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Aufbau und Bewertung von Hochschul-Rankings in Deutschland

Die Elite in Deutschland

Title: Aufbau und Bewertung von Hochschul-Rankings in Deutschland

Research Paper (undergraduate) , 2010 , 20 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Bachelor of Arts Philipp Schmieja (Author)

Pedagogy - Higher Education

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Summary Excerpt Details

Das in den vergangenen Jahren stark zugenommene, öffentliche Interesse an Informationen über die Qualität von Hochschulleistungen hat zu einer Verbreitung und Entwicklung von Messverfahren wie Hochschul-Rankings geführt.
So soll zum Beispiel das Wettbewerbsverfahren „Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder zur Förderung von Wissenschaft und Forschung an Deutschen Hochschulen“ einen offenen Wettbewerb der Universitäten um finanzielle Ressourcen und die Differenzierung der Hochschullandschaft nach Qualitätsaspekten simulieren und stimulieren.
Derartige Verfahren sollen die Förderung der „Leistungseliten“ in Deutschland voranbringen. Befürworter halten dies für unumgänglich, wenn das deutsche Hochschulsystem und die Wirtschaft im globalen Wettbewerb bestehen sollen.
Sind Hochschul-Rankings jedoch auch wissenschaftlich fundiert oder handelt es sich nur um einen Ausdruck reiner „Expertenmeinungen“?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung und Vorgehensweise

2 Definition des Begriffs „Hochschul-Ranking“

3 Aufbau und Methodik populär-wissenschaftlicher Rankings

3.1 Das Hochschulranking des Magazins DER SPIEGEL

3.1.1 Methode

3.1.2 Kritische Betrachtung

3.2 Gesamtbetrachtung deutscher Hochschul-Rankings

4 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Validität und den Informationsgehalt von populär-wissenschaftlichen Hochschul-Rankings in Deutschland. Ziel ist es, anhand des Spiegel-Rankings „Die Elite von morgen“ aufzuzeigen, inwieweit solche Rankings als Entscheidungshilfe für Studierwillige dienen können und welche methodischen Schwächen diesen Bewertungen innewohnen.

  • Definition und theoretische Einordnung des Begriffs Hochschul-Ranking
  • Detaillierte Analyse der Methodik des Spiegel-Hochschulrankings
  • Kritische Auseinandersetzung mit der Validität und Reliabilität der Daten
  • Diskussion über Aggregationsverfahren und die wissenschaftliche Fundierung von Ranglisten
  • Vergleich der Aussagekraft von populär-wissenschaftlichen Rankings gegenüber wissenschaftlichen Standards

Auszug aus dem Buch

3.1.2 Kritische Betrachtung

Wie eingangs erwähnt, verfolgt das Ranking das Ziel, die Elite von morgen zu ermitteln. Da eine konkrete Definition des Begriffs im Beitrag nicht zu finden ist, kann auf dessen Bedeutung nur indirekt anhand der Aspekte des Fragebogens geschlossen werden. Die dort berücksichtigten Merkmale wurden u.a durch Auswertungen von Arbeitgeberbefragungen und Karriereratgebern getroffen. Es scheint sich somit eher um die Identifikation der optimalen Arbeitskraft anstelle der „Elite von morgen“ zu handeln.

Da es sich um eine Onlinebefragung handelt, sind eine Kontrolle der Interviewersituation und die Möglichkeit einer Nachfassaktion nicht gegeben. Aussagen über einen möglichen Non-Response-Bias sind nicht möglich. Personen können mehrmals oder unberechtigt an der Studie teilnehmen. Außerdem können ein Missverständnis der Fragen oder bewusste Falschaussagen die Datensätze verzerren. Einige Fragen ermitteln nicht objektive Merkmale, sondern eher Vermutungen. Die Frage nach Einschätzung der eigenen Leistungsfähigkeit im deutschlandweiten Vergleich ist als besonders problematisch zu sehen, da es hier zu einer Selbstüberschätzung kommen kann. Somit weist der Fragebogen methodische Mängel auf.

Ein weiteres Problem hinsichtlich der Datenbereinigung ist die Charakterisierung der Mängel. Bei der Ermittlung des Rangplatzes, der durch Mittelwertbildung über alle Teilnehmer ohne Berücksichtigung der Streuung der Daten erfolgt, treten Probleme auf. Das „Harmonic Group“-Verfahren nimmt eine Einteilung in drei Gruppen vor. Dadurch kommt es zu erheblichen Größenunterschieden in den Spannweiten. Dezimalzahlen entscheiden über die Einordnung in die jeweilige Gruppe. Eine Überprüfung der Gesamtrangliste zeigt, dass in 20 Fällen der Mittelwert falsch berechnet wird. Dies führt zu Verschiebungen in den Rangplätzen. Die Ernennung von „Top-Studenten“ ist auf seriöse Weise unmöglich, da bereits 18 Teilnehmende einer Fakultät zur Berechnung ausreichen sollen und der Fragebogen mangelhaft ist.

