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Zur Shop-Startseite › Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit

Der ideologische Konflikt zwischen Kaiser Friedrich II. und Papst Gregor IX.

Ursachen für eine fehlende Verständigung im Kontext der 2. Exkommunikation Friedrichs II.

Titel: Der ideologische Konflikt zwischen Kaiser Friedrich II. und Papst Gregor IX.

Hausarbeit , 2009 , 15 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Maxi Hoffmann (Autor:in)

Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Ziel dieser Hausarbeit soll es sein, den Konflikt zwischen Kaiser Friedrich II. und Papst Gregor IX. auf seine ideologischen Inhalte und Hintergründe zu überprüfen. Ausgangspunkt hierfür ist die zweite Exkommunikation Friedrichs durch Gregor IX. und die darauf folgenden Streitschriften. Innerhalb dieser Situation soll geklärt werden, inwieweit die unterschiedlichen Ideologien beider Seiten ihr jeweiliges politisches Handeln beeinflussten, wie gemeinsame Elemente in der Weltanschauung zu einem Konflikt beitrugen und warum ein solcher Kampf auf ideologischer Ebene geführt und eine Verständigung beider Seiten behindert wurde.

Der erste Teil der Arbeit beschäftigt sich mit den päpstlichen Anklagen der Exkommunikation und dem weltlichen Herrschaftsanspruch Gregors IX. Der zweite Teil geht auf die Kaiseridee Friedrichs II. ein und diskutiert deren Möglichkeit als modernes Konzept im Kampf gegen eine Übermacht der Kirche. Im dritten Teil werden schließlich die ideologischen Mittel des Propagandakrieges, ihre Hintergründe und Aussichten thematisiert.

Das Thema dieser Arbeit erfordert eine klare Eingrenzung, insbesondere im Hinblick auf die Primärliteratur. Die zweite Exkommunikation und die ausgewählten päpstlichen und kaiserlichen Schriften stehen exemplarisch für die Eskalation der kaiserlich-päpstlichen Beziehungen, darum sollen auch die zeitlich relevanten Quellen im Mittelpunkt stehen. Weiterhin wird Friedrichs Verhältnis zum Papsttum hier ausschließlich an der Person Papst Gregors IX. untersucht, da dieser den Verlauf der Beziehung durch zwei Exkommunikationen wohl am deutlichsten prägte und ein Einbeziehen der anderen Päpste während Friedrichs Regierungszeit dem vorgegebenen Rahmen dieser Arbeit nicht gerecht werden würde.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der ideologische Kampf zwischen Kaiser und Papst

2.1. Die Weltanschauung Gregors IX. am Beispiel der 2. Exkommunikation Friedrichs II.

2.2. Die Kaiseridee Friedrichs II.

2.3. Der Propagandakrieg zwischen Friedrich II. und Gregor IX.

3. Zusammenfassung

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht den ideologischen Konflikt zwischen Kaiser Friedrich II. und Papst Gregor IX., wobei der Fokus auf den Ursachen für das Scheitern einer diplomatischen Verständigung im Kontext der zweiten Exkommunikation Friedrichs liegt.

  • Analyse der päpstlichen Anklagen und des weltlichen Herrschaftsanspruchs Gregors IX.
  • Untersuchung der Kaiseridee Friedrichs II. als politisches Konzept
  • Bewertung des Propagandakrieges als ideologisches Kampfmittel
  • Diskussion der Unvereinbarkeit beider Weltanschauungen

Auszug aus dem Buch

2.1. Die Weltanschauung Gregors IX. am Beispiel der 2. Exkommunikation Friedrichs II.

Der Bann Gregors IX. erfolgte am Palmsonntag, dem 20. März 1239 und exkommunizierte Friedrich II. damit bereits zum zweiten Mal nach 1227. Die Bannbulle, die zugleich alle Untertanen des Kaisers von ihrem Treueid löste, beinhaltete im Wesentlichen „kleine Beschwerden in kirchlichen Angelegenheiten Siziliens“. So wird dem Kaiser unter anderem darin vorgeworfen, im Königreich Sizilien Bistümer unbesetzt zu lassen, Geistliche gefangen zu halten, gegen den Friedensvertrag von der Kirche Abgaben zu erpressen und die Sache des Heiligen Landes zu verzögern. Die Vorwürfe beziehen sich vor allem auf Verstöße des Friedensvertrages von San Germano, während der eigentliche Kernpunkt des Konflikts, die Freiheit der lombardischen Städte, dagegen keine Erwähnung findet. Diese wichtigen Verbündeten der Päpste sollten eine territoriale Umklammerung des Kirchenstaates von Seiten des Kaisers verhindern um die Freiheit der römischen Kirche zu gewährleisten. Die vom Papst vorgebrachten Argumente des Bannfluches werden daher in der Forschung oft als „fadenscheinig“ und „nicht wirklich angemessen“ bewertet.

