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Die portugiesischen und spanischen Verbalperiphrasen im Vergleich

Titel: Die portugiesischen und spanischen Verbalperiphrasen im Vergleich

Hausarbeit , 2008 , 17 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Melanie Strobach (Autor:in)

Romanistik - Vergleichende Romanistik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit einem synchronen Vergleich der portugiesischen und spanischen Sprache hinsichtlich ihres Inventars an verbalen Periphrasen. Dabei ist hervorzuheben, dass ausschließlich das europäische Portugiesisch mit dem europäischen Spanisch konfrontiert wird, da ein innerromanischer Sprachvergleich angestrebt wird. Als ein Ausdruck vor allem der gesprochenen Sprache sind Verbalperiphrasen durch einen steten Zuwachs gekennzeichnet, so dass der gesamte Bestand an Periphrasen kaum zu überblicken ist. Selbst wenn man diese nach einzelnen Kategorien betrachtet, ist zu beacheten, dass „in den romanischen Sprachen [...] jederzeit entsprechende Periphrasen dafür neu gebildet“ werden können. Da die Arbeit zeigen wird, dass unterschiedliche periphrastische Funktionen im Portugiesischen und Spanischen analog realisiert werden, hat sie zum Ziel, aspektuelle Verbalperiphrasen als ein übereinzelsprachliches Phänomen darzulegen.
Im Verlauf der Arbeit soll zunächst definiert werden, was unter einer Verbalperiphrase zu verstehen ist und welche Funktionen Verbalperiphrasen haben können. Daran anschließend folgt ein Vergleich im Hinblick auf die aspektuellen Verbalperiphrasen der beiden Sprachen, bei dem jedoch nicht das gesamte sprachliche Material betrachtet werden kann, da die für romanische Sprachen typischen periphrastischen Verbalhandlungen eine vitale Vielfalt ausmacht . Die Auswahl der im Vergleich angeführten Verbalperiphrasen ist also exemplarisch für deren inhaltliche Funktion zu sehen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Definition der Verbalperiphrasen

3 Gruppierung der Verbalperiphrasen

4 Aspektuelle Verbalperiphrasen der Phase im Vergleich

4.1 Die imminentielle Phase

4.2 Die inzeptive Phase

4.3 Die kontinuative Phase und die partialisierende Schau

4.3.1 Die Winkelschau

4.3.2 Die komitative Schau und die progressive Phase

4.3.3 Die prospektive Schau

4.3.4 Die retrospektive Schau

4.3.5 Die kontinuative Schau

4.4 Die regressive, konklusive und egressive Phase

5 Zusammenfassung und Schlussbemerkung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit verfolgt einen synchronen Sprachvergleich zwischen dem europäischen Portugiesisch und dem europäischen Spanisch. Ziel ist es, die Verwendung und Funktion aspektueller Verbalperiphrasen als übereinzelsprachliches Phänomen zu untersuchen und aufzuzeigen, wie unterschiedliche periphrastische Funktionen in beiden Sprachen realisiert werden.

  • Grundlegende Definition und Gruppierung von Verbalperiphrasen.
  • Analyse der verschiedenen Phasen des Verbalereignisses (imminentielle, inzeptive, kontinuative Phase etc.).
  • Kontrastiver Vergleich spezifischer Verbalperiphrasen in Portugiesisch und Spanisch.
  • Untersuchung der Tempus-Aspekt-Beziehung in periphrastischen Konstruktionen.
  • Erörterung der Gemeinsamkeiten und Divergenzen in Form und Ausdruck der Sprachen.

Auszug aus dem Buch

4.1 Die imminentielle Phase

Die imminentielle, oder auch ingressive, Phase betrachtet ein Ereignis vor seinem Beginn (Vorstadium) und hat die Bedeutung ‚im Begriff sein, etwas zu tun’ (Coseriu 1976, 104). Im Portugiesischen und Spanischen werden die Verbalperiphrasen mit imminentieller Bedeutung überwiegend mit dem Verb STARE gebildet. Genauer setzen sich diese Periphrasen aus estar + Präposition + Infinitiv zusammen. Doch auch das einfache Futur (ir + Infinitiv) kennzeichnet das Stadium vor dem Einsetzen einer Handlung. Neben den Hilfsverben betont das Hauptverb im Infinitiv das bevorstehende und somit zum Zeitpunkt des Sprechvorgangs noch unerfüllte Verbalereignis.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema des synchronen Vergleichs der Verbalperiphrasen im Portugiesischen und Spanischen ein und erläutert die Zielsetzung der Arbeit.

2 Definition der Verbalperiphrasen: In diesem Kapitel wird geklärt, was unter einer Verbalperiphrase zu verstehen ist und welche grammatischen Grundstrukturen sie ausmachen.

3 Gruppierung der Verbalperiphrasen: Das Kapitel bietet einen Überblick über verschiedene Periphrasentypen und kategorisiert diese nach temporalen, diathetischen, modalen und aspektuellen Funktionen.

