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Blättern oder Klicken?

Angebot und Nachfrage von Zeitungen und Zeitschriften – Online vs. Offline

Titel: Blättern oder Klicken?

Hausarbeit , 2010 , 22 Seiten

Autor:in: Boris Wesemann (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Medienökonomie, -management

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Internet wirbelt den Medienmarkt auf. Redaktionelle Inhalte und Nachrichten gibt es im Internet kostenlos und dank integrierten Suchfunktionen findet jeder Leser in Sekunden-schnelle die Informationen, die ihn gerade interessieren. Eine beachtliche Konkurrenz für herkömmliche Printmedien. Verdrängt das Internet kostenpflichtige Zeitungen oder Zeit-schriften vom Markt? Verschwinden gedruckte Tageszeitungen und damit auch Zeitschrif-tenhändler aus dem Straßenbild wie Pferd und Kutsche?
Symbolisch für die Angst vor dem Wandel im Mediennutzungsverhalten steht die „Nationale Initiative Printmedien“. Die Bundesregierung startete gemeinsam mit diversen Verlegerver-bänden die Initiative im April 2008, um vor allem jungen Menschen die Bedeutung von Zei-tungen und Zeitschriften als politisches Informationsmedium zu vermitteln. „Trotz zuneh-mender Konkurrenz elektronischer Angebote sind Zeitungen und bestimmte Zeitschriften nach wie vor politische Leitmedien. Wer sich profund und verlässlich über die wesentlichen politischen und gesellschaftlichen Debatten informieren und an der öffentlichen Kommunika-tion teilhaben möchte, ist und bleibt auf die Lektüre dieser Printmedien angewiesen.“
Dabei lockt der freie Zugang auch Nutzer zu den redaktionellen Inhalten der Online-Zeitungen und Nachritenportale, die kein Geld für Informationen in den kostenpflichtigen Druckexemplaren zahlen würden. Können Inhalte einer Online-Zeitung werbewirksam neu-gierig auf die Printversion machen? Ergänzen sich die beiden Medien sogar?
Diese Arbeit versucht das Angebot und die Nutzung von Zeitungen und Zeitschriften im Print- und Onlineformat gegenüberzustellen und damit die Frage zu klären, in welchem Ver-hältnis Printmedien und digitale Medien zueinander stehen. Sind es Substitute oder Komple-mentärgüter?
Um der Frage umfassend nachgehen zu können, müssen zunächst allerdings die Begrifflich-keiten und Hintergründe der Untersuchung geklärt werden. Im nächsten Kapitel werden da-her die Kennzeichen und Funktionen von Zeitungen und Zeitschriften erläutert, bevor die jüngeren Entwicklungen auf dem Markt für Print- und Online-Zeitungen näher beleuchtet werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Spezifische Eigenschaften von Zeitungen und Zeitschriften

2.1. Definition und Kennzeichen von Zeitungen und Zeitschriften

2.2. Funktionen von Zeitungen und Zeitschriften

3. Entwicklungen auf dem Medienmarkt

3.1. Entwicklung der Internetnutzung in Deutschland

3.2. Angebot und Nachfrage von Printmedien

3.3. Entwicklung des Angebots von digitalen Zeitungen

3.3.1. E-Paper

3.3.2. Online-Zeitung

3.4. Nutzerzahlen von digitalen Zeitungen und Zeitschriften

4. Konkurrenz zwischen Print- und Online-Zeitungen

4.1. Leseranforderungen und Nutzerverhalten

4.2. Anzeigenkunden

4.3. Substitution oder Komplementarität?

5. Zusammenfassung

6. Literatur- und Quellenverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen traditionellen Printmedien und digitalen Online-Zeitungen, um zu klären, ob das Internet die gedruckte Presse verdrängt oder ob sich die beiden Medienformate sinnvoll ergänzen. Dabei wird analysiert, wie sich Angebot und Nachfrage verändert haben und inwieweit Substitute oder Komplementärgüter vorliegen.

  • Entwicklung der Internetnutzung und Medienlandschaft in Deutschland
  • Differenzierung zwischen E-Paper und Online-Zeitung
  • Analyse von Nutzerverhalten und Lesermotivation
  • Wettbewerbsdynamik auf dem Werbemarkt
  • Theoretische Untersuchung von Substitution vs. Komplementarität

Auszug aus dem Buch

4.1. Leseranforderungen und Nutzerverhalten

Falvián und Guerrea befragten im Rahmen ihrer Arbeiten zu dem Artikel „Digital versus traditional newspapers“ unterschiedliche Zeitungsleser nach ihrer Motivation eine Zeitung zu lesen. Anhand der Ergebnisse identifizierten sie vier grundlegende und eingängige Gründe, die Menschen dazu verleiten eine Zeitung zu kaufen oder zu lesen.35

1. Um spezifische Informationen zu einem bestimmten Thema zu finden. Beispielsweise um sich über Fußball-Ergebnisse zu informieren oder aktuelle Aktienkurse einzusehen.

2. Um neue, aktuellste Informationen zum Tagesgeschehen zu erhalten. Um auf dem Laufenden zu sein und zu erfahren was gerade in der Welt und der Region passiert. Dabei können aktuelle, kulturelle Veranstaltungen für die Befragten ebenso von Interesse sein, wie letzte Neuigkeiten aus der Weltpolitik.

