das spezifische Motiv der Dreifaltigkeit im ausgewählten Sangspruch gelegt.

4. Sprache und Form des Sangspruchs am konkreten Beispiel: In diesem Hauptteil erfolgt die detaillierte Analyse der sprachlichen Metaphorik sowie der formalen Kanzonen-Struktur des Spruchs.

5. Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit einer Rekapitulation der Ergebnisse, die Konrads Spruch als typisches und zugleich kunstfertiges Beispiel für die Sangspruchdichtung und das wachsende professionelle Selbstverständnis der Dichter bestätigt.

Schlüsselwörter

Sangspruchdichtung, Konrad von Würzburg, Mittelalter, Dreifaltigkeit, Trinität, Sprachartistik, Kanzone, Minnesang, geistliche Dichtung, Kunstfertigkeit, Literaturwissenschaft, Verslehre, Sangspruch, Dichtkunst, Versform.

Hufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Merkmale und die künstlerische Gestaltung der Sangspruchdichtung des 13. Jahrhunderts am Beispiel eines spezifischen Werkes von Konrad von Würzburg.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die Sangspruchdichtung als Gattung, das professionelle Selbstverständnis der Dichter dieser Zeit sowie die theologische Reflexion, insbesondere das Motiv der Dreifaltigkeit.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Konrad von Würzburg durch eine ausgefeilte formale und sprachliche Gestaltung religiöse Inhalte verarbeitet und damit sein eigenes künstlerisches Können zur Schau stellt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine literaturwissenschaftliche Analyse, die sowohl inhaltliche Motive als auch formale Strukturen (wie Reimschema und Versmaß) eines spezifischen Sangspruchs untersucht.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die geistliche Thematik, die konkrete sprachliche Gestaltung mittels Metaphern und die formale Struktur des Spruchs als Kanzone.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Sangspruchdichtung, Dreifaltigkeit, Sprachartistik und mittelalterliche Literatur.

Warum spielt die Zahl Drei eine Rolle in Konrads Spruch?

Die Arbeit zeigt auf, dass die Zahl Drei nicht nur thematisch die Dreifaltigkeit Gottes widerspiegelt, sondern sich konsistent durch die formale Struktur (Stollen, Verse, Reimschema) des Spruchs zieht.

Inwiefern unterscheidet sich Konrads Vorgehensweise von der damaligen Tradition?

Konrad zeichnet sich durch eine verstärkte Objektivierung der Inhalte und eine besonders ausgefeilte "Sprachartistik" aus, die ihn als einen der virtuosesten Dichter seiner Zeit ausweist.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Merkmale der Sangspruchdichtung anhand von Konrad von Würzburgs Spruch "Got herre, waz du wunder an dir slben hâst geschicket!"
Hochschule
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg  (Institut für Germanistik)
Veranstaltung
Lyrik des späten Mittelalters
Note
1,0
Autor
Kathrin Vogel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
20
Katalognummer
V182593
ISBN (Buch)
9783656064817
ISBN (eBook)
9783656065012
Sprache
Deutsch
Schlagworte
merkmale sangspruchdichtung konrad würzburgs spruch
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Kathrin Vogel (Autor:in), 2009, Merkmale der Sangspruchdichtung anhand von Konrad von Würzburgs Spruch "Got herre, waz du wunder an dir slben hâst geschicket!" , München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/182593
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Leseprobe aus  20  Seiten
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