Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Go to shop › Economics - Job market economics

Lohnungleichheit und skill-biased technical change

Title: Lohnungleichheit und skill-biased technical change

Seminar Paper , 2007 , 39 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Moritz Meyer (Author)

Economics - Job market economics

Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Diese Seminararbeit beschreibt die Lohnungleichheit zwischen
hoch und niedrig qualifizierten Arbeitern. Dabei wird untersucht,
in wie weit das Modell des fähigkeitsorientierten technischen Fort-
schritts (im folgenden wird die englische Bezeichnung skill- bia-
sed technical change bzw. SBTC verwendet) die Entwicklung der
Lohnungleichheit zwischen diesen beiden Gruppen adequat er-
klären kann. Das einfache Modell liefert viel versprechende Er-
kenntnisse um die Lohnungleichheit genauer zu verstehen. Auf
Grundlage von empirischen Arbeiten aus den USA wird aller-
dings deutlich, dass dieses Modell klare Schwächen aufweist. Es
deutet vieles darauf hin, dass weitere Einflussfaktoren wie die
Internationalisierung, Institutionen im Arbeitsmarkt und die Or-
ganisation der Arbeitswelt die Entwicklung der Lohnungleichheit
wesentlich beeinflusst haben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Fragestellung und Einführung

2 Das einfache Modell des Skill- Biased Technical Change

2.1 Produktionsfunktion

2.2 Lohnfindungsprozess

2.3 Wettlauf zwischen Bildung und Technologie

3 Empirische Ergebnisse und Kritik

3.1 Katz und Murphy (1992)

3.2 Autor, Katz und Krüger (1998)

3.3 Card und DiNardo (2002)

3.4 Autor und Katz (1999)

3.5 Lemieux (2006)

4 Erweiterungen des einfachen Modells

4.1 Internationalisierung

4.2 Institutionen im Arbeitsmarkt

4.3 Organisation der Arbeitswelt

4.4 Top Perzentil und Superstar Effekt

5 Zusammenfassung und zukünftiges Forschungspotential

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwieweit das Modell des fähigkeitsorientierten technischen Fortschritts (Skill-Biased Technical Change, SBTC) die Entwicklung der Lohnungleichheit zwischen hoch- und niedrigqualifizierten Arbeitern adäquat erklären kann und welche weiteren Einflussfaktoren hierbei eine Rolle spielen.

  • Analyse der theoretischen Grundlagen und der Dynamik des SBTC-Modells.
  • Kritische empirische Überprüfung des Modells anhand US-amerikanischer Datensätze.
  • Untersuchung weiterführender Erklärungsansätze wie Internationalisierung und Arbeitsmarktinstitutionen.
  • Diskussion struktureller Veränderungen in der Organisation der Arbeitswelt.
  • Beleuchtung von Phänomenen wie dem Superstar-Effekt zur Erklärung der Lohnungleichheit im Top-Perzentil.

Auszug aus dem Buch

2.1 Produktionsfunktion

Das Basismodell orientiert sich an dem Ansatz, den auch Bound und Johnson (1992) sowie Autor, Katz und Krüger (1999) für die Analyse des SBTC nutzen. Sie gehen davon aus, dass in einer geschlossenen Volkswirtschaft zwei Gruppen von Arbeitern beschäftigt sind. In der Produktion werden zur Herstellung eines Gutes hoch qualifizierte Arbeiter H(t) und niedrig qualifizierte Arbeiter L(t) eingesetzt. Kapital wird im einfachen Modell nicht als Inputfaktor verwendet, was die endgültigen Ergebnisse aber nicht grundlegend verändert. Es wird angenommen, dass die Arbeiter zum Zeitpunkt t Arbeit unelastisch zur Verfügung stellen. Dadurch ist das relative Angebot an Arbeit fix und die kurzfristige Angebotskurve verläuft vertikal (Abbildung 3).

Die erste elementare Annahme liegt darin, dass die beiden Inputfaktoren in der Produktion nicht beliebig substituierbar sind. Dadurch wirken sich die Veränderungen des Angebots und der Nachfrage nach Qualifikationen auch auf die relativen Löhne zwischen den beiden Gruppen aus. Hinzu kommt, dass der Produktivitätsfortschritt der beiden Gruppen Al(t) und Ah(t) unterschiedlich ist. Die neuen Technologien ersetzen nicht bestehende Tätigkeiten, sondern erhöhen die Produktivität von hoch bzw. niedrig qualifizierten Arbeitern. Dieser Typ des technischen Fortschritts wird in der Literatur auch oft als Faktor mehrender technischer Fortschritt beschrieben. Die meisten Ökonomen gehen von einer über die Zeit konstanten CES Produktionsfunktion mit |ρ| < 1 aus.