3. Zur Unterhaltung und zum angenehmen Zeitvertreib. Viele der Befragten gaben an, Zeitungen zur Entspannung zu lesen und dass das Blättern in der Tageszeitung für sie eine Art Freizeitvergnügen darstelle.

4. Aus Gewohnheit. Darüber hinaus gaben viele Befragte an, die Zeitung hauptsächlich aus Gewohnheit zu lesen. Oft in Verbindung mit einer bestimmten Tageszeit zu der sie dieser Gewohnheit nachkommen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Wandel des Medienmarktes durch das Internet und führt in die Fragestellung ein, ob Printmedien und digitale Angebote Substitute oder Komplementärgüter darstellen.

2. Spezifische Eigenschaften von Zeitungen und Zeitschriften: Dieses Kapitel definiert Zeitungen und Zeitschriften anhand ihrer konstitutiven Merkmale und erläutert ihre zentralen gesellschaftlichen und ökonomischen Funktionen.

3. Entwicklungen auf dem Medienmarkt: Es wird der Anstieg der Internetnutzung in Deutschland analysiert, das Angebot digitaler Zeitungsformate (E-Paper und Online-Zeitung) beschrieben und die Entwicklung der Nutzerzahlen betrachtet.

4. Konkurrenz zwischen Print- und Online-Zeitungen: Das Hauptkapitel untersucht die Motivationen der Leser, die ökonomische Konkurrenz auf dem Werbemarkt und das Verhältnis der Medienformate zueinander mittels wissenschaftlicher Ansätze.

5. Zusammenfassung: Die Arbeit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und diskutiert die Zukunft der Tageszeitung unter Berücksichtigung des Wandels im Mediennutzungsverhalten.

6. Literatur- und Quellenverzeichnis: Hier sind sämtliche verwendeten Fachliteraturquellen sowie Internetquellen für die Arbeit aufgeführt.

Schlüsselwörter

Zeitungen, Zeitschriften, Printmedien, Online-Zeitungen, E-Paper, Internetnutzung, Medienwandel, Nutzerverhalten, Medienforschung, Werbemarkt, Substitution, Komplementarität, Digitalisierung, Medienmanagement, Reichweitenentwicklung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert das Verhältnis zwischen gedruckten Zeitungen und digitalen Nachrichtenangeboten im Internet und untersucht, wie sich die Marktverhältnisse im Zuge der Digitalisierung gewandelt haben.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zu den Kernbereichen gehören die Definition klassischer Printmedien, die technologische Entwicklung digitaler Zeitungsformate, das veränderte Nutzerverhalten sowie der Wettbewerb um Werbeeinnahmen.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist es, die Forschungsfrage zu beantworten, ob digitale Medien die klassischen Printmedien vollständig verdrängen (Substitution) oder ob sie sich in einem komplementären Verhältnis ergänzen.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, bei der aktuelle Studien, wie die ARD/ZDF-Onlinestudie und die Untersuchung von Mögerle zur Substitution und Komplementarität, ausgewertet und kritisch interpretiert werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Marktanalyse, die Kategorisierung digitaler Formate wie E-Paper und Online-Zeitung sowie eine detaillierte Gegenüberstellung der Leseranforderungen und Anzeigeninteressen.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Medienwandel, Online-Journalismus, Nutzerakzeptanz, Werbemarkt-Targeting und Substitutionsneigung geprägt.

Wie unterscheiden sich E-Paper und Online-Zeitungen technisch?

Während das E-Paper ein digitales Abbild der gedruckten Ausgabe mit fixem Layout darstellt, sind Online-Zeitungen eigenständige Portale, die Hypertexte, Multimedialität und kontinuierliche Aktualisierungen nutzen.

Welche Rolle spielt das "Targeting" in der Arbeit?

Das Targeting wird als Instrument der Online-Werbung vorgestellt, das Streuverluste minimieren soll, indem Werbung präzise an Nutzerinteressen angepasst wird – eine Strategie, die für Printmedien so nicht möglich ist.

Was besagt das "Rieplsche Gesetz" im Kontext dieser Arbeit?

Es dient als theoretische Grundlage, um zu verdeutlichen, dass neue Medien etablierte Medien selten vollständig ersetzen, sondern diese eher dazu zwingen, ihre Funktionen anzupassen.

Welches Fazit zieht der Autor zur Zukunft der Printmedien?

Der Autor schließt, dass sich Zeitungen mittelfristig zu Tagesmagazinen wandeln könnten, die sich auf Kommentierung und Einordnung spezialisieren, während die Aktualität verstärkt online abgedeckt wird.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Blättern oder Klicken?
Untertitel
Angebot und Nachfrage von Zeitungen und Zeitschriften – Online vs. Offline
Hochschule
Universität Hamburg  (Marktorientiertes Medienmanagement)
Veranstaltung
Media Research
Autor
Boris Wesemann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
22
Katalognummer
V182087
ISBN (eBook)
9783656056546
ISBN (Buch)
9783656056904
Sprache
Deutsch
Schlagworte
E-Paper Online-Zeitung Neue Medien Zeitung Zeitschrift
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Boris Wesemann (Autor:in), 2010, Blättern oder Klicken?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/182087
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  22  Seiten
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