Somit erfüllt das Spiegel Ranking nicht die Forderungen nach Validität (erhebliche Mängel bei einem Großteil der Fragen) und Reliabilität (Manipulationsmöglichkeiten). Es ist weder theoretisch fundiert noch sind die Ergebnisse aufgrund einer fehlenden Definition des Begriffs „Elite“ interpretierbar.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung und Vorgehensweise: Das Kapitel führt in die gesellschaftliche Bedeutung von Hochschul-Rankings ein und erläutert die Zielsetzung der Arbeit, die Methodik populär-wissenschaftlicher Rankings kritisch zu hinterfragen.

2 Definition des Begriffs „Hochschul-Ranking“: Hier wird der Prozess der Rangfolgenentwicklung als Index definiert und erklärt, wie Hochschul-Rankings durch Kennzahlensysteme die Qualität von Forschung und Lehre messbar machen sollen.

3 Aufbau und Methodik populär-wissenschaftlicher Rankings: Dieser Abschnitt analysiert das Spiegel-Ranking „Die Elite von morgen“ hinsichtlich seiner Datenerhebung und Methodik sowie deren kritische Schwachstellen, gefolgt von einer Gesamtbetrachtung deutscher Hochschul-Rankings.

4 Zusammenfassung: Das abschließende Kapitel resümiert, dass Medienrankings aufgrund mangelnder methodischer Fundierung nur mit Vorsicht zu genießen sind und oft eher dem Bereich des „Edutainments“ zuzuordnen sind.

Schlüsselwörter

Hochschul-Ranking, Elite, Qualitätssicherung, Spiegel-Ranking, Methodenkritik, Validität, Reliabilität, Datenerhebung, Aggregationsverfahren, Bildungsforschung, Studierendenbefragung, Leistungseliten, Kennzahlensysteme, Ranking-Verfahren, Wissenschaftstheorie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der kritischen Untersuchung von populär-wissenschaftlichen Hochschul-Rankings in Deutschland und deren Aussagekraft als Entscheidungsgrundlage für Studieninteressierte.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Schwerpunkte liegen auf der methodischen Vorgehensweise bei der Erstellung von Rankings, der Validität und Reliabilität der verwendeten Indikatoren sowie der gesellschaftlichen Konstruktion von „Eliten“.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist aufzuzeigen, ob populär-wissenschaftliche Rankings wie das Spiegel-Ranking „Die Elite von morgen“ geeignete Indikatoren wählen und einen tatsächlich informativen Mehrwert zur Bewertung von Hochschulleistungen bieten können.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit angewandt?

Es handelt sich um eine theoretische Analyse, die durch die Fallstudie des Spiegel-Rankings ergänzt wird, um die methodische Qualität und die Berechnungslogik von Ranglisten zu überprüfen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition des Ranking-Begriffs, eine detaillierte Beschreibung und Kritik des Spiegel-Rankings sowie eine umfassende Betrachtung der Problematik bei der Aggregation von Daten in deutschen Hochschul-Rankings.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Die zentralen Begriffe sind Hochschul-Ranking, Methodenkritik, Validität, Reliabilität, Elite, Datenqualität und Leistungsbeurteilung.

Warum wird das Spiegel-Ranking „Die Elite von morgen“ als Fallbeispiel gewählt?

Es wurde gewählt, weil das Magazin aufgrund seiner hohen Reichweite und seiner Rolle als Meinungsbildner in der Öffentlichkeit einen maßgeblichen Einfluss auf die Wahrnehmung von Hochschulqualität hat.

Welche methodischen Mängel identifiziert der Autor im Spiegel-Ranking?

Zu den kritisierten Punkten gehören die fehlende Definition des Elitenbegriffs, methodische Schwächen bei der Online-Befragung (Manipulationsgefahr), die fehlerhafte Berechnung von Mittelwerten und die fragwürdige Aggregation von Daten.

Können populär-wissenschaftliche Rankings laut dem Fazit der Arbeit als Entscheidungshilfe dienen?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass diese Rankings mit Vorsicht zu genießen sind und oft keine adäquaten Entscheidungsgrundlagen bieten, da sie in ihrer Methodik teilweise eher im Bereich des „Edutainments“ anzusiedeln sind.

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Details

Title
Aufbau und Bewertung von Hochschul-Rankings in Deutschland
Subtitle
Die Elite in Deutschland
College
AKAD University of Applied Sciences Stuttgart
Course
Modul SQL04 - Wissenschaftstheorie und Empirische Forschung
Grade
1,0
Author
Bachelor of Arts Philipp Schmieja (Author)
Publication Year
2010
Pages
20
Catalog Number
V182208
ISBN (Book)
9783656060482
ISBN (eBook)
9783656060819
Language
German
Tags
AKAD SQL04 Wissenschaftstheorie Empirische Forschung Hochschul Ranking Spiegel Ranking Elite in Deutschland Philipp Schmieja
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Bachelor of Arts Philipp Schmieja (Author), 2010, Aufbau und Bewertung von Hochschul-Rankings in Deutschland, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/182208
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