Offensichtlich wurden verschiedene Anklagepunkte auch nach ihrem propagandistischen Charakter ausgewählt. So wird Friedrich II. unter anderem bezichtigt „in der Stadt Rom gegen die Römische Kirche eine Empörung angestiftet“ zu haben und den Papst von seinem Sitz zu vertreiben. Diese Behauptung sollte als ein Angriff Friedrichs auf die Kirchengemeinde verstanden werden um die nachfolgenden Anklagen noch zu verstärken. Mit dem Vorwurf, durch ihn werde „die Sache des Heiligen Landes und die Wiederherstellung der Römischen Reichsgewalt“ verzögert, greift Gregor IX. die Behinderung des Kreuzzuges durch Friedrich auf.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung umreißt die Zielsetzung, den ideologischen Konflikt zwischen Friedrich II. und Gregor IX. anhand der zweiten Exkommunikation sowie der daraus resultierenden Propagandaschriften zu analysieren.

2. Der ideologische Kampf zwischen Kaiser und Papst: Dieses Kapitel erörtert die grundlegend gegensätzlichen Herrschaftsvorstellungen des Papstes und des Kaisers, die zu einer ideologischen Eskalation führten.

2.1. Die Weltanschauung Gregors IX. am Beispiel der 2. Exkommunikation Friedrichs II.: Der Abschnitt analysiert die Bannbulle als politisches Instrument und ordnet die darin erhobenen Vorwürfe in den Kontext der päpstlichen Herrschaftsansprüche ein.

2.2. Die Kaiseridee Friedrichs II.: Hier wird Friedrichs Selbstverständnis als Kaiser, sein Anspruch auf universale Herrschaft und seine sakrale Stellung im Spannungsfeld zur kirchlichen Macht diskutiert.

2.3. Der Propagandakrieg zwischen Friedrich II. und Gregor IX.: Das Kapitel beleuchtet die wechselseitige Nutzung von Manifesten und Schmähschriften, mit denen beide Parteien versuchten, die öffentliche Meinung und andere Fürsten für ihre Sache zu gewinnen.

3. Zusammenfassung: Die Arbeit fasst die Erkenntnis zusammen, dass die Unvereinbarkeit beider Herrschaftsideologien eine Verständigung zwischen Kaiser und Papst nahezu unmöglich machte.

Schlüsselwörter

Friedrich II., Gregor IX., Exkommunikation, Kirchenbann, Propagandakrieg, Ideologie, Herrschaftsanspruch, Staufer, Papsttum, Kaiseridee, Mittelalter, Politikgeschichte, Konstantinische Schenkung, Häresie, Weltanschauung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit analysiert den tiefgreifenden ideologischen Konflikt zwischen Kaiser Friedrich II. und Papst Gregor IX. während des 13. Jahrhunderts.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zu den Schwerpunkten gehören die päpstliche Exkommunikationspolitik, die kaiserliche Herrschaftslegitimation sowie der Einsatz von Propaganda als politisches Instrument.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit untersucht, welche ideologischen Ursachen eine diplomatische Verständigung zwischen Kaiser und Papst im Kontext der zweiten Exkommunikation verhinderten.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine historische Analyse, die auf moderner Forschungsliteratur sowie der Auswertung zeitgenössischer Primärquellen wie Bannbullen und Manifesten basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der päpstlichen Weltanschauung, die Untersuchung der kaiserlichen Kaiseridee und die Darstellung des propagandistischen Schlagabtausches.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Untersuchung?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Staufer, Papsttum, Exkommunikation und ideologischer Kampf beschreiben.

Warum spielt die Konstantinische Schenkung eine Rolle im Konflikt?

Papst Gregor IX. begründete seinen territorialen Anspruch und seine Vormachtstellung über den Kaiser maßgeblich auf dieses Dokument.

Wie versuchte Friedrich II. auf die kirchliche Propaganda zu reagieren?

Friedrich II. richtete Manifeste an die abendländischen Fürsten, um sich zu rechtfertigen und den Papst als politisch motivierten Gegner darzustellen.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der ideologische Konflikt zwischen Kaiser Friedrich II. und Papst Gregor IX.
Untertitel
Ursachen für eine fehlende Verständigung im Kontext der 2. Exkommunikation Friedrichs II.
Hochschule
Humboldt-Universität zu Berlin  (Institut für Geschichtswissenschaften)
Veranstaltung
PS - Friedrich II.
Note
1,0
Autor
Maxi Hoffmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
15
Katalognummer
V182522
ISBN (eBook)
9783656062042
ISBN (Buch)
9783656063209
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Friedrich II. Papst Gregor IX. Exkommunikation Kaiser Papst Kirche Bannbulle Bannfluch Häresievorwurf Propagandakrieg
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Maxi Hoffmann (Autor:in), 2009, Der ideologische Konflikt zwischen Kaiser Friedrich II. und Papst Gregor IX., München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/182522
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Leseprobe aus  15  Seiten
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