Y (t) = [(Al(t) ∗ L(t))ρ +(Ah(t) ∗ H(t))ρ]1/ρ (1)

Die CES Produktionsfunktion ist dadurch gekennzeichnet, dass die Substitutionselastizität zwischen hoch und niedrig qualifizierten Arbeitern konstant ist. Sie ist definiert als σ ≡ 1/1−ρ und gibt in diesem Modell an, wie sich die relative Nachfrage nach den beiden Inputfaktoren verändert, falls sich die relativen Löhne der beiden Gruppen ändern. Das Modell erlaubt, abhängig vom Parameter σ, unterschiedliche Aussagen darüber, wie sich die Nachfrage nach der beiden Inputfaktoren zueinander verhält.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Fragestellung und Einführung: Diese Einleitung führt in die Problematik der steigenden Lohnungleichheit ein und stellt die Relevanz des SBTC-Modells sowie ergänzender Einflussfaktoren vor.

2 Das einfache Modell des Skill- Biased Technical Change: In diesem Kapitel werden die theoretischen Grundlagen, die Produktionsfunktion und der Lohnfindungsprozess des SBTC-Modells detailliert beschrieben und analysiert.

3 Empirische Ergebnisse und Kritik: Hier erfolgt eine kritische empirische Überprüfung des SBTC-Modells anhand diverser Studien, wobei sowohl Bestätigungen als auch deutliche Schwachpunkte der Theorie aufgezeigt werden.

4 Erweiterungen des einfachen Modells: Dieses Kapitel diskutiert alternative Erklärungsansätze wie Globalisierung, Institutionen am Arbeitsmarkt und organisatorische Veränderungen, um das SBTC-Modell sinnvoll zu ergänzen.

5 Zusammenfassung und zukünftiges Forschungspotential: Das abschließende Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen und zeigt auf, dass für ein besseres Verständnis der Lohnungleichheit weitere, komplexere Forschungsansätze notwendig sind.

Schlüsselwörter

Lohnungleichheit, Skill-Biased Technical Change, SBTC, Produktionsfunktion, Bildungsrendite, Arbeitsmarktökonomik, Globalisierung, Institutionen, Informationstechnologien, Qualifikationsniveau, Arbeitsnachfrage, Superstar Effekt, Lohndifferential, Residual Inequality, Humankapital.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Ursachen für die steigende Lohnungleichheit zwischen hoch- und niedrigqualifizierten Arbeitskräften unter besonderer Berücksichtigung des Modells des fähigkeitsorientierten technischen Fortschritts.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen gehören die theoretische Modellierung von Lohnstrukturen, die empirische Überprüfung technologischer Einflüsse sowie die Rolle von Globalisierung, Arbeitsmarktinstitutionen und betrieblicher Organisation.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu bewerten, inwieweit das SBTC-Modell die beobachtete Lohnentwicklung erklären kann und welche ergänzenden Faktoren für eine vollständige Analyse notwendig sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Kombination aus theoretischer Modellbildung, deskriptiver Statistik und der kritischen Auswertung bestehender empirischer ökonomischer Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung des SBTC-Modells, die empirische Validierung anhand von US-Daten sowie die Diskussion notwendiger Modellerweiterungen durch makroökonomische und institutionelle Faktoren.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Lohnungleichheit, Skill-Biased Technical Change, Bildungsrendite, Arbeitsmarktinstitutionen und die technologische Substitution.

Wie unterscheidet sich die "endogene" von der "exogenen" Technologiebetrachtung?

Während bei der exogenen Sicht der technische Fortschritt als Schock von außen kommt, beschreibt der endogene Ansatz Technologie als Reaktion auf Gewinnanreize und Marktgröße, was die Einführung neuer Techniken von einer kritischen Masse hochqualifizierter Arbeiter abhängig macht.

Warum wird der Superstar-Effekt in der Arbeit angeführt?

Der Superstar-Effekt dient als Erklärung für die massive Lohnspreizung im obersten Perzentil, bei der eine geringe Anzahl von Talenten durch Marktmacht und globale Skalierbarkeit unverhältnismäßig hohe Einkommen erzielt.

Excerpt out of 39 pages  - scroll top

Details

Title
Lohnungleichheit und skill-biased technical change
College
University of Mannheim
Grade
1,0
Author
Moritz Meyer (Author)
Publication Year
2007
Pages
39
Catalog Number
V182531
ISBN (Book)
9783656061687
ISBN (eBook)
9783656062004
Language
German
Tags
Lohnungleichheit SBTC
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Moritz Meyer (Author), 2007, Lohnungleichheit und skill-biased technical change, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/182531
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  39  pages
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Payment & Shipping
  • About us
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint