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Die Rolle von Volkstribunat und Senat in Sullas 'res publica restituta'

Sullas Reformen im Spiegel seiner Herrschaftsmethoden

Title: Die Rolle von Volkstribunat und Senat in Sullas 'res publica restituta'

Term Paper (Advanced seminar) , 2010 , 20 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Maxi Hoffmann (Author)

World History - Early and Ancient History

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Laut Appian soll der Diktator und Reformer Lucius Cornelius Sulla nach der Hinrichtung eines Feindes auf der Volksversammlung folgende Fabel erzählt haben: „Flöhe bissen einen Bauern beim Pflügen. Zweimal ließ er seinen Pflug ruhen (…) und versuchte sie aus seinem Hemde zu schütteln. Als sie ihn jedoch wieder bissen, verbrannte er sein Hemd, um nicht wiederholt in seiner Arbeit gestört zu werden. Und ich warne diejenigen, die zweimal unterlegen sind, daß nicht das dritte Mal Feuer nötig wird.“ Ungeachtet ihrer tatsächlichen Herkunft ist diese Fabel bezeichnend für die Politik des Lucius Cornelius Sullas, da sie den Einsatz von Gewalt zum Zwecke dringend benötigter reformerischer Maßnahmen rechtfertigt und zugleich der Macht des obersten Befehlshabers Sulla eine drohende Wirkung verleiht.

Ziel dieser Hausarbeit soll es sein, die Reformen Sullas in Verbindung mit seiner Herrschaftsweise zu beleuchten und dabei besonders die Rollen von Volkstribunat und Senat innerhalb dieser Reorganisation zu untersuchen. Sulla wollte mit seiner Verfassung vor allem den Senat in seiner herkömmlichen Funktionsweise festigen, um Kämpfen zwischen Optimaten und Popularen vorzubeugen. Es soll geklärt werden, mit welchen Methoden Sulla die Wiederherstellung der res publica verfolgte, welche Maßnahmen zur Schwächung des Volkstribunats und zur Stärkung des Senats angewandt wurden und inwieweit die sullanische Staatsordnung in eine Entwicklung zum Ende der römischen Republik eingeordnet werden kann.

Der erste Teil der Arbeit beschäftigt sich mit der Machtergreifung Sullas, der Legitimation seiner Herrschaft und seinen politischen Absichten. Im zweiten Teil wird auf die Rollen von Volkstribunat und Senat innerhalb der Reorganisation des Staates eingegangen. Im dritten Teil werden schließlich die Wirkung von Sullas Reformwerk und eine mögliche Einordnung in die Krise der römischen Republik thematisiert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die institutionelle Gesetzgebung unter Lucius Cornelius Sulla

2.1. Sullas Machtergreifung

2.2. Volkstribunat und Senat innerhalb der Neuordnung der res publica

2.3. Die sullanische Staatsordnung und die Krise der römischen Republik

3. Zusammenfassung

4. Quellen- und Literaturverzeichnis

4.1. Quellenverzeichnis

4.2. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Diese wissenschaftliche Arbeit untersucht die politischen Reformen von Lucius Cornelius Sulla in der späten römischen Republik, wobei der Schwerpunkt auf der Umgestaltung der Rollen von Volkstribunat und Senat liegt. Es wird analysiert, inwiefern Sullas Maßnahmen zur Restauration der res publica beigetragen oder die Krise des Staates durch seine spezifischen Herrschaftsmethoden und die Instrumentalisierung von Macht verschärft haben.

  • Analyse der Machtergreifung und der Legitimation der Diktatur Sullas
  • Untersuchung der strukturellen Schwächung des Volkstribunats
  • Bewertung der Stärkung des Senats als zentrales politisches Organ
  • Einordnung des sullanischen Reformwerks in den Kontext der Krise der römischen Republik

Auszug aus dem Buch

2.1. Sullas Machtergreifung

Bereits vor der Diktatur des Lucius Cornelius Sulla sah sich die späte römische Republik mit diversen politischen und sozialen Missständen konfrontiert. Ständige kriegerische Auseinandersetzungen und wachsende Bevölkerungszahlen führten innerhalb des römischen Imperiums zu Veränderungen in der Gesellschaftsstruktur und brachten neue Anforderungen an die römische Führungsschicht mit sich. Im Gegensatz dazu basierte die aristokratisch geprägte res publica aber auf dem Beharrungsvermögen und Kontinuitätsgedanken einer adligen Elite. Weiterhin traten seit den Gracchen immer wieder populare Politiker auf, die sich für die Sache des einfachen Volkes einsetzten und Gesetzesanträge mit Hilfe der Volkstribunen auch gegen die Senatsmehrheit durchbrachten.