4 Aspektuelle Verbalperiphrasen der Phase im Vergleich: Der Hauptteil der Arbeit untersucht detailliert die verschiedenen Phasen (imminentielle, inzeptive, kontinuative sowie regressive, konklusive und egressive) und vergleicht diese zwischen den beiden Sprachen.

4.1 Die imminentielle Phase: Dieses Kapitel erläutert Konstruktionen, die den Zustand unmittelbar vor Beginn einer Handlung beschreiben.

4.2 Die inzeptive Phase: Hier werden Periphrasen behandelt, die den exakten Anfangspunkt einer Verbalhandlung betonen.

4.3 Die kontinuative Phase und die partialisierende Schau: Dieser Abschnitt widmet sich den Verlaufsformen und der aspektuellen Kategorie der Schau innerhalb einer Handlung.

4.3.1 Die Winkelschau: Analyse der periphrastischen Darstellung eines Ausschnitts innerhalb einer Verbalhandlung.

4.3.2 Die komitative Schau und die progressive Phase: Untersuchung von Periphrasen, die eine begleitende oder stetig fortschreitende Handlung ausdrücken.

4.3.3 Die prospektive Schau: Behandlung von Konstruktionen, die eine in die Zukunft weisende Richtung der Handlung etablieren.

4.3.4 Die retrospektive Schau: Betrachtung von Periphrasen, die eine aus der Vergangenheit in die Gegenwart laufende Handlung beschreiben.

4.3.5 Die kontinuative Schau: Fokus auf die Fortführung einer bereits begonnenen Handlung.

4.4 Die regressive, konklusive und egressive Phase: Zusammenfassung der Konstruktionen, die den Abschluss oder das Ende eines Verbalereignisses bezeichnen.

5 Zusammenfassung und Schlussbemerkung: Das abschließende Kapitel fasst die Ergebnisse des Vergleichs zusammen und erörtert die Gemeinsamkeiten trotz formeller Divergenzen.

Schlüsselwörter

Verbalperiphrasen, Portugiesisch, Spanisch, Sprachvergleich, Aspekt, Tempus, Hilfsverb, Infinitiv, Gerundium, Phase, Grammatikalisierung, Romanische Sprachen, Syntax, Verbalhandlung, Aspektualität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit einem synchronen Vergleich von Verbalperiphrasen im europäischen Portugiesisch und Spanisch unter besonderer Berücksichtigung ihrer aspektuellen Funktionen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Fokus stehen die Definition von Periphrasen, deren Gruppierung sowie der detaillierte Vergleich von aspektuellen Phasen, wie der imminentiellen, inzeptiven oder kontinuativen Phase.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie aspektuelle Verbalperiphrasen als übereinzelsprachliches Phänomen in beiden Sprachen analog realisiert werden, trotz bestehender Unterschiede in Form und Ausdruck.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Autorin wählt eine kontrastiv-linguistische Methode, bei der die beiden Sprachsysteme (Portugiesisch und Spanisch) systematisch gegenübergestellt und anhand von Beispielen analysiert werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit primär behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung verschiedener Phasen des Verbalereignisses nach Coseriu, von der imminentielle Phase bis hin zur egressiven Phase, ergänzt durch die Kategorie der Schau.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Verbalperiphrasen, Aspekt, Hilfsverben, Infinitiv, Gerundium, Romanische Sprachen und grammatische Funktionen.

Warum unterscheidet sich die Verwendung von Infinitiv und Gerundium in den Sprachen?

Die Arbeit stellt fest, dass es hier materielle Divergenzen gibt; beispielsweise bevorzugt das Portugiesische bei bestimmten Verlaufsformen den Infinitiv, während das Spanische häufiger Gerundialkonstruktionen verwendet.

Welche Rolle spielen die Hilfsverben bei diesen Konstruktionen?

Die Hilfsverben verlieren ihre ursprüngliche lexikalische Bedeutung und fungieren als „grammatische Kraft“, um den Aspekt oder die Perspektive der jeweiligen Verbalhandlung zu präzisieren.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die portugiesischen und spanischen Verbalperiphrasen im Vergleich
Hochschule
Universität zu Köln  (Romanisches Seminar)
Veranstaltung
Proseminar Innerromanischer Sprachvergleich
Note
1,3
Autor
Melanie Strobach (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
17
Katalognummer
V182152
ISBN (Buch)
9783656059363
ISBN (eBook)
9783656059530
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Romanistik Sprachwissenschaft Spanisch Portugiesisch Verbalperiphrasen Grammatik Sprachvergleich Linguistik Romanische Sprachen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Melanie Strobach (Autor:in), 2008, Die portugiesischen und spanischen Verbalperiphrasen im Vergleich, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/182152
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Leseprobe aus  17  Seiten
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