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Unternehmensverantwortung vor dem Hintergrund eines wachsenden Einflusses externer Stakeholder

Title: Unternehmensverantwortung vor dem Hintergrund eines wachsenden Einflusses externer Stakeholder

Seminar Paper , 2011 , 29 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Master of Science (M.Sc.) Caspar Winkelmann (Author)

Sociology - Work, Education, Organisation

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Braucht die Wirtschaft ein moralisches Gewissen? Sollten Manager ihr Handeln nach
ethischen Grundsätzen ausrichten? Besonders in der Ökonomie, aber nicht nur dort,
wurde lange Zeit ganz im Sinne Adam Smith’s „unsichtbarer Hand des Marktes“ für
eine strikte Trennung von wirtschaftlichem und moralischem Handeln plädiert. Die
Entwicklungen besonders in den letzten Jahren zeigen aber, dass sich eine solche
Trennung in der Praxis nicht durchhalten lässt. Alles Handeln, und somit auch das
Wirtschaften, ist moralischen Bewertungen ausgesetzt. Dieser Umstand macht sich
auch im Anspruchsverhältnis von Gesellschaft und Unternehmen deutlich. Letztere
werden von verschiedenen Akteuren verstärkt dazu aufgefordert, ihrer Corporate
Social Responability (CSR) gerecht zu werden, also ökologische und soziale Verantwortung
für ihr Handeln zu übernehmen – und zwar weit über rechtliche Normen
hinaus.
An vorderster Front dieser Mahner steht insbesondere die Gruppe der Nichtregierungsunternehmen
(NGOs), eine Organisationsform, welche in den letzten beiden
Jahrzehnten einen regelrechten Boom erlebt hat. Sie sind es, die die Diskussion um
die moralische Verantwortung der Wirtschaft am stärksten vorangetrieben haben und
weiter vorantreiben – und das auf globaler Ebene. Somit ist es an der Zeit, sich auch
aus Sicht der Soziologie mit dem Verhältnis von Unternehmen, NGOs und Gesellschaft
zu beschäftigen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Der Begriff der Moral aus soziologischer Perspektive

3 Der Stellenwert der Moral im Kontext unternehmerischen Handelns

3.1 Relevanz der Moral für das wirtschaftliche Handeln

3.2 Veränderung des Rollenbildes des Managements

3.3 Die Verankerung der Moral im Unternehmen

4 Das Management im Fadenkreuz externer Stakeholder

4.1 Der Bedeutungszuwachs von Nichtregierungsorganisationen (NGOs)

4.2 Handlungsstrategien im Umgang von Unternehmen und NGOs – zwischen Konfrontation und Kooperation

4.3 Fallstudie IKEA – „The Teflon Company“

5 Resümee

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht aus soziologischer Sicht das Verhältnis zwischen Unternehmen, Nichtregierungsorganisationen (NGOs) und der Gesellschaft vor dem Hintergrund einer zunehmenden Forderung nach unternehmerischer Verantwortung (CSR). Das zentrale Ziel ist es zu analysieren, wie der wachsende Einfluss externer Stakeholder das Rollenbild des Managements verändert und welche Strategien Unternehmen im Umgang mit moralischen Ansprüchen verfolgen.

  • Soziologische Perspektive auf Moral und gesellschaftliche Integration
  • Wandel gesellschaftlicher Erwartungen an unternehmerisches Handeln
  • Rolle von NGOs als "Moralunternehmen" und externe Stakeholder
  • Strategien des Stakeholder-Managements und der Unternehmenskommunikation
  • Fallstudienbasierte Analyse am Beispiel von IKEA

Auszug aus dem Buch

4.3 Fallstudie IKEA – „The Teflon Company“

Die folgende Fallstudie soll aufzeigen, wie IKEA als Vorreiterunternehmen im CSR-Bereich sein Engagement stetig ausgebaut hat, so dass es heute als ein Unternehmen mit einer besonders soliden Reputation gilt. IKEA ist auch deshalb ein besonders erwähnenswertes Beispiel, weil es zum einen zeigt, dass kein Unternehmen, sei es noch so populär, vor der öffentlichen Anklage durch Medien und NGOs sicher ist. Zum anderen zeigt es aber auch, dass es wirksame Reformstrategien gibt, Missstände in Kooperation mit NGOs zu beseitigen (Heins 2005, S. 187).