Die wichtigste Entwicklung und Voraussetzung für Sullas Machtergreifung war jedoch ein strukturell verändertes Heer, das seit den Reformen des Marius seine Versorgung direkt vom Feldherrn bezog und damit eine Klientelbindung an diesen begünstigte. Der Senat musste den Heerführern aufgrund der starken militärischen Beanspruchung Roms in der Außenpolitik eine Eigenständigkeit zugestehen, die ihn zugleich in seiner politischen Autorität schwächte, da außer dem römischen Heer keine staatliche Exekutive vorhanden war. Die zunehmende Militarisierung der Politik führte schließlich auch zu Sullas Marsch auf Rom als Reaktion auf einen geplanten Anschlag durch Sulpicius und Marius: „Dies war das erste Gefecht in Rom, nicht mehr das Abbild eines bloßen Parteienstreits, sondern ein regelrechter, wie im Krieg unter Einsatz von Trompeten und Feldzeichen durchgeführter Kampf. Zu einem solch maßlosen Übel hatte sich der rücksichtslose Parteienhader entwickelt.“ Das Heer wurde also spätestens mit Sulla bewusst als Machtinstrument für innenpolitische Zwecke genutzt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert das Ziel der Arbeit, Sullas Reformen und seine Herrschaftsmethoden unter besonderer Berücksichtigung von Senat und Volkstribunat zu analysieren und in den Kontext der Krise der römischen Republik einzuordnen.

2. Die institutionelle Gesetzgebung unter Lucius Cornelius Sulla: Dieses Hauptkapitel untersucht die Bedingungen der Machtergreifung, die gezielte Beschneidung des Volkstribunats, die Stärkung des Senats sowie die langfristigen Auswirkungen der sullanischen Staatsordnung.

3. Zusammenfassung: Die Zusammenfassung rekapituliert die zentralen Ergebnisse zur Rolle des Senats und des Volkstribunats und bewertet Sullas Wirken als konservativen Reformer, dessen Methoden ungewollt den Weg in die spätere monarchische Herrschaft ebneten.

4. Quellen- und Literaturverzeichnis: Dies umfasst die verwendeten antiken Primärquellen sowie die moderne wissenschaftliche Fachliteratur zur historischen Einordnung Sullas.

Schlüsselwörter

Lucius Cornelius Sulla, Römische Republik, Volkstribunat, Senat, res publica, Diktatur, Machtergreifung, Proskriptionen, Reformen, politische Institutionen, Optimaten, Populare, Krise der Republik, mos maiorum, antike Geschichte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Person Lucius Cornelius Sulla und seinem Versuch, die römische Republik durch institutionelle Reformen zu stabilisieren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Mittelpunkt stehen die Machtausübung Sullas, seine Maßnahmen gegen das Volkstribunat und die Aufwertung des Senats zur Wiederherstellung alter Machtverhältnisse.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es zu klären, wie Sulla die res publica reorganisierte und inwieweit diese Reformen tatsächlich zur Bewältigung der Krise beitrugen oder diese durch das verwendete Instrumentarium sogar verschärften.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine historisch-analytische Methode, die auf der Auswertung antiker Primärquellen und der kritischen Auseinandersetzung mit moderner Fachliteratur basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Machtergreifung, die konkreten Gesetzesänderungen bezüglich der Institutionen sowie die Bewertung des Sulla-Regimes in der historischen Forschung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Sulla, Römische Republik, Volkstribunat, Senat, Diktatur und die Reorganisation der res publica.

Warum hat Sulla das Volkstribunat nicht vollständig abgeschafft?

Laut Arbeit unterließ Sulla die vollständige Abschaffung aus Gründen der Tradition und Diplomatie, zudem sollte das Amt als Mittel zur Einbringung senatstreuer Gesetze erhalten bleiben.

Welche Rolle spielten die Proskriptionen für seine Herrschaft?

Die Proskriptionen dienten zur gewaltvollen Ausschaltung politischer Gegner und zur Konsolidierung seiner Macht, legalisierten jedoch zugleich ein Klima der Angst und Unterdrückung.

Wie bewerten Forscher Sullas Wirken in Bezug auf das Ende der Republik?

In der Forschung herrscht Konsens darüber, dass Sullas Reformen zwar eine Atempause verschafften, er aber die tieferen Ursachen der Krise ignorierte und durch sein autoritäres Vorgehen paradoxerweise den Weg zur späteren Monarchie ebnete.

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Details

Title
Die Rolle von Volkstribunat und Senat in Sullas 'res publica restituta'
Subtitle
Sullas Reformen im Spiegel seiner Herrschaftsmethoden
College
Humboldt-University of Berlin  (Institut für Geschichtswissenschaften)
Course
HS - Ein Staat im Reformstau – Die Krise der späten römischen Republik
Grade
1,3
Author
Maxi Hoffmann (Author)
Publication Year
2010
Pages
20
Catalog Number
V182524
ISBN (Book)
9783656061694
ISBN (eBook)
9783656062035
Language
German
Tags
Sulla Senat Volkstribunat Rom Reformen res publica restituta Römische Republik Appian Sallust Politik Krise Machtergreifung Proskriptionen Staat Restauration Diktatur
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Maxi Hoffmann (Author), 2010, Die Rolle von Volkstribunat und Senat in Sullas 'res publica restituta', Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/182524
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