IKEA steht als transnationales Unternehmen im besonderen Fokus von NGOs, da es einerseits stark ressourcenabhängig ist (v.a. Holz), andererseits bei der Produktion auf billige Arbeitskräfte angewiesen ist (Die Herstellung von Möbel und Textilien beruht immer noch stark auf Handarbeit). IKEAs Geschäftsmodell basiert traditionell darauf, die Kontrolle über strategische Ressourcen, insbesondere durch die logistische Koordination eines Netzwerks von über 1500 Zulieferern in 50 (zumeist Entwicklungs- oder Schwellenländer) Staaten, zu erlangen. Diese Zulieferer liefern direkt an IKEA, was die Kosten durch Mediatoren senkt und Preisvorteile ermöglicht (Maon et al. 2008, S. 77). Trotz dieser (problematischen) Ausrichtung hat es IKEA geschafft, sich den Status einer „Teflon Company“ zuzulegen (Dieselben, S. 78). Catherine Miller hat diesen Umstand treffend wie folgt beschrieben:

“Its image as the McDonald's of home furnishing is enough to offend the sensibility of anti-globalization protesters. Yet time and again, IKEA has managed to duck the charges that stick to brands like McDonald's and Nike, and to keep its name off the banners now waved in anger from Seattle to Prague to Bangkok.” (Miller 2001)

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der moralischen Verantwortung von Unternehmen ein und skizziert den Wandel durch den Einfluss von NGOs sowie den Aufbau der Arbeit.

2 Der Begriff der Moral aus soziologischer Perspektive: Das Kapitel beleuchtet soziologische Moralparadigmen und die Funktion der Moral als Integrationskraft in der Gesellschaft.

3 Der Stellenwert der Moral im Kontext unternehmerischen Handelns: Es wird die Relevanz moralischer Anforderungen für die Wirtschaft analysiert, das veränderte Rollenbild des Managements diskutiert und die organisatorische Verankerung von CSR beschrieben.

4 Das Management im Fadenkreuz externer Stakeholder: Dieses Kapitel untersucht die Funktion von NGOs, deren Machtressourcen sowie die strategischen Handlungsoptionen von Unternehmen im Spannungsfeld zwischen Konfrontation und Kooperation, illustriert durch eine IKEA-Fallstudie.

5 Resümee: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse, die unterstreicht, dass gesellschaftliche Legitimierung für den langfristigen Erfolg transnationaler Konzerne unerlässlich ist.

Schlüsselwörter

Corporate Social Responsibility, CSR, Moral, Wirtschaftssoziologie, Management, Nichtregierungsorganisationen, NGO, Stakeholder, Reputation, Legitimationszwang, Moralische Märkte, IKEA, Fallstudie, Kooperation, Unternehmensverantwortung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt aus soziologischer Sicht die steigende Forderung nach unternehmerischer Verantwortung und wie Unternehmen auf diesen Druck durch externe Akteure reagieren.

Welche Themenfelder stehen im Zentrum?

Zentrale Themen sind die Rolle der Moral in der Wirtschaft, der Einfluss von Nichtregierungsorganisationen auf Konzerne sowie die strategische Ausrichtung von CSR-Maßnahmen.

Was ist die zentrale Forschungsfrage der Arbeit?

Die Arbeit untersucht, wie sich das Rollenbild des Managements angesichts zunehmender moralischer Erwartungen und des steigenden Einflusses externer Stakeholder verändert hat.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Autorin verwendet eine theoretische Diskussion soziologischer Konzepte in Kombination mit einer Fallstudienanalyse des Unternehmens IKEA.

Welche Aspekte werden im Hauptteil vertieft behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die soziologische Fundierung des Moralbegriffs, die Analyse unternehmerischer Legitimationszwänge und die Untersuchung der Interaktion zwischen Unternehmen und NGOs.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Zu den Schlüsselbegriffen zählen Corporate Social Responsibility (CSR), Legitimationsvorsprung, Stakeholder-Dialoge sowie der Wandel der Managementrolle in modernen Gesellschaften.

Warum wird IKEA im Kontext von CSR als "Teflon Company" bezeichnet?

Der Begriff bezieht sich auf die Eigenschaft des Unternehmens, trotz seiner Größe und globalen Lieferketten Missstände durch schnelles, proaktives Stakeholder-Management zu bewältigen und so sein Image vor nachhaltigen Angriffen zu schützen.

Welche Strategien verfolgen NGOs gegenüber Unternehmen?

NGOs setzen ein Spektrum an Strategien ein, das von konfrontativen Ansätzen wie "Naming and Shaming" bis hin zu kooperativen Formen wie Partnerschaften zur Implementierung von Standards reicht.

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Details

Title
Unternehmensverantwortung vor dem Hintergrund eines wachsenden Einflusses externer Stakeholder
College
University of Hohenheim  (Lehrstuhl für Soziologie und empirische Sozialforschung)
Grade
1,0
Author
Master of Science (M.Sc.) Caspar Winkelmann (Author)
Publication Year
2011
Pages
29
Catalog Number
V182265
ISBN (eBook)
9783656060734
ISBN (Book)
9783656060987
Language
German
Tags
unternehmensverantwortung hintergrund einflusses stakeholder
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Master of Science (M.Sc.) Caspar Winkelmann (Author), 2011, Unternehmensverantwortung vor dem Hintergrund eines wachsenden Einflusses externer Stakeholder, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/182265
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